DE956467C - Spitzenzwickmaschine mit UEberschiebern und mit einem Niederhalter - Google Patents

Spitzenzwickmaschine mit UEberschiebern und mit einem Niederhalter

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DE956467C
DE956467C DEU2753A DEU0002753A DE956467C DE 956467 C DE956467 C DE 956467C DE U2753 A DEU2753 A DE U2753A DE U0002753 A DEU0002753 A DE U0002753A DE 956467 C DE956467 C DE 956467C
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DE
Germany
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hold
down device
slide
flexing
sole
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Expired
Application number
DEU2753A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Blanchard Pulford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE956467C publication Critical patent/DE956467C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D23/00Single parts for pulling-over or lasting machines
    • A43D23/02Wipers; Sole-pressers; Last-supports; Pincers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Spitzenzwickmaschine mit Überschiebern und mit einem Niederhalter Die Erfindung bezieht sich auf Spitzenzwickmaschinen, bei denen der eingewalkte Zwickrandteil mit der Brandsohle durch Klebstoff oder durch ein Befestigungsmittel sonst geeigneter Art verbunden wird. Es hat sich beim Zwicken der Schuhenden insofern häufig ein Nachteil bemerkbar gemacht, als insbesondere an der Schuhspitze die dünne Brandsohle durch den Hoch- und Einwalkhub der Überschieber leicht verschoben oder. verbogen wurde. Eine Lösung des aus diesem Nachteil erwachsenden Problems ist von Wichtigkeit, da man nämlich im allgemeinen dünne Brandsohlen für ein Klebezwickverfahren bevorzugt. Ferner soll durch den Druck der Überschieber auf die Brandsohlen eine scharf ausgeprägte Ablaßkante erzeugt werden, wozu natürlich die Brandsohlen glatt an dem Leistenboden anliegen müssen.
  • Man hat schon vorgeschlagen, Brandsohlen beim Walkhub der Überschieber durch einen Niederhalter abzustützen, dessen Stützlage in den bekannten Maschinen jedoch einwärts von diem Schuhende liegt. Es ist aber erwünscht, zwecks Vermeidung eines Hochschiebens der Sohlenkante die Brandsohle bis zu ihrer Kante gegen den Leisten zu halten, woraus wiederum daß Problem einer zeitlichen Anpassung der Niederhalterbetätigung an die Betätigung der Überschieber und des Schlagwerkzeuges erwächst.
  • Die vorliegende Erfindung sucht nun den vorerwähnten Nachteil zu beseitigen und die Brandsohle während des Walkhubes der Überschieber ohne Hinderung der Betätigung der Zwickwerkzeuge wunschgemäß durch einen Niederhalter abzustützen. Erfindungsgemäß wird der Niederhalter in zeitlicher Anpassung an die Bewegungen der Überschieber so betätigt, ' daß er während des Hochwalkhubes und des ersten Einwalkhubes der Überschieber mit dem Sohl'enran@dteil im Eingriff steht und die- Überschieber dabei den Zwickrandteil über den Niederhalter einwalken. Hierdurch wird auch ein vorzeitiges Anhaften des Zwickrandteiles an der Brandsohle vermieden. Gemäß der Erfin-. dung stützt ferner eine Versteifung den unter Federung nachgiebigen Niederhalter ab, bis die Überschieber einen Teil ihrer ersten Einwalkbewegung beendet haben, wobei die Versteifung aus ihrer Stützlage ausgeschwungen wird, während der Niederhalter bei der fortgesetzten Einwärtsbewegung der Überschieber weiter an der Sohle anliegt. Der Antrieb des Niederhalters zieht den Niederhalter zwischen dem Zwickrandteil und der Sohle heraus, während die Überschieber vor ihrem zweiten Einwalkhub ausgeschwungen werden.
  • In den Zeichnungen ist Fig. i eine Seitenansicht der Maschine mit den Maschinenwerkzeugen in ihren Ausgangslagen, Fig.2 eine Seitenansicht der Werkzeuge während des ersten Teiles eines Maschinenzyklus, teilweise im Schnitt, Fig. 3 ein Grundriß der in Fig.2 dargestellten Teile, Fig. 4. eine Seitenansicht der Arbeitsstelle während des ersten Einw alkhubes der Überschieber und Fig, 5 ein Grundriß des Niederhalters vor dem Einwalken des Schuhschaftrandteiles.
  • Die Maschine hat Überschieber 14, Spreizfinger 18 (von denen nur ein Finger dargestellt ist), schwingbare Druckteile 2o und ein Schlagwerkzeug 24. Ferner hat die Maschine eine Einstellvorrichtung und einen Niederhalter, die von einem Kreuzkopf 32 (Fig. 3) getragen werden. Arme 34, welche den Kreuzkopf 32 tragen, schwingen um Drehzapfen 36 (nur einer ist in Fig. i dargestellt) an Konsolen 30 zu beiden Seiten der Maschine. Die Arme 34 werden gewöhnlich in ihrer senkrechten Arbeitslage gesperrt gehalten; sie können jedoch ausgelöst und die Einstellteile ausgeschwungen werden, so daß die Überschieber ausgewechselt oder Verstellungen in der Maschine vorgenommen werden können.
  • Die Einstellvorrichtung besteht aus einem schmalen Fuß 40 und zwei Anschlägen 42, 42 (Fig. 2). Die Anschläge 42, 42 liegen ungefähr an den beiden Seiten des Sohlenballenteiles an der Sohle an. Der Fuß 40 ist an dem Unterende einer Platte 44 ausgebildet und tritt etwas hinter dem Sohienspitzenende zwischen den beiden Sohlenseiten mit der Sohle in Eingriff. Das Oberende der Platte 44 ist an dem Kreuzkopf 32 befestigt. Die Anschläge 42, 42 sind bezüglich des Fußes 4o senkrecht verstellbar.
  • Um ein Verbiegen oder Hochschieben der Brandsohle i während der Walktätigkeit der Überschieber 14 zu verhindern, ist der Niederhalter vorgesehen. Derselbe besteht aus einer dünnen, U-förmigen Platte 5o (Fig. 5), vorzugsweise aus Federstahl. Die beiden Enden der Platte bzw. des Niederhalters 5o sitzen an Trägern 54. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die beiden Träger 54 dreieckig und werden zum Betätigen des Niederhalters 5o verschwenkt. In dem gabelförmigen Oberende jedes Trägers 54 ist ein Bolzen 58 gelagert. Die Bolzen 58 erstrecken sich durch Längsschlitze 6o in Armen 56. Ferner sitzen in jedem Träger 54 zwei Bolzen 62, 64, die sich in Kurvenschlitzen von Führungsteilen 66 bewegen. Die Führungsteile 66 sind mit dem Kreuzkopf 32 verbunden.
  • Die Oberenden der Arme 56 sind auf einer Welle 8o (Fig. i, 2 und 3) befestigt. Auf dem rechten Ende der Welle 8o (Fig. 3) sitzt ein Hebel 92, der durch einen Lenker 94 (Fig. 2) mit einem Winkelhebel 98 verbunden ist. Der Winkelhebel 98 ist durch einen Lenker io6 mit einem Hebel io8 (Fig. i) verbunden, der durch eine Kurvenscheibe i io ,auf einer Haupttreibwelle 82 betätigt wird. Die Kurvenscheibe i io ist so ausgebildet, daß der Niederhalter 5o in der Schuhhöhenrichtung in Anpassung an die Betätigung der anderen Werkzeuge bewegt wird.
  • Zum Abstützen des dünnen, unter Federung nachgiebigen Niederhalters 50 in seiner Arbeitslage während der Hochwalkbewegung der Überschieber 14 hat die Maschine eine Versteifung in der Form einer U-förmigen Platte 114 (Fig. 3). Dieselbe wird in zeitlicher Anpassung an die Bewegungen des Niederhalters 5o betätigt und ist abnehmbar an zwei parallelen Armen 116 gelagert. Die Hinteren.dani der Arme 116 liegen unter einem flachen Kopfteil i 18 der Versteifung bzw. Platte 114 an einer Längsrippe der Platte an. Verlängerungen 120 (Fig. 2 und 3) an der Platte 114 umgeben rittlings den Fuß 40, wobei ein Ansatz i22 an der einen Verlängerung i2o ein Abgleiten der Platte 114 von den Armen 116 verhindert. Bei 124 ist mit jedem Arm 116 ein Block 126 drehbar verbunden, und ein federbelasteter Kolben 128 in jedem Block 126 liegt an der Vorderkante des Kopfteiles 118 an, um die Platte 114 nachgiebig nach hinten der Maschine zu schieben, bis der Ansatz 122 an der Vorderfläche des entsprechenden Blockes anliegt.
  • Nach innen zeigende Ansätze 13o an den Führungsteilen 66 tragen eine Spindel 1302 (Fig. i), auf welcher die Arme 116 schwingbar gelagert sind. Zum Betätigen der Arme 116 sind in denselben Kurvenschlitze 134 ausgebildet, in denen sich Bolzen 136 führen. Die Bolzen 136 sitzen an Armen 138, welche auf einer Muffe 86 befestigt sind. Auf dem einen Endteil der Muffe 86, durch die die Welle 80 gesteckt ist, sitzt ein Hebel 140, der durch einen Lenker 142 mit einem Winkelhebel 146 verbunden ist. Der Winkelhebel 146 ist durch einen Lenker 1 So mit einem Hebel 152 verbunden, der von einer Kurvenscheibe 154 auf der Welle 82 betätigt wird.
  • Die Getriebe zum Betätigen, der Überschieber 14 und des Schlagwerkzeuges 24 entsprechen den hierzu nach dem Hauptpatent verwendeten Getrieben und werden infolgedessen hier nicht weiter erläutert. Ferner werden die Druckteile 2o, mit denen das Schlagwerkzeug 24 zusammenwirkt, in derselben Weise, wie im Hauptpatent beschrieben, geöffnet, geschlossen und in der Schuhlängsrichtung bewegt.
  • Da die von der Maschine des Hauptpatentes her bekannten Werkzeuge innerhalb eines begrenzten Arbeitsraumes ihre Tätigkeiten ausführen, müssen der Niederhalter 50 und die Versteifung 114 während des ersten Teiles des Maschinenzyklus, ohne diese Tätigkeit zu unterbrechen oder gegen die Werkzeuge zu stoßen, in und außer Arbeitslage bewegt werden. Um die zeitliche Anpassung der verschiedenen Bewegungen der Werkzeuge hervorzuheben, wird somit ein Maschinenzyklus hier kurz beschrieben. Ein Schuh wird in die Maschine eingebracht und dabei an dem Fuß 4o und den Anschlägen 42 eingestellt. Das Spitzenende des Schuhbodens liegt dabei in einer Parallelebene zur Walkfläche der Überschieber 14. Beim Einschalten des Maschinenzyklus bewegen sich die Finger 18 abwärts in Eingriff mit der Brandsohle I und werden dann in der Maschine nach hinten bewegt und auseinandergeschwung-en. Wenn die Finger 18 hierbei über die Sohle hinwegbewegt sind, werden sie zwischen dem Leistenspitzenende und dem Schuhschaft U abwärts geschwungen, um den Schuhschaft über den sich in ihrer Tieflage befindenden. Überschiebern 14 auszuspreizen. Der Niederhalter 50 und die Versteifung 114 werden aus ihren in Fig. i dargestellten Ausgangslagen in die in Fig. 2 dargestellten Tieflagen bewegt, wenn die Finger i8 fast geöffnet sind, wobei die Versteifung 114 auf dem. Niederhalter5o aufliegt und denselben in Eingriff mit dem Randteil der Brandsohlenspitze hält.
  • Zum Abwärtsbewegen des Niederhalters 50 wird die Kurvenscheibe iio im Uhrzeigergegensinn (Fig. 1) gedreht und der Lenker 1o6 nach rechts verschoben. Hierdurch werden die Arme 56 im Uhrzeigergegensinn geschwungen und die Träger 54 über die Bolzen 58 im Zeigersinn um die Bolzen 62 gedreht. Die Bolzen 64 bewegen sich infolgedessen in ihren Schlitzen, und zwar so, daß die Träger 54 unter der Steuerung der Schlitze, deren Form aus Fig. 2 ersichtlich ist, in der Maschine nach hinten geschoben werden. Die Hinterenden der Schlitze verlaufen schräg abwärts so daß der Niederhalter So hierdurch abwärts in Eingriff mit dem Randteil der Sohlenspitze bewegt wird.
  • Unmittelbar nach der Abwärtsbewegung des Niederhalters So wird die Versteifung 114 in Eingriff mit dem Niederhalter 50 gebracht. Wenn die Überschieber 14 ihre Hochwalkbewegung beendet und, wie in Fig. 4 dargestellt, sich etwas über dem Schuhboden einwärts bewegt haben, wird die Versteifung 114 unter der Steuerung der Kurvenscheibe 154 aus der Überschieberbahn wieder hochgeschwungen. Der Niederhalter So verbleibt in seiner Arbeitslage, so d.aß die Überschieber den Zwickrandteil über den Niederhalter einwalken. Hierbei verhindert der Niederhalter ein Hochbiegen des Brandsohlenrandteiles und gleichzeitig ein vorzeitiges Anhaften des Schuhschaftrandteiles an der Brandsohle. Der Maschinenzyklus wird nun am Ende der ersten Einwalkbewegung der Überschieber automatisch unterbrochen. Ist der Arbeiter mit dem Walkvorgang zufrieden, so schaltet er die Maschine wieder ein. Die Überschieber 14 werden dann: ausgeschwungen,, und; der Niederhalter5o wird gleichzeitig unter der Steuerung der Kurvenscheibe 11o in der Maschine nach vorn bewegt und dabei unter dem eingewalkten Zwickrandteil hervorgezogen. Bei der nun folgenden zweiten Einwalkbewegung der Überschieber 14 schwingen die Arme 56 im Uhrzeigersinn (Fig. i und 2) weiter, und die Bolzen 64 bewegen sich in ihren Kurvenschlitzen aufwärts, um den Niederhalter So aus der Bewegungsbahn des Schlagwerkzeuges 24 in seine Ausgangslage zurückzubringen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spitzenzwickmaschine mit Überschiebern, die den Schuhschaftzwickrandteil in wiederholten Walkhüben über den Schuhboden einwalken, und mit einem Niederhalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (50) in zeitlicher Anpassung an die Bewegungen der Überschieber (14) so betätigt wird, daß er während des Hochwalkhubes und des ersten Einwalkhubes der Überschieber (14) mit dem Sohlenrandteil im Eingriff steht und die Überschieber (14) dabei den Zwickrandteil über den Niederhalter (5o) einwalken.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Versteifung (114) den unter Federung nachgiebigen Niederhalter (50) abstützt, bis die Überschieber (14) einen Teil ihrer ersten Einwalkbewegung beendet haben, und daß die Versteifung (114) aus ihrer Stützlage ausgeschwungen wird, während der Niederhalter (5o) bei der fortgesetzten Einwärtsbewegung der Überschieber (14) weiter an der Sohle anliegt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (11o) des Niederhalters (5o) denselben zwischen dem Zwickrandteil und der Sohle herauszieht, während die Überschieber (14) vor ihrem zweiten Einwalkhub ausgeschwungen werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 2o 138.
DEU2753A 1953-05-02 1954-04-30 Spitzenzwickmaschine mit UEberschiebern und mit einem Niederhalter Expired DE956467C (de)

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GB956467X 1953-05-02

Publications (1)

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DE956467C true DE956467C (de) 1957-01-17

Family

ID=10786445

Family Applications (1)

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DEU2753A Expired DE956467C (de) 1953-05-02 1954-04-30 Spitzenzwickmaschine mit UEberschiebern und mit einem Niederhalter

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DE (1) DE956467C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172150B (de) * 1961-05-19 1964-06-11 United Shoe Machinery Corp Verfahren zum Hochwalken, Einwalken und Aufzwicken der Spitzen von Schuhwerk sowie Maschine zum Ausfuehren des Verfahrens

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT20138B (de) * 1902-08-22 1905-05-25 United Shoe Machinery Ab Sohlendrücker für Aufzwickmaschinen.

Patent Citations (1)

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