DE616545C - Verfahren zur Herstellung cyclohexylierter Phenole - Google Patents

Verfahren zur Herstellung cyclohexylierter Phenole

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DE616545C
DE616545C DEI46081D DEI0046081D DE616545C DE 616545 C DE616545 C DE 616545C DE I46081 D DEI46081 D DE I46081D DE I0046081 D DEI0046081 D DE I0046081D DE 616545 C DE616545 C DE 616545C
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cyclohexylated
phenols
acid
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parts
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Expired
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DEI46081D
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English (en)
Inventor
Dr Hermann Behncke
Dr Karl Brodersen
Dr Ernst Korten
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C37/01Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring by replacing functional groups bound to a six-membered aromatic ring by hydroxy groups, e.g. by hydrolysis
    • C07C37/04Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring by replacing functional groups bound to a six-membered aromatic ring by hydroxy groups, e.g. by hydrolysis by substitution of SO3H groups or a derivative thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2601/00Systems containing only non-condensed rings
    • C07C2601/12Systems containing only non-condensed rings with a six-membered ring
    • C07C2601/14The ring being saturated

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung cyclohexylierter Phenole Kurs a n-o f f (Annalen der Chemie, Bd. 318, S. 318/19) stellte bei Gelegenheit st#iner Untersuchungen über das Phenylcyclohexan und einige seiner Derivate fest, daß die t)ei der Sulfonierung von Cyclohexylb,enzol entstehende Cycloh exylbenzolsulfonsäure sehr mibeständig ist und beispielsweise schon beim l?rwärmen der wäßrigen Lösung ihrer Alkali->alze leicht die Sulfonsäuregruppe wieder linier teilweiser Bildung von Disulfonsäure abgibt. Eine Verwendung der Sulfonsäure zur Darstellung anderer Cyclohexylbenzolabkömmlinge: etwa von Cyclohexylphenol, war daher aicht angängig.
  • Es wurde nun gefunden, daß man auf dem Wege über die Cyclohexylbenzolsulfonsäure mit gutem Erfolg zu dem Cyclohexylplienol gelangen kann, wenn man einerseits die Behandlung des Cyclohexylbenzols mit Sulfonierungsmitteln bis zum Vorliegen einer in verdünnter Säure kochbeständigen Sulfonsäure durchführt, was mit dem höchstens doppelten Volumen :eines 2o%igen Oleums oder der .entsprechenden Menge eines anderen Sulfonierungsmittels erreicht wird und andererseits die Alk .abschmelze unter Bedhigungen ausführt, bei dessen die Reaktionsteilnehmer in möglichst feiner Verteilung aufeinander einwirken. Letzteres wird erreicht, indem man die doppelte Umsetzung in Gegenwart von Wasser in einem geschlossenen Kessel unter hohem Druck oder vorteilhaft m einer auf Reaktionstemperatur erhitzten Backtrommel unter Vermahlung der Reaktionsmasse vornimmt. Da nach den für die Sulfonierung gewählten Arbeitsbedingungen in der Hauptsache eine p-Sulfonsäure mit wechselndem Gehalt an o-Sulfonsäure entsteht, gelingt auch die Gewinnung von in erster Linie p-Cyclohexylplienol.
  • Mau hat zwar bereits vorgeschlagen, Cyclohexylphenol durch Kondensation von Cyclohexanol und Phenol katalytisch oder mittels starker Säuren, -wie Schwefelsäure, Toluolsulfonsäure, Phosphorsäure oder deren Anhydride, darzustellen, doch sind diese Wege betrieblich nicht gangbar, da sich in allzu großem Betrage uneiiviinschte, zum Teil schwer trennbare Nebenprodukte, wie Cyclohexylphenylätlier, Cydoliexylplicnylcydoliexylätlier, Harze u. dgl., bilden. Außerdem gestatten sie nicht, das Verhältnis der Isomeren nach Erfordernis zu beeinflussen. Beispiel i 32o Teile Cyclohexylbenzol werden allmählich bei etwa 70° unter Rühren mit 4.oo Teilen Oleum (2oo;o freies SO.;) versetzt und so lange bei dieser Temperatur nachgerührt, bis eine in Wasser gelöste Probe sich als völlig kochbeständig erweist. Die Verarbeitung des Sulfonierungsgemisches auf das N,atriumsalz erfolgt in der üblichen Weise. Man :erhält 52D, Teile des trockenen Natriumsalzes der fast reinen p-Sulfonsäure mit einem Gehalt von g5 bis 97(?ö (entsprechend 95 bis 97o der Theorie). An Stelle der ob.enerwälmten rauchenden Schwefelsäure kann man mit dem gleichen Erfolg auch die äquivalente Menge Monohydratanwenden. 525 Teile dieses cyclohexylbenzolsulfonsaureai Natriums werden'mit 6oo Teilen 5oo'oiger Natriumhydroxydlösung so lange bei 29o bis 3oo° in einer mit geeigneten Mahlkörpern beschickten rotierenden Backtrommel erhitzt, bis kein Wasser mehr entweicht. Das Reaktionsprodukt bildet eine pastenförmige Masse, in der sich die Bildung von p-Cyclohexylphenol sehr glatt und ohne Verkohlung vollzieht. Das Schmelzgemisch wird dann, wie üblich, durch Lösen in Wasser, Filtrieren und Ansäuern aufgearbeitet und ergibt nach dem Destillieren etwa 24:o bis 25o Teile reines p-Cyclohexylphenal (Fp. 127 bis 1a8"). Beispiel 2 Zu 52o Teilen Cyclohexyltoluol werden unter Rühren bei etwa 6o` langsam 8oo Teile Oleum (2o0io freies S03) gegeben und bis zur Kochbeständigkeit einer Probe in wäßriger Lösung nachgerührt. Die erhaltene Sulfonsäure wird dann durch Abkalken isoliert und in das Kaliumsalz übergeführt. Man erhält 862 Teile des trockenen Kaliumsalzes der Cyclohexyltoluolsulfonsäure. Diese 862 Teile Sulfonsäure werden mit 84o Teilen 5oo!oiger Kaliumhydroxyälösung und goo Teilen Wasser in geschlossenem Behälter etwa a Stunden lang auf 29o° erhitzt. Es ,entstehen dabei in dem Kessel Drucke von 7o Atm. und mehr. Nach Aufarbeitung erhält man etwa 3oo Teile rohes Cyclohexylkresol.
  • Das Verfahren läßt sich auch auf andere Substitutionsprodukte und Homologen der p-Cyclohexylbenzolsulfonsäure anwenden, wobei dann auch die entsprechenden p-Cyclohexylphenole entstehen.

Claims (1)

  1. PATL.IITA VSPRÜCHL: 1. Verfahren zur Herstellung cyclohexylierter Phenole, dadurch gekennzeichnet, daß man Cyclohexylbenzole mit dem-höchstens doppelten Volumen eines 2oo'oigen Öleums oder der -entsprechenden Menge eines anderen Sulfonierungsmittels bis zum Vorliegen einer üi verdünnter Säure kochbeständigen Monosulfonsäure behandelt und diese dann der Alkalischmelze unter solchen Bedingungen unter-`virft, bei denen die Reaktionsteilnehmer in möglichst feiner Verteilung aufeinander einwirken. z. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkalschmelze in Gegenwart von Wasser üi einem geschlossenen Kessel unter hohem Druck vorgenommen wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkalischmelze in einer Backtrommel vorgenommen wird.
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