DE608965C - Umgebauter Schraegaufzug, dessen zugehoeriger Schachtofen in der Hoehe veraendert worden ist - Google Patents

Umgebauter Schraegaufzug, dessen zugehoeriger Schachtofen in der Hoehe veraendert worden ist

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DE608965C
DE608965C DED66651D DED0066651D DE608965C DE 608965 C DE608965 C DE 608965C DE D66651 D DED66651 D DE D66651D DE D0066651 D DED0066651 D DE D0066651D DE 608965 C DE608965 C DE 608965C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Umgebauter Schrägaufzug, dessen zugehöriger Schachtofen in der Höhe verändert worden ist In neuerer Geit geht aus betrieblichen und anderen Gründen das Bestreben dahin, die Hochöfen in ihrer Höhe zu verkleinern. Diese Maßnahme macht naturgemäß auch den Umbau der zugehörigen Schrägaufzüge notwendig, da auch der Kippunkt der Aufzugskatze bzw. der Kippgefäße nach unten verlegt werden muß. Die Kippbewegung wird meist dadurch herbeigeführt, daß in Gichthöhe die Gleisführungen für die Vor der-und Hinterräder auseinandergehen, und zwar in der Weise, daß das Gleis für die Hinterräder der Katze oder auch eines Kippgefäßes um eine Rastlage der vorderen Achse im Kreis herumgeführt wird.
  • Um den notwendigen Umbau des Aufzuges einfach zu gestalten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, unter Belassung der gekrümmt verlaufenden Endstrecke des Gleises für die Hinterräder der Katze oder des Gefäßes in ihrer Lage lediglich die Endgleisstrecke für die Katzenvorderräder tiefer zu verlegen und dabei den Radachsenabstand der Katze oder des Gefäßes veränderlich zu machen.
  • Bei Vorhandensein einer Aufzugskatze als Träger des Beschickungskübels wird erstere zweckmäßig aus zwei ineinander und gegeneinander verschiebbaren Teilen gebildet, wodurch sich der beim Kippen oder Schwenken der geän:derten Lage der Gichtöffnung bzw. eines Schwenkpunktes anpassen kann. Es @empfiehlt sich, die Aufzugskatze ioder das Beschickungsgefäß mit einer Sperrvorrichtung für die Radachsen bzw. die beiden Katzenteile zu versehen, die die Möglichkeit gibt, beim Durchfahren der vom Umbau- nicht betroffenen Gleisstrecke den Radachsenabstand festzulegen. B-ei Aufzugskatzen mit Lenker für das Kübeldeckelseil kann dieser Lenker als Teil der Sperrvorrichtung ausgebildet werden.
  • Im nachfolgenden wird an Hand der Zeichnung das Verfahren und die Ausbildung einer Aufzugskatze nach der Erfindung erläutert.
  • Abb. i zeigt schematisch den oberen Teil der Gleisführungen für die Katze, während Alib.2 den unteren Teil der Gleisführungen veranschaulicht.
  • Mit i und 2 sind die im Aufriß zusammenfallenden Gleise des Schrägaufzuges für die Kübelkatze 3 angedeutet, wobei i das Gleis für die Vorderräder ¢ und 2 das Gleis für die Hinterräder 5 der Katze 3 bedeutet. Die gekrümmt ausgeführten Gleisstrecken i' und 2' vermitteln in bekannter Weise dadurch die Kippbewegung der Katze 3, daß bei ruhender Achse der Vorderräder q. die Hinterräder 5 in der Kreisbahn 2' weiterbewegt werden. Hierbei wird in bekannter Weise das Absenken des Kübels 6 durchgeführt.
  • Es sei nun angenommen, daß die Gleisstrecke i' infolge der Verringerung der Ofenhöhe nach i" verlegt wird. In diesem Falle kann die bisherige Aufzugskatze keine Verwendung mehr finden, weil die Kreisbahn 2' nicht mehr dem tiefer verlegten Schwenkpunkt der Katze 3 angepaßt verläuft. Aus diesem Grunde ist nun erfindungsgemäß, wie in der Zeichnung dargestellt, die Katze 3 aus den Teilen 7 und 8 gebildet, die ineinandergeschoben und gegeneinander beweglich angeordnet sind. Nunmehr kann, wie ohne weiteres ersichtlich, die Katze 3 mit Hilfe der Gleisführung 2' in der in Abb. i in vollen Linien dargestellten Lage in die punktiert gezeichnete Lage geschwenkt werden, da sich beim Schwenken der Katze der Abstand der Radachsen voneinander zwangsläufig dem sich .ändernden Abstand der Kreisbahnpunkte von dem Schwenkpunkt der Katze anpaßt.
  • In der Zeichnung ist mit 9 ein Lenker angedeutet, dessen Rollen r o und i i wechselnd durch die Gleise i oder 2 und einer Kurvenbahn 12 geführt werden. Beim Beginn der Schwenkbewegung der Katze in der oberen Lage verlieren die Räder r o ihre Führung, wobei gleichzeitig die Räder x r in der Gleisstrecke r2 die Führung übernehmen. Während dieses Überganges in die Kurvenbahn wird in bekannter Weise das nicht dargestellte Deckelseil durch Schwenken des Lenkers 9 so gesteuert, daß der Deckel sich auf .den Kübel 6 aufsetzt. Dieser Lenker 9 ist nun .erfindungsgemäß reit einer Sperrvorrichtung für die beiden Katzenteile ausgebildet. Zu diesem Zwecke befindet sich an dem Lenker eine segmentartige Kulisse 13, in der (vgl. Abb. 2) sich ein Sperrstift 14 (Rolle o. dgl.) befindet, solange die Katze sich in dem nicht geänderten Gleis befindet. Beim Eintreten in das. Kurvenglerisstück 2' findet der obererwähnte Winkelausschlag des Lenkers 9 gegenüber dem Katzenfahrgestell 3 statt, wobei die Kulis:sIenführung z3 den Sperrstift 14 freue gibt, so daß während der Katzenschwenkung die beiden Teile des Katze sich gegeneinander verschieben können.
  • Um beim Schwenken der Katze aus der in Abb. i in vollen Linien dargestellten Lage in die punktiert angedeutete Lage die Vorderradachse unverrückbar festzulegen, ist eine Sperrung ähnlich der durch die Teile, 13 und 14 gebildeten. vorgesehen. An dem über die Vorderachse der Katze hinausgehenden Teil, befindet sich ein Sperrstift 15, der bei Beginn der Katzenkippbewegung in die kreisförmig verlaufende ortsfeste Führung 16 eintritt und dadurch eine Verschiebung der Vorderräder 4 verhindert. Es ist denkbar, die Erfindung auch dann anzu-,venden, wenn ein bestehender Hochofen in der Höhe vergrößert werden soll. Auch in diesem Falle kann die aus ineinander verschiebbaren Teilen bestehende Katze Verwendung finden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umgebauter Schrägaufzug, dessen zugehöriger Schachtofen in der Höhe verändert worden -ist und dessen Kübelkatze oder dessen Fördergefäß beim Begichten geschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der bisherigen Endgleisstrecke (i') für die Katzen- .oder Gefäßvorderräder (4) der neuen Ofenhöhe entsprechend verlegt und der Achsenabstand der Vorder- (4) und Hinterräder (5) des Gestänges oder der Aufzugskatze (3) dadurch veränderlich gemacht wird, daß das Fahrgestell der Aufzugskatze aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen (7, 8) besteht, von denen der eine Teil (7) die Vorder- (4) und der andere Teil (8) die Hinterräder (5) trägt.
  2. 2. Umgebauter Schrägaufzug nach Anspruch. i, gekennzeichnet durch eine an der Aufzugskatze angeordnete Sperrvorrichtung (13,14), die die gegeneinander verschiebbaren Teile (7, 8) in der nicht erneuerten Strecke starr miteinander verbunden hält, z. B. dadurch, daß die. Sperrvorrichtung (13,14) aus einer segmentartigen Kulisse (13) an dem D:eckelseillenker (9) und einem in diese Kulissenführung eintretenden Stift (14) an dem vorderen Teil (7) der Katze (3) gebildet wird.
  3. 3. Umgebauter Schrägaufzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (9) für das Deckelseil als Sperrorgan für die beiden beweglichen Katzenteile ausgebildet ist.
  4. 4. Umgebauter Schrägaufzug nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderräder bzw. ihre Achse in ihrer Schwenkstelle durch einen am Kopf der Katze vorgesehenen, beim Schwenken der Katze- m eine ortsfest schlitzförmige Rundführung (16) eintretenden Stift (I5) festgelegt werden.
DED66651D 1933-09-21 1933-09-21 Umgebauter Schraegaufzug, dessen zugehoeriger Schachtofen in der Hoehe veraendert worden ist Expired DE608965C (de)

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