DE614628C - Antriebsvorrichtung fuer die hinteren Treibraeder von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer die hinteren Treibraeder von Kraftfahrzeugen

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DE614628C
DE614628C DEM125667D DEM0125667D DE614628C DE 614628 C DE614628 C DE 614628C DE M125667 D DEM125667 D DE M125667D DE M0125667 D DEM0125667 D DE M0125667D DE 614628 C DE614628 C DE 614628C
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DE
Germany
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motor vehicles
wheels
springs
drive device
drive wheels
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Expired
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DEM125667D
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AUGUST MUELLER JUN
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AUGUST MUELLER JUN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/16Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of differential gearing
    • B60K17/18Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of differential gearing in which the differential movement is obtained by resilient means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung des Antriebes der Hinterräder von Kraftfahrzeugen. Sie ist geeignet, die Sicherheit des Kraftwagenverkehrs in erheblichem Maße zu
• 5 erhöhen.
Beim schnellen Durchfahren von Kurven wird das Kraftfahrzeug infolge seiner Fliehkraft nach der Außenseite der Kurve hin abgedrängt. Bei nasser Fahrbahn und hoher
ίο Geschwindigkeit kann sogar das Fahrzeug zum Seitwärtsrutschen bzw. zum Schleudern gebracht werden.
Vorliegende Erfindung wird diesen geschilderten Nachteil beseitigen. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die von der Seite her in die Achstrichter eingeführten Wellen der Hinterräder unter dem Einfluß von Federn, die sich gegen das Achsgehäuse abstützen, sich in Richtung ihrer Achse nach
ao beiden Seiten hin in den verlängerten Radnaben der Differentialkegelräder verschieben können. In der Zeichnung ist Fig.. 1 ein Schnitt durch das Achsgehäuse und Differentialgetriebe eines Kraftfahrzeuges. Erfindungs-
a5 gemäß werden diese Teile geändert, und zwar werden die Naben der Differentialkegelräder e und / so verlängert, daß sich die beiden Wellen α in ihnen verschieben können. Letztere erhalten je einen Bund b, auf dessen beiden Seiten entsprechend bemessene Federn c, d angeordnet sind. Diese Federn stützen, sich gegen das Achsgehäuse g ab. Hierdurch ist die Verbindung der Hinterräder mit dem Achsgehäuse und mit dem ganzen Wagenaufbau in durch die Größe des Federweges und die Stärke der Federn bestimmten Grenzen elastisch gestaltet.
Fig. 2 zeigt die Anordnung der Federn in größerem Maßstab. Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Erfindung zeigt Fig. 3 das Durchfahren einer Linkskurve mit einem erfindungsgemäß umgebauten Fahrzeug.
Die infolge des Durchfahrens der Kurve auf das Fahrzeug wirkende Fliehkraft verursacht einen nach der Kurvenaußenseite hin gerichteten Seitenschub. Dieser überträgt sich über das Achsgehäuse auf die elastischen Zwischenglieder (die Federn) derart, daß das Achsgehäuse seine Lage zu den beiden Hinterrädern der Größe dieses Seitenschubes entsprechend verändert. Die rechts der Achsbunde liegenden Federn sind zusammengedrückt, während die links der Achsbunde gelegenen Federn entspannt sind. Der Wagenaufbau ist gegenüber den Rädern entsprechend dem Federweg nach rechts gewandert; der Abstand h zwischen Wagenaufbau und linkem Wagenrad ist größer als der Abstand / auf der rechten Wagenseite. Beim Durchfahren einer Rechtskurve wiederholt sich der Vorgang in umgekehrtem Sinne.
Es ergibt sich hieraus, daß der Wagenaufbau dem durch Fliehkraft und Geschwindigkeit erzeugten Abdrängen nach der Kurvenaußenseite hin zum größten Teil nachgekommen ist, während die Räder ruhig ihrer durch die Lenkung vorgeschriebenen Bahn folgen konnten. Ein Seitwärtsrutschen der Räder auf der Fahrbahn findet infolgedessen nicht mehr statt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Antriebsvorrichtung für die hinteren Treibräder von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Seite her in die Achstrichter eingeführten Wellen (ß) der Hinterräder unter dem Einfluß von Federn {c, d), die sich gegen das Achsgehäuse (g) abstützen, sich in Riehrung ihrer Achse nach beiden Seiten Hn in den verlängerten Radnaben der Differentialkegelräder (e, f) verschieben können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM125667D Antriebsvorrichtung fuer die hinteren Treibraeder von Kraftfahrzeugen Expired DE614628C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3140540A1 (de) * 1981-10-13 1983-04-28 Löhr & Bromkamp GmbH, 6050 Offenbach "gelenkwelle"

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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