DE611980C - Filmumspulvorrichtung fuer Geraete zur Aufnahme oder Wiedergabe verschiedenartiger Vorgaenge - Google Patents
Filmumspulvorrichtung fuer Geraete zur Aufnahme oder Wiedergabe verschiedenartiger VorgaengeInfo
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-
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine FiImumspulvorrichtung
für Geräte zur Aufnahme oder Wiedergabe verschiedenartiger Vorgänge mittels eines Films.
Der zu diesem Zweck übliche Film besteht aus einem geraden Streifen, der in. Form
einer flachen Spirale auf einer Trommel aufgewickelt wird und infolgedessen den Nachteil
hat, daß er nach dem Gebrauch, zurückgewunden werden, muß. Dieses Zurückwinden
ist umständlich und kann schwere mechanische Beschädigung der Aufzeichnung herbeiführen.
Zwar sind die verschiedenartigsten Einrichtungen zur Vermeidung des Umspulens
bekannt, doch haben sich diese in die Praxis nicht einführen können, da sie
durchweg einen großen Aufwand an konstruktiven Mitteln bedingen und/oder den Film
durch Bewegen der einzelnen Lagen gegeneinander hoch beanspruchen.
Ein anderer Nachteil dieses > bekannten Films besteht darin, daß sich beim Gebrauch
die Aufwickeltrommel und die Abwickeltrommel meistens mit verschiedener, nicht gleichbleibender
Geschwindigkeit drehen. Auch dies bringt Schwierigkeiten mit sich, da es schwierig ist, immer die richtige Spannung
im Film einzuhalten.
Zur Beseitigung dieser Nachteile hat man bereits vorgeschlagen, den endlosen oder geschnittenen
Film in Form einer einzigen Schraubenfläche, aus der der Film entnommen wird und in die er zurückgefordert wird;,
umzuwickeln. Dabei wird die jeweils letzte Windung der einen Stirnseite des Filmpaketes
mittels einer Schleife, sei es längs der Außenseite des Filmpaketes, sei es durch den inneren
Achsenraum desselben-, auf die andere Stirnseite des Paketes übergeführt, derart,
daß der Film dort wieder schraubenföirmig
aufgewunden wird.
In erster Linie weisen solche Filme aber den Nachteil auf, daß ein ziemlich verwickelter
Mechanismus erforderlich ist, um die Schraubenfläche in Umdrehung zu versetzen. und das erwähnte Auf- und Abwickeln erfolgen
zu lassen. Ein großer Nachteil ist außerdem, daß man in der Länge des zu verwendenden
Films beschränkt ist, da bei Überschreitung einer bestimmten' Länge das Ab- so und Aufwickeln des Films infolge der großen
Höhe des Filmpaketes Schwierigkeiten mit sich bringt, die darauf zurückzuführen sind,
daß der Film mittels der Fümschleife stets von einer Stirnseite des Paketes auf die
andere Stirnseite übergeführt wird. Es ist daher auch störend,- daß bei wechselnder
Länge der jeweils zu verwendenden Filme sich auch die Länge der Filmschleife stets
ändert. Man könnte diesen Nachteil durch
Claims (1)
- Vergrößerung -des Spulendurchniessiers ausgleichen. Dies führt aber zu Spulen,"1 die sich schwer handhaben lassen und in der Praxis nicht bevorzugt werden.Auch der Umstand, daß bei den bekannten Anordnungen mit geschnittenem FUm Anfang und Ende des Films während des Umwickelvorganges im Innern des Filmpaketes liegen und daher nicht ohne weiteres zugänglich ίο sind, bringt den· Nachteil mit sich, daß sich die Wiedergabe eines willkürlichen Teiles der Aufzeichnung praktisch nicht ohne Umspulen ermöglichen läßt.Erfindungsgemäß werden· diese Sehwierigkeiten dadurch vermieden, daß der bekannte schraubenförmig gebundene, gesc&nittenie Film; verwendet wird, der durch eine Vorrichtung hindurchbewegt wird, in der zwei mit gleicher Geschwindigkeit in gleicher oder entgegengesetzter Richtung drehbare Körper, z. B. Trommeln oder Rollen, vorgesehen sind, deren eine zum Abwickeln und deren andere zum Aufwickeln des Films dient, so daß während des Aufwickeins bzw. nach dem beendeten Aufwickeln auf eine der Trommeln der Anfang und das Ende des Films stets zugänglich sind, ohne daß dieser zurückgewikkelt zu werden braucht.Die Trommeln können verschiedene Lagen zueinander haben. Besonders wichtig ist die Aufstellung von beiden Trommeln in einer Flucht und die, wobei die Trommelachsen parallel zueinander in derselben Höhe angeordnet sind.In letzterem Falle kann ein einfacher Antrieb benutzt werden, z. B. mit Hilfe von nur einigen Zahnrädern. Es ist dann möglich, die beiden Trommeln mit gleicher Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung drehen zu lassen, ohne daß besondere Hilfsmittel zur Regelung der Spannung im Film erforderlich sind.Im Film wird zweckmäßig zwischen den beiden Rollen eine Schleife derartiger Länge angeordnet, daß die Aufnahme- und/oder Wiedergabeorgane innerhalb der Schleife in weiten Grenzen an verschiedenen Stellen angeordnet werden können.Wenn der mit Aufzeichnungen versehene Film ganz von dar einen Trommel abgewikkelt und auf der anderen Trommel ganz aufgewickelt ist, kann die Wiedergabe dadurch aufs neue erfolgen, daß die Filmspule von der Trommel gehoben, umgedreht und wieder auf der Trommel angeordnet wird, so daß die ursprünglich zuerst aufgewickelte Seite, d.h. der Beginn der Aufzeichnung, oben zu liegen kommt. Es ist deshalb nicht mehr erforderlich, den Film nach dem Gebrauch zurückzuwiclceln, um ihn für den folgenden Gebrauch betriebsfertig zu machen.Die Trommeln sind in 'einer Ausführungsform mit wenigstens einem abnehmbaren Flansch versehen. Nachdem die Trommel aus dem Apparat herausgenommen ist, wird der Flansch, auf dem der Anfang des Films aufruht, weggenommen und am anderen Ende wieder befestigt, worauf die Trommel umgekehrt im Apparat angebracht wird.Der schraubenförmig gewundene Filmstreifen kann auf einer Trommel im Handel sein, in welchem Falle vorzugsweise zwei abnehmbare Flanschen vorhanden sind, so daß beide freie Enden zugänglich sind und abgewickelt werden können und auch der Filmwickel als Ganzes abnehmbar ist.Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert.In der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Trommel mit Film für eine erfindungsgemäße Umspulvorrichtung dargestellt, bei welcher der Film auf einer zylindrischen Trommel 2 mit einem abnehmbaren Flansch 3 aufge,wikkelt ist. Es ist ersichtlich, daß die beiden Enden des Films immer zugänglich sind.Fig. 2 zeigt, wie der Film von der einen ~ Trommel auf die andere herübergewicfcelt werden kann. Mit 4 ist die Abwickeltrommel und mit 5 die Aufwickeltrommel bezeichnet. g0 Diese Trommeln drehen -sich mit gleicher Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung, während derFilmi unter Bildung einer Schleife 6 von der einen Trommel auf die andere übergeht. Wenn nötig, kann er dabei über zu diesem Zweck geeignete Führungsmittel, z. B. Rollen oder andere bekannte Teile, geführt werden. -In Fig. 2 ist angenommen, daß die Wellen der beiden Trommeln 4 und 5 parallel angeordnet sind.Verwendet man die Anordnung nach Fig. 2, so kann Aufnahme und Wiedergabe des Films an 'einem beliebigen Punkt der Schleife, z. B. bei 7, erfolgen. Die gestrichelte Linie 8 kann z. B. als ein Lichtstrahl aufgefaßt werden, durch den der Film bei 7 belichtet oder projiziert wird.Die Begriffe Aufnehmen und/oder Wiedergeben sind im vorstehenden im weitesten n0 Sinne zu verstehen und umfassen nicht nur die eigentliche Aufnahme und Wiedergabe der erwähnten Vorgänge, sondern auch sämtliche gleichwertigen Handlungen, z. B. Vervielfachung der Aufnahmen. . n5P A T Ji N T ANSL' U Ü C U IS :i. Filmumspulvorrichtung für Geräte zur Aufnahme und/oder Wiedergabe verschiedenartiger Vorgänge (z. B. Bild und Ton) mit Hilfe eines schraubenförmiggewundenen, geschnittenen Films, gekennzeichnet durch zwei mit gleicher Geschwindigkeit in gleicher oder entgegengesetzter Richtung drehbare Körper, z. B. Trommeln oder Rollen, deren eine zum Abwickeln und deren andere zum Aufwickeln des Films dient, so daß jederzeit während des Uniwickelns und nach dem beendeten Aufvdckeln. der Anfang und das Ende des Films zugänglich sind, ohne daß dieser zurückgewickelt zu werden braucht.2, Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Rolle, die mit gleichmäßiger Geschwindigkeit von dem Triebwerk der Vorrichtung angetrieben wird, die andere Rolle mit derselben Geschwindigkeit zwangsläufig antreibt.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Film zwischen den beiden Trommeln oder Rollen eine Schleife derartiger Länge aufweist, daß die Aufnahmeund/odar Wiedergabeorgane innerhalb der Schleife in weiten Grenzen an beliebiger Stelle angeordnet werden können.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trommel mit mindestens einem abnehmbaren Flansch versehen· ist.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 4 mit einem auf einer der Trommeln oder Rollen schraubenförmig gewundenen' Filmstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmstreifen als Ganzes abnehmbar angeordnet ist und freie Enden aufweist, deren eines zugänglich ist und abgewickelt werden kanni, während das andere während des Abwickelns auf dem einen Flansch der Trommel aufruht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL611980X | 1932-02-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE611980C true DE611980C (de) | 1935-04-11 |
Family
ID=19788131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM122792D Expired DE611980C (de) | 1932-02-13 | 1933-02-04 | Filmumspulvorrichtung fuer Geraete zur Aufnahme oder Wiedergabe verschiedenartiger Vorgaenge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE611980C (de) |
-
1933
- 1933-02-04 DE DEM122792D patent/DE611980C/de not_active Expired
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