DE608802C - Fluessigkeitskolbenmesser mit selbsttaetiger Umsteuerung - Google Patents

Fluessigkeitskolbenmesser mit selbsttaetiger Umsteuerung

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DE608802C
DE608802C DEF71758D DEF0071758D DE608802C DE 608802 C DE608802 C DE 608802C DE F71758 D DEF71758 D DE F71758D DE F0071758 D DEF0071758 D DE F0071758D DE 608802 C DE608802 C DE 608802C
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MARTINI HUENEKE
SALZKOTTEN MASCHINEN und APPBA
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MARTINI HUENEKE
SALZKOTTEN MASCHINEN und APPBA
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/14Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
    • G01F3/16Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders

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Description

  • Flüssigkeitskolbenmesser mit selbsttätiger Umsteuerung Bei selbsttätig umschaltenden `Kolbenmeßvorrichtungen ist es, insbesondere bei Betrieb mit motorisch geförderter Flüssigkeit, wichtig, durch einfache Handgriffe die Unterbrechung des Zapfvorganges während eines Kolbenhubes so vorzubereiten, daß die Stillsetzung des Messers genau beim Ende eines Kolbenhubes ausgelöst wird.
  • Wollte man nun die Aufgabe so lösen, daß, sobald eine *Zapfung beendigt wird, in dem Augenblick, in welchem der Meßkolben sein Hubende erreicht, die Schließung eines Absperrventils in der Flüssigkeitszufübxungsleitung ausgelöst wird, so würde die genaue Einhaltung des richtigen Zeitpunktes mit großen Schwierigkeiten verbunden sein. Es sind nun beispielsweise- bei selbsttätig umschaltenden Zwillingsmeßgeräten schon selbsttätig einfallende Absperrvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen aber die sehr genaue Abschließung des Ventils in dem Augenblick, in dem ein Meßgerät gefüllt ist, nicht Bedingung ist; weil es nichts schadet, wenn noch eine Umschaltung zustande kommt und als deren Folge in das jetzt auf Füllung geschaltete Meßgefäß noch ein wenig Flüssigkeit eindringt. Bei Kolbenmeßgeräten kann, dieses deshalb nicht in Kauf genommen werden, weil, wenn die Absperrung nicht absolut genau in dem Kolbentotpunkt erfolgt, sofort der Kolben wieder aus seiner Endstellung herausgeht und somit die Messung ungenau unterbrochen wird.
  • Es ist daher bei selbsttätig umschaltenden Kolbenmeßvorrichtungen wesentlich vorteilhafter, sobald man die Zapfung beendigen will, den Umsteuerschieber in seiner Lage festzuhalten, weil dadurch am sichersten die Wiederherausbewegung des Kolbens aus seiner Endstellung verhindert wird. Dabei. ist aber die Aufgabe zu lösen, die Beaufschlagung des festgehaltenen Schiebers mit hohem Druck zu verhindern, weil andernfalls durch die unvermeidlichen Undichtheiten des Schiebers, welcher sehr leichtgängig sein muß, ein gewisser schleichender Flüssigkeitsdurchgang erzielbar ist, der als unkontrollierte Flüssigkeitsentnahme besonders dann gut ausgenutzt werden kann, wenn es sich @um eine 'motorische Flüssigkeitsförderung handelt, denn auch der Wert der nur in einem ganz dünnen Faden entnommenen Flüssigkeit ist größer -als der des verbrauchten Antriebsstromes für den Motor.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird nun für Flüssigkeitskolberimesser mit selbsttätiger Umsteuerung, bei dem die Kolbenstange mit Anschlägen versehen ist, die einen Winkelhebet mitnehmen, dessen Nocken mit einem unter dem Einfiuß einer Feder stehenden Hebel so zusammenwirkt, daß beim überschreiten der Nockenspitze die selbsttätige Fortschaltung des Winkelhebels und somit die Umschaltung des Steuerschiebers ausgelöst wird, bei denen die umschaltende Bewegung des unter Federwirkung stehenden Hebels von der Freigabe einer ihn festhaltenden, beispielsweise als Klinke ausgebildeten Sperrvorrichtung abhängig gemacht ist, nach Patent 595 335, Anspruch 2, diese Aufgabe dadurch gelöst, daß als primäres Mittel zur Unterbrechung des Zapfv organges. die EinIefung der Festhaltung des Steuerschiebers und als sekundäres Mittel zur Verhinderung des Schlupfdurchganges durch "den festgehaltenen Steuerschieber auch noch die Auslösung eines Absperrventils vorgesehen wird, und zwar indem die mit dem unter dem Einfluß einer Feder die Umschaltung bewirkenden Hebel verbundene, als Klinke ausgebildete Sperrvorrichtung einrückbar eingerichtet ist, nach der Einrückung zunächst wirkungslos bleibt, bis sie, bei. Beendigung eines Kolbenhubes in den Gegenarm einer Sperrk 'linke ei#,nfaR:end, diesen mitnimmt, so daß die Sperrklinke das Vorschieben eines von ihr ursprünglich festgehaltenen Bundes unter dem Einfluß einer Feder freigibt und durch den Bund dann selbst festgehalten wird und somit die Auswirkung der Schaltfeder im Sinne einer Umschaltung dauernd verhindert. Hierbei ist vorteilhaft der mit der Klinke zusammenwirkende Bund mit einem Absperrventil verbunden, das sich schließt, sobald der Steuerschieber an der Umsteuerung verhindert wird.
  • Die Erfindung ist in den Fig. i und 2 im senkrechten Querschnitt dargestellt, von denen Fig. i sich auf die in Betrieb befindliche Einrichtung bezieht, während Pig. 2 die. Stoppstellung -wiedergibt. Der Kolben i ht eine Kolbenstange 2 mit Anschlägen 3 und 4, die auf einen Nockenhebel5 einwirken, der mit einem Nockenhebel 6 mit Feder 7 zusammenwirkt und die Umsteuerung des Schiebers 8 bewirkt, sobald die Spitzen der Nocken der Hebel s und 6 einander überschreiten. Der durch die Feder 7 belastete Nockenhebel 6 hat einen Gegenarm 9, der mit einer als Klinke i ö ausgebildeten Sperrvorrichtung gelenkig verbunden ist, die eine Aussparung 12 hat. Diese wirkt mit dem unter dem Einfuß einer Feder 13 stehenden Gegenarm 14 einer Sperrklinke 15-zusammen, die ihrerseits mit dem Bund 16 der Spindel 17 des unter dem Einfluß einer Feder 18 stehenden selbsttätigen Ventils ig zusammenwirkt. Auf die Klinke i o wirkt der Gegenarm 2o des Handhebels 2i ein, dessen Nokken 22 mit dem Kopf 23 der Spindel 17 zusammenwirkt und der unter dem Einfluß einer Feder 24 steht und einen Raster 25 hat, der mit einer Rast 26 des Segments #? 7 zur sammenwirkt, an welchem die Feder 24 befestigt ist. Das selbsttätige Ventil i9 ist in die Flüssigkeitseintrittsleitung 30 eingebaut, könnte aber ebensogut auch in die Flüssigkeitsaustrittsleitung 3 i eingebaut sein:.
  • In der in Fig. i -wiedergegebenen Stellung ist der Handhebel 2 i abwärts gedrückt und der Raster 25 in die Rast 26 eingefallen, so daß sich der Handhe'be121 nicht unter dem Einfluß der Feder 24 nach oben zurückbewegen kann. In dieser Stellung hält der Gegenarm 2o des Handhebels 2 1 die Klinke io angehoben, so daß die Aussparung 12 beim Hinundhergehen den Gegenarm 14 der Sperrklinke 15 nicht betätigen kann. Die Sperrklinke 15 wird durch die Feder 13 in der Stellung gehalten, in welcher sie den Bund 16 festhält, so _ daß sich das Flüssigkeitsventil 19 nicht unter tlem Einfuß der Feder 18 schließen kann. Infolgedessen strömt die Flüssigkeit dauernd dem Meßapparat zu, dessen Kolben hin und her geht; -wobei jeweils am Hubende selbsttätig die Umsteuerung erfolgt. Soll nun eine Zapfung unterbrochen werden, so braucht nur durch Lösen des Rasters 2 5 die Rückholung des Handhebels 21 durch die Feder 24 freigegeben zu werden, wobei sich der Gegenarm 2o des Hebels 2 i senkt und nunmehr die Klinke io auf den Gegenarm 14 der Sperrklinke 15 gleiten läßt, bis die Aussparung i2 einfällt und -dadurch der Gegenarm 14. mitgenommen wird gegen die Kraft seiner Feder 13, so daß die Sperrklinke 15 den Bund 16 freigibt, -vorauf jetzt das Ventil 19 unter dein Einfluß der Feder 18 geschlossen wird. Dadurch, daß der Bund 16 auch in seiner gehobenen Stellung die Klinke 15 festhält, wird die Zurückbewegung auch der Klinke 1o verhindert, so daß der unter dem Einfluß der Feder 7 stehende Nockenhebel 16 seine den Schieber 8 umsteuernde Bewegung nicht ausführen kann, wie @es in Fig. 2 dargestellt ist. Die Freigabe der Rast zwecks -Rückführung des HeheIS 21 in seine obere Stellung kann zu einem beliebigen Zeitpunkt erfolgen, weil das Auslösen der Absperrung des Ventils i 9 hierdurch zunächst noch nicht bewirkt wird. Diese erfolgt vielmehr erst in dem Augenblick; in welchem der Kolben i sein Hubende erreicht hat, weil erst in diesem Zustand durch Anheben des Nockenhebels 6 die Klinke io auf .den Gegenarm 14 der Sperrklinke 15 so eingewirkt hat, daß diese den Bund 16 freigibt. Durch dieses Zusammenwirken ist erreicht, daß die Zapfunterbrechung -genau bei Beendigung eines Hubes des Kolbens i zustande kommt.
  • Wenn die Einrichtung so abgestimmt ist, daß eine öfnung des -Ventils i 9 durch unvollständige Abwärtsbewegung des - Hand-. hebels 21 ohne gleichzeitige Freigabe der Umschaltung durch Ausheben der Klinke io aus dem Eingriff in' den Gegenarm 14 der Sperrklinke 15 möglich ist, so besteht der Nachbeil, daß dann der volle Flüssigkeitsdruck auf den nicht umgesteuerten:Schieber 8 wirkt und dann durch dessen unvermeidbare kleine Undichtheit Flüssigkeit schleichend und ungemessen hindurchtritt. Um diese' Schlupfzapfung zu verhindern, wird zweckmäßigerweise die Spindel 17 des selbsttätigen Ventils i 9 so weit gekürzt, daß auf ihren Kopf 23 der Anschlag 22 des Handhebels 21 erst auftrifft, nachdem durch den sich hebenden Gegenarm 2o die Klinke i o so weit angehoben ist, daß sie nicht mehr vom Gegenarm 14 der ,Sperrklinke 15 festgehalten wird, also die Umschaltung des Schiebers 8 freigibt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitskolbenmesser mit selbsttätiger Umsteuerung, bei dem die Kolbenstange mit Anschlägen versehen ist, die einen Winkelhebel mitnehmen, dessen Nocken mit dem Nocken eines unter dem Einfluß einer Feder stehenden Hebels -so zusammenwirkt, daß beim . Überschreiten der Nockenspitzen die selbsttätige Fortschaltung des Winkelhebels und somit die Umschaltung des Steuerschiebers ausgelöst wird, bei der die umschaltende Bewegung des Nockenhebels von der Freigabe einer ihn festhaltenden, beispielsweise als Klinke ausgebildeten Sperrvorrichtung abhängig gemacht ist, nach Patent 595 335, Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem unter dem Einfluß einer Feder (7) die Umschaltung bewirkenden Hebel (6) verbundene, als Klinke (i o) ausgebildete Sperrvorrichtung einrückbar eingerichtet ist, nach der Einrückung zunächst wirkungslos bleibt, biss sie, bei Beendigung eines Kolbenhubes in den Gegenarm (14)einer Sperrklinke (15) einfallend, diesen mitnimmt, so daß die Sperrklinke (15) das Vorschieben eines von ihr ursprünglich festgehaltenen. Bundes (16) unter dem Einfluß einer Feder (18) freigibt und durch den Bund (16) dann selbst festgehalten wird und somit die Auswirkung der Feder (7) im Sinne einer Umschaltung dauernd verhindert.
  2. 2. Flüssigkeitskolbenmess,er nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem mit der Klinke (15) zusammenwirkenden Bund (16) ein Absperrventil (i 9) verbunden ist, das sich schließt, sobald der Steuerschieber (8) an der Umsteuerung verhindert wird.
  3. 3. Flüssigkeitskolbenmesser nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Handhebel (21) mit Gegenarm (20) sowohl zum Einrücken der mit dem Umschalthebel (6) verbundenen Klinke (io) als auch zum Unterklinken des Bundes (16) unter die Klinke (15) bzw. zum öffnen des Ventils (19) dient.
  4. 4. Flüssigkeitskolbenmesser nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß z. B. durch entsprechende Vergrößerung des Spielraumes zwischen dem Anschlag (22) des Handhebels (21) und dem Spindelkopf (23) des selbsttätigen Ventils (i9) dessen öffnung verzögert wird, -bis die mit dem Umschalthebel (6) verbundene Klinke (i o) so weit angehoben ist, daß. sie von dem Gegenarm (14) der Sperrklinke ( i 5) nicht mehr festgehalten wird.
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