DE608701C - Walzenstuhl zum Mahlen von Getreide - Google Patents

Walzenstuhl zum Mahlen von Getreide

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DE608701C
DE608701C DEO20388D DEO0020388D DE608701C DE 608701 C DE608701 C DE 608701C DE O20388 D DEO20388 D DE O20388D DE O0020388 D DEO0020388 D DE O0020388D DE 608701 C DE608701 C DE 608701C
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DE
Germany
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lever
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Expired
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DEO20388D
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oHG ITALIANE
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oHG ITALIANE
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. JANUAR 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50 b GRUPPE
Officine Meccaniche Italiane in Reggio Emilia, Italien
Walzenstuhl zum Mahlen von Getreide
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1933 ab
Es ist bekannt, daß es in Walzenstühlen, für Getreide vorteilhaft ist, die Mahlwalzen auseinanderzurücken, wenn der Zustrom des Getreides aus dem Einfülltricliter aufhört, uncL sie wieder einander zu nahern, wenn der Zustrom wieder einsetzt. Man hat diese Bewegungen durch eine mechanische Überwachungsvorrichtung selbsttätig ausgelöst, die durch das Gewicht der in den Trichter nachgefüllten Getreidemengen gesteuert wird.
Die Bewegungen dieser Überwachungsvorrichtung hat man dazu benutzt, das Verteilungsventil eines hydraulischen Motors zu steuern, der in einen Ölkreislauf oder in den Kreislauf einer anderen Flüssigkeit eilige? schaltet ist, wobei dieser Kreislauf durch eine vom Mühlenmotor betätigte Pumpe erzeugt wird. Hierdurch wird eine Art Servomotorsteuerung geschaffen, deren Betrieb zwar theo-
ao retisch zufriedenstellend sein kann; die Maschine wird aber auf diese Weise zu teuer und zu empfindlich und kann nur schwer in gutem Betriebszustand erhalten werden.
Die Erfindung zielt darauf hin, das gleiche Problem in ausschließlich mechanischer Weise zu lösen, indem sie zwangsläufige Verbindungen zwischen den die gegenseitige Annäherung der Mahlwalzen bewirkenden Vorrichtungsteilen und dem Mühlenantrieb vorsieht, wenn der Fülltrichter eine genügende Getreidemenge-aufgenommen hat, anderseits aber zuläßt, daß die Mahlwalzen sich unter dem Einfluß von hierzu vorgesehenen Federn voneinander entfernen, sobald der Fülltrichter leer wird. Das Wesen der Εχ-findung besteht darin, daß die Abwärtsbewegung der Überwachungsvorrichtung die Kupplung des Mühlenantriebes mit einer mechanischen Schaltvorrichtung herstellt, die die Annäherung der Mahlwalzen bewirkt und an dem der Walzenannäherung entsprechenden Ende ihrer Bewegungsbahn die genannte Kupplung wieder selbsttätig auslöst, wobei gleichzeitig ein KLmkenzahn an der abwärts bewegten Überwachungsvorrichtung den die Walzenentfernung steuernden Hebel in bekannter Weise in seiner Endstellung abfängt.
Eine in den Rahmen der Erfindung fallende, diesen aber in keiner Weise begrenzende Ausfuhrungsform, ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, wobei alles weggelassen ist, was nicht wichtig und für die Erfindung nicht von Belang ist.
Fig. ι bis 3 zeigen die Kupplungen in den verschiedenen Lagen während der Arbeit.
Fig. 4 veranschaulicht die Gesamteinrichtung mit voneinander entfernten Mahlwalzen; die punktierten Linien deuten die Lage der Steuerungsteile bei angenäherten Mahlwalzen an, in der die Bezugszeichen mit Index versehen sind.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch die Steuerwelle mit den auf ihr sitzenden Kupplungen.
Der Hebel r bildet einen Teil der bdkannten Einrichtung, um mittels Federn die Entfernung der Mahlwalzen des Walzenstuhles 2 zu bewirken. Er wird vermittels der Zugstange 3 durch die Zahnstange 4 bewegt, welche mit dem Ritzel 5 in Eingriff steht.
Dieses Ritzel sitzt lose auf der Welle 6, die durch die Riemenscheibe 7 und die Zahnräder 8 und 9 in dauernder Umdrehung erhalten wird. Die Riemenscheibe 7 erhält vom Antriebsmotor der Mühle ihre Bewegung, Auf der Welle 6 sind ferner die auf beiden Seiten mit Kupplungsklauen versehene Muffe io und die nur an einer Seite als Klauenkupplung ausgebildete Muffe 11 aufgebracht. ίο Letztere wird mittels Keiles von der Welle auf Drehung mitgenommen, kann aber auf ihr verschoben werden. Die Kupplungsmuffe 10 läuft lose auf der Welle 6.
Das Ritzel 5 w-eist gleichfalls Klauen 12 auf, welche mit der Klauenmuffe 10 in Eingriff kommen können. Die Klauen des Ritzels 5 sind in der Zeichnung durch die Feder 15 vermittels der Hebel 13, 14 in Eingriff gehalten ι die Feder ist entlastet, und die Mahlzylinder sind voneinander entfernt.
Am Ende der Annäherungsbewegung der Mahlzylinder wird die Feder 15 durch das Ende der Zahnstange 4 zusammengepreßt, wodurch unter Vermittlung der Hebel 13, 14 as die Kupplung zwischen der Muffe 10 und dem Ritzel S aufgehoben wird.
Der Kupplungsteil 11 wird in bekannter Weise durch das Gegengewicht 18 mittels der Stange 17 und des Hebels 16 bewegt. Wenn das Gegengewicht 18 sich senkt, so wird die beweglich mit dem Schwinghebel 23 verbundene Klinke 22, die an dem Hebel 23 mittels des Anschlages 24 anliegt, gehoben und damit der hinter die Klinke greifende Hebel 1 ausgelöst.
Die die Kupplung herbeiführenden Klauen der Kupplungsteile 11 und 10 müssen zumindest zweimal so tiefe Eingriffe aufweisen als die Klauen zwischen dem Kupplungsteil 10 und dem Ritzel 5.
Das Gegengewicht 18 muß so gewählt werden, daß es die Klappe 19 anhebt, wenn der Fülltrichter 20 kein Mahlgut mehr enthält.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgendc: Das Gewicht des in den Trichter eingeführten Mahlgutes senkt die Klappe 19. Hierbei geht die von der Feder 21 getragene Stange 17 in die Höhe und veranlaßt ein Herunterfallen der Klinke 22, so daß der Hebei ι in sie eingreifen kann. Überdies bringt die Stange 17 auch den Kupplungsteil π in teilweisen Eingriff mit dem Kupplungsteil 10, der bereits mit den Klauen 12 des Ritzels S in Eingriff ist. In dieser Lage wird das Ritzels durch Drehung von der Welle 6 mitgenommen und bewirkt so die Verschiebung der Zahnstange 4 und die Mitnahme des Hebels 1. Am Ende der Ausschwingung hebt der Hebel ι die Klinke 22 an, die dann mit ihrer Nase über das Hebelende einhakt. Gleichzeitig stößt die Zahnstange gegen die Feder 15, drückt sie zusammen und schwingt dabei die Hebel 14 und 13 aus, um die Kupplung zwischen dem Teil 10 und dem Ritzel S aufzuheben, das nun wieder lose läuft. Gleichzeitig treten die Klauen des Kupplungsteiles tiefer zwischen die Klauen 11 ein (Fig. 3). Wenn nun der Einfülltrichter sich entleert, so geht die Klappe 19 in die Höhe, und das herunterfallende Gewicht 18 drückt die Stange Ίι er unter, wobei die Klinke 22 und der Hebel ι sowie der Teil ι ο und der Kupplungsteil 11 außer Eingriff gebracht werden (Fig. 1). Der Hebel 1 kommt dann unter Einfluß der auf die Mahlwalzen einwirkenden Federn zurück in seine in Fig. 4 dargestellte Lage, da er durch die Sperrldinke nicht mehr gehalten wird, noch auch durch die Zahnstange, deren Ritzel 5 mit dem Teil 11 nicht mein: gekuppelt ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Walzenstuhl zum Mahlen von Getreide, in welchem die Mahlwalzen mit mechanischen Mitteln selbsttätig einander genähert werden, sobald eine im Einfüll- ° trichter angeordnete Überwachungsvorrichtung sich infolge des Gewichtes des Getreides senkt, und voneinander .entfernt werden, sobald die Überwachungsvorrichtung bei nachlassendem Getreidestrom sich hebt, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Überwachungsvorrichtung (19) im Einfülltrichter ein auf einer vom Mühlenantrieb (7-9) in Umlauf gehaltenen Welle (6) längs verschiebbar, aber drehfest sitzender Kupplungsteil (11) verbunden ist, welcher beim Senken der Überwachungsvorrichtung mit einem Zwischenstück (10) in Eingriff gebracht wird, das lose und gleitend auf der Welle (6) angeordnet und normal mit einem in eine Zahnstange (4) eingreifenden, lose auf der Welle (6) sitzenden Ritzel (5) gekuppelt ist, mit deren einem Ende der Einrückhebel (1) für die Mahlwalzen verbunden ist und deren anderes Ende an dem der Walzenannäherung entsprechenden Ende der Bewegungsbahn, nach dessen Erreichung der Einrückhebel (1) hinter einer no von der Überwachungsvorrichtung gesteuerten Klinke (22) einhakt, an einen Hebel (14) eines das Zwischenstück (10) aus der Verbindung mit dem Ritzel (5) herausbringenden Hebelsystems (13, 14) ng anstößt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEO20388D 1933-01-26 1933-01-26 Walzenstuhl zum Mahlen von Getreide Expired DE608701C (de)

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DE (1) DE608701C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE862994C (de) * 1950-09-03 1953-01-15 Paul Schneider Vorrichtung zum selbsttaetigen Aus- und Einruecken von Walzenstuehlen in Abhaengigkeit vom Mahlgutstrom
EP0425781A3 (en) * 1989-11-02 1991-11-06 Pallmann Maschinenfabrik Gmbh + Co. Kg Controlling device for crushing machines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE862994C (de) * 1950-09-03 1953-01-15 Paul Schneider Vorrichtung zum selbsttaetigen Aus- und Einruecken von Walzenstuehlen in Abhaengigkeit vom Mahlgutstrom
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