DE61192C - Ausgleichstück für Gleiskreuzung - Google Patents
Ausgleichstück für GleiskreuzungInfo
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- DE61192C DE61192C DENDAT61192D DE61192DA DE61192C DE 61192 C DE61192 C DE 61192C DE NDAT61192 D DENDAT61192 D DE NDAT61192D DE 61192D A DE61192D A DE 61192DA DE 61192 C DE61192 C DE 61192C
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- Germany
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- guide piece
- horse
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B7/00—Switches; Crossings
- E01B7/28—Crossings
- E01B7/30—Jump-over crossings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
FRANZ PELTZER in RUHRORT. Ausgleichstück für Gleiskreuzung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juni i8gi ab.
Das vorliegende Ausgleichstück soll an Kreuzungen von Eisenbahngleisen mit Pferdebahngleisen
eingesetzt werden und daselbst die Stöfse verhindern.
Das Ausgleichstück b ist um einen im Kasten A befindlichen Zapfen α drehbar und
wird beim Passiren eines von beliebiger Richtung anfahrenden Eisenbahnzuges durch den
Spurkranz der Räder umgelegt. Zu diesem Zwecke ist das Ausgleichstück b von einem
Führungsstück D gehalten, welches mittelst einer in die Büchse d2 eingesetzten Feder d
nach oben gedrückt wird und dadurch das entsprechend eingeschnittene Ausgleichstück b in
senkrechter Lage hält.
Zur Vermeidung eines Drehens ist das Führungsstück D in Schlitzen ds des Rohres d2
geführt. Das Führungsstück D besitzt seitliche Augen d\ in welche die abgerundeten Köpfe
der Hebel ff greifen. Letztere sind auf Zapfen g g des Kastens A drehbar gelagert
und haben Knieform, so dafs ihr oberster Punkt y1 bis auf Schienenkopfhöhe in dem
Kasten A vorsteht. Mit dem Ausgleichstück b ist seitlich eine Feder i, Fig. 6 und 5, verbunden,
die das Bestreben hat, das Ausgleichstück b entgegengesetzt der Wirkung der Feder d
umzulegen, jedoch eine, wesentlich geringere Kraft als die Feder d besitzt.
Wenn ein Zug in der einen oder anderen Richtung nach dem Kasten A hinfährt, so wird
einer der Hebel f, gegen dessen Knie f1 der
Spurkranz des Eisenbahnrades sich legt, nach abwärts in die in Fig. 1 punktirt dargestellte
Lage gedreht. Hierdurch wird infolge der Verbindung d1 das Führungsstück D unter
Ueberwindung des Druckes der Feder d nach abwärts geprefst und damit das Ausgleichstück
b einzig und allein der Wirkung der Feder i ausgesetzt, welche erstrebt, dafs sich
das Ausgleichstück, um Zapfen α drehend, in die in Fig. 1 punktirt dargestellte waagrechte
Lage umlegt. Es kann dann der Eisenbahnzug, ohne gegen das Ausgleichstück zu stofsen,
das Pferdebahngleise passiren. Sobald die letzten Achsen des Eisenbahnzuges die Vorrichtung
passirt haben, veranlafst der Druck der Feder d gegen das Führungsstück D das
Indiehöhegehen des letzteren und somit das Heben des Ausgleichstückes b in die in Fig. 1
durch volle Linien gekennzeichnete senkrechte Lage.
h sind die Reinigungsöffnungen in dem Kasten A.
Der Kasten A ist derart mit Flantschen versehen, dafs er auf den Schwellen des Eisenbahngleises
in gewöhnlicher Weise befestigt werden kann. B bedeutet das Pferdebahngleise,
C die Schiene des durchgehenden Eisen-. bahngleises.
Claims (1)
- Patent-An Sprüche:ι. Eine Vorrichtung zur Verhütung des Stofsens der Pferdebahnwagen beim Ueberschreiten von Eisenbahngleisen, gekennzeichnet durch das drehbar gelagerte Ausgleichstück b,-welches mittelst Führung D in senkrechter Lage gehalten wird, so dafs es das Pferdeeisenbahngleise fortsetzt, von dem Führungsstück D jedoch freigegeben wird und sich um seinen Zapfen legt, wenn durch die Spurkränze der Eisenbahnräder die mit dem Führungsstück D verbundenen drehbaren knieförmigen Hebel f herabgedrückt werden, damit das Führungsstück gesenkt wird. Bei der unter ι. gekennzeichneten Vorrichtung die Feder i am Ausgleichstück b zum Zwecke des selbstthätigen Umlegens des Ausgleichstückes bei gesenktem Führungsstück D.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61192C true DE61192C (de) |
Family
ID=335272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61192D Expired - Lifetime DE61192C (de) | Ausgleichstück für Gleiskreuzung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61192C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0233109A3 (de) * | 1986-01-23 | 1988-10-19 | Shin-Etsu Chemical Co., Ltd. | Verdampfer |
-
0
- DE DENDAT61192D patent/DE61192C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0233109A3 (de) * | 1986-01-23 | 1988-10-19 | Shin-Etsu Chemical Co., Ltd. | Verdampfer |
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