DE60236C - Elektrische Signalanlage - Google Patents

Elektrische Signalanlage

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Publication number
DE60236C
DE60236C DENDAT60236D DE60236DA DE60236C DE 60236 C DE60236 C DE 60236C DE NDAT60236 D DENDAT60236 D DE NDAT60236D DE 60236D A DE60236D A DE 60236DA DE 60236 C DE60236 C DE 60236C
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DE
Germany
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circuit
signal
gas
armature
telephone
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60236D
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English (en)
Original Assignee
A. G. BROOKES in London, W. C. Nr. 55 Chancery Lane
Publication of DE60236C publication Critical patent/DE60236C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/04Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with alarm systems, e.g. fire, police or burglar alarm systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 74: Signalwesen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine besonders für öffentliche Zwecke verschiedenster Art in gröfseren Städten geeignete Signalanlage,, durch welche von einer Centralstelle aus ein an irgend einer bestimmten entfernten Stelle befindliches Lichtsignal auf elektrische Weise bethätigt und dann ein Antwortsignal nach der Centralstelle zurückgegeben wird, woraus der dort befindliche Beamte ersieht, däfs das betreffende ' Lichtsignal in Wirkung gekommen ist. An den verschiedenen Zweigstellen der Signalleitung sind Signalkasten aufgestellt, deren jeder durch eine eigene Leitung mit der Centralstelle verbunden ist und auf einen dort aufgestellten Aufzeichner einwirkt. Ferner ist Vorkehrung getroffen, um irgend einen beliebigen Signalkasten von dem Register auszuschalten und statt dessen mit einem an der Centralstelle befindlichen Fernsprecher zu verbinden, so dafs dadurch eine Fernsprechverbindung zwischen der Centralstelle und der betreffenden Signalstelle gebildet werden kann.
In den die Erfindung näher veranschaulichenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine schematische Darstellung einer derartigen Anlage, Fig. 2 eine Schnittansicht einer Einzelnheit des Antwortsignal-Empfängers, durch welchen die erfolgte Entzündung des Gaslichtes an der anderen Signalstelle gemeldet wird; Fig. 3 und 4 sind Einzelnheiten der bei vorliegender Signalanlage zur Anwen'dung kommenden elektrischen Gasanzünder, während Fig. 5 eine veränderte Einrichtung darstellt.
Jede einzelne Signalstelle befindet sich im Stromkreise mit der Centralstelle durch eine eigene Schleife α und enthält irgend einen beliebigen Signalabgeber, welcher hier z. B. durch das mit Stromschliefsern besetzte Rad a1 gebildet wird, sowie eine Stromschlufsfeder a2 und ein Licht, beispielsweise ein Gaslicht n>, wie in Fig. 3 und 4 gezeichnet.
Die Pole einer jeden Schleife α befinden sich an der Centralstelle am Umschaltestift <z3; an dieser befindet sich ferner ein Signalempfangsstromkreis b mit Batterie b1 und einem Empfangsrelais b2; ferner befinden sich in dem Stromkreise b in Hintereinanderschaltung verschiedene Paare Umschalter α4, von denen jedes Paar zur Aufnahme eines Umschaltestiftes α3 dient.
Der Anker des Empfangsrelais £2 beherrscht den Ortsstromkreis c, in welchem sich auch noch der den Aufzeichner R bethätigende Elektromagnet c1' befindet.
Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Anordnung hat der Aufzeichner eine Vorrichtung, bei welcher der mit dem Zahnrade c3 in Eingriff stehende Kreisausschnitt c2 von diesem Zahnrade gehoben wird und dadurch den Schlufs c* eines Ortsstromkreises c5 herstellt. In diesem befindet sich die Ortsbatterie c6 und der Magnet c7, dessen Anker den Ortsstromkreis c8 mit Signalglocke c9 bethätigt. Für gewöhnlich befinden sich die Umschaltestifte a3 einer jeden Schleife a mit den Stromschliefsern a1 a2 in Verbindung, so dafs Signale von irgend einer der verschiedenen Stellen auf dem Aufzeichner R zum Ausdruck kommen, indem die Schleifen α sich mit dem Signalempfangsstromkreise in Hintereinanderschaltung befinden.
Wenn einer der Umschaltestifte a1 von seinen Stromschliefsern α2 α2 weggezogen wird, so schliefsen sich diese an einander, um den Zusammenhang des Signalempfangsstromkreises b aufrecht zu erhalten, damit in diesem die Signale von den übrigen Signalstellen aus noch zum Ausdruck gelangen können.
An der Centralstelle befindet sich auch eine telephonische Empfangs- und Abgabevorrichtung in dem Schleifenstromkreise d mit dem Abgeber 2, Empfänger 3 nebst Umschalter 4, an welchem der Empfänger hängt, sowie mit der Ortsbatterie 5 für den Abgeber 2. Dieser Fernsprecherstromkreis hat auch Umschaltern1^1, welche dazu bestimmt sind, irgend einen der Umschaltestifte as zwischen sich aufzunehmen.
Um irgend einen der Signalstromkreise a mit dem Fernsprecherstromkreise d zu verbinden, wird die elektrische Verbindung des betreffenden Umschaltestiftes as mit dem Signalempfangsstromkreise unterbrochen und der betreffende Umschaltestift, wie in Fig. 1 gezeichnet, in elektrische Verbindung mit dem Fernsprecher-Stromkreise d gebracht, womit nunmehr ein Fernsprechverkehr zwischen der Centralstelle und einer an der betreffenden Signalstelle befindlichen Person ermöglicht ist, vorausgesetzt natürlich, dafs an dieser Signalstelle ein Fernsprecher sich im Stromkreise befindet.
Der in den Fig. 3 und 4 veranschaulichte elektrische Gasanzünder besteht aus dem Gasbrenner «/, feststehendem (n) und beweglichem 1) Stromschliefser, bei deren Auseinandergehen der das Gas entzündende Funke entsteht. Der bewegliche Stromschliefser n1 hat an seinem unteren Ende eine Verstärkung τι1 und ist von einer Spiralfeder ns umgeben. In eine Einkerbung der mit einem Ansatz n5 versehenen Stange nA greift der Anker n6 des Elektromagneten ri1 ein.
Indem der Anker n6 vom Elektromagneten angezogen wird, dreht er das Gas an und bewegt mehrmals die Stange n4, wodurch der Stromschlufs zwischen η und nl ebenso oft geschlossen und geöffnet wird, so dafs eine Reihe von Funken entsteht, welche dann das Gas entzünden.
Wird alsdann der Anker wieder vom Elektromagneten angezogen, so wird das Gas wieder abgedreht, ohne dafs dabei die Stange «4 sich in dem Mafse bewegt, dafs die Stromschliefser von einander entfernt werden und Funken sich bilden können.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist nun wie folgt:
An der Stange κ4 befindet sich unterhalb ihrer Verbindung mit dem Anker ein V-förmiger Ansatz ns, welcher in Fig. 3 punktirt gezeichnet ist. Andererseits befindet sich an dem Gashahne eine oben mit zwei ebenfalls V-förmigen Einkerbungen versehene, mit dem Gashahn drehbare Platte n10. Wird nun der Anker vom Elektromagneten angezogen, so greift der Ansatz n8 der Stange nl in die eine oder andere der V-förmigen Einkerbungen der Platte n10 ein und drückt diese dadurch nach der einen oder anderen Seite.
Der V-förmige Ansatz ns ist an der Stange rc4 drehbar angebracht und wird von zwei Federn, von denen je eine auf beiden Seiten auf denselben drückt, in seiner mittleren Lage gehalten.
Dagegen ist die Platte n10 nicht in der Mitte, sondern seitlich von der Mitte drehbar, so dafs sie sich nach der einen Seite weiter als nach der anderen dreht.
Dies hat den Zweck, dafs der Stromschliefser w1, wenn der Ansatz ns in die Einkerbung 6 eingreift, genügend weit weggezogen wird, um den Stromkreis an den Stromschliefsern η η1 zu unterbrechen, dafs aber der Stromschliefser n1 nicht weit genug weggezogen wird, um den Stromkreis zu unterbrechen, wenn andererseits der Ansatz n8 in die Einkerbung 7 eingreift. Im ersteren Falle, wenn also der Ansatz rc8 in die Einkerbung 6 eingreift und den Stromschliefser n1 wegzieht, wird durch die Unterbrechung des Stromkreises zunächst der Anker wieder zurückschnellen; dadurch werden die Stromschliefser η η1 und damit der. Stromkreis wieder geschlossen und dementsprechend der Anker abermals angezogen. Da nun der Anker nie weit genug zurückgezogen werden kann, dafs der Ansatz n8 über die zwischen' den Einkerbungen 6 und 7 liegende Erhöhung hinwegkommen kann, so wird infolge dessen der Anker fortwährend und sehr schnell auf- und abschwingen und eine Reihe schnell auf einander folgender Funken bilden, so lange der Stromkreis, wie später beschrieben, durch den Schlüssel k geschlossen gehalten wird.
Sobald der Schlüssel k geöffnet wird, schnellt der Anker ne ganz zurück; wird er darauf vom Elektromagneten wieder angezogen, so greift nunmehr der Ansatz n8 in. die andere Einkerbung 7 ein, wodurch die Platte nw so weit gedreht wird, dafs das Gas abgedreht wird. Indem dabei die Platte n10 an einen festen Punkt anschlägt, kann die Stange w4 nicht weit genug nach unten sinken, um die Stromschliefser η nl von einander zu trennen.
Der Elektromagnet ri1 ist nicht empfindlich genug, um durch den gewöhnlichen Batteriestrom des geschlossenen Signalstromkreises beeinflufst zu werden; wenn demnach dieser Stromkreis geschlossen ist oder zur Angabe von Signalen gebraucht wird, so wird der Elektromagnet hiervon nicht beeinflufst werden.
An der Centralstelle hat der Batteriestromkreis 0 die Umschalter ol ol, zwischen welche irgend einer der Umschaltestifte as eingesteckt
werden kann. Dieser Stromkreis enthält den Schlüssel k zum Schliefsen dieses Stromkreises, eine kräftige Batterie o2, eine Funkenspule und einen tönend-en Empfänger o3, Fig. ι und 2. Letzterer besteht aus einem Magneten, an dessen Polen eine der Anziehung seitens des Magneten nachgebende Schallplatte o5 angeordnet ist. Indem nun der Stromkreis in rascher Aufeinanderfolge durch die Stromschliefser nn1 unterbrochen und wieder geschlossen wird, wird dementsprechend auch der Magnet o4 beeinflufst und von diesem die Schalplatte in Schwingungen versetzt, welche einen hörbaren Ton erzeugen. Der Magnet o4 ruht in einem Gehäuse o6, an welchem die Schallplatte o5 angebracht ist.
Soll nun eines der Gaslichter entzündet werden, so wird der Umschaltestift a3 des betreffenden Stromkreises mit dem Beleuchtungsstromkreise 0 bei 01O1 elektrisch verbunden und der Schlüssel k niedergedrückt. So lange derselbe sich in dieser niedergedrückten Stellung befindet, wird der Stromschliefser n1 in Schwingung bleiben und der Empfänger o3 durch einen vernehmbaren Ton anzeigen, dafs das Gas eben entzündet wird.
Soll das Gas wieder abgedreht werden, so wird der Schlüssel k abermals niedergedrückt, die Platte κ10 dreht sich nach der anderen Seite, jedoch ohne dafs die Stromschliefser η nl von einander weggezogen werden.
Am besten versieht man den Gasanzünder mit einer Nebenschlufsschaltung, wie in Fig. 4 gezeichnet,· wo die am Anker w6 befestigte Stromschlufsfeder 20 und die am Gestell des Gasanzünders angebrachte Feder 21 in der Weise zusammenwirken, dafs sie einen Nebenschlufs bilden, wenn sie einander berühren.
Statt des in Fig. 3 und 4 beschriebenen Gasanzünders kann man auch an jeder Signalstelle eine in den Stromkreis ein- und auszuschaltende Glühlampe, wie in Fig. 5 gezeichnet, anbringen. Hier ist ein Elektromagnet n7 vorgesehen, dessen Anker n6 eine mit einem Ansatz ns versehene Stange w4 bewegt, wobei dieser Ansatz rc8 in die Einkerbungen einer auf einer Welle sitzenden Platte n10 derart eingreift, dafs letztere und mit ihr ein auf derselben Welle sitzender Umschaltearm n12 bewegt wird. Der Arm κ12 bewegt sich dabei über eine Anzahl von kreisbogenförmigen Platten nis hinweg, welche in geeigneter Weise in den Stromkreis eingeschlossen sind. Um nun den Stromkreis derart zu schliefsen und zu unterbrechen, dafs der Empfänger 0* in Wirkung tritt, ist der Anker mit einer Feder nu versehen, welche, wenn der Anker angezogen wird und der Ansatz w8 in die Einkerbung 6 eingreift, eine zweite Feder ra15 berührt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine elektrische Signalanlage, bei welcher mit einer Hauptstelle Signalstromkreise (a) derart verbunden sind, dafs die ein elektrisch bethätigtes Lichtsignal bezw. einen Fernsprecher enthaltenden Stromkreise durch Umschalter in Hintereinanderschaltung sowohl mit einem auf der Hauptstelle befindlichen Signalstromkreise (b), welcher die im Signalstromkreise (a) erfolgten Stromschlüsse verzeichnet, als mit einem durch elektromagnetische Anziehung die Stromschlüsse anzeigenden Signalkreise (o), als endlich mit einem Fernsprecherkreise (d) verbunden werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60236D Elektrische Signalanlage Expired - Lifetime DE60236C (de)

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