DE740581C - Maschine zum Zusammenstellen und Formen von Schuhwerkteilen - Google Patents

Maschine zum Zusammenstellen und Formen von Schuhwerkteilen

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DE740581C
DE740581C DEU14431D DEU0014431D DE740581C DE 740581 C DE740581 C DE 740581C DE U14431 D DEU14431 D DE U14431D DE U0014431 D DEU0014431 D DE U0014431D DE 740581 C DE740581 C DE 740581C
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DE
Germany
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lever
workpiece
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adjustment
movement
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Expired
Application number
DEU14431D
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English (en)
Inventor
Frank Kennison
Frank Earl Stratton
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VER SCHUHMASCH GmbH
Original Assignee
VER SCHUHMASCH GmbH
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D35/00Presses for shaping pre-existing loose soles, shoe bottoms or soles fixed to shoe bottoms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D31/00Machines for making or inserting shank stiffeners
    • A43D31/04Machines for inserting shank stiffeners

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Maschine zum Zusammenstellen und Formen vqn Schuhwerkteilen 0 Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Zusammenstellen und Formen von Schuhwerkteilen und insbesondere von Schuhbodenteilen. Hierdurch werden beispielsweise eine Brandsohle, ein Gelenkverstärkungsstück und ein Stahlgelenkstück in genaue gegenseitige Lage zueinander gebracht. Da die Werkstücke eine gewisse Zeit lang unter Formdruck gehalten werden, besitzen diese Maschinen gewöhnlich zwei oder-mehrArbeitsstellen.
  • Die bekannten Maschinen sind nun insofern nachteilig, als die Zusammenstell- und Formvorrichtung für jede Arbeitsstelle bei Größen- oder Formveränderungen der zu bearbeitenden Schuhteile für sich eingestellt werden muß, was sehr lästig und zeitraubend ist. Zum Beseitigen dieses Nachteils sind erfindungsgemäß die die Werkstückteile einstellenden Spitzenanschläge der verschiedenen Arbeitsstellen durch einen gemeinsamen Steuerteil zum Zweck der gleichzeitigen und gleichförmigen Verstellung miteinander verbunden.' Dieser Steuerteil wird mittels eines Handhebels oder eines anderen Hebels längs seiner Längsachse nach Maßgabe einer Skala zurrt Einstellen der Spitzenanschläge -in Anpassung an die Längen der Werkstückteile verstellt.
  • Damit auf der Maschine gemäß der Erfindung auch Werkstückteile verschiedener Größe und Form eingestellt werden können, die beispielsweise für die verschiedenartigsten Schuhe bestimmt sind, weist der gemeinsame Steuerteil eine verstellbare Verbindung mit dem Stellhebel auf, die nach Maßgabe einer Skala :bei Formveränderung der Werkstückteile oder bei Veränderung der Längenreichweiten verstellt wird.
  • Die genaue Einstellmöglichkeit wird weiterhin dadurch erweitert, daß die einstellbare Verbindung zwischen dem gemeinsamen Steuerteil und dem Stellhebel die Bewegung des Stellhebels auf den Steuerteil überträgt, und weiterhin dadurch, daß das eine Ende der einstellbaren Verbindung, die -weckmäßig in Form :eines Lenkers ausgebildet ist, längs einer Kurvennut bei Formveränderungen der Werkstückteile und das andere Ende des Lenkers längs. einer geraden Nut bei Änderungen der Längenreichweiten der Werkstückteile verstellt wird. Die Verstellung der beiden Enden des Lenkers erfolgt dabei nach Maßgabe von Skalen.
  • Zum Einstellen der beiden Enden eines Werkstückteiles, beispielsweise des Gelenkverstärkungsstückes, dienen - zwei Einstellteile, von denen der eine auf einem senkrecht beweglichen Schlitten befestigt ist und der andere von einem durch diesen Schlitten gesteuerten Hebel getragen wird, wobei die beiden Einstellteile durch einen gemeinsamen Steuerteil, beispielsweise einen Trethebel, gleichzeitig bewegt werden. Der erwähnte Schlitten ist derart ausgebildet und angebracht, daß er bei jedem Arbeitshub zweimal betätigt und nach jeder Bewegung gesperrt wird. Die Einstellteile «,-erden dabei am Ende der Arbeitsbewegung des Schlittens gesperrt, und durch die zweite Bewegung des Schlittens wird der eine Einstellteil in Ruhelage zurückbewegt, während der andere Einstellteil in seiner Arbeitslage verharrt.
  • Es ist bekannt, bei Maschinen der obenerwähnten Art Niederhalter zum Festhalten der eingestellten Werkstückteile vorzusehen. Bei der Maschine gemäß der Erfindung ist nunmehr ein Führungsblock des Einstellteiles und des Niederhalters mit dem erwähnten Schlitten verbunden, und der Niederhalter wird hei der zweiten Abwärtsbewegung des Schlittens in Arbeitslage gebracht.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung besitzt einen an sich bekannten Auswerfer für das Werkstück. Es ist nun ein von einer Feder betätigter Hebel vorgesehen, .der bei der Bewegung des Formteiles in Arbeitslage angespannt wird und bei Bewegung des Formteiles oder Preßkissens in Ruhelage ausgelöst wird und dabei den Auswerfer betätigt. Außerdem ist ein Werkstückhebel vorgesehen, der unter dem Druck seiner Feder bei der Bewegung des Formteiles in Ruhelage das Werkstück hebt, so daß dieses von dein Auswerfer ausgeworfen werden kann. Das an dem Werkstück angreifende Ende des Auswerfers trägt Ansätze, die in Anpassung an die in verschiedenen senkrechten Ebenen eingestellten Werkstücke verstellt werden. Der mit dem Werkstückheber zusammenwirkende Klemmteil ist durch eine Feder abgestützt, und dieser Klemmteil wirkt beim Formen als ein Teil der Formvorrichtung mit.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Vorderansicht der Maschine; Fig.-2 ist eine Seitenansicht der Maschine; Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Arbeitsstelle der Maschine; Fig. 3 a ist eine Einzelansicht aus der Fig. 3; Fig. 4 ist eine Ansicht des hydraulischen Getriebes der Maschine; Fig.5 ist eine Ansicht der Arbeitsstelle; Fig.6 ist eine Ansicht einer Auswurfvorrichtung ; Fig. 7 ist eine Ansicht einer Vorrichtung zum Anheben des Werkstückes vor dem Auswurf; Fig. 8 ist eine Ansicht in der Richtung des Pfeiles VIII in der Fig. 3; Fig. 9 und io sind Ansichten der Steuerung einer Werkstückeinstellvorrichtung ; Fig. i i ist eine Einzelansicht der Spitzeneinstellvorrichtung; Fig. 12 ist eine Einzelansicht aus der Fig. 11; Fig. 13 ist eine Schnittansicht nach Linie XIII-XIII der Fig. 11; Fig. 1.. ist eine Schnittansicht nach Linie XIV-XIV der Fig. i i ; Fig. 15 ist eine Schnittansicht nach Linie XV-XV der Fig. i i Fig. 16 ist ein Schaubild des auf der Maschine bearbeiteten Werkstückes.
  • Die dargestellte Maschine dient insbesondere dem Zweck, verschiedene Teile eines Schuhbodens in richtigem Verhältnis zueInander einzustellen, zu formen und aneinander zu befestigen. Das auf der Maschine bearbeitete Werkstück besteht .aus einer Brandsohle 2o, einem Stahlgelenk 22 und einem Verstärkungsstück 24.. Vor dein Zusammensetzen der Werkstückteile in der Aaschine wird auf die einander gegenüberliegenden $lächen der Brandsohle 2o und des Verstärkungsstückes 24. Klebstoff aufgetragen, so daß diese Teile beim Formen aneinander befestigt werden.
  • Wie aus Fig. i ersichtlich ist, besitzt die Maschine zwei Arbeitsstellen, die im wesentlichen einander gleich sind, so daß der Arbeiter eine Arbeitsstelle bedienen kann, während die andere in Arbeitslage ist und ein Werkstück formt. Im folgenden ist in der Hauptsache nur eine Arbeitsstelle beschrieben.
  • Jede Arbeitsstelle besitzt einen Spitzenanschlag 26, gegen den das Spitzenende der Brandsohle 2o angelegt wird, so daß die Brandsohle auf dein Preßkissen 28 (Fig. i) bzW. 29 (Fig. 5) genau eingestellt wird. Der Spitzenanschlag -26 ist zum Einstellen von Brandsohlen verschiedener Größen, Längen und Formen verstellbar. Zur näheren Erläuterung sei darauf hingewiesen, daß die Größenverschiedenheiten sich auf nur eine Art von Schuhen beziehen, nämlich entweder auf Herren- oder Damen- oder Kinderschuhe. Unter Längenveränderungen werden die verschiedenen Längenreichweiten oder Längenbereiche bei Herren-, Damen- und Kinderschuhen "verstanden. Bei Formveränderungen ändert sich bekanntlich die Länge der Sohle selbst bei gleichbleibender Sohlengröße (Schuhnummer) und Sohlenbreite.
  • Zum Einstellen der Brandsohle 2o auf dem Kissen 28 in Querrichtung dienen Einstellteile 30, 3:2, die durch Federn aufeinander zu geschwugen werden. Nach dem Einstellen der Brandsohle wird durch Bewegen eines Trethebels iio ein Einstellteil 34 (Fig. i und 3) auf .die Brandsohle gesenkt; mit Hilfe dessen das Vorderende des Stahlgelenkstückes 22 in der Längsrichtung und Querrichtung der Brandsohle eingestellt wird. Gleichzeitig mit der Bewegung des Einstellteiles 34 in Arbeitslage wird ein weiterer Einstellteil 36 zum Einstellen des Hinterendes des Stahlgelenkstückes 22 einwärts über die Brandsohle.2o bewegt. Danach wird bei fortgesetzter Bewegung des Trethebels ein Niederhalter 38 in Eingriff mit dem Stahlgelenk und der Brandsohle gesenkt, der die Werkstückteile in Einstellage festhält. Kurz darauf wird der Einstellteil 36 in seine Anfangslage .zurückbewegt. Sodann wird das Verstärkungsstück 24 auf .das Stahlgelenk und die Brandsohle aufgelegt, wobei das Hinterende des Verstärkungsstückes bündig mit dem Brandsohlenhinterende abschließt (siehe Fig.3). In Querrichtung wird das Verstärkungsstück durch die Einstellteile 30,-32 eingestellt.
  • Nach dem Einstellen der Werkstückteile wird dann der Formteil 4o (Fig. i und 3) bzw. 4oa (Fig, 5) gesenkt. Dieser Formteil wird von einem Arm 41 getragen, der den Formteil 4o bzw. 40" in Eingriff mit dem Kissen z8 bzw. 29 bewegt. Bei derAbwärtsbewegung des Formteiles 40 wirkt eine von dem Kissen getragene Rolle 42 mit einer Nocke 44 so zusammen, daß der Einstellteil 34 und Niederhalter 3.8 2.us der Bewegungsbahn des Formteiles 4o herausbewegt werden. Nach Beendigung der nach Belieben verschieden langen Formarbeit wird der Formteil4o wieder in die in Fig. i, dargestellte Lage gehoben, während durch zwei Auswerfer 46, 48 .die vorgeformte und mit Verstärkungsteilen versehene Brandsohle in einen Behälter 5o geworfen wird.
  • Der Spitzenanschlag 26 sitzt auf einem Schlitten 52 (Fng. 3 und 5), an dem bei 54 ein Lenker 56 angelenkt ist, dessen anderes Ende bei 58 mit einem Schlitten 6o (Fig. i und 3) gelenkig verbunden ist. Der Schlitten 6o ist durch zwei Bolzen 62 in festen Lagern 64 geführt. Weiterhin ist eine feste Führung 66 für den Schlitten vorgesehen. Durch den Schlitten 6o sind die Spitzenanschläge 26 der beiden Preßstellen der Maschine miteinander verbunden, so. daß beide Spitzenanschläge gleichzeitig verstellt werden können.
  • Zum Einstellen der Spitzenanschläge in Anpassung an Sohlen verschiedener Größen, Längen und Formen dient ein Hebel 70 (Fig. i, 3 und 3 a), der bei 72 (Fig. i) an dem Maschinengestell angelenkt ist. An .dem Hebel ist ein Arm 74 befestigt, der eine Skala 76 mit Schuhgrößennummern trägt. Die jeweilige Einstellung des Hebels 70 ist mit Hilfe eines feststehenden Zeigers 78 auf der Skala 76 ablesbar. Der Hebel 70 ist mit dem Schlitten 6o durch einen Lenker So (Fig. i) verbunden. Das eine Ende des Lenkers ist durch eine Klemmschraube 82, 84 (Fig. 3) - -mit dem Schlitten 6o und das andere Ende des Lenkers So durch eine Klemmschraube 86, 88 (Fig. 3) mit dem Hebel 70 verbunden. Nach Lösen der Klemmschraube 86, 8.8 kann das entsprechende Ende des Lenkers So längs einer Bogennut go in dem Hebel 70 verstellt werden. Ist beispielsweise der Hebel 70 auf Größe 5 ,der Skala 76 eingestellt, so kann sich das entsprechende Ende des Lenkers So längs der Nut go bewegen, ohne daß eine entsprechende Bewegung des Schlittens 6o bezüglich des Hebels 70 stattfindet. Beim Verstellen des Hebels 7o nach rechts der Fig. i jedoch, und zwar beispielsweise auf Größe 9 der Skala 76, wird durch ein Verstellen des entsprechenden Endes des Lenkers So längs der Nut go der Schlitten 6o bezüglich des Hebels 70 verstellt. Dieses Verstellen längs der Nut 9o stellt beide Spitzenanschläge 26 gemäß den Formänderungen der Brandsohle ein. Die . Einstellung des Endes des Lenkers, das durch die Klemmschraube 86 festgelegt wird, wird durch einen Zeiger 92 angegeben, der über einer Skala 94 auf einer von dem Hebel 7o getragenen Platte 96 beweglich ist.
  • Wie bekannt, verändert sich die Länge von Brandsohlen derselben Größennummer bei Formveränderungen. Somit muß beim Einstellen der Spitzenanschläge 26 für Brandsohlen verschiedener Größennummern gemäß der Skala 76 auch für Längenänderungen bei auftretenden Formveränderungen Rechnung getragen werden, in welchem Falle der Lenker So längs der Nut go nach Maßgabe der Skala 94 verstellt wird. Weiterhin kann der Lenker So bezüglich des Schlittens 6o längs einer Nut ioo in einem Ansatz io2 des Schlittens 6o verstellt werden. Dieses Verstellen findet statt nach Maßgabe einer von dem Schlitten 6o getragenen Skala io6, über der ein von dem Lenker So getragener Zeiger 104 (Fig. 3) beweglich ist. Durch dieses Verstellen des Schlittens 6o werden die Spitzenanschläge in Anpassung an die verschiedenen Brandsohlenlängen eingestellt. Gewöhnlich wird eine Einstellung nur beim Auftreten von ungewöhnlichen Formveränderungen, beispielsweise bei sehr spitzen Vorderteilen von Schuhen, verwendet. Diese betrifft nur eine Veränderung der Längenreichweiten, die nicht bei der gewöhnlichen Einstellung in Anpassung an Formveränderungen berücksichtigt werden kann. Die Skala io6 ist weiterhin wertvoll, um die Veränderungen der Längenreichweit,n bei erheblichen Längenveränderungen, beispielsweise zwischen Herren-, Damen-: und Kinderschuhen, anzugehen.
  • Zum Verstellen des Schlittens 6o dient ein Handgriff ioi. der jedoch nur dann benutzt wird, wenn eine erhebliche Verstellung vorgenommen werden soll. Gewöhnlich wird die Verstellung des Schlittens 6o durch eine besondere, eine Feineinstellung ermöglichende Steuerung vorgenommen, die in Fsg. 3 a herausgezeichnet ist. Diese Steuerung hat einen zweiaririigen Hebel 103, der auf einem Bolzen io5 schwingbar gelagert ist. Eine Feder io.7 hält den Hebel 103 in Normallage. Das eine Ende der Feder ist an einem festen Bolzen i o9 und das andere Ende an einem am Hebel 103 befestigten Arm i i i befestigt. Bei 113 sind an einem an dem Hebel 103 befestigten Arm 115 zwei Klinken 117, i i9 schwingbar gelagert, deren Zähne 121 in eine Verzahnung 123 auf dem Hebel 70 eingreifen können. Die Klinken 117 und tig werden durch Federn 127 gegen eine Schulter 125 des Armes 115 angehalten. Wie ersichtlich, wird beim Abwärtsbewegen des in Fig. 3 a rechten Endes des Hebels 103 der Zahn 121 der Klinke 117 in Eingriff mit der Verzahnung 1z3- des Hebels 70 bewegt und dadurch der Hebel 7o nach rechts der Fig. 3 oder 3 a bewegt. Während dieser Bewegung des Hebels wird ein federbelasteter Bolzen 129 (Fig. 3) gegen den Druck seiner Feder 131 in einem Pfosten 133 zurückgestoßen. Nach der Bewegring des Hebels 7o wird dieser durch den Bolzen 129 in seiner neuen Lage durch Eingriff in die Verzahnung 1-23 gesperrt. Zum Bewegen des Hebels 7o nach links der Fig. 3 oder 3 a wird das linke Ende des Hebels io3 abwärts bewegt, wobei die Klinke iig in entsprechender Weise den Hebel 7o nach links bewegt. Die Bewegungen des Hebels nach links oder nach rechts sind durch Anschläge 135, 137 auf den Klinken 117 bzw. iig derart begrenzt, daß der Hebel jeweils nur um die Länge eines Zahnes weiter geschaltet wird. Da beim Freigeben des Hebels 103 die Feder 107 diesen sofort wieder in Normallage zurückbewegt, wird der Hebel 7o durch rasche Schläge auf den Hebel 1o3 schrittweise fortgeschaltet.
  • Wie bereits erwähnt, wird nach dem Einstellen der Brandsohle 2o der Einstellteil 34 auf die Brandsohle gesenkt, was durch Steuerung eines Trethebels i io (Fig. 4) erfolgt. Der Einstellteil 34 (Fig. 1, 3, 5 und io) wird von einem Schlitten 112 getragen, der in einem Führungsblock 114 beweglich ist. Eine Feder i i6 hält den Schlitten 112 in Tieflage, in der der Einstellteil 34 auf der Brandsohle aufsitzt. Zum gleichzeitigen Bewegendes Einstellteiles 36 in Arbeitslage dient die folgende in den Fig. 3, 7, 8 und io dargestellte Vorrichtung: Wie ersichtlich, ist der Einstellteil 36 auf einer Feder 12o befestigt, die durch eine Schraube 122 an einem Drehteil 1z4 (Fig. 8) befestigt ist. Der Drehteil 124 sitzt in dein Oberende eines Hebels 126 (Fig. 9 und io), der auf einem festen Bolzen 128 schwingbar gelagert ist. Auf dem Bolzen 128 ist ein Arm i3o befestigt, an dein ein Lenker 132 angreift. Das Oberende des Lenkers ist in einen Block 134 eingeschraubt, der bei 135 (Fig. io) .in dem Außenende eines Armes 136 gelagert ist. Der Arm 136 ist auf einer Welle 137 befestigt, auf der auch der Drehteil i24 befestigt ist. Wenn der Hebel 126 nach rechts der Fig. 3 bewegt wird, um den Einstellteil 36 in Arbeitslage zu bewegen, wird der Drehteil 1-24 so gedreht, daß der Einstellteil 36 angehoben und ungefähr waagerecht in Arbeitslage bewegt wird.
  • Die Bewegung des Einstellteiles 36 in Arbeitslage wird durch einen Lenker 140 (Fig. 3, 9 und io) gesteuert, der bei 142 mit dem Hebel i26'gelenl:ig verbunden ist. In das Hakenende 144 des Lenkers 140 greift bisweilen ein Bolzen 146 ein, der von einem Arm 148 eines bei 152 in dem Maschinengestell schwingbar gelagerten Winkelhebels i5o .getragen wird. Der andere gabelförmige Arm 154 des Winkelhebels umfaßt einen Bolzen j58, der von dem Oberende einer senkrecht beweglichen Stange 162 (Fig. 2) getragen wird. Das Unterende der Stange 162 ist durch einen Lenker 172 (Fig.2 und 4) mit dem Trethebel iio (F:ig.4) verbunden. Beim Abwärtsbewegen des Trethebels iio wird der Winkelhebel i5o im Gegenzeigersinn (Fig. io) geschwungen und der Einstellteil 36 über die Hebel 40, 1-26 in Arbeitslage bewegt. Der Hebel 126 wird in seinen beiden Endlagen nachgiebig durch eine Feder i8o (Fig. 9) gehalten. Die Feder ißo sitzt auf einer Stange iS2, deren Unterende mit einem Block 184 (Fig. 9) verbunden ist. Der Block ist auf einem festen Bolzen 185 drehbar. Weiterhin gleitet die Stange 182 durch einen Block 186, der auf dem Unterende des Hebels 126 drehbar gelagert ist. Wie ersichtlich, dreht sich der Block 186 bei den Schwingbewegungen des Hebels 126 von der einen Seite nach der andern Seite einer gedachten Verbindungslinie zwischen den Bolzen r28 und 185, so daß die Feder 18o den Hebel 126 in beiden Endlagen hält. Die Bewegungen des Hebels 126 werden durch Anschläge igo, 192 begrenzt, die von einer Stange 194 getragen werden. Das Unterende des Hebels 126 ist gabelförmig (Fig. 8) und umfaßt die Stange 194.
  • Wie bereits erwähnt, wird der Einstellteil 36 aus seiner Arbeitslage zurückgezogen, kurz nachdem der Niederhalter 38 auf das Werkstück gesenkt worden ist. Diese Bewegung des Einstellteiles 36 und seines Steuerhebels 126 wird durch einen Hebel 200 (Fig. g und io) gesteuert, der bei 202 an dem Maschinengestell drehbar befestigt ist und dessen Ende 2o4 mit einem Bolzen 2o6 zusammenwirkt. Der Bolzen 2o6 wird von einem Schlitten 2o8 getragen, der längs einer Führung ?io in dem Maschinengestell beevbglich ist. Beim Abwärtsbewegen des Schlittens 2o8 schlägt der Bolzen 2o6 gegen das Ende 204 des Hebels 200 und schwingt den Hebel im Gegenzeigersinn (Fig. g und io). Der Lenker i4o wird dabei durch einen Finger 212 des Hebels 200 in seine unwirksame Lage (Fig. g) bewegt. Durch die gleiclke Schwingbewegung des Hebels 200 wird deri Hebel 126 samt dem Einstellteil 36 dadurch zurückgezogen, daß das Ende 214 des Hebels Zoo mit einem Bolzen 215. zusammenwirkt, der von einem an dem Hebel 126 befestigten Arm 216 getragen wird. Damit der Einstellteil auf alle Fälle sich nicht in der Bewegungsbahn des Formteiles 4o befindet, wenn dieser sich in Arbeitslage senkt, was zutreffen kann, wenn der Einstellteil versehentlich wieder .in Arbeitslage bewegt worden ist, ist an einem .den Formteil 4o tragenden Block 217 eine Nocke 215 (Fig. ># befestigt, durch die der Einstellteil 36 bei der Abwärtsbewegung des Formteiles 4o ausgeschwungen wird.
  • Wie bereits erwähnt, wird beim Betrieb der Maschine der Trethebel iio zweimal gesteuert. Bei der ersten Steuerbewegung werden die Einstellteile 34 und 36 in Arbeitslage bewegt. Durch die zweite Steuerbewegung des Trethebels wird der Niederhalter 38 in Arbeitslage bewegt und der Einstellteil 36 wieder aus seiner Arbeitslage herausgeschwungen. Der Führungsblock 114 für den Einstellteil 34 und den Niederhalter 38 ist auf einem Träger Zig befestigt, der an dem Schlitten 208 durch den Bolzen 2o6 drehbar befestigt ist. Zum Steuern der Bewegungen des Einstellteiles 34 und des Niederhalters: 3,8 trägt der Schlitten 2o8 (Fig. 2 und io) eine Querstange 22o, in dessen Kerbe 222 eine von einem Hebel 226 getragene Klinke 224 eingreift. Der Hebel 226 schwingt um den Bolzen 158, und eine Feder 227 ist bestrebt, den Hebel in Arbeitslage zu schwingen. Die Klinke 224 tritt bei der zweiten Abwärtsbewegung des Trethebels mit der oberen Endfläche 23o der Stange 22o in Eingriff. Mit dem Hebel 226 wirkt eine bei 233 an dem festen Träger 163 angelenkte Klinke 232 zusammen, die durch eine Feder 236 in Sperrlage geschwungen wird. Bei der ersten Abwärtsbewegung des Trethebels i io und des Hebels 226, die durch Eingriff der Klinke 224 in die Kerbe 222 herbeigeführt wird, greift die Klinke 232 in die Kerbe 222 ein und hält den Schlitten 2o8 in seiner Tieflage, während der Hebel 226 unter der Wirkung einer auf die Stange 172 aufgeschobenen Feder 24o (Fig. 4) in eine Lage wieder aufwärts bewegt wird, in der er an der oberen Endfläche 23o der Stange 22o angreift. Folglich wird beim zweiten Niedertreten des Trethebels der Schlitten 208 abermals abwärts bewegt, wobei die Klinke 232 durch Eingriff an der Endfläche 23o den Schlitten 2o8 in seiner zweiten Tieflage sperrt und damit den Niederhalter 3:8 ,in Arbeitslage bringt. Der Hebel 226 und die Klinke 232 werden durch eine noch zu beschreibende Vorrichtung in die Ruhelage zurückbewegt, wobei sich der Einstellteil 34 und der Niederhalter 38 in ihre Ruhelage zurückbewegen.
  • Wie bereits erwähnt, werden der Einstellteil 34 und der Niederhalter 38 aus der Bewegungsbahn des Formteiles 4o durch eine Rolle q.2, (F.ig. 3, 5 und io) herausbewegt, die mit einer Nocke 44 zusammenwirkt. Die Nocke44 wird von einem Arm 25o getragen, der auf einem von dem Oberende der Stange Zig getragenen Bolzen 252 schwingbar gelagert ist. Der Arm 250 trägt zwei Rollen 256 und a57 (Fig.2), die das Oberende des Hebels 226 und die Klinke 232 ausklinken. Gegen Ende der Bewegung der NOCke44 wirkt eine Fläche 258 (Fig. io) der Nocke mit einer Stellschraube 259 der Trägerstange 21g so zusammen, daß die Trägerstange nach links der Fig. io bewegt wird, nachdem diese freigegeben und abwärts bewegt worden ist. Da durch werden der Einstellteil 34 und der Niederhalter 38 aus der Bewegungsbahn des Formteiles 4o in die Ruhelage zurückbewegt. Während des Ausschwingens der Trägerstange 21g wird eine- von einer Stange 263 getragene Feder 261 zusammengedrückt, die die Trägerstange Zig und den Einstellteil 34 beim Aufwärtsbewegen der Rolle 42 zurückbewegt.
  • Die bereits erwähnten, die Brandsohle in Querrichtung einstellenden Einstellteile 30, 32 schwingen um senkrechte Schraubenbolzen 269, die von einem senkrecht beweglichen Schlitten 270 (Fig. 8) getragen werden. Der Schlitten wird von einer Feder 272 abgestützt, die sich selbst gegen einen festen Träger 273 abstützt, so daß die Einstellteile sich den Preßkissen verschiedener Größer. und Arten anpassen können. Die beiden Einstellteile 30 greifen an dem Fersenende der Brandsohle 2o an und werden durch eine Feder 274 (Fig. 3 und 5) aufeinander zu geschwungen. In ähnlicher Weise werden die beiden Einstellteile 32 durch eine Feder 276 aufeinander zu geschwungen. Vorzugsweise hat der den Formteil 4o tragende Block 217 einen Drücker 28o (Fig. 1, 3 und 7), der sich bei der Abwärtsbewegung des Formteiles 4o auf die eine Schraube 269 aufsetzt und den. Schlitten 270 abwärts schiebt. Dabei werden die Einstellteile 30, 3: abwärts bewegt und stören nicht das Formen.
  • Bei dem Aufwärtsbewegen des Formteiles 40 nach dem Formen bewegen sich die Einstellteile 30, 32 in ihre Ausgangslage zurück, in der sie etwas über die Oberfläche des Preßkissens 28 bzw. 29 heräorstehen. Zum Auswerfen des fertigbearbeiteten Werkstückes durch die Auswerfer 46, 48 muß daher das Werkstück zunächst angehoben werden. Zu diesem Zwecke ist in dem PreßkiSSerr 28 ein senkrecht beweglicher Kolben 390 (Fig. 3, 5 und 7) angeordnet, der von einer Stange 392 (Fig.7) getragen wird. Die Stange ist mit einem bei 396 in dein Maschinengestell schwingbaff- gelagerten Hebel 39.4 (Fig. 7 ) verzapft. Der eine Arm 398 des Hebels 394 ist bei 400 mit einem Hebel 4o2 gelenkig verbunden. Das eine Ende dieses Hebels wird durch eine Feder .4o6 gegen einen von dem Arm 398 getragenen Bolzen 4o.4 angehalten. Das andere Ende des Hebels 402 trägt eine Rolle 4o8, die von einer Nocke 410 gesteuert wird. Die verstellbare Nocke ist durch Schrauben 412 an dem den Formteil 4o tragenden Arm 41 (Fig. 2) befestigt. Bei der Aufwärtsbewegung des Armes 41 wird die Rolle 4o8 durch die Nocke 41o nach rechts der Fig. 7 bewegt, wodurch der Kolben 390 hochgeschoben wird und das fertigbearbeitete Werkstück von dem Kissen 28 abhebt. Die beschriebene Steuerung, insbesondere die Feder 4o6, ermöglicht ein Zurückbewegen- der Rolle .4o8 in die Ausgangslage (Fig. 7), nachdem das Unterende der Nocke 4io sich an der Rolle vorbeibewegt hat. Der Kolben 390 selbst wird durch eine Feder 414, die auf der Stange 392 sitzt, wieder in Ausgangslage zurückbewegt.
  • Mit dem Kolben 390 wirkt ein in dein Formteil 40 senkrecht beweglicher, federbelasteter Kolben 416 (Fig. 3, 5 und 7) zusammen. Der Kolben 416 ragt gewöhnlich aus der Unterseite des Formteiles 4o hervor. Wenn der Kolben 39o beginnt, die Brandsohle von dem Preßkissen 28 abzuheben, steht der Kolben ,416 in Eingriff mit der Oberfläche--der Brandsohle. Die Brandsohle «wird von beiden Kolben in einer solchen Lage gehalten, daß die Auswerfer 46, 48 sie aus der Maschine auswerfen können. Der Kolben 416 dient weiterhin auch dein Zweck, die Brandsohlenteile kurz vor dem Entfernen des Niederhalters 38 festzuklemmen, so daß sie nicht verschoben werden körnen. Der Kolben 416 (Fig. 5 und ;) ist durch eine schwache Feder .18 und weiterhin durch eine starke Feder 42o abgestützt. Die starke Feder wird erst beim Aufsetzen oder kurz vor dem Aufsetzen des Formteiles 4o auf das Werkstück wirksam. Somit wird auf die Brandsohle unterhalb des Kolbens 416 ein genau so starker Druck ausgeübt wie unterhalb der andern Teile des Formteiles .4o. Die Feder 42o wird durch eine Schraube .I22 und eine Muffe 424 festgehalten. Der Kolben 416 und die Federn 418 und 420 befinden sich alle in einem Gehäuse 425, das ausgebaut werden kann und durch einen Schraubenbolzen 427 befestigt wird. Beim Einsetzen eines Preßkissens anderer Form. z. B. des Preßkissens 29 (Fig. 5), wird der Kolben .I16 nach oben verstellt. In diesem Falle werden die Schraube 422, die Feder .42o und die Muffe 424 entfernt und dann wieder eingesetzt, wobei die Muffe 424 sich nun unterhalb der Feder .42o befindet, während in der in Fig. 7 dargestellten Einstellung der Maschinenteile die Muffe 424 oberhalb des Gehäuses 425 angeordnet ist.
  • Die Auswerfer q.6, 48 «-erden im Gleichtakt mit der Bewegung der Kolben 39o und "416 durch die Aufwärtsbewegung des den Formteil 4o tragenden Armes 41 gesteuert. Wie in Fig. 2 und 6 dargestellt ist, werden die beiden Auswerfer q.6 und 48 durch einen Gabelhebel 432 bewegt. Dieser Hebel ist mit den Auswerfern durch einen zweiarmigen Lenker .433 und einen Schlitten verbunden, der längs einer Stange .435 gleitet. Die Stange :435 ist in einem an dem Arrn 41 befestigten Träger 430 eingesetzt. Der Hebel 432 ist auf einer Welle 434 drehbar gelagert, die in einem Lager d_36 des Trägers 430 drehbar gelagert ist. Auf der Welle 434 ist ein Arrn 438 befestigt, der eine Klinke 440 trägt. Das Hakenende 44-2 der Klinke wird durch einen federbelasteten Bolzen .444 in Sperrlage bewegt. Beim Schwingen des Armes 41 nach links der Fig. 2 und Abwärtsbewegen dieses Armes in Arbeitslage gleitet das Hakenende 442 der Klinke an einem Ansatz 4461, der an (lern .Maschinengestell verstellbar befestigt ist, herab, bis der Haken 4:42 unter den Ansatz 4d.6 greift. Bei der darauffolgenden Aufwärtsbewegung des Formteiles 4o und des Armes 4i wird durch den Angriff der Klinke 44o, .1.4a an dem festen Ansatz 4.46 die Welle .434 irn Gegenzeigersinn (Fig. 2) gedreht, wodurch das Oberende des Hebels 432 nach links der Fig. 2 gestoßen wird und dabei die Auswerfer 46, 4,8 vorbewegt, die das fertige Werkstück zwischen den Kolben 390, 416 heraus auswerfen. Gegen Ende .dieser Bewegung des Hebels 432 schlägt ein verstellbarer Anschlag 447 gegen die Klinke 44o und hakt sie aus.
  • Der Hebel 432 könnte auf der Welle 434 befestigt sein, vorzugsweise jedoch ist der Hebel 432, wie bereits beschrieben und in Fig. 6 dargestellt, auf der Welle 434 schwingbar gelagert und dreht sich mit .der Welle mittels einer Kupplung 450, 452, 454, 456, die zwischen der Welle und der Nabe 454 des Hebels 432 ärageordnet ist. Auf Grund dieser Anordnung besteht eine nachgiebige Verbindung zwischen der Welle 434 und dem Hebel 43z, so daß beim Auftreten eines ungewöhnlichen Widerstandes 'gegen die Bewegung der Auswerfer der Auswerferantrieb nachgeben kann und somit kein Bruch von Maschinenteilen zu befürchten ist. Der Hebel 432 wird von einer Feder 458 (Fig. 2) zurückgezogen. Sein Oberende hat zwei Arme 46o (Fig. 6), von denen je einer mit je einem Auswerfer 46 /bzw. 48 verbunden ist.
  • Damit die Auswerfer 46; 48 für die Brandsohl e bei Verwendung eines in Fig. 3 sowie eines in Fig. 5 dargestellten Preßkissens gleichwohl verwendet werden können, sind die Auswerfer mit besonderen Ansätzen 46a bzw. 48" versehen, die an dem Werkstück angreifen. Die Ansätze sind längs Nuten in den Enden der Auswerfer senkrecht verstellbar.
  • In der dargestellten Maschine ist weiterhin der den Spitzenanschlag 26 tragende Schlitten 52 in verschiedenen Winkellagen einstellbar, insbesondere in Anpassung an Preßkissen verschiedener Formen. Das in Fig. 3 dargestellte Preßkissen 28 ist insbesondere zum Herstellen von verstärkten Brandsohlen geeignet, bei denen das Stahlgelenk und das Verstärkungsstück auf .der Fläche der Brandsohle befestigt werden, die im fertigen Schuh gegen die Laufsohle liegt. In diesem Falle wird die Brandsohle mit ihrer im fertigen Schuh gegen den Fuß liegenden Seite nach unten auf das Preßkissen aufgelegt und die anderen Werkstückteiile in beschriebener Art und Weise darauf aufgelegt, worauf dann das Ganze vorgeformt wird, um die bei 23 dargestellte Sprengung zu erreichen. Das in Fig. 5 dargestellte Preßkissen 29 ist insbesondere zum Bearbeiten von verstärkten Brandsohlen geeignet, bei denen das Stahlgelenk um das Verstärkungsstück auf der Brandsohlenseite befestigt wird, die im fertigen Schuh gegen den Fuß liegt. Der Schlitten 5a ist in einem Träger 480 (Fig. I I) gleitbar gelagert. In dem Träger ist eine Längsnut ausgebildet, .in die ein Ansatz des Schlittens 52 eingreift. In ein Loch in diesem Ansatz greift ein Teil des Bolzens 54 ein, dessen anderer Teil von einem an dem Lenker 56 angeordneten Klemmkragen q."86 (Fig. 14) erfaßt wird. Zum Verstellen des Trägers 48o aus der in Fig. 3 dargestellten in die in Fig. 5 dargestellte Lage und umgekehrt ist dieser um eine in der Oberfläche des Trägers liegende Achse schwingbar. Der Träger 48o hat zwei Bolzen, die in eine Kurvennut .492 in j e einer Trägerplatte 494 eingreifen. Ein federbelasteter Bolzen 496 (Fig. i 5); hält den Träger 48o in eingestellter Lage, indem er entweder in ein Loch 49.8 oder ein Loch 500 (Fig. i i) eingreift. Beim Eingreifen des Bolzens .496 in das Loch 5oo ist der Träger 48o und damit der Schlitten 52 in der in Fig. 3 dargestellten Lage und beim Eingreifen in das Loch 498 .in der in Fig. 5 dargestellten Lage eingestellt.
  • Der Antrieb des Formteiles 4o erfolgt vorzugsweise hydraulisch. Ein Motor 51o (Fig. 4) treibt über Riemenscheiben 512, 51.4 und Welle 516 eine Zahnradpumpe 517. Die Pumpe pumpt das Druckmittel, z. B. Öl, durch eine Leitung 5i8 nach einer Ventilkammer 52o (Fig.2). Das in dieser Kammer angeordnete Ventil wird durch einen Handhe#be1522 gesteuert. Bei Steuerung des Handhebels nach einer Richtung wird die eine Arbeitsstelle unter Druck gesetzt und umgekehrt. Da beide Arbeitsstellen dieselben hydraulischen Getriebe besitzen, wird im folgenden nur eines beschrieben. Von der Ventilkammer 52o (Fig. 2) wird das Drucköl durch eine Leitung 524 in das Oberende eines kleinen Zylinders 526 (Fig. 4) eingepumpt, wobei der in diesem Zylinder angeordnete Kolben 528 abwärts bewegt wird. Mit .der Kolbenstange 53o des Kolbens 528 ist ein größerer Kolben 532 verbunden, der in einem größeren Zylinder 534 beweglich isst. Durch die Abwärtsbewegung des Kolbens 528 wird der Kolben 532 ebenfalls abwärts bewegt, wobei durch die dabei hervorgerufene Saugwirkung Öl in den Zylinder 534 von einem Tank 536 durch eine Leitung 538 eingesaugt wird. Die- Leitung steht in Verbindung mit einer Ventilkammer 540, von der aus Öl in das Oberende des Zylinders 534 einfließt. Das Unterende ,des Armes 41 ist bei 542 (Fig. 2) mit :einem Ansatz 543 an dem Oberende der Kolbenstange 530 gelenkig verbunden, so daß beim Abwärtsbewegen der Kolbenstange 53o der den Formteil 4o tragende Arm 41 ebenfalls abwärts bewegt wird. Bei Beginn der Abwärtsbewegung des Armes 41 wird dieser durch Steuerung einer Rolle 544 (Fig. 2), die mit einer an dem Arm 41 befestigten Nocke 546 zusammenwirkt, vorwärts über das Preßkissen geschwungen. Die Anordnung ist vorzugsweise derart, daß die Abwärtsbewegung der Kolbenstange 53o durch den Kraftantrieb des Kolbens 521; zunächst den Arm 41 über das Preßkissen schwingt, worauf dann durch die fortgesetzte Abwärtsbewegung der Kolbenstange 53o der Formteil abwärts in Eingriff mit dem Werkstück bewegt wird. Zu dieser Zeit hat sich der Kolben 528 so weit nach unten bewegt, daß seine obere Fläche unterhalb des Ventils 55o (Fig.4) gelangt. Bei Widerstand des Werkstückes gegen eine weitere Abwärtsbewegung des Formteiles 40 wird das Ventil 55o durch das in dem kleinen Zylinder 526 befindliche Drucköl geöffnet und letzteres ,in den bereits mit .Öl angefüllten großen Zylinder 534 eingepumpt, wobei der Druck des Formteiles 4o gegen das Werkstück erheblich vergrößert und somit die eigentliche Formarbeit ausgeführt wird. Die Aufwärtsbewegung der Kolbenstange 530 zum Hochheben des Formteiles 4o wird von einem Hebel 553 (Fig. i und 2) gesteuert, der in seiner Mitte auf einem festen Träger 555 drehbar gelagert ist und dessen Enden durch Bolzen 554 mit beiden Kolbenstangen 53o der beiden Arbeitsstellen oder Preßstellen verbunden sind. Wenn die eine Kolbenstange 530 unter dein Öldruck abwärts bewegt wird, wird die andere Kolbenstange durch den Hebel 553 hochgeschoben.
  • Zum Betrieb der Maschine ist es nicht nur nötig, daß der Arbeiter den Hebel 522 steuert, sondern er muß auch mit seiner andern Hand einen von zwei weiteren Hebeln 56o oder 562 bewegen. Durch diese Hebel 56o oder 562 wird ein Gesperre gesteuert, das gewöhnlich den das Ventil steuernden Hebel 522 sperrt. Diese Sicherheitsvorrichtung, die den-Arbeiter zwingt, seine beiden Hände während des Betriebes der Maschine aus dem Gefahrenbereich zu halten, arbeitet derart, daß einer der Hebel 56o oder 562 in seiner Endlage gehalten werden muß, ehe der das Ventil steuernde Hebel 522 umgelegt werden kann. Der Üldruck ist an einem Manometer 566 ablesbar und mittels eines Ventils 564 einstellbar.
  • Beim Betrieb der Maschine werden die Werkstückteile in beschriebener Art und Weise auf dem Preßkissen zusammengestellt, wobei die Brandsohle gegen den Spit7enanschlag 26 anliegt. Die Einstellteile 30, 32 werden dabei mit der Hand auseinanderbewegt, so daß der Gelenkteil und .der Fersenteil der Brandsohle zwischen ihnen erfaßt wird. Sodann wird der Trethebel abwärts bewegt, wo-15ei der Einstellteil 34 zum Einstellen des Vorderendes des Stahlgelenkstücks 22 in Arbeitslage herabbe«-egt wird. Gleichzeitig wird der Einstellteil 36 einwärts über das Preßkissen gelegt, um das Hinterende des Stahlgelenkes einzustellen. Durch eine zweite Bewegung des Trethebels i io wird dann der Einstellteil 36 in Ruhelage zurückgeschwungen und der Niederhalter 38 auf das Werkstück gesetzt. Daraufhin legt der Arbeiter ein Verstä rl:ungsstück 2.1. auf das Stahlgelenkstück und die Brandsohle auf, wobei die Einstellteile 30, 32 dieses bz«-. .die Brandsohle einstellen. -Nachdem die M'erl:stücl:teile' nunmehr eingestellt sind, schaltet der Arbeiter den Hebel 56o um, durch den der Ventilsteuerhebel 522 entsperrt wird. Während der Arbeiter den Hebel 56o in seiner Schaltlage hält, bewegt er den Hebel 522 beispielsweise nach links der Fig. i, wobei die in Fig. i linke Preßstelle unter Druck gesetzt wird. Dabei bewegt sich der Formteil 4o über das Preßkissen und senkrecht abwärts in Eingriff mit dem Werkstück auf dem Preßkissen zum Formen des Werkstückes, während in der in Fig. i rechten Preßstelle der Formteil .4.o sich in Hochlage zurückbewegt, so daß in dieser Preßstelle nunmehr die Kolben 390 und 416 das fertiggeformte Werkstück etwas anheben und schließlich die Auswerfer 46, 48 dieses aus der Maschine in einen geeigneten Behälter werfen. Daraufhin wird in der rechten Preßstelle ein neues Werkstuck zusammengestellt, während in der linken Preßstelle das Werkstück geformt wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. :Maschine zum Zusammenstellen und Formen von Schuhwerk-teilen, insbesondere Schuhbodenteilen, beispielsweise eine Brandsohle, ein Gelenkverstärkungsstück und ein Stahlgelenkstück, mit zwei oder mehreren Arbeitsstellen zum Zusammenstellen und Formen der Werkstückteile, dadurch gekennzeichnet, daß die die Werkstückteile einstellenden Spitzenanschläge (.26) der verschiedenen Arbeitsstellen durch einen gemeinsamen Steuerteil (6o j zum Zweck der gleichzeitigen und gleichförmigen Verstellung miteinander verbunden sind, der mittels eines Handhebels (ioi) oder eines Hebels (7o) längs seiner Längsachse nach Maßgabe einer Skala (76) zum Einstellen der Spitzenanschläge in Anpassung an die Längen der Werkstückteile verstellt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Steuerteil (6o) eine verstellbare Verbindung (Lenker 8o) mit dem Hebel (70) hat, die nach Maßgabe einer Skala (94 oder io6) bei Formveränderung der Werkstückteile oder bei Veränderung der Längenreiclni-eiten, bedingt durch die erheblichen Längenverschiedenheiten zwischen Herren-, Damen- und Kinderschuhen, verstellt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch -, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Verb. indung (Lenker So) zwischen dem gemeinsamen Steuerteil (6o) und dem. Hebel (7o) die Bewegung des Hebels (7o) auf den Steuerteil (6o) überträgt, und daß das eine Ende des Lenkers (So) längs einer Kurvennut (9o) bei Formveränderungen der Werkstückteile und- das andere Ende des Lenkers (8o); längs einer geraden Nut (ioo) bei Änderungen der Längenreichweiten der Werkstückteile nach Maßgabe von Skalen (94 oder io6) verstellt wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Einstellteile (34, 36) zum Einstellen der beiden Enden eines Werkstückteiles, beispielsweise des Gelenkverstärkungsstückes (24), von denen der eine Einstellteil (34) auf einem senkrecht beweglichen Schlitten (I12) befestigt ist und der andere (36) von einem durch einen weiteren Schlitten (2o8) gesteuerten schwingbaren Hebel (126) getragen wird, wobei die beiden Einstellteile durch einen gemeinsamen Steuerteil (Trethebel iio) gleichzeitig he- ,egt werden.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (2o8) zweimal bei einem Arbeitshub bewegt und nach jeder Bewegung gesperrt wird, wobei die Einstellteile (34,36) am Ende der ersten Arbeitsbewegung des Schlittens (2o8) gesperrt werden und durch die zweite Bewegung des Schlittens (2o8) der eine Einstellteil (36) in Ruhelage zurückbewegt wird, der andere Einstellteil (34) dagegen in seiner Arbeitslage verharrt.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i mit einem Niederhalter zum Festhalten der eingestellten Werkstückteile, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungsblock (114) des Einstellteiles (34) und des Niederhalters (38) mit dem Schlitten (2o8) verbunden ist, wobei der Niederhalter bei der zweiten Abwärtsbewegung des Schlittens (2o8) in Arbeitslage gebracht wird.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i mit einem Werkstückauswerfer,gekennzeichnet durch einen von einer Feder (458) bewegten Hebel (432), der bei der Bewegung des Formteiles in Arbeitslage angespannt wird und bei Bewegung des Formteiles oder Preßkissens in Ruhelage ausgelöst wird und den Auswerfer bewegt, wobei ein Werkstückheber (39o) vorgesehen ist, der unter dem Druck seiner Feder (4i4) bei der Bewegung des Formteiles in Ruhelage das Werkstück hebt, so das dieses von dem Auswerfer ausgeworfen werden kann. B.
  8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem Werkstück angreifende Ende des Auswerfers Ansätze (46', 48') trägt, die in Anpassung an diie in verschiedenen senkrechten Ebenen eingestellten Werkstücke verstellt werden.
  9. 9. Maschine nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Werkstückheber zusammenwirkende Klemmteil (416) durch eine Feder (42o) abgestützt ist und der Klemmteil beim Formen als ein-Teil der Formvorrichtung mitwirkt. ZurAbgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr.158898; französische - - 486 49i; amerikanische Patentschrift Nr. 2 o65 465, 2 o8#3 58.3, 2 1 h9 564.
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