DE809296C - Schuhzwickmaschine - Google Patents

Schuhzwickmaschine

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DE809296C
DE809296C DEP45892A DEP0045892A DE809296C DE 809296 C DE809296 C DE 809296C DE P45892 A DEP45892 A DE P45892A DE P0045892 A DEP0045892 A DE P0045892A DE 809296 C DE809296 C DE 809296C
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DE
Germany
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tip
shoe
former
casting
rod
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Expired
Application number
DEP45892A
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English (en)
Inventor
Bernhardt Jorgensen
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United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE809296C publication Critical patent/DE809296C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/12Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuhzwickmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Schuhzwickmaschinen, die in bekannter Weise mit Überschiebern zum Einwärtswalken eines Schuhschaftes über eine Brandsohle auf einem Leisten und mit einem Spitzenformer zum Hochstreichen des Schuhschaftes versehen sind. In diesen bekannten Maschinen werden die Überschieber und der Spitzenformer von einem gemeinsamen Träger in der Höhenrichtung des Leistens bewegt. Ein auf diesem Träger aufsitzender Überschieberträger wird durch ein hydraulisches Getriebe in der Längsrichtung des Leistens hin und her bewegt, d. h. ein- und auswärts bewegt. Der Überschieberträger wird während seiner Aufwärtsbewegung in zurückgezogener Lage durch ein Gesperre festgehalten, um ein Anstoßen der Überschieber gegen den Schuh zu verhindern, und wird dann ausgelöst und- durch eine Feder in seine Normallage bezüglich des Schuhes einwärts bewegt. Der Spitzenformer, der ebenfalls durch den Überschieberträger zurückgezogen und durch dessen Gesperre festgelegt wird, wird gleichzeitig mit dem Überschieberträger ausgelöst und in Eingriff mit dem Schuhschaft bewegt.
  • Die vorliegende Erfindung sucht nun den Spitzenformer und seinen Antrieb allgemein zu verbessern, so daß derselbe unabhängig von der Einstellung des Uberschieberträgers und von dessen Auslösevorrichtung in seine Arbeitslage zum Hochstreichen des Schuhschaftes in Eingriff mit dem Schuhschaft bewegt werden und sich ferner leicht jeglicher Schuhform anpassen kann. Gemäß der Erfindung sperrt eine Klinke den Spitzenformer während eines Teiles seiner Aufwärtsbewegung in untätiger, von dem Leisten zurückgezogener Lage und wird dann ausgeschaltet,-und eine Feder bewegt den freigegebenen Spitzenformer, unabhängig von der Einstellung der Überschieber, in der Längsrichtung des Leistens gegen den Schuhschaft vor. Die Nocke zum Ausschalten der Klinke ist versteilbar, so daß der Ausschaltzeitpunkt des Spitzenformers unabhängig von dem der Überschieber verändert werden kann. Ein Kolben eines hydraulischen Getriebes bewegt den Spitzenformer, unabhängig von der Auswärtsbewegung der Überschieber von dem Leisten hinweg, auswärts, wobei der Kolben nach dem Einwärtsbewegen des Spitzenformers zum Verstärken des von dem Spitzenformer gegen den Schuh ausgeübten Druckes betätigt wird.
  • Der Spitzenformer wird erfindungsgemäß von Hebeln gesteuert, die miteinander verbunden sind, so daß sie gleich lange Schwingbewegungen ausführen, und unter dem Druck einer Feder die Außenenden des Spitzenformers zu beiden Seiten der Schuhspitze einwärts drücken. Die Hebel sind mit einem Gußstück verzapft, das durch eine federnde Stange bezüglich des Leistens zentriert wird, wobei die Stange eine Querbewegung des Gußstückes mit dem Spitzenformer in Anpassung an den Leisten gestattet. Die Stange ist mit einem Hebel verbunden, der um einen Drehbolzen in dem Gußstück sich in Anpassung an den Leisten gegen den Widerstand einer dieser Federn um den Bolzen drehen kann.
  • Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist ein Grundriß der Überschieber und des Spitzenformers und Teile ihrer Antriebe; Fig. 2 und 3 sind senkrechte Schnittansichten des Schuhspitzenteiles und zeigen die Einstellungen gewisser Maschinenwerkzeuge bezüglich der Schuhspitze während des Maschinenganges; Fig.4 ist eine Schnittansicht der Linie IV-IV der Fig. 1 ; Fig. 5 ist eine Rückansicht der in Fig. 4 dargestellten Teile, teilweise im Schnitt; Fig. 6 ist eine perspektive Ansicht der in Fig. 5 dargestellten Teile; Fig. 7 ist ein Grundriß des Spitzenformers und einer Verstellvorrichtung für denselben; Fig.8 ist eine Einzelansicht von Teilen der in Fig. 7 dargestellten Vorrichtung, und Fig.9 ist eine Schnittansicht nach der Linie IX-IX der Fig. 4.
  • Die Maschine hat, wie bekannt, einen Einstellteil 2 oder Widerlager (Fig. 2 und 3), gegen das der in die Maschine eingesetzte Schuh durch ein Spitzenauflager 4 und eine am Spann des Schuhes angreifende Stütze 6 geklemmt wird. Eine .nicht dargestellte Fersenstütze verhindert ein Verschieben des Schuhes nach seinem Fersenende hin. Das Spitzenauflager 4 und die Stütze 6 werden unabhängig voneinander hydraulisch betätigt, wobei das Spitzenauflager 4 vor der Stütze 6 in Arbeitslage bewegt wird. Ferner hat die Maschine Zangen, von denen nur eine bei io in Fig. 2 dargestellt ist und die den Spitzenteil des Schuhschaftes anziehen. Ein bekannter Spitzenformer 12 der Maschine streicht den Schuhschaft am Spitzenende des Leistens hoch und klemmt denselben fest, worauf die Randteile aller Schuhschaftschichten mit der Ausnahme des Oberleders durch eine bekannte, nicht dargestellte Beschneidvorrichtung ausgeschnitten werden. Der Formteil gibt dann den Schuhschaft frei und hat abermals eine Hochstreichbewegung, und die Zangen ziehen den Schuhschaft nochmals an. Vor der zweiten Hochstreichbewegung des Spitzenformers wird Klebstoff auf den Schuhspitzenteil aufgetragen, und nach dieser.HochstreichbeNvegung wird der Zwickrandteil des Schubschaftes durch Überschieber 14 einwärts über die Brandsohle gewalkt und durch den Klebstoff mit der Brandsohle verbunden.
  • Die Überschieber 14 sind auswechselbar mit Haltern 56 (Fig. 1 und 4.) verbunden, die sich in Führungen eines Trägers ;8 um die Achse eines Bolzens 6o drehen und bei der Bewegung des Trägers 58 in Längsrichtung des Schuhes in bekannter Weise quer zum Schuh über den Schuhboden einwärts bewegt werden. Der Träger 58 wird durch einen Kolben 62 bewegt, der durch eine Stange 66 mit dem Träger 58 verbunden ist und durch Druckflüssigkeit in einem Zylinder 64 verschoben wird. Der Träger 58 ist auf einem Gußstück 68 beweglich, an dem der Zylinder 64 befestigt ist. Das Gußstück 68 wird von einem Parallelgestänge 70. ; 2 getragen (nur ein Teil des Gestänges ist bei 72 in Fig. 4 dargestellt) und wird durch ein bekanntes hydraulisches Getriebe auf und ab bewegt, wobei die Aufwärtsbewegung des Gußstückes kraftschlüssig begrenzt ist. Zum Vorwärtsbewegen und Schließen der Überschieber strömt Druckflüssigkeit durch eine biegsame Leitung 74, in dem der Druckflüssigkeitsfluß durch ein Ventil 76 geregelt wird, in das Hinterende des Zylinders 64 ein, und zum Zurückziehen der Überschieber wird das Vorderende des Zylinders durch eine biegsame Leitung 78 unter der Steuerung eines Ventils 8o mit Druckflüssigkeit gespeist. Die Rück-' wärtsbewegung des Überschieberträgers 58 wird durch Anschlagen eines Flansches 82 an der Stange 66 gegen einen Bund 8.4 an dein Gußstück 68 begrenzt.
  • Der Spitzenformer wird ebenfalls von dem Guß-I stück 68 getragen und mit demselben auf und ab bewegt, so daß der Spitzenformer den Schuhschaft bei der Aufwärtsbewegung des Gußstückes hoch-! streichen kann. Infolgedessen ist das Gußstück 68 anfänglich mit den Überschiebern und dem Spitzenformer in Tieflage (Fig. 2) eingestellt. Die Überschieber werden während ihrer Aufwärtsbewegung aus ihrer Normallage zurückgezogen gehalten und in dieser zurückgezogenen Lage durch ein bekanntes Gesperre festgelegt; ungefähr am Ende ihrer Aufwärtsbewegung «-erden sie dann ausgelöst und um eine kurze Wegstrecke in ihre Normallage nach dem Schuh hin bewegt. Das Gesperre besteht aus einer Stange 86 (Fig. 4), die in einer mit dem Gußstück 68 verbundenen Muffe 88 senkrecht bewegbar ist und bei der lZückbewegung des Trägers 58 in eine Ausnehmung 9o des Trägers 58 eintritt, wobei die Stange in der Ausnehmung mit einer Platte 92 an dem Träger in Eingriff tritt und den Träger ungefähr am Ende seiner Rückbewegung sperrt. Zum Steuern der Stange 86 dient eine Druckfeder 94, die eine mit der Stange 86 verbundene Stange ioo zwischen einem Teil 96 des Maschinengestelles und einerrl Kragen 98 auf der Stange ioo umgibt. Eine Mutter 102 auf dem Unterende der Stange ioo tritt ungefähr am Ende der Aufwärtsbewegung des Cußstückes 68 mit dem Maschinenteil 96 in Eingriff, so daß der Träger 58 durch Herausziehen der Stange 86 aus der Ausnehmung 9o freigegeben wird. Durch Verstellen der 'Mutter 102 kann der Zeitpunkt für das Freigeben des Trägers 58 verändert werden. Eine Feder 104 (Fig. i) bewegt den freigegebenen Träger 58 in bekannter Weise um eine vorherhestiminte Wegstrecke -nach vorn, uin die Überschieber nach dem Schuh hin zti bewegen.
  • Der Spitzenformer besteht aus einem Metallband, dessen Oberkante mit dem Schuhschaft in Eingriff tritt (Fig. 3). Zum Tragen des Spitzenformers dient ein Gußstück,i 18 (Fig. 4, 7 und 9), das auf den Haltern 56 aufsitzt tind Flansche 120 hat. Die Halter können sich bezüglich des Gußstückes 118 bewegen. Um Bolzen 124, die in das Gußstück 118 eingeschraubt sind, schwingen mehrarmige Hebel 122 (Fig. 7 und 8). Über den Hebeln sitzen auf den Bolzen 124 die Enden einer Querstange 126. Ein Ansatz 128 'am Mittelteil des Spitzenformers 12 liegt auf der Querstange auf, so daß der Spitzenformer jederzeit abgestützt wird. Zwischen seinen Vorder- oder Außenenden und dem Ansatz 128 hat der Spitzenformer Angiisse 130, in denen Bolzen 132 befestigt sind. Die Bolzen 132 sind mit gabelförmigen Armen 134 (Fig. 8) der Hebel 122 verbunden, und zwar lagern die Bolzen 132 in Schlitzen 136 in den oberen Gabelteilen, wobei Flanschen 138 an den Unterenden der Bolzen 132 an den Unterflächen der oberen Gabelteile anliegen und eine Aufwärtsl>ewegung des Spitzenformers bezüglich der Arme 134 verhindern. Sperrteile 14o halten den auswechselbaren Spitzenformer in seiner Arbeitslage. Die Sperrteile schwingen um Bolzen 142 zwischen den Gabelteilen der Arme 134 und verschließen die Schlitze 136, wodurch die Bolzen 132 festgelegt werden. Beim Auswechseln des Spitzenformers wird derselbe einfach nach vorn gezogen. Federbelastete Bolzen 144 in Löchern der Hebel 122 greifen in V-förmige Einkerbungen 146 der Sperrteile 140 ein und halten dieselben in Sperrlage festgelegt.
  • Die llel>el 122 haben ferner Arme 148, die sich aufeinander zu erstrecken, wobei das abgerundete Ende des eineu Arme: 148 (Fig.7) sich in einem Schlitz des anderen Armes lab führt, so daß die IIeliel 122 durch die Arme 1a8 verbunden werden und gleich weit um die Bolzen 124 schwingen. "'.wischen nach hinten zeigenden Armen i5o der IIel)e1 122 ist ein Block 152 (Fig. 4 und 7) mit dem (fußstiiclc 118 verbunden. In dem Block gelagerte Kolheil 1 5s \rcrden durch eine Feder i 36 in Eingriff mit den Armen i 5o geschoben, so daß die Feder 156 die Enden des Spitzenformers zu beiden Seiten der Schuhspitze nach innen schiebt und während des Hochstreichvorganges nachgiebig gegen den Schuhschaft preßt.
  • Der Spitzenformteil kann in Anpassung an die Schuhbreite auf folgende Weise verstellt werden. Ein Bolzen 16o (Fig. 7) in einem Arm 162 an dem einen Hebel 122 tritt mit einer Stange 164 in Eingriff, die durch einen Ansatz 166. des Gußstückes 118 geschraubt ist. Die Stange 164 ist durch ein Universalgelenk 168 mit einer Stange 170 verbunden, die von einem Träger 172 (Fig. i) am Vorderende des Trägers 58 abgestützt wird und mit einem Handgriff 174 versehen ist. Die Stange 164 begrenzt somit die Schwingbewegungen der Hebel 122 unter dem Druck der Feder 156 und bestimmt je nach ihrer Einstellung durch den Handgriff 174 die Querlage der Spitzenformerenden. Um den Hochstreichvorgang zu beiden Seiten der Schuhspitze zu verstärken, sind an den Spitzenformerenden Rippen 176 ausgebildet, wodurch diese Enden versteift werden.
  • Ein Kippen des Gußstückes 118 und somit des Spitzenformers wird auf folgende Weise verhindert. Die Querstange 126 hat einen aufrechten Ansatz 178 (Fig.4 und 8), der mit den Unterflächen der Überschieber 14 im Eingriff steht, und Bolzen i8o (Fig. i und 7) in den Vorderteilen des Trägers 58 tragen Rollen 182, die an den Oberflächen der Flansche i2o an dem Gußstück 118 anliegen.
  • In einer Bohrung 184 der Stange 66 ist ein Gleitstein i86 bewegbar gelagert, in der ein Ende einer Stange 188 von kleinerem Durchmesser als der Durchmesser der Bohrung 184 befestigt ist. An dem anderen Ende der Stange 188 sitzt ein Hebel igo, der in einer Ausnehmung 192 des Gußstückes i 18 durch einen Drehbolzen 194 mit dem Gußstück verbunden ist. An Ansätzen an den beiden Enden des Hebels igo liegt eine Platte 196 an, die durch Bolzen 198 und Federn Zoo nachgiebig im Eingriff mit der Hinterfläche des Gußstückes 118 gehalten wird. Die federnde, den Spitzenformer gewöhnlich zentrierende Stange 188 gestattet ein Bewegen des Gußstückes mit dem Spitzenformer 12 als Ganzes quer zum Schuh in Anpassung an den Schuh unter dem von dem Schuhspitzenende auf den Spitzenformer ausgeübten Druck. Um ferner eine Anpassung des Spitzenformers an einen Schuh zu gestatten, schwingt das Gußstück 118 gegen den Widerstand einer der Feder Zoo, die das Gußstück gewöhnlich zentrieren, um die Achse des Bolzens 194, wobei ein Ende der Platte 196 und die entsprechende Hinterfläche des Gußstückes auseinanderbewegt werden.
  • Eine Querstange 204 schwingt zwischen ihren Enden um einen Bolzen 2o6 auf einer Abflachung 202 des Gußstiickes 118. Ein Ende der Querstange 204 ist durch einen Lenker 208 mit dem gabelförmigen Unterende eines Armes 210 (Fig. i) verbunden, der von einer Muffe 212 nach unten zeigt. Die Muffe 212 ist auf einer Schwingwelle 21.i befestigt, die in dem Gußstück 68 gelagert ist. Das andere, freie Ende der Querstange 204 ist durch ein Gestänge 2r6, 220, 224 mit dem gabelförmigen Ende eines ebenfalls von der Muffe 212 nach unten zeigenden Armes 218 befestigt. Das Gestänge besteht aus einem Lenker 216 und einer mit demselben verbundenen Stange 22o, deren Vorderende in einen Kopf teil 222 einer Stange 224 eingeschraubt ist. Die Stange 224 sitzt in einer Öffnung eines Ansatzes 225 des Gußstückes 118, und durch Drehen der Stange 224 kann der Lenker 2i6 verlängert oder verkürzt werden, wodurch das Gußstück 118 mit dem Spitzenformer in der Längsrichtung des Schuhes verstellt wird. Wie dargestellt, ist das freie Ende der Querstange 204 zwischen dem Kopfteil 222 und einem Flansch 226 der Stange 224 gelagert. Eine Feder 230, die mit einem Arm 232 der Muffe 212 und einer in dem GuBstüak 68 verstellbaren Schraube 234 verbunden ist, drückt den Spitzenformer über die Lenker 2o8, 2i6 beim Hochstreichen des Schuhschaftes gegen den Schuh. Die Bewegung des Spitzenformers nach dem Schuh hin, vor dem Einbringen eines Schuhes in die Maschine, wird durch eine Schraube 238 (Fig. 4) begrenzt, die in einem Arm 236 der Muffe 212 sitzt und mit einem Ansatz 24o des Gußstückes 68 in Eingriff tritt.
  • Der Spitzenformer wird zu dem erwünschten Zeitpunkt während seiner Hochstreichbewegung, unabhängig von der Vorwärtsbewegung des Trägers 58, wie folgt in Eingriff mit dem Schuh bewegt. In einem Zylinder 242 (Fig.4), der an einem Ansatz 246 des Zylinders 64 befestigt ist, ist ein Kolben 248 bewegbar. Eine Kolbenstange 25o an dem Kolben 248 erstreckt sieh aufwärts durch ein Lager in dem Oberende des Zylinders. Das Unterende des Zylinders ist durch ein Rohr 252 mit dem Vorderende des Zylinders 64 verbunden, und bei der Rückwärtsbewegung des Trägers 58 in seine Sperrlage wird der Kolben 248 aufwärts bewegt. bie Stange 250 tritt dann mit einem Anschlag 254 am Hinterende des Armes 236 in Eingriff und schwingt den Arm aufwärts, wodurch der Spitzenformer, unabhängig von der Bewegung des Trägers 58, zurückgezogen wird. Zum Sperren des Spitzenformers in zurückgezogener Lage ist ein Winkelhebel 258 drehbar auf einem Bolzen 256 (Fig. 5) in der Wand des Zylinders 242 gelagert. Ein Arm 26o des Winkelhebels dient als eine Klinke und wird in Eingriff mit einer Platte 262 an dem Arm 236 durch einen federbelasteten Bolzen 264 (Fig. 4) bewegt, der in dem Zylinder 242 gelagert ist und den Winkelhebel 258 im Uhrzeigersinn (Fig.4) schwingt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Aufwärtsbewegung des Gußstückes 68 tritt ein Bolzen 266 an einem Arm 268 des Winkelhebels 258 mit einer Nocke 270 in Eingriff und schwingt den Winkelhebel zum Freigeben des Armes 236 im Gegenuhrzeigersinn, worauf die Feder 23o den Spitzenfbrmer sofort, unabhängig von der Vorwärtsbewegung des Trägers 58, in Eingriff mit dem Schuhschaft bewegt. Die Nocke 270 ist auf einer Welle 272 befestigt, die in einer Muffe 274 (Fig. i) drehbar ist. Die Muffe 274 ist an dem Maschinengestell befestigt und dient ferner als Lager für einen Teil des Gestänges 70. Mit einem Ende der Welle 278 ist ein Arm 278 verbunden, durch den die Welle zum Verstellen der Nocke 270 gedreht werden kann. Hierdurch kann der Zeitpunkt zum Freigeben des Spitzenformers verändert werden. Ein Bolzen 28o an dem Arm 278 wird in ein Loch einer nicht dargestellten Lochreihe in einer Platte 284 an dem Maschinengestell und die Nocke 270 infolgedessen in ihrer Einstellage festgelegt. An dem Arm z78 ist' ein Handgriff 286 zum Betätigen des Armes ausgebildet.
  • Ein Bügel 288 (Fig. 4) am Oberende der Stange 250 trägt einen Bolzen 29o, der an der Oberfläche des Anschlages 254 anliegt. Eine Feder 296, die mit einem Arm 292 an dem Bügel und einem Bolzen 294 am Unterende des Zylinders 242 verbunden ist, zieht den Kolben 248 in seinem Zylinder abwärts, wenn der Öldruck im Vorderende des Zylinders 64 und infolgedessen gleichzeitig auch im Unterende des Zylinders 242 aufgehoben wird.
  • Wenn der Spitzenformer während des Maschinenganges das Ende seiner Hochstreichbewegung erreicht, wird der von dem Spitzenformer gegen den Schuhschaft ausgeübte Druck in bekannter Weise verstärkt, so daß der Schuhschaft beim Ausschneiden des Schuhschaftspitzenteiles und später bei der Einwalkbewegung der Überschieber 14 fest gegen die Schuhbodenkante geklemmt wird. Zum Verstärken des von dem Spitzenformer ausgeübten Druckes wird das Oberende des Zylinders 242 durch ein Rohr 298 mit Druckflüssigkeit gespeist. Durch den Abwärtsdruck gegen den Kolben 248 wird der Druck des Spitzenformers dann über den Bolzen 290, den Anschlag 254, den Arm 236 und die Lenker 208, 216 verstärkt.
  • Eine Beschreibung des Maschinenganges erübrigt sich, da derselbe im allgemeinen bekannt ist. Hervorgehoben sei nur folgendes. Wenn ungefähr am Ende des Maschinenzyklus Druckflüssigkeit zum Zurückziehen des Trägers 58 in das Vorderende des Zylinders 64 einströmt, wird der Kolben 248 zwar aufwärts bewegt, aber die Klinke 26o kann den Spitzenformer nicht zur Zeit festlegen, da das GuB-stück 68 fast bis zum Ende des Maschinenganges in Hochlage gehalten wird, damit die Überschieber bei der Abwärtsbewegung des Trägers 58 nicht gegen den Schuh stoßen. Infolgedessen wird beim Beginn eines neuen Arbeitsvorganges' beim Einströmen von Druckflüssigkeit in das Vorderende des Zylinders 64 und in das Unterende des Zylinders 242 der Kolben 248 angehoben und der Spitzenformer über den Arm 236 zurückgezogen und gesperrt. Da der Träger 58 schon zurückgezogen ist, wird demselben hierbei keine weitere Bewegung erteilt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuhzwickmaschine mit Überschiebern zum Einwärtswalken eines Schuhschaftes über eine Brandsohle auf einem Leisten und einem Spitzenformer zum Hochstreichen des Schuhschaftes, wobei die Überschieber und der Spitzenformer von einem gemeinsamen Träger in der Höhenrichtung des Leistens bewegt werden und ein Gesperre die Überschieber bei dieser Aufwärtsbewegung in zurückgezogener Lage hält, gekennzeichnet durch eine Klinke (26o), die den Spitzenformer (12) während eines Teiles seiner Aufwärtsbewegung in untätiger, von dem Leisten zurückgezogener Lage sperrt und dann ausgeschaltet wird (27o), und eine Feder (23o), die den freigegebenen Spitzenformer, unabhängig von der Einstellung der Überschieber (14), in der Längsrichtung des Leistens gegen den Schuhschaft vorbewegt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocke (270) zum Ausschalten der Klinke (26o) verstellbar ist, so daß der Ausschaltzeitpunkt des Spitzenformers unabhängig von dem Ausschaltzeitpunkt der Überschieber verändert werden kann.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kolben (248) eines hydraulischen Getriebes den Spitzenformer, unabhängig von der Auswärtsbewegung der Überschieber von dem Leisten hinweg, auswärts bewegt, wobei der Kolben (248) nach dem Eän-,#värtsbewegen des Spitzenformers zum Verstärken des von dem Spitzenformer gegen den Schuh ausgeübten Druckes betätigt wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenformer (12) von Hebeln (122) gesteuert wird, die miteinander verbunden sind (Arme 148), so daß sie gleich lange Schwingbewegungen ausführen und unter dem Druck einer Feder (156) die Außenenden des Spitzenformers zu beiden Seiten der Schuhspitze einwärts drücken.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (122) mit einem Gußstück (118) verzapft sind, das durch eine federnde Stange (188) bezüglich des Leistens zentriert wird, wobei die Stange (188) eine Querbewegung des Gußstückes mit dem Spitzenformer in Anpassung an den Leisten gestattet.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (188) mit einem Hebel (igo) verbunden ist, der um einen Drehbolzen (194) in dem Gußstück (118) schwingt und durch Federn (200) zentriert wird, wobei das Gußstück sich in Anpassung an den Leisten gegen den Widerstand einer der Federn (200) um den Bolzen (194) drehen kann.
DEP45892A 1947-07-09 1949-06-15 Schuhzwickmaschine Expired DE809296C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954035C (de) * 1953-07-18 1956-12-13 Walther & Co K G Schuhmaschine Maschine zum Formen von Schuhschaeften ueber Leisten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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