DE60529C - Absatz-Nagelmaschine - Google Patents

Absatz-Nagelmaschine

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DE60529C
DE60529C DENDAT60529D DE60529DA DE60529C DE 60529 C DE60529 C DE 60529C DE NDAT60529 D DENDAT60529 D DE NDAT60529D DE 60529D A DE60529D A DE 60529DA DE 60529 C DE60529 C DE 60529C
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Germany
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heel
nails
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DENDAT60529D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, welche bestimmt ist, Absätze an die Stiefelsohlen zu nageln und die Oberstücke auf die Hacken zu schlagen.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine perspectivische Ansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Vorderansicht und
Fig. 3 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 4 ein Verticalschnitt durch die Maschine.
Fig. 5 ist eine Detaildarstellung, die Einrichtung zeigend, durch welche der Absatz gegen die Unterseite des Blockes oder Oberstempels geprefst wird.
Fig. 6 ist ein Gründrifs des oberen Kreuzkopfes der Maschine und
Fig. 7 ein Verticalschnitt desselben.
Fig. 8 ist eine Aufsicht der Vorrichtung (Zuführer), welche die Nägel empfängt, ehe dieselben in die Durchbrechungen des Oberstempels gelangen.
Fig. 9 ist eine Ansicht von unten und
Fig. ι ο eine Aufsicht auf die Klammer, welche den Hacken trägt.
Fig. 11 ist ein Querschnitt nach Linie x-x der Fig. 10,
Fig. 12 eine Seitenansicht des oberen Stiefelträgers,
Fig. 13 ein Schnitt nach Linie y -y der Fig. 12,
Fig. 14 ein Horizontalschnitt nach Linie \-\ der Fig.' 12,
Fig. 15 eine Vorderansicht des Triebrades und der Wellenkupplung,
Fig. 16 eine Detaildarstellung der Sicherheitsschiene des Oberstempels und
Fig. 17 eine Ansicht der Führung dieser Schiene.
Die Maschine bezweckt die Befestigung der Absätze durch Nägel, welche ohne Vorbohrung direct durch die Hacken hindurchgetrieben werden; dies wird erreicht durch einen vertical arbeitenden Stempel, einen vertical beweglichen Hammerkopf mit daran befestigten Hämmern, Stempel, in welche die Nägel eingebracht werden, ehe dieselben dem Stempel übergeben werden, einer Einrichtung, um die Deckplatten auf die vorstehenden Nagelköpfe des Absatzes zu schlagen, und einen verbesserten, horizontal beweglichen Stiefelträger, der sich heben und senken läfst. Die Maschine ist mit einer Sicherung versehen, welche verhindert, dafs die Maschine in Bewegung gelangt, ehe der Tritt, durch welchen der Träger gehoben wird, niedergedrückt ist und ehe der Oberstempel aus dem Wege des Hubstempels herausgedreht ist, und ferner, um zu verhindern, dafs Nägel zur unrechten Zeit hervortreten.
Es ist A der Maschinenrahmen mit Lagern, in denen die Trieb welle B gelagert ist. Auf diese Welle ist das Triebrad B1 lose angebracht mittelst der Hülse B", Fig. 4, die die Fest- und Losscheibe B3 und Bi zum Antrieb der Maschine trägt. Das Triebrad B1 hat einen Rand mit Vorsprüngen b1 b1, die mit einem federnden Daumen c, der an dem auf der
Welle B festen Ring C drehbar angebracht ist, in Contact gebracht werden können, um das Rad zu treiben und nach jeder Umdrehung anzuhalten.
Der Daumen c wird niedergedrückt durch einen drehbaren, federnden Arm D, der bei d am Gestell A gelagert ist. Dieser Arm, welcher nicht aus der in Fig. 3, 7 und 4 gezeichneten Stellung heraus kann, hält den Daumen c frei von einer Berührung mit den Vorsprüngen b1 b1 des Triebrades.
Der Arm D wird mittelst eines Griffes Z)1, der an Welle dl- festsitzt, bewegt. Diese Welle d1 trägt den Hebel d", der durch einen Lenker d3 mit einem Vorsprung dA des Armes D verbunden ist, wie Fig. 4 zeigt.
D" ist eine Feder, die den Griff D1 in seiner oberen normalen Stellung erhält, in welcher letzterer mit dem unteren Ende den Daumen c aufser Berührung hält mit den Vorsprängen b1 b1, um dem Rade B1 freie Rotation auf der Welle B zu gestatten und ohne C mitzunehmen, so lange, als der Griff D die in Fig. 3 gezeigte Stellung hat. Der Zweck dieser Einrichtung ist, den Hammerkopf sofort wieder in' die gehobene Stellung zurückzuführen, sobald ein Absatz angenagelt oder die Deckplatte desselben befestigt ist. Um die Triebwelle B prompt zu arretiren, wird nach jeder Umdrehung eine Frictionseinrichtung benutzt, die aus einer Hülse ß5 besteht, die, wie Fig. 3 und 4 zeigen, auf das hintere Ende der Welle B aufgesteckt ist und in einem Träger B6 gehalten wird, der am Rahmen A festsitzt. Zwischen der Hülse B5 und dem Träger B6 ist ein Reibungsstück B1 eingefügt, das aus Leder oder dergleichen besteht.
Der Mechanismus zum Auf- und Abbewegen des Hammers gegen den festen Block ist folgendermafsen construirt: An dem Vorderende der Triebwelle B ist ein Excenter B8 angebracht, das von dem excentrischen Ring JB9 umgeben ist, dessen nach unten verlängerte Stange bei e an dem unteren Querstück E drehbar befestigt ist, welches in geeigneten Führungen des Gestelles A gleitend gelagert ist. An E sind die aufwärts gerichteten Stangen E1E1 angebracht, die, justirbar befestigt, am oberen Ende das Querstück F tragen. Dieses Querstück F kann in verticaler Richtung auf den Stangen E1 E1 durch folgende Einrichtung verstellt werden; jede der Stangen geht lose durch eine im Querstück angebrachte Durchbrechung und ist am oberen Ende mit einem Gewinde versehen, welches die Mutter f trägt (Fig. 3 und 4), die eine Nuth f1 hat, in welche ein Metallstück f" fafst, welches am Kopf F befestigt ist. Durch Drehen der Muttern ff wird dadurch Kopf F auf den Stangen E1E1 gegen den festen Unterblock G verschoben. Dieser Unterblock kann auf folgende Weise am Gestell befestigt werden: E" ist eine jede Stange E1 umgebende Hülse, die lose durch den Unterblock G und durch einen Ansatz A1 am Gestell A, wie auch durch eine weitere Hülse A? hindurchgeht, die zwischen G und A1 eingefügt ist, wie Fig. 3 zeigt. Die Hülse E" hält Block G an den Ansätzen A1 A1 durch einen Ring E3, der auf G aufsitzt, und durch eine Mutter J?4, die am unteren Ende der Hülse E" befestigt ist, wie Fig. 2, 3 und 4 zeigen.
F1 repräsentirt die Hämmer oder Druckstempel, die an dem Hammerblock F" angebracht sindj der am oberen Querstück F angebracht ist, wie Fig. 1 zeigt.
A*, Fig. ι und .4. unten, ist ein fester Vorsprung am Gestell A, oberhalb welchen ein vertical beweglicher, in Führungen gehaltener Träger H angebracht ist. Die obere Fläche von H stützt das Ende der Schraube i, die in dem Träger I angebracht ist, auf welchem der eigentliche Stiefelblock gleitend gehalten ist. Am unteren Ende trägt die Schraube i einen Trieb i1, dessen Zähne in eine Zahnstange i" fassen, die horizontal in Führungen verschiebbar ist, die am Träger H festsitzen. Durch Druck auf den Tritthebel L wird die Schraube in einer Richtung und durch die Feder Z,1 in entgegengesetzter Richtung gedreht.
Der Tritthebel L ist bei / auf einem Zapfen am Gestell gehalten und ist mit einem Winkelhebel L" durch Stange L3 verbunden. Der Winkelhebel L" ist bei Z1 an dem Vorsprung A^ gelagert und mit dem oberen Ende durch einen Lenker Z", wie Fig. 2 zeigt, mit der Zahnstange i" verbünden.
Es ergiebt sich hiernach, dafs durch Niederdrücken des Hebels L der Winkelhebel L" sich dreht und die Zahnstange i" in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2) vorrückt, wodurch Trieb i1 und Schraube i gedreht werden und Träger / mit dem Stiefelblock aufwärts bewegt wird, bis die Sohle des Stiefels, welcher auf den Block gebracht ist, mit der Unterseite des in den Klammern gehaltenen Absatzes in Berührung kommt.
In dem festen Ansatz A^ ist der Bolzen a gelagert und in dem beweglichen Träger H der ähnliche Bolzen h. Diese Bolzen tragen die excentrischen Kämme al h1, die die excentrischen Oberflächen α" h" und die cöncentrischen Theile der Oberflächen α3 h3 haben, wie Fig. 5 zeigt. Diese Kämme werden von den Stangen E1 E1 mittelst der Hebel a4 hl bewegt, die an den Bolzen α bezw. h angebracht sind. Am äufseren Ende sind die Hebel an Stangen α5 /?5 befestigt, deren untere Enden an justirbare Träger α66 gelagert sind, die an den Stangen E1E1 festsitzen, wie in Fig. 5 gezeigt ist.
Durch diese Anordnung werden die Oberflächen der Kämme gezwungen, gegen einander zu wirken während der ersten Vierteldrehung des Excenters Ba auf Welle B, wodurch der Träger H und der Stiefelblock aufwärts'geschoben werden, um den nöthigen Druck auf den Hacken und gegen die festen Träger G auszuüben. Während der nächsten Vierteldrehung berühren sich die concentrischen Oberflächen a3 h3 der Kämme α1 h1 und keine Bewegung wird auf den Träger und Block übertragen.
Während dieser Zeit sinkt der Hammer oder Druckkopf und treibt die Nägel in den Absatz ein. Während der restlichen halben Drehung der Welle B steigen die Stangen E1E1 wieder in die normale Lage, die Kämme a1 W- werden gleichfalls in die Anfangslage zurückgeführt und Block K mit dem darauf sitzenden Stiefel wird hinreichend gesenkt, um den starken Druck zwischen Hacken und Block aufzuheben, worauf dann der Stiefelblock sich bis in die tiefste Lage senkt, indem der Arbeiter Tritthebel L losläfst und letzterer durch die Feder L1 aufwärts geht. Diese Senkung des Stiefelblockes wird benutzt, um den mit einem Absatz versehenen Stiefel zu entfernen, oder um die äufsere Deckplatte auf dem Absatz anzubringen.
Der Stiefelblock ist detaillirt in den Fig. 12, 13 und 14 dargestellt. An dem oberen Ende bei K ist ein metallener Leisten K1 mit der auswechselbaren Leistenplatte k" drehbar angebracht. Dieser Leisten K1 hat vorn das justirbare Zahnstück K3, welches mit dem Arm K4" in einem schrägen Schlitz K& des Leistens verstellt und durch die Schraube k1 und Kerben k" arretirt werden kann. Die Schwingung des Leistens K1 um den Bolzen k wird durch eine Stellschraube k3 begrenzt, die zwischen K und K1 eingeschaltet ist.
Der verbesserte Nagelzuführer ist detaillirt in Fig. 8 und 9 dargestellt; derselbe besteht aus dem Metallrahmen M mit einer Durchbrechung m, durch welche die Stangen E1 hindurchgehen, um die der Zuführer schwingt. Der Rahmen M wird oberhalb des stationären Blockes G auf dem Rand E3 der Hülse E" angebracht, wie Fig. 2 zeigt. Ai1. ist eine dem Absatz in Form entsprechende Fortsetzung des Rahmens M, Dieser Theil Ai1 hat die Löcher ml . . ., Fig. 2 und 8, und über denselben die Deckplatte M" mit Durchbrechungen m" . . ., die da angeordnet sind, wo die Nägel im Absatz sitzen sollen. Diese Oeffnungen m" correspondiren mit einigen der Oeffnungen m'y infolge dessen derselbe Zuführer für eine Reihe verschieden geformter Absätze Verwendung finden kann. Die Deckplatte M" ist mit Durchbrechungen versehen, die den Nägelstellungen im Absatz entsprechen. Unterhalb des ZufUhrers Ai1 ist eine nicht durchbrochene Platte Ai3 angebracht, die durch Feder m3 in der in Fig. 9 in punklirten Linien gezeichneten Stellung gehalten wird. Ehe der Zuführer gefüllt wird, wird die Grundplatte Ai3 mit Hülfe des durch die Durchbrechung Ai4 reichenden Knopfes m4 gegen die Feder m3 gedrückt und in die in Fig. 9 in vollen Linien gezeigte Stellung gebracht. Die Platte Ai3 wird in ihrer äufsersten Stellung unter Zuführer M1 durch einen Federmechanismus gehalten, der durch einen Druckknopf m5 ausgelöst werden kann.
Der Zuführer Ai1 hat vorn einen abwärts vortretenden Zapfen me, der gegen die Vorderseite des Blockes G gedreht wird, sobald der Zuführer entleert werden soll. Dies geschieht, indem man den Knopf w5 hineindrückt, sobald Platte M3 ausgelöst und durch Feder m3 in die punktirte Stellung ,(Fig. 9) gebracht ist.
Die dann frei werdenden Nägel fallen dabei in correspondirende Durchbrechungen des festen Blockes G.
N in Fig. 4 ist eine V-förmige Führung, die mit einer Schraubenspindel η versehen ist, die in dem gegabelten Lager a1 gleitet, welches am Hinterende des Maschinengestelles angebracht ist. Durch die Mutter nl kann diese Führung eingestellt werden.
In Verbindung mit dem Block G kann die in Fig. 10, 7 und 11 gezeigte Einrichtung zum Halten und Centriren der Absätze benutzt werden. In dieser Einrichtung bezeichnet P einen auf dem verticalen Zapfen ρ des Gestelles drehbar gelagerten Metallkörper, der mit zwei in Längsrichtung verstellbaren federnden Klammern P1 P1 und P" P" versehen ist, die im rechten Winkel gegen einander gerichtet sind. Unter der Kammer P" P" ruht eine durch Mutter P4 und Schraube P5 in der Längsrichtung verstellbare Platte P3, Fig. 10, die den Zweck hat, als Führung für die genaue Einstellung des Obertheiles zu dienen, während derselbe zwischen den Klammern eingespannt wird. Die Vorderkante P6 der Platte P3 dient als Anschlag oder Führung für den Vordertheil des Oberstückes.
Als Sicherheitsvorrichtungen dienen die folgenden Einrichtungen an der Maschine: In dem oberen Theil der Zahnstange i". (rechter Hand) wird eine Längsnuth i3 hergestellt (Fig. i, 2 und 3), und an dem Betriebshebel D1 wird eine niedergehende Stange D3 befestigt, deren unteres Ende für gewöhnlich auf den Grund der Nuth aufsteht, so dafs der Hebel D unabsichtlicherweise nicht niedergeprefst werden kann, bis der Tritt L bewegt und die Zahnstange verschoben ist.
Die zweite Sicherung besteht aus einer horizontalen Gleitschiene Q, die in Führung R, welche am Gestell festsitzt, vor und rückwärts
verschoben werden kann. Die Schiene Q hat an der Oberseite Vorsprünge q q, die in curvenförmige Schlitze M4 M4 des Zuführers passen. Die Schiene Q ist an der Unterseite weiter mit der V - förmigen Austiefung Q1 versehen, Fig. 16, in welche das obere Ende einer Stange Q" pafst, deren unteres Ende an einem Arm Q3 gelagert ist, der mit dem Stück D verbunden ist und für gewöhnlich durch die Feder Q4 aufwärts gehalten ist (Fig. 3). Vor dem Hebel Q3 ist ein Vorsprung Q5 am Gestell angebracht, welcher das Stück D hindert, vorzugehen und die Maschine in Betrieb zu setzen, bis die Schiene Q hinreichend auf eine Seite geschoben ist, um der oberen Stange Q" zu gestatten, in die Austiefung Q1 einzutreten, worauf dann der Arm Q3 durch Feder Q4 genügend gehoben wird, um den Arm mit dem Stück D vorwärts zu schieben und vom Vorsprung Q5 freizugehen.
Der bogenförmige Schlitz M4 auf dem Zuführungsrahmen M ist zu den Stiften ρ ρ auf Schiene Q so angeordnet, dafs die schwingende Bewegung des Zuführers der Schiene Q eine gleitende Bewegung ertheilt, wodurch das obere Ende der Stange Q" in die Austiefung Q1 eintreten kann bei Drehung des Zuführers und dadurch die Inbetriebsetzung der Maschine ermöglicht.
Die dritte Sicherung bezweckt, zu verhindern, dafs Nägel aus dem Zuführer heraustreten, während Obertheil und Deckplatte unter dem Stempel oder Hammerkopf sich befinden. Dies wird dadurch erreicht, dafs die Platte P3 mit einem federnden Sperrstift r in Berührung kommt, der in dem festen Führungsstück R angebracht ist, und dessen Oberende in eine Durchbrechung q1 der Gleitschiene Q eintreten kann, wie Fig. 16 und 17 zeigen. In dieser Stellung sind die Zuführer gehindert, unter den Hammerkopf gedreht zu werden, indem die Ansätze Af4 M4 gegen die Stifte q q stofsen.

Claims (4)

  1. Pate nt-An sp rüche:
    i. Eine Absatz-Nagelmaschine, in welcher der Stiefelträger durch eine drehbare Schraube (i) gehoben wird, die durch Zahnstange und Trieb (V i") derart bewegt wird, dafs der Absatz fest gegen die Unterfläche eines Stempels (G) geprefst wird, der Durchbrechungen hat zur Aufnahme von Nägeln, die aus einer drehbaren Zuführplatte (M) in die Durchbrechungen fallen, und in welcher dann ein Stempel (F) einzelne Hämmer (F') in die obengenannten Durchbrechungen führt und die Nägel in den Absatz treibt, worauf der Stiefelträger wieder sinkt und nach Aufnahme einer Deckplatte den Absatz nochmals gegen den Stempel (G) führt, um die Deckplatte des Absatzes durch Andrücken zu befestigen.
  2. 2. Ah der in Anspruch 1. dargelegten Absatz-Nagelmaschine der Bewegungsmechanismus für die Triebwelle (B), bestehend in einem. Triebrade (B1) mit daran befestigter Riemscheibe (Bs), die lose auf der Welle B sitzt, aber in der Weise mit letzterer gekuppelt werden kann, dafs die Welle durch Druck auf einen Hebel (D1),
    . der die Klinke (c) eines Armes (D) auslöst, zeitweilig nur eine Drehung macht, wobei die Welle den Hammerkopf (F) zum Eintreiben der Nägel in den Absatz in Bewegung setzt.
  3. 3. An der in Anspruch 1. dargelegten Absatz-Nagelmaschine ein schwingender Nagelladerahmen (M) mit Durchbrechung (m1) zur Aufnahme einer grofsen Zahl von Nägeln, in Verbindung mit einer Deckplatte (M"), welche nur die für den betreffenden Absatz nöthigen Nägel in entsprechende Durchbrechungen aufnehmen kann, und einer Halteplatte (Ms), welche die Nägel so lange in dem Rahmen hält, bis sie in der Lage angelangt sind, um in die Durchbrechungen des Widerlagers G einfallen zu können.
  4. 4. In der in Anspruch 1. dargelegten Absatz-Nagelmaschine die Sicherheitsvorrichtungen, bestehend:
    a) in einem Schlitz (is) in der Zahnstange (V) und einer Stange (Ds), die den Handgriff (D1) derart beeinflufst, dafs die Welle (B) nicht eher in Bewegung gelangt, bis der Block (K) gehoben ist;
    b) in einer Platte (Q), die eine Stange (Q") und einen Arm (Qs) in der Weise beeinflufst, dafs der letztere sich nicht bewegen läfst, während der Laderahmen über dem Widerlager G ist, indem ein Anschlag (Q5) und ein Bolzen (r) die Platte Q anhalten und verhindern, dafs Nägel entladen werden, während die Absatzdeckplatte über dem Absatz ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT60529D Absatz-Nagelmaschine Expired - Lifetime DE60529C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009044874A1 (de) 2008-12-19 2010-07-08 Crownmate Technology Co., Ltd. Dünne LED-Lampenanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009044874A1 (de) 2008-12-19 2010-07-08 Crownmate Technology Co., Ltd. Dünne LED-Lampenanordnung

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