DE206262C - - Google Patents

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DE206262C
DE206262C DE1908206262D DE206262DA DE206262C DE 206262 C DE206262 C DE 206262C DE 1908206262 D DE1908206262 D DE 1908206262D DE 206262D A DE206262D A DE 206262DA DE 206262 C DE206262 C DE 206262C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/58Electric firing mechanisms
    • F41A19/59Electromechanical firing mechanisms, i.e. the mechanical striker element being propelled or released by electric means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 206262 KLASSE 72 c. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche für Geschütze -bestimmte elektromagnetische Abfeuerungsvorrichtungen, bei welchen der das Abfeuern bewirkende Strom unmittelbar nach dem Einschalten der Stromquelle selbsttätig durch den Anker eines in den Stromkreis des Abfeuerungselektromagneten eingeschalteten Hilfselektromagneten unterbrochen wird. Bei bekannten Abfeuerungsvorrichtungen dieser Art
ίο ist. ein erneutes Abfeuern nicht eher möglich, als bis der Anker des Hilfselektromagneten von Hand wieder in seine den Stromschluß bewirkende Ausgangslage zurückgebracht worden ist. Hierdurch wird aber die Feuerge-
■15 schwindigkeit des Geschützes erheblich beeinträchtigt. Die Erfindung bezweckt nun, eine Abfeuerungsvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welcher dieser Nachteil vermieden ist. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß der Anker des Hilfselektromagneten beim Abschalten der Stromquelle die Stromleitung an der unterbrochenen Stelle selbsttätig wiederherstellt.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise in Verbindung mit der durch die Patentschrift 92986 bekannt gewordenen elektromagnetischen Abfeuerungsvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Vorrichtung in einem senkrecht zur Richtung der Seelenachse des Geschützrohres gelegten Schnitte (die Stromschaltung ist schematisch dargestellt),
Fig. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, von oben gesehen.
In einer entsprechend gestalteten Ausnehmung des Verschlußkeiles A ist ein aus nicht magnetisierbarem Material hergestelltes Gehäuse B mit Deckel S1 angeordnet, welches zur Aufnahme des Abfeuerungselektromagneten C C1 und seines Ankers D dient. Der Anker D ist mit einem Zapfen d1 in der Spule C des Abfeuerungselektromagneten CC1 mit einem Zapfen d2 im Deckel B1 des Gehäuses B . geführt und trägt eine Nase d3. An dieser Nase d3 liegt ein Bund/1 der Abzugsstange. F an. Die Abzugsstange F steht unter der Wirkung einer Schraubenfeder G, welche das Bestreben hat, sie gegen den Schlagbolzen H hin zu bewegen. Am Ende der Abzugsstange F ist eine Nase/2 angeordnet, für welche am Schlagbolzen H eine entsprechend gestaltete Rast h2 vorgesehen ist. Von den Enden der Spule C des Abfeuerungselektromagneten führen Leitungen Q und P R nach den Polen 5+ und S~ einer (nicht dargestellten) Stromquelle, die durch einen doppelpoligen Schalter T t1 t2 von der Stromleitung QPR abgeschaltet werden kann.
In die Leitung P R ist ein Hilfselektromagnet eingeschaltet, der aus einem Anker K k1 und einer mit zwei Wicklungen M und N versehenen Spule 0 besteht. Der zylindrische Teil K des Ankers K k1 ist in senkrechter Richtung in der Spule O verschiebbar. An seinem stegartigen Teile k1 sind zwei Kontaktstücke k2 k3 isoliert angebracht. Diese Kontaktstücke k2 ka liegen in der Ruhelage des Ankers K k1 (Fig. 1) auf festen Kontaktstücken Ä4 Ä5 auf. An das Kontaktstück kb ist die' (auf der Zeichnung mit starken Linien dargestellte) Wicklung M angeschlossen, deren anderes Ende mit der von der Spule C kommenden Leitung P in Verbindung steht. Das

Claims (2)

  1. feste Kontaktstück A* ist an die Leitung R angeschlossen, welche mit dem Kontakte P des Schalters T t1P verbunden ist. Von den Kontakten t1 und P des Schalters T sind Leitungen V W abgezweigt, welche zu den Enden der (durch dünne Linien dargestellten) Wicklung N der Spule 0 führen. Wie aus dem in Fig. ι dargestellten Schaltungsschema ohne weiteres ersichtlich ist, liegt die Wicklung M
    ίο des Hilfselektromagneten in Hintereinanderschaltung mit der Spule C des Abfeuerungselektromagneten, während die Wicklung N des Hilfselektromagneten parallel zur Spule C des Abfeuerungsmagneten geschaltet ist. Werden die Wicklungen M N der Spule O vom Strom durchflossen, so vermögen sie den Anker K k1 in die Spule O hineinzuziehen, während das von der Spule N erzeugte Feld wohl den Anker K k1 in der angehobenen Stellung festzuhalten, nicht aber ihn aus der Ruhelage (Fig. 1) anzuheben vermag.
    Bei gespanntem Zündschlosse nehmen die Teile der Abfeuerungsvorrichtung die aus der Zeichnung ersichtliche Lage ein. Der Schalter T ist geöffnet und die Spulen C und O sind infolgedessen stromlos. Der Schlagbolzen H wird durch die Nase/2 der Abzugsstange F entgegen der Wirkung der Schlagfeder h1 in seiner zurückgezogenen Stellung festgehalten (Fig. 2), wobei die Schraubenfeder G einer Lagenänderung der Abzugsstange F entgegenwirkt. Der Anker D wird durch den Bund/1 der Abzugsstange F gegen den Deckel B1 des Gehäuses B angedrückt, und der Steg k1 des Ankers K k1 liegt auf den Kontakten A4A5 auf. Sobald der Schalter T geschlossen wird, durchfließt ein Hauptstrom den Stromkreis S+'-fl-Q-C-P-M-kS-kS-P-k*-W-R-P-S-. Gleichzeitig nimmt ein Zweigstrom seinen Weg über S + -P-V-N-W-P-S-. Infolgedessen wird einerseits der Anker D vom Abfeuerungselektromagneten C C1 angezogen. Hierbei drückt seine Nase dz gegen den Bund/1 der Abzugsstange -F und zieht deren Nase /2 aus der Rast h2 des Schlagbolzens H heraus. Der Schlagbolzen H wird nun durch die Schlagfeder k1 vorgetrieben, und der Schuß erfolgt. Mit dem Schließen des Schalters T wird aber andererseits der Anker K k1 des Hilfselektromagneten aus seiner Ruhelage (Fig. 1) angehoben, da ja beide Wicklungen M und N der Spule O vom Strome durchflossen sind. Hierbei werden die Kontaktstücke k2 k3 von den Kontaktstücken k* ks entfernt und der Stromkreis S+-P-Q-C-P-M'-tf-W-W-k*- W-R-P-S" wird unterbrochen. Der durch die Wicklung N des Hilfselektromagneten fließende Zweigstrom S+-P-V-N-W-P-S- bleibt dagegen bestehen, so daß der Anker K k1 in der angehobenen Stellung gehalten wird. Mit dem Anziehen des Ankers K des Hilfselektromagneten wird also der Strom durch den Abfeuerungselektromagneten unterbrochen, so daß die Abzugsstange F unter der Einwirkung der sich ausdehnenden Feder G in eine Lage zuzurückkehrt, in der ihre Nase/2 sich in der Bahn der Rast h2 des Schlagbolzens befindet. Die Abzugsstange F nimmt dabei den Anker D des Abfeuerungselektromagneten mit. Der Anker K k1 dagegen bleibt so lange angehoben, als der Schalter T geschlossen ist und durch die Wicklung N des Hilfselektromagneten Strom fließt. Wird der Schalter T geöffnet, so fällt der Anker K k1 herab, und seine Kontaktstücke Ä2 k3 kommen wieder mit den festen Kontaktstücken £4 k5 zur Berührung. Wird der Schlagbolzen H hierauf von neuem gespannt, so kann das Abfeuern durch Schließen des Schalters T i1 P in der beschriebenen Weise wiederum bewirkt werden. '
    Das Überführen des Ankers K k1 in seine Ruhelage könnte statt durch die Wirkung seines Eigengewichtes auch durch Federkraft erzielt werden. >
    P Λ T E N.T - A N S P R U C II E :
    ι. Für Geschütze bestimmte elektromagnetische Abfeuerungsvorrichtung mit unmittelbar nach dem Einschalten der Stromquelle selbsttätig erfolgender Unterbrechung des Stromes durch einen in den Stromkreis des Abfeuerungselektromagneten eingeschalteten Hilfselektromagneten, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (K k1) des Hilfselektromagneten beim Abschalten der Stromquelle die Stromleitung an der unterbrochenen Stelle selbsttätig wiederherstellt.
  2. 2. Elektromagnetische Abfeuerungsvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfselektromagnet außer einer mit der Spule (C) des Abfeuerungselektromagneten in Hintereinanderschaltung verbundenen Hauptwicldung (M) eine parallel zur Spule (C) des Abfeuerungselektromagneten geschaltete Nebenschluß wicklung (N) besitzt, wobei die Wicklungen (M, N) des Hilfselektromagneten so bemessen sind, daß beide zusammen den Anker (K k1) durch Anziehen aus seiner Ruhelage zu bringen vermögen, während die Nebenschlußwicldung (N) allein den Anker nur in der angezogenen Stellung festzuhalten vermag, und daß Mittel vorgesehen sind,. um den Anker (K k1) beim Abschalten der Stromquelle wieder in seine Ruhelage zurückzuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1908206262D 1908-01-07 1908-01-07 Expired - Lifetime DE206262C (de)

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AT37412D AT37412B (de) 1908-01-07 1908-09-23 Elektromagnetische Abfeuerungsvorrichtung für Geschütze.

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