DE51387C - Maschine zum Nageln von Sohlen - Google Patents
Maschine zum Nageln von SohlenInfo
- Publication number
- DE51387C DE51387C DENDAT51387D DE51387DA DE51387C DE 51387 C DE51387 C DE 51387C DE NDAT51387 D DENDAT51387 D DE NDAT51387D DE 51387D A DE51387D A DE 51387DA DE 51387 C DE51387 C DE 51387C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- needle
- holes
- pins
- needles
- driver rod
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D69/00—Shoe-nailing machines
- A43D69/12—Shoe-nailing machines with apparatus for separating the pegs from a strip of wood
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
JOHS. ALBRECHT in CANNSTATT. Maschine zum Nageln von Sohlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1889 ab.
Die nachfolgend beschriebenen Anordnungen beziehen sich auf eine Maschine zum Nageln
von Schuhwerk. Es werden hierbei ein oder mehrere Holzstifte von Holzspänen abgeschnitten
und die Stifte auf einmal in die Sohle eingetrieben, nachdem die nothwendigen Löcher in
das Schuhwerk vorgestofsen sind.
Die im Innern des Schuhwerkes vorstehenden Spitzen der eingetriebenen Holznägel werden
alsdann durch eine Vorrichtung der Maschine abgeschnitten.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 eine Seitenansicht, in Fig. 2 eine Vorderansicht der
Nagelmaschine dargestellt.
Fig. 3 bis 10 zeigen in Seiten- und Oberansichten die Hauptstellungen der Maschine.
Fig. 11 bis 18 zeigen Details.
Die Maschine besteht aus dem Maschinenkopf, dem Maschinengestell und dem Nagelstock.
Die durch Hebel b von der Scheibe c aus, an welcher die Rollen 0 und o1 sitzen, Fig. 3
und 4, bewegte Treiberstange α wird bei einer Umdrehung der Schwungradwelle d zweimal
gehoben und durch die Feder f wieder niedergedrückt.
In die Treiberstange α ist der Nadelschieber e2,
gegen dieselbe verschiebbar, im Schlitz eingelassen und sitzen an ihren beiden Nasen e1, e\
sowie die Nadeln e, e, Fig. 17 und 18.
Die Treiberstange α trägt die beiden Treiber a\ a\ welche vor die Nadeln e, e zu
stehen kommen, ferner das lose auf ihr durch Schraube yx in einer Nuth gegen Herabfallen
gehaltene Gleitstück g. Das Gleitstück g hat in der Längsrichtung eine Nuth h für den
Durchtritt der unteren Nase e1 des Nadelschiebers e2.
Das mit Nuth h versehene Gleitstück g ist mit dem Hebel b verbunden und geht mit
demselben an der Treiberstange α senkrecht auf und ab. Ueber dem Gleitstück g befindet sich
die Gabel i fest auf der Treiberstange a. Die obere Schraubenmutter a% an der Treiberstange
α dient zum Reguliren des Hubes der Treiberstange α und gleichzeitig zum Reguliren
der Federspannung /. Der Hebel m erhält seine schwingende Bewegung durch die Curvenscheibe
n, Fig. 3 und 4, und trägt an seinem vorderen Ende den in die Gabel i der Treiberstange
α eingreifenden Bolzen m1.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Einrichtung ist folgende:
Der Hebel b wird bei Drehung der Schwungradwelle d durch die an der Scheibe c befindlichen
Rollen 0 bezw. o1 fortgedrückt und
hebt dabei mit seinem vorderen Ende die Treiberstange α an, gleichzeitig die Feder f
zusammenpressend. Hierbei stehen die Nadeln e, e der Nadelstange genau über den Führungslöchern.
Das Gleitstück g kann sich mit der Nadelstange nicht mitdrehen. Verläfst nun.,
der Hebel b die Rolle 0 der Scheibe c, so
drückt die Feder / die Treiberstange a, sowie den Hebel b nach unten, Fig. 5 und 6. Die
Nadeln e, e der Nadelstange stofsen nunmehr die Löcher in die Sohle.
Die Treiberstange α geht wieder dadurch in
die Höhe, dafs die andere Rolle o1 der Scheibe c den Hebel b hochhebt, Fig. 7 und 8.
Hierauf dreht die Curvenscheibe η den Hebel nt zur Seite (nach links) und dieser durch Stift ml
und Gabel i die Treiberstange α so weit, dafs
die Treiber a1, a1 über die Löcher, welche die
Nadeln e, e kurz vorher gestochen haben, zu stehen kommen. Es stehen also nunmehr die
Nadeln e, e den Treibern a1, a1 um etwa
15 mm vor.
Die Nasen e1 des Nadelschiebers sind nun
in die Linie der Nuth h von g. gelangt, und bleibt jetzt der Nadelschieber durch den am
Ständer befestigten Winkel y beim Eintreiben der Nadelstifte derart zurück, dafs die Nadeln
die Sohle nicht berühren können, Fig. 17 und 18.
Die vorstehenden Spitzen der Holznagel werden durch ein am Stirnende einer rotirenden
Achse k befestigtes Messer χ abgeschnitten, Fig. 16. Ihre Bewegung erhält k durch die
Wellen k1, k^ von der Schwungradwelle d aus,
Fig. ι und 2. Der Hebel 5 erhält seine Bewegung von der Curvenscheibe t und schiebt
das Arbeitsstück vorwärts, während die Treiber in die Höhe gehen.
Die Treiberstange α besitzt ferner die Nuth p,
Fig. 3, in welche der Hebel I eingreift. Hierdurch schiebt beim Drehen der Treiberstange a
ein Spantransportrad p2 den Span ps durch das
Sperrrad ρΎ vorwärts, wobei durch das Messer e3,
Fig. 3 und 5, welches hinter den Nadeln sitzt, der Stift abgeschnitten wird, während gleichzeitig
die Treiber über die Nadelführungslöcher gelangen, so dafs der abgeschnittene Stift über
die Löcher geschoben wird. Wird eine Reihe genagelt, so braucht man nur eine Nadel und
einen Span einzusetzen. Werden dagegen zwei Reihen genagelt, so werden zwei Nadeln und
zwei Späne eingesetzt, derart, dafs die Stifte nicht neben einander, sondern der erste Stift
der zweiten Reihe zwischen die beiden. Stifte der ersten Reihe zu stehen kommt.
Die Späne p3 kufen parallel in Kanälen vor den Nagelführungslöchern, werden von dem
Messer .e3 in der Nuth e4, welche im Winkel
zu den Kanälen steht, beim Einstofsen der Löcher durch den Nadelschieber abgeschnitten
und dann, nachdem die Nadeln zurück sind, beim Umdrehen der Treiberstange a als abgeschnittene
Stifte vorgeschoben.
^er Naddstock u ist drehbar, wie das Horn
einer So"Klennä"hmaschine, und wird durch die
Hebel u\ u2 und die Feder w3 fortgesetzt nach
oben gedrückt. Durch Auftreten auf den Fufstritt ν entfernt sich der Nagelstock von der
Nagelführung zum Einsetzen oder Herausnehmen des Schuhes. Der Hebel w2 ist mit
einem Zahnsegment versehen, in welches zwei Sperrhaken r, r eingreifen und so den Nagelstock
festhalten, während die Löcher gestofsen und die Stifte eingetrieben werden. Das Excenter
r1 löst die Sperrhaken aus, um bei der Verschiebung des, Arbeitsstückes den Nagelstock
nach der jeweiligen Stoffstärke zu reguliren, Fig· 15·
Claims (5)
1. Eine Maschine zum Nageln von Sohlen, bei welcher in einer auf- und niederbeweglichen
Treiberstange α mit Treiber a1 ein
Nadelschieber mit Nadeln e, e und mit den ' Ansätzen e\ e1 schlittenartig gelagert ist
und bei der durch Drehung der Treiberstange α gegen das Gleitstück g der Nadelschieber
e2 abwechselnd mit dem Gleitstück g ge- und entkuppelt wird, so dafs im; ersten
Falle die vorstehenden Nadeln, im zweiten Falle die Treiber gegen die Sohle arbeiten,
zum Zwecke der Herstellung der Löcher und nachheriger Eintreibung der Holzstifte
in die Sohle.
2. Bei der unter 1. bezeichneten Anordnung die Anwendung des Hebels S mit Stift s
und des Doppelexcenters t in der Weise, dafs der Punkt, welcher durch den Stift s
. markirt wird1, unter die Nadel geschoben
wird.
3. Bei der unter 1. bezeichneten Anordnung die Anwendung eines Messers e3, durch
welches die Holzstifte, während' die Löcher eingestofsen werden, von den eingeführten
Holzspänen abgeschnitten werden..
4. Bei der unter 1. bezeichneten Anordnung die Anwendung des am Stirnende einer
rotirenden Achse k eingeschraubten Messersx, welches durch die Wellen k1, A:2 von der
Schwungradwelle d aus angetrieben wird, zum Zwecke, die vorstehenden Holzstifte
an der Innensohle abzuschneiden.
5. Bei der unter 1. bezeichneten Anordnung die Anwendung der Sperrhaken r, des
Segmentes w2 und des Excenters r1· zum
Festsperren des Nagelstockes, während die Nadellöcher gestofsen und die Stifte eingetrieben
werden, zum Zwecke der Regulirung des Nagelstockes nach der jeweiligen Stoffstärke.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51387C true DE51387C (de) |
Family
ID=326165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51387D Expired - Lifetime DE51387C (de) | Maschine zum Nageln von Sohlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51387C (de) |
-
0
- DE DENDAT51387D patent/DE51387C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE51387C (de) | Maschine zum Nageln von Sohlen | |
| DE706818C (de) | Nagelvorrichtung, insbesondere fuer Fersenzwickmaschinen | |
| DE60529C (de) | Absatz-Nagelmaschine | |
| DE269279C (de) | ||
| DE148514C (de) | ||
| DE181042C (de) | ||
| DE17447C (de) | Verfahren zur Herstellung von Nägeln für Schuhwerk und Apparat dazu | |
| DE243307C (de) | ||
| DE148515C (de) | ||
| DE572233C (de) | Nadelfadenschneid- und -klemmvorrichtung fuer Naehmaschinen zum Naehen einer Gruppe von Stichen | |
| DE160628C (de) | ||
| DE161115C (de) | ||
| DE210202C (de) | ||
| DE246807C (de) | ||
| DE539059C (de) | Maschine zum Abschaerfen der Rahmenenden von Schuhwerk | |
| DE114765C (de) | ||
| DE52518C (de) | Nagelmaschine für Schuhwerk | |
| DE226576C (de) | ||
| DE360366C (de) | Vorrichtung zur AEnderung der Lage der Arbeitsstueckanschlagrolle am Vorschubhebel bei Schuhsohlennagelmaschinen | |
| DE909412C (de) | Fadenabtrennvorrichtung | |
| DE38413C (de) | Maschine zum Vertheilen und Eintreiben von Nägeln | |
| DE156574C (de) | ||
| DE278746C (de) | ||
| DE625725C (de) | Maschine zum Spalten und Einschneiden von Sohlen | |
| DE237827C (de) |