DE133945C - - Google Patents

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DE133945C
DE133945C DENDAT133945D DE133945DA DE133945C DE 133945 C DE133945 C DE 133945C DE NDAT133945 D DENDAT133945 D DE NDAT133945D DE 133945D A DE133945D A DE 133945DA DE 133945 C DE133945 C DE 133945C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/12Calling substations, e.g. by ringing
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Ausführungsform der in Patent 131123 beschriebenen Schaltungsanordnung auf Fernsprechämtern mit parallel geschalteten Verbindungsklinken, bei welcher das Rufzeichen des angerufenen Theilnehmers durch einen beim Stöpseln seiner Linienleitung angeschalteten Gleichstrom aufser Thä'tigkeit gesetzt wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird das Rufzeichen des gewünschten Theilnehmers durch einen vom Strom einer Amtsbatterie erregten Elektromagneten, welcher mit einer hohen Selbstinduction hinter einander und mit einer Polarisationszelle bezw. einer Mehrzahl derselben parallel geschaltet ist, von der Linie abgetrennt.
Die Zeichnung stellt zwei in ein Vermittelungsamt mündende Theilnehmerlinien dar. Das Rufzeichen a des anrufenden Theilnehmers wird in bekannter Weise beim Einführen des Abfragestöpsels b in die zugehörige Klinke zugleich mit der zugehörigen Abschaltvorrichtung durch Abheben der Klinkenfedern c und d von der Klinkenbuchse einerseits und der Stromschlufsfeder f andererseits abgeschaltet. Zur Abschaltung des Rufzeichens a1 des gewünschten Theilnehmers während der Dauer einer Verbindung tritt dagegen der zum Rufzeichen a1 über die Klinkenfedern η und 0 parallel geschaltete Abschaltelektromagnet k, welcher durch einen mittelst des Verbindungsstöpsels g angeschalteten Strom der Amtsbatterie i erregt wird, in Thätigkeit. Vor der Wickelung des Elektromagneten k ist in der von der Klinkenfeder 0 abgezweigten Leitung eine Drosselspule q eingeschaltet, während eine Polarisationszelle oder ein Condensator ρ zu dieser Wickelung in Brücke liegt. Der eine durch den Elektromagneten beeinflufste Unterbrechungsanker m liegt in der vor der Spule q abgehenden Leitung; der zweite Abschaltanker / ist in der zur Klinkenfeder η führenden, dem Rufzeichen a1 wie dem Abschaltelektromagneten k gemeinsamen Leitung eingeschaltet. Ein Theil des beim Einführen des Verbindungsstöpsels in die Verbindungsklinke angeschalteten Gleichstromes der Batterie i wird daher vom Pluspol dieser Batterie über Stöpselhals g1, Klinkenfeder η der Abfrageklinke, Wickelung des Elektromagneten k, Drosselspule q, über die Klinkenfeder 0, Klinkenfeder h, Spitze g des Verbindungsstöpsels zum Minuspol der Batterie i zurUckfiiefsen. Elektromagnet k wird demzufolge erregt und schaltet durch Anziehen seiner Anker / und m das Rufzeichen a1 doppelpolig ab. Dasselbe wird von dem Zweigstrom der Batterie, welcher über die Anker / und m seine Windungen vor der Abschaltung durchläuft, nicht zur Auslösung gebracht, da es entweder derart polarisirt ist, dafs nur ein Strom ent-
*) Früheres Zusatzpatent 132354.
gegengesetzter Richtung die Auslösung zu bewirken vermag oder aber, weil die Empfindlichkeit oder der Widerstand des Rufzeichens im Verhä'ltnifs zum Abschaltmagneten derart bemessen sind, ,dafs der angeschaltete Strom nur das Ansprechen der Abschaltvorrichtung, nicht aber des Rufzeichens bewirken kann.
Ein während der Dauer der Verbindung von dem anrufenden Theilnehmer aus über die Leitung gesendeter Anrufstrom vermag dieser Abschaltung zufolge das Rufzeichen nicht zu beeinflussen.
Besteht jedoch keine Verbindung des. betreffenden Theilnehmers mit einem anderen, so fliefst der gröfste Theil des Rufstromes von dem Anrufinductor über die Klinkenleitung, Klinkenfeder o, Anker m, Windung des Rufzeichens α1, Anker I, Klinkenfeder η und die Buchsenleitung zum Inductor zurück. Das Rufzeichen wird dabei zum Ansprechen gebracht.
Der Abschaltelektromagnet k bleibt aber in jedem Fall durch einen Rufstrom unbeeinflufst, da der Zweigstrom desselben, durch die hohe Selbstinduction der Drosselspule q sehr geschwächt, durch die demselben a'ufserst geringen Widerstand bietende Polarisationszelle ρ, nicht aber durch die ebenfalls Selbstinduction besitzende Wickelung des Abschaltmagneten k hindurchfliefst.
Die Drosselspule q hat hierbei gleichzeitig den Zweck, eine .Schwächung der Sprache durch Verzweiguiig von Sprechströmen in dem Abschaltnebenschlufs zufolge ihrer hohen Selbstinduction zu verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltungsanordnung auf Fernsprechämtern mit parallel abgezweigten Theilnehmerklinken der durch Patent 131123 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs mit dem parallel zum Rufzeichen geschalteten Abschaltelektromagneten eine hohe Selbstinduction hinter einander und eine Polarisationszelle oder ein Condensator in Brücke geschaltet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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