DE87903C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE87903C DE87903C DENDAT87903D DE87903DC DE87903C DE 87903 C DE87903 C DE 87903C DE NDAT87903 D DENDAT87903 D DE NDAT87903D DE 87903D C DE87903D C DE 87903DC DE 87903 C DE87903 C DE 87903C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electromagnet
- opening electromagnet
- opening
- contact
- current
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000004913 activation Effects 0.000 claims 2
- 230000009849 deactivation Effects 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- MOFOBJHOKRNACT-UHFFFAOYSA-N nickel silver Chemical compound [Ni].[Ag] MOFOBJHOKRNACT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010956 nickel silver Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q3/00—Igniters using electrically-produced sparks
- F23Q3/008—Structurally associated with fluid-fuel burners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Magnetically Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
elektrische Zündvorrichtung.
Die im Vorliegenden beschriebene Vorrichtung, an einem beliebig construirten elektromagnetischen
Gasverschlufsöffher angebracht, dient dazu, die Schaltung dieses Verschlufsöffners
und einer elektrischen Zündvorrichtung (bestehend aus einem Funkeninductor, Transformator
oder aus Glühdrähten, Glühblechen) selbsttätig derart zu ändern, dafs der Batteriestrom
zunächst zum gröfsten Theile oder ganz zur Bethätigung des Verschlufsöffners und dann
nach vollzogener Oeffnung , ganz oder zum gröfsten Theil zur Zündung benutzt wird.
Ohne eine solche Vorrichtung wäre man genöthigt, für beide Apparate (den Verschlufsöffner
und die Zündvorrichtung) gesonderte Stromzuleitungen und Contacte anzubringen oder einen derart kräftigen Batleriestrom zu
verwenden, dafs beide Apparate gleichzeitig bethätigt werden können.
Es giebt bereits elektromagnetische Vorrichtungen, welche als Zwischenappärate die Ueberleitung
eines Stromes aus einem Stromkreise in einen anderen automatisch bewirken (vergl. D. R. P. Nr. 73707). Das Bezeichnende
bei der im Vorliegenden beschriebenen Einrichtung ist jedoch, dafs die Aus- bezw. Umschaltung
durch den einen der beiden Hauptapparate (nämlich den Hahnöffher) selbst ohne
alle Zwischenapparate nur durch Hinzufügung der zu beschreibenden Contactstücke geschieht.
Das bisher noch nicht angewendete Mittel besteht in der automatischen Ausschaltung des
Oeffnungselektromagneten. Es sind zunächst beide Apparate mit Berücksichtigung ihrer
elektrischen Widerstände derart in den Stromkreis geschaltet, dafs der gröfste Theil des
Stromes am Hahnöffnungselektromagneten in Wirkung tritt. Nach vollendeter Verschlufsöffnung
aber schaltet sich der Oeffnungselektromagnet aus, so dafs der Strom nur noch durch
die Zündvorrichtung geht (Fig. 1 und 2);. Diese
Schaltungsart wird in fast allen Fällen genügen. Es kann jedoch die Einrichtung auch derart
getroffen werden, dafs zunächst nur der Hahnöffner eingeschaltet ist und nach der Oeffnung
in Verbindung mit der Ausschaltung des Oeffnungselektromagneten eine an sich schon
bekannte Einschaltung der Zündvorrichtung stattfindet (Fig. 3). Schliefslich ist noch der
Fall in Betracht gezogen, dafs der Hahnöffnungselektromagnet auch nach vollzogener
Oeffnung noch einen geringen Theil des Stromes erhalten soll. Es wird in diesem Falle an
Stelle der gänzlichen Ausschaltung des Elektromagneten die Einschaltung eines elektrischen
Widerstandes von entsprechender Höhe gesetzt (Fig. 4 entsprechend der Fig. 2; Fig. 5 entsprechend
der Fig. 3, und Fig. 6).
Die Aus- bezw. Umschaltung wird durch die Verschiebung eines der beweglichen Verschlufstheile
(Hahnküken, Schieber oder Anker) bewirkt.
In sämmtlichen Zeichnungen, welche die verschiedenen
Schaltungsarten schematisch darstellen , bezeichnet E den Elektromagneten,
welcher den Gasrohrverschlufs öffnet. R ist das Gasrohr, B die Batterie, C der Contact.
Als die eine Leitung (von der Batterie zum
Apparat) kann, wie hier stets angenommen ist, die Gasleitung R benutzt werden. Es wird
damit ohne Weiteres der Strom auch zum Hahnküken (oder sonstigen entsprechenden Verschlufstheil) geleitet. Es kann jedoch auch
Fälle geben (z. B. D. R. P. Nr. 80276, KI. 26), in welchen auf dem Hahnküken eine Contactscheibe
isolirt befestigt ist, und wird dann der Strom zu dieser durch andere Theile (z. B. den
Magnetanker) zugeleitet. An dem Hahnküken (oder einem anderen entsprechend bewegten
Verschlufstheil) ist nun der eine Theil der in Betracht kommenden Contactstücke angebracht
(abn), während der andere Theil derselben (Schleiffedern oder ähnliches) mit dem Elektromagneten
E und der Zündvorrichtung / in Verbindung steht (e und i). Die Zündvorrichtung
/ besteht in Fig. 1, 3 und 5 aus einem Funkeninductor, dessen secundäre Ströme nach
den einzelnen. Brennern geleitet sind (in den Figuren ist nur die in Betracht kommende
Primä'rspule angedeutet), dagegen in Fig. 2, 4 und 6 aus Glühdrähten, Glühblechen, welche
sich an den einzelnen Brennern befinden.
In Fig. ι und 2 sind zu Anfang beide Apparate (der Oeffnungselektromagnet E und
die Zündvorrichtung J) in den Stromkreis eingeschaltet, und zwar in Fig. 1 hinter einander
(weil der Widerstand der Zündvorrichtung ein geringer ist) und in Fig. 2 parallel (weil der
Widerstand der Zündvorrichtung ein hoher ist). Ist aber der Hahn geöffnet worden, so legt
sich in Fig. ib das an H befindliche Contactstück
α gegen das Contactstück e, und damit ist der Elektromagnet E ausgeschaltet, der
Strom geht also nur noch durch J.
In Fig. 2 hat zu Anfang das Contactstück e Contact mit H (E und / sind parallel geschaltet)
; in geöffneter Hahnstellung aber (Fig. 2b) ist das Contactstück e an der Stelle η aufser
Contact mit H, d. h. der Elektromagnet E ist ausgeschaltet.
In Fig. 3 ist zu Anfang (Fig. 3 a) nur der Magnet E in den Stromkreis eingeschaltet (e in
Contact mit H). Bei geöffneter Hahnstellung aber ist nicht nur, wie in Fig. 2b, der Magnet E
ausgeschaltet, sondern auch die Zündvorrichtung I (Inductor oder Glühdraht) eingeschaltet,
indem das Contactstück i in Contact mif a
(bezw. H) kommt (Fig. 3b). Die "Fig. 4, 5 und 6 stellen die eben beschriebenen Einrichtungen
mit der Abänderung dar, dafs der Oeffnungselektromagnet E nicht vollständig ausgeschaltet
wird, d. h. dafs auch nach vollendeter Verschlufsöffnung noch ein kleiner Theil des Stromes durch E geht. Es wird
dies erreicht durch Einschaltung eines entsprechend bemessenen Widerstandes w . (Neusilberdrahtspirale
oder dergl.). Die Fig. 4 entspricht der Fig. 2 und Fig. 5 der Fig. 3. Es
ist nur an Stelle der Isolationsstelle (oder freien Stelle) η ein isolirtes Contactstück b gesetzt,
welches mit H durch den Widerstand w verbunden ist.
Die Anbringung der Contactstücke, wie überhaupt die Ausführung im Einzelnen, lä'fst
die verschiedensten Abänderungen zu. So ist beispielsweise in Fig. 6 eine Vertauschung der
Contactstücke angedeutet, derart, dafs sich nicht der Widerstand w in einem neu eröffneten
Stromkreis befindet, sondern in einem von Anfang an vorhandenen parallelen.
Claims (3)
1. An elektromagnetischen. Gasrohrverschlufsöffnern,
welche mit elektrischen Glühzündern oder Funkeninductoren zusammengeschaltet sind, die ; selbstthätige .Ausschaltung des
Oeffnungselektromagneten vermittelst, der Verschiebung eines der beweglichen Verschlufstheile
(Hahnkükens, Schiebers, Ankers).
2. Die in Anspruch 1 gekennzeichnete Ausschaltung des Oeffnungselektromagneten in
Verbindung mit einer Einschaltung ' einer der genannten Zündvorrichtungen.
3. Bei den in Anspruch 1 und 2 gekennzeichneten Vorrichtungen an Stelle der
gänzlichen eine nur theilweise Ausschaltung des Oeffnungselektromagneten durch Einschaltung
eines Widerstandes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87903C true DE87903C (de) |
Family
ID=359840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87903D Active DE87903C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87903C (de) |
-
0
- DE DENDAT87903D patent/DE87903C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE87903C (de) | ||
| DE175776C (de) | ||
| DE588290C (de) | Schalter mit Lichtbogenloeschung durch stroemendes Druckgas | |
| DE143227C (de) | ||
| DE60236C (de) | Elektrische Signalanlage | |
| DE239981C (de) | ||
| DE671623C (de) | Schaltungsanordnung zur Einleitung von Schaltvorgaengen in Fernsprechanlagen | |
| DE140398C (de) | ||
| DE170400C (de) | ||
| DE1092984B (de) | Wechselstromschalter | |
| DE100045C (de) | ||
| DE108355C (de) | ||
| DE592796C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen | |
| DE237615C (de) | ||
| DE152716C (de) | ||
| DE177439C (de) | ||
| DE118549C (de) | ||
| DE316354C (de) | ||
| DE203815C (de) | ||
| DE73838C (de) | Vorrichtung zur elektrischen Zeichengebung (Drucktelegraph) | |
| DE180710C (de) | ||
| DE462666C (de) | Elektromagnetisches Relais, insbesondere zum Einschalten eines Nebenschlusses zu einem Stromverbraucher | |
| DE280259C (de) | ||
| DE591804C (de) | Anordnung zur Fernhaltung gefaehrlicher elektrischer Spannungen von dem Koerper eines Gebrauchsgegenstandes | |
| DE206262C (de) |