DE809153C - Schuhmaschine mit einem Werkstuecktraeger - Google Patents

Schuhmaschine mit einem Werkstuecktraeger

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DE809153C
DE809153C DEP6087D DEP0006087D DE809153C DE 809153 C DE809153 C DE 809153C DE P6087 D DEP6087 D DE P6087D DE P0006087 D DEP0006087 D DE P0006087D DE 809153 C DE809153 C DE 809153C
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DE
Germany
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workpiece
workpiece carrier
carrier
spindle
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DEP6087D
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John Forrest Standish
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United Shoe Machinery Corp
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D5/00Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
    • A43D5/02Stands for making footwear

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

  • Schuhmaschine mit einem Werkstückträger Die Erfindung bezieht sich auf Schuhmaschinen mit Werkstückträgern und ist an einer Absatznagelmaschine veranschaulicht.
  • In bekannten Absatznagelmaschinen, auf denen ein Nagel durch den Absatzsitz eines gezwickten Schuhes in einen auf den Absatzsitz aufgesetzten Absatz geschlagen wird, wird der gezwickte Schuh von einem Träger abgestützt, der eine röhrenförmige Spindel hat. Die Spindel ist in eine Bohrung, die durch den Fersenteil des Leistens geht, eingesteckt. Der Nageltreiber wird in der Spindel auf und ab bewegt. Zum Festhalten des Werikstückes in einer bestimmten Lage bezüglich des Treibers liegt entweder die Brandsohle des Schuhes oder ein Anschlagteil der Leistenplatte gegen das Spindelende, wobei der Anschlagteil der Leistenplatte dadurch geformt wird, daß ein in der Fluchtlinie der Leistenbohrung liegendes Loch in der Leistenplatte einen kleineren Durchmesser als die Leistenbohrung hat und somit die Leistenplatte die Bohrung, in der der Treiber tätig ist, teilweise überdeckt. Im ersten Falle ist die Spindel bestrebt, in die Brandsohle einzudringen und diese zu beschädigen, wenn das Werkstück vor dem Nageln, wie bekannt, festgeklemmt wird. Im, zweiten Falle hat die Spindel das Bestreben, den Anschlagteil der Leistenplatte zu verschleißen. Die Erfindung bezweckt nun, die Spindel vollkommen von dem Klemmdruck des Werkstiiclces zu entlasten, obwohl die Spindel mit dem Werkstück in Eingriff tritt, um dieses genau einzustellen und abzustützen.
  • Zu diesem Zweck hat der Werkstückträger, der zwischen einer Werkstückempfangslage und einer Arbeitslage beweglich ist, eine Sperrvorrichtung zum Sperren der das Werkstück einstellenden Spindel und weiterhin einen das Werkstück abstützenden Teil, der beim Einstellen des Werkstückes vermittels der Spindel nachgibt. Daraufhin wird die Spindel entsperrt und steht dann nur noch nachgiebig mit dem Werkstück im Eingriff, während der das Werkstück abstützende Teil dann gesperrt wird und somit das Werkstück in richtiger Einstellung auf dem Werkstückträger gegen den auf das Weiikstücik in bekannter Weise ausgeübten Klemmdruck abstützt. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß das Entsperren der Spindel und das Sperren des das Werkstück abstützenden Teiles auf Grund und während der Bewegung des Werkstückträgers aus seiner Werkstückempfangslage in seine Arbeitslage stattfindet.
  • In der dargestellten Maschine wird das Werkstück, wie bereits erwähnt worden ist, gegen den Werkstückträger geklemmt, und dies erfolgt mittels einer Druckvorrichtung bekannter Bauart, die auf den Absatz drückt, um das Werkstück fest gegen den Werkstückträger vor dem Einschlagen der Nägel zu klemmen. Der auf das Werkstück ausgeübte Klemmdruck hat oft das Bestreben, den Werkstüdkträger in der :Maschine nach vorn zu verschieben. Zum Verhindern einer Verschiebung des Werkstüekträgers aus seiner Arbeitslage durch den auf das Werkstück ausgeübten Klemmdruck ist ein Gesperre vorgesehen, das den Werkstückträger in seiner Arbeitslage selbsttätig festlegt und das bei Beendigung der Absatznagelung von einem mit der Druckvorrichtung zusammenwirkenden Nocken selbsttätig ausgelöst wird. Insbesondere ist eine von zwei Seitenstangen, die sich in der Maschine auf und ab bewegen, um die Druckvorrichtung in die und aus der Drucklage zu bewegen, mit einem Nocken versehen, der an dem Gesperre angreift und den Werikstückträger auslöst, wenn der Klemmdruck aufgehoben wird. In den Zeichnungen ist Fig. i ein senkrechter Längsmittelschnitt durch den Werkstücokträger in seiner Werkstückempfangslage; Fig. 2 ist eine ähnliche Ansieht des Wer'kstückträgers in seiner Arbeitslage; Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt; Fig. 4 ist ein Schaubild einer Schaltung des Gesperres für den das Werkstück abstützenden Teil des Wec'kstückträgers ; Fig. 5 ist ein Schaubild einer Vorrichtung zum Begrenzen der Bewegungen des Werkstüc'kträgers; Fig. 6 ist ein Schaubild einer Schaltung des Gesperres für die Leistenspindel; Fig.7 ist ein Schaubild des Werkstückträgers und eines Gesperres zum Festlegen des Werkstückträgers in der Arbeitslage, und Fig.8 ist ein Grundriß des in Fig. 7 dargestellten Gesperres.
  • Der dargestellte Werkstück-träger gehört zu einer Absatznagelmaschine bekannter Bauart und Arbeitsweise. Die Maschine hat einen Stößel io (Fig. i und 2), der in einer Säule 12 auf und ab bewegt wird und dabei einen in dem Werkstückträger geführten Treiber 14 so betätigt, daß ein Nagel N durch den Absatzsitz eines Schuhes S auf dem Werkstückträger in einen Absatz H eingeschlagen wird. Der Schuh S sitzt auf einem Leisten L, der auf seinem Boden eine Metallplatte L trägt. In dem Fersenteil des Leistens ist eine Schrägbohrung x angeordnet, die von der Oberseite des Leistenfersenteiles bis nach dem Absatzsitzteil des Leistenbodens verläuft. Die Leistenplatte hat einen Anschlagteil l', der in das Ende der Bohrung x einragt. Der Absatz H wird auf dem Absatzsitz des Schuhes S vor dem Einschlagen des Nagels N durch eine Druckvorrichtung oder ein Niederhalter P festgeklemmt, der in der Maschine in bekannter Weise auf und ab bewegt wird. Auf dem Oberende der Säule 12 ist eine Kappe 16 befestigt, die nach vorn und hinten verlängert ist und mit parallelen Führungen 18 versehen ist, die nach hinten geneigt sind. In den Führungen 18 ist die Grundplatte 2o eines Werkstüc'kträgers 22 beweglich. Der Werkstückträger ist zwischen einer Werkstückempfangslage, die in Fig. i dargestellt ist, und einer Arbeitslage, die in Fig. 2 dargestellt ist, beweglich. Die Werkstückempfangslage des Werkstückträgers 22 wird durch Anschlag eines Bolzens 24 (Fig. 5) auf der Grundplatte -o mit einer auf der Kappe 16 befestigten Platte 26 bestimmt. Die Rückwärtsbewegung des Trägers 22 in seine Arbeitslage wird durch Anschlag der Hinterkante 28 der Grundplatte 20 gegen eine Querstange 3o beendet, die in dem Maschinengestell befestigt ist. Die Neigung der Führungen 18 fördert die vollkommene Bewegung des Werkstückträgers in seine Arbeitslage. ' In dem Hinterteil des Werkstückträgers 22 ist eine schräg nach vorn laufende Führung 32 (Fig. i und 2) ausgebildet, in der eine röhrenförmige Spindel 34 auf und ab beweglich ist. In der Spindel 34 wird der Treiber 14 auf und ab bewegt. Der Leisten L wird beim Aufsetzen auf den Werkstückträger auf die Spindel 34 gesteckt, wobei die letztere in die Leistenbohrung x eingreift. Die Spindel 34 wird von einer Feder 36 hochgehalten, die zwischen dem Wer'kstückträger 22 und einem Fußstück 38 ausgespannt ist. Das Fußstück ist auf der Spindel 34 durch eine Schraube 40 (Fig. 6) festgeklemmt. Die Hochbewegung der Spindel wird durch das Anschlagen des Fußstückes gegen die Grundplatte 20 beendet. Durch Verstellung des Fußstückes auf der Spindel 34 wird das Oberende der Spindel so in senkrechter Richtung eingestellt, daß es einen gezwickten Schuh in einer bestimmten Lage bezüglich des Treibers 14 einstellt. Wenn sodann der Treiber betätigt wird, wird der Kopf des Absatznagels N, wie gewünscht, in der Brandsohle versenkt. Der Treiber wird in seiner Normallage in der Spindel durch einen Keil 44 gehalten, der durch ein Loch in der Spindelwand in eine Keilnut 46 in dem Unterende des Treibers eingreift. Der Außenteil des Keiles liegt in einer Nut 48 in dem Weekstückträger 22. Wenn die Spindel durch das Werkstück nach unten geschoben wird, bewegt sich der Keil längs der Nut 48. Wenn der Werakstückträger in seiner Werkstückempfangslage eingestellt ist, wird die Spindel 34 an einer Abwärtsbewegring verhindert, da sie durch das Aufsitzen von Querteilen 5o (Fig.6) ihres Fußstückes 38 auf Führungsschienen 52 gesperrt ist. Diese Schienen sind bei 53 miteinander verbunden und sind in demselben Winkel wie die Führungen 18 nach hinten geneigt. Das Verbindungsstück 53 ist durch Schrauben 54 an dem Vorderende der Kappe 16 befestigt und senkrecht verstellbar. Durch diese Verstellung 'können die Schienen 52 mit Bezug auf das Fußstück 38 der Spindel 34 verstellt werden, insbesondere nachdem <las Fußstück selbst zum Verstellen des Oberendes der Spindel verstellt worden ist. Nach einer gewissen Bewegung der Grundplatte 20 rind des Werkstückträgers 22 nach der Arbeitslage hin enden die Schienen 52, und das Fußstück 38 läuft von diesen ab und bewegt sich über einem tieferen Teil 56 einher, der eine Abwärtsverschiebung der Spindel 3.1 innerhalb gewisser Grenzen somit zuläßt. Das Werkstück wird nun von einem anderen Teil in noch zu beschreibender Art und Weise abgestützt.
  • In dem \`Tei'kstiickträger 22 ist ein senkrechter Zylinder 58 ausgebildet. In dem Zylinder arbeitet ein Hohlikolhen 6o, dessen Kopfstück 61 in seiner Oberfläche eine halbkugelförmige Ausnehmung 62 hat. In diese Ausnehmung paßt die Unterseite 64 eines das WelakstüCk abstützenden Teiles 66. Der Mittelteil des das Werikstück abstützenden Teiles 66 ist hohl, und diese Höhlung wird von einem ringförmigen Teil umgeben, der im Querschnitt keilförmig ist. Somit kann bei der Abwärtsbewegung der Druckvorrichtung P sich der Trägerteil 66 selbst in dem richtigen Winkel einstellen. Wenn dann der Enddruck ausgeübt wird, sperrt sich der Trägerteil 66 auf Grund der Keilwirkung gegen Verschiebung. Die Oberfläche 68 des Trägerteiles 66 stützt den Leisten L durch Angriff an der Oberfläche 7o des Leistenfersenteiles. Die Spindel 34 geht durch eine Radialnut 72 in dem Trägerteil 66. Der Kolben 6o und der Trägerteil 66 werden von zwei Federn 74 hochgeschoben, die auf zwei Stangen 76 sitzen. Die Stangen ragen von dem Kolbenkopf 61 nach unten durch Löcher in der Grundplatte 20. Die Federn 74 sitzen zwischen dem Kolbenkopf 61 und der Grundplatte 20. Die Aufwärtsbewegung des Kolbens durch die Federn wird durch Muttern 78 beendet, die auf den Unterenden der Stangen 76 aufgeschraubt sind und gegen die Unterseite der Grundplatte anschlagen. Das Unterende des Kolbens 6o trägt einen Ventilsitz 8o, in dessen senkrechten Verlängerung 82 der Stiel 84 eines Ventils 86 beweglich ist. Eine Feder 88, die zwischen der Verlängerung 82 und einem Kragen 9o sitzt, ist bestrebt, das Ventil zu schließen und somit den Durchgang durch den Kolben zu versperren. Der Kragen ist auf dem Stiel 84 unterhalb einer Spritzschutz-Scheibe 92 gleitbar gelagert, und die Scheibe 92 ist auf einem Kopfstück 93 auf dem Oberende des Stieles 84 befestigt. Durch das Schließen des Ventils wird der Kolben an einer Abwärtsbewegung verhindert, da er dann durch eine in dem Zylinder enthaltene, nicht zusammendrückbare Flüssigkeit, z. B. Öl, gesperrt ist. In der Werkstückempfangslage des Wer'kstückträgers 22 (Fig. i) wird das Ventil von einem Winlkelhebel 94 (Fig.3 und 4) offen gehalten, der bei 96 auf dem Kolbenkopf 61 drehbar befestigt ist. Ein Arm 98 des Winkelhebels 94 greift zwischen den Kragen 9o und das KopfstÜck 93 und ist gabelförmig ausgebildet, so daß er den Ventilstiel 84 umfaßt. Der andere Arm ioo des Winkelhebels hat einen nach unten zeigenden Teil, der bei der Bewegung des Werkstüokträgers 22 an einer Schiene 102 entlang läuft, die parallel zu den Führungen 18 liegt und von einem Konsol 104 auf der Kappe 16 getragen wird. In der Wer'kstüc'kempfangslage des Werkstückträgers liegt der Arm ioo gegen die Schiene 102 an, wobei der Winkelhebe194 das Ventil 86 von seinem Sitz 8o entfernt, in einer Tieflage hält. Die Lage der Muttern 78 auf den Stangen 76 gestattet den Federn 74, den Kolben 6o und den Trägerteil 66 so hoch zu schieben, daß, wenn die Platte l des Leistens mit der am tiefsten liegenden Oberfläche 7o an dem Ende der gesperrten Spindel 34 angreift, die Oberfläche 7o des Leistens durch den Anschlag gegen den Trägerteil 66 den frei beweglichen Kolben 6o zumindest etwas nach unten schiebt. Wenn der Werkstückträger 22 in seine Arbeitslage rückwärts geschoben wird, verläßt der Arm ioo die Schiene io2 und ist einem abgebogenen Teil io6 der Schiene 102 gegenüber eingestellt, mit dem der Arm ioo nicht in Eingriff tritt. Das Ventil wird nun von seiner Feder 88 geschlossen, und der Kolben 6o samt dem Trägerteil 66 werden vor dem Ausführen der Absatznagelung gesperrt.
  • Die Arbeitsweise des Werstückträgers 22 während eines Arbeitskreislaufes ist wie folgt: Zu Beginn ist die Grundplatte 20 vorn in den Führungen 18 in der in Fig. i dargestellten Lage eingestellt, die durch das Anschlagen des Bolzens 24 mit der Platte 26 bestimmt wird. Das Fußstück 38 der Spindel 34 sitzt auf den Schienen 52 auf, und die Spindel ist somit gesperrt und kann nicht nach unten geschoben werden. Der Arbeiter setzt dann einen Nagel N mit dem Kopf nach unten in die hohle Spindel 34 ein, steckt einen aufgeleisteten Schuh S auf die Spindel auf und setzt einen Absatz H auf den Absatzsitz des Schuhes. Da der Arm ioo des Winkelhebels 94 gegen die'Schiene 1o2 anliegt, ist das@Ventil86 offen, und der Kolben 6o und der Werkstückträgerteil66 sind durch die Federn 74 in ihrer Hochlage eingestellt. Die sich abwärts bewegende Leistenfläche 7o, die sich gegen den Trägerteil 66 anlegt, schiebt diesen Trägerteil gegen den Druck der Federn 74 nach unten, bis der Anschlagteil l' der Leistenplatte sich auf das Oberende der gesperrten Spindel aufsetzt, so daß die Abwärtsbewegung des Trägerteiles 66 endet. Dadurch wird der Abstand der Brandsohle von dem Oberende des in der Spindel eingestellten Treibers 14 festgelegt, und die Höhe des Fersenteiles des Leistens bestimmt das Maß, um das der Trägerteil 66 nach unten geschoben wird. Daraufhin schiebt der Arbeiter den Werkstückträger nach hinten gegen die Stange 30 in die Arbeitslage. Ehe das Fußstück 38 die Schienen 52 verläßt, verläßt der Arm ioo die Schiene 102. Das Ventil 86 wird somit von der Feder 88 geschlossen, wobei das öl unterhalb des Kolbens 6o eingesperrt wird und der Kolben an einer weiteren Abwärtsbewegung verhindert wird. Dadurch, daß das Fußstück 38 die Schiene 52 verläßt und sich über dem tieferen Teil 56 einsherbewegt, wird die Spindel 34 entsperrt. Folglich wird nunmehr das Werkstück von dem Trägerteil 66 starr abgestützt, abgesehen davon, daß der Trägerteil 66 noch seine Winkellage durch Bewegung in der Ausnehmung 62 in Anpassung an das Werkstück verändern kann. Der Kraftbetrieb der Maschine wird nun eingeschaltet, wobei die Druckvorrichtung P sich weiter abwärts bewegt und das Werkstück fest gegen den Trägerteil 66 klemmt, und wobei ferner der Treiber 14 von dem Stößel io hochbewegt wird und den Nagel durch den Absatzsitz des Schuhes in den Absatz einschlägt. Zu dieser Zeit wird die Spindel 34 nur von der Feder 36 hochgehalten und ist somit nicht einem durch den -Anschlagteil l' ausgeübten Klemmdruck ausgesetzt. Die Feder 36 hält jedoch das Oberende der Spindel 34 nachgiebig in Eingriff mit der Leistenplatte 1, so daß der Nagel nicht zwischen der Spindel und der Leistenplatte heraustreten kann. In bekannten Maschinen dieser Art hat der Nagel oft das Bestreben, sich seitlich auf dem Oberende des Treibers zu verschieben, so daß der Nagelkopf sich gegebenenfalls zwischen das Spindelende und den Anschlagteil l' der Leistenplatte 1 bewegt. Wenn anderenfalls die Spindel in dieser Lage gesperrt wird, wird durch den Druck des Nagelkopfes gegen den Anschlagteil l' dieser rasch verschlissen, so daß die Spindel schließlich aus dem Absatzsitz des Leistens hervortritt. Dies erfordert das Beschlagen des Leistens mit einer neuen Leistenplatte. Bei Beendigung des Maschinenkreislaufes bewegt sich der Treiber 14 in seine Normallage zurück, die Druckvorrichtung P geht nach oben und gibt das Werkstück frei, und schließlich zieht der Arbeiter den Werkstückträger 22 nach vorn und hebt den Schuh mit dem darauf befestigten Absatz ab.
  • Wie bereits erwähnt worden ist, wird das Werkstück auf dem Werikstückträger 22 durch die Druckvorrichtung P festgeklemmt, die zu diesem Zwecke an dem Absatz H angreift. Der ausgeübte Klemmdruck hat das Bestreben, den Schuh in der Maschine nach vorn zu verschieben, und dies kann zu einer Verschiebung des Wenkstückträgers aus seiner Arbeitslage führen, insbesondere wenn die Führungen 18, in denen die Grundplatte 2o des Werkstückträgers 22 beweglich ist, waagerecht ausgeführt sind und nicht, wie oben beschrieben, nach hinten geneigt sind. Es wird bisweilen vorgezogen, die Führungen waagerecht auszubilden, d. h. die Vorderenden der Führungen tiefer zu legen, so daß beim Vorschieben des Wer4cstüdkträgers in seine Arbeitslage ein mit einem sehr hohen Absatz versehener Schuh auf dem Werkstückträger nicht an der Druckvorrichtung P hängenbleibt.
  • Zum Verhindern einer Verschiebung des Werkstückträgers aus seiner Arbeitslage unter der Wirkung der Druckvorrichtung P ist das in Fig. 7 und 8 herausgezeichnete Gesperre vorgesehen, das den Werikstückträger selbsttätig in seiner Arbeitslage festlegt. Der in Fig. 7 und 8 dargestellte Werkstückträger 22 ist derselbe wie der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellte und oben beschriebene Werkstückträger mit der Ausnahme, daß die in Fig. 7 und 8 dargestellten Führungen 18 des Werkstückträgers waagerecht sind und weiterhin, daß die Stange 3o, die die Arbeitslage des Werkstückträgers bestimmt, bei 29 auf der Kappe 16 verstellbar befestigt ist. Zum Sperren des Werkstückträgers 22 in seiner Arbeitslage ist ein zweiarmiger Sperrhebel 142 bei 14o auf der Kappe 16 drehbar befestigt, und-zwar in der Nähe der Führung 18, längs welcher der Bolzen 24 sich hin und her bewegt. Der nach hinten zeigende Arm 144 des Hebels 142 hat einen Absatz 146, der von einer Feder 148 nach dem Bolzen 24 hingezogen wird, wobei die Bewegung in dieser Richtung durch das Anschlagen einer Armverlängerung i5o mit dem Bolzen 24 begrenzt wird. Die Bewegungslänge ist derart bemessen, daß beim Anschlagen der Hinterkante 28 der Grundplatte 20 gegen die Stange 30 die Feder 148 den Absatz 1:I6 vor den Bolzen 24 bewegt und die Grundplatte 20 sperrt, so daß diese nicht nach vorn in der Maschine verschoben werden kann. Diese Lage der Maschinenteile ist in Fig.8 dargestellt.
  • Der andere Arm 154 des Hebels 142 ragt in dei Maschine nach vorn und trägt eine Rolle 156. Die Rolle liegt in der Bewegungsbahn eines schrägen Nockens 158, der auf dem Oberende einer Seitenstange 134 ausgebildet ist. Wie bekannt, wird die Druckvorrichtung P von einem Joch getragen, das auf zwei Seitenstangen 138, 139 sitzt und von diesen auf und ab bewegt wird. Die senkrechte Einstellung des Nockens 158 ist derart, daß bei der Hochbewegung der Druckvorrichtung P in ihre untätige Lage der Nocken 158 im Eingriff mit der Rolle 156 bewegt wird, wobei der Hebel 142 im Zeigersinn (siehe Fig. 8) gedreht wird und der Absatz 146 außer Eingriff mit dem Bolzen 24 bewegt wird (s. Fig. 7). Die Rolle 156 liegt schließlich gegen den zylinderförmigen Teil der Stange 138 an. Diese Einstellung besteht nach dem Aufnageln eines Absatzes auf den Schuh. Der Arbeiter kann dann die Grundplatte 20 und den Werkstückträger 22 aus der Maschine herausziehen, den Schuh entfernen, einen anderen Schul mit dem aufzunagelnden Absatz auf 'den Werkstückträger aufstecken und den letzteren wieder in seine Arbeitslage zurückschieben. Wenn dann die Druckvorrichtung P für diesen Arbeitsgang durch die übliche Trethebelbetätigung abwärts bewegt wird, bewegen sich der zylinderförmige Teil der Stange 138 und dann der Nocken 158 außer Eingriff mit der Rolle 156. Der Hebel 142 wird somit freigegeben, und die Feder 148 bewegt den Absatz 146 in seine Sperrlage vor den Bolzen 24. Die Grundplatte 20 und der Werkstückträger 22 werden nun zwischen der Stange 30 und dem Absatz 146 des Sperrhebels festgehalten und können sich weder nach vorn noch nach hinten in der Maschine bewegen. Die Stange 30 wird so eingestellt, daß die Rückwärtsbewegung der Grundplatte 2o endet, wenn der Bolzen 24 gerade so eingestellt ist. daß er von dem Absatz 146 des Sperrhebels 142 erfaßt wird. Durch das weitere Herabdrücken des Trethebels wird dann der Arbeitsgang der Maschine eingeschaltet, wobei durch die Druckvorrichtung P der Enddruck ausgeübt wird, der Nagel N eingeschlagen wird und schließlich die Druckvorrichtung wieder in ihre Normallage zurückbewegt wird. Der Nocken 158 greift dabei wieder an der Rolle 156 an und schwingt den Sperrhebel 142, wie oben beschrieben, aus seiner Sperrlage, so daß der Werkstückträger 22 wieder nach außen in seine Werkstückempfangslage bewegt werden kann.
  • Wie ersichtlich, wird der Sperrhebel 142 vollkommen selbsttätig gesteuert und die Sperrung in dem gewünschten Zeitpunkt in dem Arbeitskreislauf der Maschine ohne irgenwelches Hinzutun seitens des Arbeiters ausgeführt und aufgehoben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schuhmaschine, z. B. eine Absatznagel-Maschine, mit einem Werkstückträger, der zwischen einer Werkstückempfangslage und einer Arbeitslage beweglich ist, wobei der Werkstückträger mit einem nachgiebig gelagerten Einstellteil für das Werkstück versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gesperre (38, 50, 52) zum Sperren des Einstellteiles (Leistenspindel 34) vorgesehen ist und daß in dem Werkstückträger ein verstellbarer Werkstückträgerteil (66, 6o) angeordnet ist, der beim Einstellen des Werkstückes auf dem Werkstückträger nachgibt, worauf der Einstellteil (34) entsperrt wird und nur nachgiebig im Eingriff mit dem Werkstück gehalten wird, während der verstellbare Werkstückträgerteil (66, 6o) gesperrt wird, um das Werkstück in richtiger Einstellung auf dem Werkstückträger abzustützen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch r, dadurch geikennzeichnet, daß der Einstellteil (Leistenspindel 34) in der Werkstückempfangslage des Werkstückträgers (20, 22) gesperrt ist und daß das Gesperre (38, 50, 52) während und auf Grund der Bewegung des Werkstückträgers in, seine Arbeitslage ausgelöst wird (tiefer Teil 56).
  3. 3. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Werkstückträgerteil (66, 6o) zum Abstützen des Werkstückes auf dem Werkstückträger durch ein Gesperre (86, 88. 94) festgelegt wird, wobei das Gesperre während und auf Grund der Bewegung des Werkstückträgers in seine Arbeitslage eingeschaltet wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schienenanordnungen (52 und rot) vorgesehen sind, die so die Gesperre (38, 50 und 86, 94) der Leistenspindel (34) und des verstellbaren Werkstüokträgerteiles schalten, daß in der Werkstückempfangslage des Werkstüekträgers (20, 22) die Leistenspindel (34) gesperrt ist und der Werkstückträgerteil (66) entsperrt ist, während bei der Bewegung des Werfcstüekträgers (2o, 22) in seine Arbeitslage dieLeistenspindel entsperrt und derTrägerteil gesperrt wird.
  5. 5. Maschine nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Werkstückträgerteil (66) von einem Kolben (6o) getragen wird, der in einem Zylinder (58) beweglich ist und dessen Bewegung von einem Ventil (86) gesteuert wird, wobei das Ventil in der Werkstückempfangslage des Werkstückträgers (2o, 22) offengehalten wird und zum Sperren des Werkstückträgerteiles (66) bei der Bewegung des Werkstückträgers in seine Arbeitslage geschlossen wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1 mit einer Druckvorrichtung zum Festklemmen des Werkstückes auf dem Werkstückträger, wenn dieser in seiner Arbeitslage eingestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gesperre (114, 148) zum selbsttätigen Festlegen des Werkstückträgers (20, 22) in seiner Arbeitslage vorgesehen ist und daß das Gesperre durch einen mit der Druckvorrichtung (P) verbundenen Nocken (158) selbsttätig ausgelöst wird. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine (138) von zwei Seitenstangen (138, 139), die sich zum Bewegen der Druckvorrichtung (P) in die und aus der Drucklage in dem Maschinengestell auf und ab bewegen, mit dem Nocken (158) versehen ist, der an dem Sperrteil (142, 156) angreift und den Werkstückträger entriegelt, wenn das Werkstück von der Druckvorrichtung freigegeben wird. B. Maschine nach Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Bewegung der Druckvorrichtung (P) in die Drucklage, während der Werkstückträger (20,22) seine Arbeitslage einnimmt, der Nocken (158) und die Stange (138) sich außer Eingriff mit dem Sperrteil (142, 156) bewegen, so daß dieser von seiner Feder (148) in die Sperrlage bewegt werden kann.
DEP6087D 1945-02-05 1948-10-02 Schuhmaschine mit einem Werkstuecktraeger Expired DE809153C (de)

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