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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein ionenleitfähiges Polymer vom aromatischen
Polyether-Typ mit
ultrahohem Molekulargewicht, ein Zwischenprodukt dafür, ein Herstellungsverfahren
für dasselbe
und Verwendungen dafür.
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Polymerelektrolyte,
die Polymere mit Innenleitfähigkeit
umfassen, werden als Scheidewand bei elektrochemischen Vorrichtungen
wie Primärbatterien,
Sekundärbatterien
und Brennstoffzellen vom Typ der Feststoffpolymere verwendet. Zum
Beispiel wurden Materialien auf Perfluorsulfonsäurebasis, wie Nafion (Handelsmarke
von DuPont de Nemours, E. I., Co.) hauptsächlich verwendet, weil sie
bei Verwendung in Brennstoffzellen hinsichtlich ihrer Eigenschaften überlegen
sind. Allerdings leiden diese Materialien an den Problemen, dass sie
sehr teuer sind, dass sie schlechte Hitzebeständigkeit und geringe Filmfestigkeit
aufweisen, was einige Verstärkung
für die
praktische Anwendung erfordert.
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Unter
diesen Umständen
wird jetzt die Entwicklung von billigen Polymeren, die die vorstehend
genannten ionenleitfähigen
Polymere ersetzen können,
beschleunigt. Unter diesen sind Polymere vielversprechend, die einen
aromatischen Polyether, der exzellent hinsichtlich der Hitzebeständigkeit
und hinsichtlich der Filmfestigkeit ist, und in den man einen Säurerest
wie einen Sulfonsäurerest
eingeführt
hat, umfassen, nämlich aromatische
Polymere mit einer aromatischen Hauptkette, an welche ein Säurerest
wie ein Sulfonsäurerest direkt
gebunden ist. Zum Beispiel werden ionenleitfähige Polymere vom aromatischen
Polyether-Typ vorgeschlagen, wie vom Typ der sulfonierten Polyetherketone
(
JP-A-11-502,249 )
und vom Typ der sulfonierten Polyethersulfone (
JP-A-10-45,913 (
U. S. Patent Nr. 6,087,031 )),
JP-A-10-21,943 (
U. S. Patent Nr. 5,985,477 )).
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Die
Filmfestigkeit dieser ionenleitfähigen
Polymere vom aromatischen Polyether-Typ ist höher als die der Materialien
auf Perfluorsulfonsäurebasis,
aber nicht ausreichend zufrieden stellend, wenn sie als Elektrolytmembran
in Brennstoffzellen und ähnlichem
verwendet werden. Deshalb war die Entwicklung von in diesem Punkt
verbesserten Elektrolyten erwünscht.
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Als
Ergebnis von durch die Erfinder ausgeführter intensiver Forschung,
in einem Versuch, ionenleitfähige
Polymere vom aromatischen Polyether Typ bereitzustellen, die hinsichtlich
der mechanischen Festigkeit verbessert sind, wurde gefunden, dass
das Molekulargewicht der Polymere vom aromatischen Polyether Typ durch
eine Kondensationsreaktion, die die Endgruppe des Polymers verwendet,
weiter angehoben werden kann, nämlich
durch Kuppeln der Polymere vom aromatischen Polyether Typ per se,
welche ein Halogen oder ähnliches
als Endgruppe aufweisen, wobei aromatische Polyether von ultrahohem
Molekulargewicht erhalten werden können, und es wurde weiter gefunden,
dass ionenleitfähige
Polymere mit ultrahohem Molekulargewicht, die dieses Polymer vom
aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht umfassen,
in dem ein Sulfonsäurerest
oder ähnliches
eingeführt
ist, zu Elektrolytmembranen mit exzellenter Filmfestigkeit verarbeitet
werden können.
Als ein Ergebnis von weiteren vielfältigen Forschungen wurde die
vorliegende Erfindung fertiggestellt.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Herstellung eines
Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
bereit mit einem Zahlenmittel des Molekulargewichts, bezogen auf
Polystyrol, von 100.000 oder mehr mit mindestens einer Struktureinheit,
ausgewählt
aus den Formeln (1) und (2), und wobei die Summe der Zahl a der
Struktureinheit der Formel (1) und der Zahl b der Struktureinheit der
Formel (2) 2 oder mehr beträgt:
(wobei
Ar
1 und Ar
2 unabhängig einen
aromatischen zweiwertigen Rest darstellen, m und n Wiederholungszahlen
darstellen, m und n unabhängig
eine Ziffer von 10 oder mehr darstellen und eine Mehrzahl an Ar
1, eine Mehrzahl an Ar
2,
eine Mehrzahl an m und eine Mehrzahl an n jeweils verschieden sein
können),
wobei
das Verfahren das Polymerisieren durch eine Kondensationsreaktion
mindestens eines Polymers, ausgewählt aus den Polymeren der folgenden
Formeln (3) und (4), in Gegenwart eines nullwertigen Übergangsmetallkomplexes
umfasst:
(wobei Ar
1,
Ar
2, m und n wie vorstehend definiert sind,
X einen Rest darstellt, welcher bei der Kondensationsreaktion entfernt
wird, und eine Mehrzahl an X verschieden sein kann), und ein Polymer
vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht,
das durch das Verfahren erhalten werden kann.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein Verfahren zur Herstellung
eines Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
wie vorstehend beschrieben, bereit, wobei X Chlor, Brom, Iod, eine
p-Toluolsulfonyloxygruppe, eine Methansulfonyloxygruppe oder eine
Trifluormethan-sulfonyloxygruppe ist.
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Außerdem stellt
die vorliegende Erfindung gemäß Anspruch
4 ein Verfahren zur Herstellung eines ionenleitfähigen Polymers vom aromatischen
Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht mit einem Ionenaustauschvermögen von
0,1 mÄq/g
oder höher,
bereit und das eine Struktur besitzt, welche ein Polymer vom aromatischen
Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht umfasst, wobei das
Verfahren die Einführung
eines Säurerests
in ein Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
umfasst, wobei das Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem
Molekulargewicht mindestens eine Struktureinheit aufweist, ausgewählt aus
den Formeln (1) und (2), und die Summe der Zahl a der Struktureinheit
der Formel (1) und der Zahl b der Struktureinheit der Formel (2)
2 oder mehr beträgt,
umfasst:
(wobei
Ar
1 und Ar
2 unabhängig voneinander
einen zweiwertigen aromatischen Rest darstellen, m und n eine Wiederholungszahl
darstellen, m und n unabhängig
von einander eine Ziffer von 10 oder mehr darstellen und eine Mehrzahl
von Ar
1, eine Mehrzahl von Ar
2 eine
Mehrzahl von m und eine Mehrzahl von n voneinander verschieden sein
kann).
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Die
vorliegende Erfindung stellt weiters, wie in Anspruch 6 beschrieben,
ein ionenleitfähiges
Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht,
das durch das vorstehend beschriebene Verfahren erhältlich ist,
bereit. In einer Ausführungsform
ist der Säurerest
ein Sulfonsäurerest.
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Weiters
stellt die vorliegende Erfindung einen Polymerelektrolyt bereit,
der das vorstehend beschriebene ionenleitfähige Polymer vom aromatischen
Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht als wirksame Komponente
umfasst, eine Polymerelektrolytmembran, umfassend den vorstehend
beschriebenen Polymerelektrolyt, eine Katalysatorzusammensetzung,
umfassend den vorstehend beschriebenen Polymerelektrolyt und eine
Brennstoffzelle, welche die vorstehend beschriebene Polymerelektrolytmembran
und/oder eine vorstehend beschriebene Katalysatorzusammensetzung
verwendet.
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Die
vorliegende Erfindung wird nachstehend im Detail erklärt.
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Das
Ionenaustauschvermögen
des ionenleitfähigen
Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
der vorliegenden Erfindung beträgt
0,1 mÄq/g
oder höher,
vorzugsweise etwa 0,1–4
mÄq/g,
stärker
bevorzugt etwa 0,8–2,5
mÄq/g.
Wenn das ionenleitfähige
Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
als Polymerelektrolyt für
Brennstoffzellen verwendet wird, ist, wenn das Ionenaustauschvermögen zu nieder
ist, die Protonenleitfähigkeit
niedrig und die Funktion als Elektrolyt manchmal unzureichend. Wenn
es zu hoch ist, kann sich die Wasserbeständigkeit verschlechtern, was nicht
bevorzugt wird.
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Außerdem hat
das ionenleitfähige
Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
der vorliegenden Erfindung eine Struktur, die ein Polymer vom aromatischen
Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht und einen darin eingeführten Säurerest
umfasst, und mindestens eine Struktureinheit, ausgewählt aus
denjenigen, die durch die vorstehend genannten Formeln (1) und (2)
dargestellt sind, in welchen die Summe der Zahl a der Struktureinheit,
dargestellt durch die Formel (1) und der Zahl b der Struktureinheit,
dargestellt durch die Formel (2) gleich 2 oder größer ist.
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Wenn
beispielsweise das Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem
Molekulargewicht entweder nur eine der Struktureinheiten der Formeln
(1) und (2) hat, hat das Polymer eine Struktur eines einfachen,
weiter verlängerten
Polymers. Wenn das Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
beide Struktureinheiten der Formeln (1) und (2) aufweist, besitzt
das erfindungsgemäße Polymer
die Struktur eines Block-Copolymers. Falls die Struktureinheit der
Formel (1) eine Mehrzahl von Blöcken im
Block-Copolymer enthält,
kann die Mehrzahl von Ar1 und eine Mehrzahl
von m verschieden sein, und die Zahl a der Struktureinheit kann
auch in jedem Block verschieden sein. In ähnlicher Weise kann, falls
die Struktureinheit der Formel (2) eine Mehrzahl von Blöcken bildet,
die Mehrzahl von Ar2 und eine Mehrzahl von
n verschieden sein, und die Zahl b der Stuktureinheit kann auch
in jedem Block verschieden sein.
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Ar1 und Ar2 in den
Formeln (1) und (2) stellen unabhängig voneinander einen zweiwertigen
aromatischen Rest dar, und typische Beispiele des zweiwertigen aromatischen
Rests sind 1,4-Phenylen,
1,3-Phenylen, 1,2-Phenylen, 2-Phenyl-1,4-phenylen, 2-Phenoxy-1,4-phenylen,
1,4-Naphthylen,
2,3-Naphthylen, 1,5-Naphthylen, 2,6-Naphthylen, 2,7-Naphthylen,
Biphenyl-4,4'-diyl, Biphenyl-3,3'-diyl, Biphenyl-3,4'-diyl, 3,3'-Diphenylbiphenyl-4,4'-diyl, 3,3'-Diphenoxybiphenyl-4,4'-diyl, 2,2-Diphenylpropan-4',4''-diyl, Diphenylether-4,4'-diyl, Diphenylsulfon-4,4'-diyl, Benzophenon-4,4'-diyl, und zweiwertige
Reste, die eine Ether-Bindung enthalten,
wie nachstehend gezeigt.
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Diese
zweiwertigen aromatischen Reste können Substituenten aufweisen,
und die Substituenten sind vorzugsweise solche, die die nachstehend
erwähnte
Kondensationsreaktion nicht behindern, wie beispielsweise ein Alkylrest
von 1-6 Kohlenstoffatomen, ein Alkoxyrest von 1-6 Kohlenstoffatomen,
ein Phenylrest, und ein Phenoxyrest. Besonders bevorzugt sind Methyl,
Ethyl, Methoxy, Ethoxy, Phenyl und Phenoxy. Die Position des Substituenten
ist nicht besonders begrenzt und die Anzahl der Substituenten ist
ebenfalls nicht besonders begrenzt.
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Wie
vorstehend erwähnt
kann eine Mehrzahl der betreffenden Ar1 und
Ar2 verschieden sein.
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Die
Symbole m und n, welche die Wiederholungszahl anzeigen, stellen
unabhängig
eine Ziffer von 10 oder mehr dar, vorzugsweise etwa 20 bis 250,
stärker
bevorzugt etwa 50 bis 200. Eine Mehrzahl der betreffenden m und
n kann verschieden sein, wie vorstehend erwähnt.
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Die
Summe der Zahl a der durch die Formel (1) dargestellten Struktureinheit
und der Zahl b der durch die Formel (2) dargestellten Struktureinheit
ist 2 oder größer, und
ist vorzugsweise etwa 3–10.
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Beispiele
für Säurereste
sind Carbonsäurereste,
Sulfonsäurereste,
Sulfonylimidreste, Phophorsäurereste
usw. Sulfonsäurereste
und Sulfonylimidreste werden bevorzugt, wenn das Polymer als ein
Elektrolytpolymer einer Brennstoffzelle und ähnlichem verwendet wird.
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Diese
Säurereste
können
am aromatischen Ring direkt substituiert werden, der die Hauptkette
des Polymers bildet, oder sie können
in die Substituenten oder Seitenketten des aromatischen Rings, der
die Hauptkette bildet, eingeführt
werden, oder sie können
eingeführt
werden, indem eine Kombination von beidem verwendet wird. Die Zahl
der Säurereste
pro aromatischen Ring ist nicht besonders begrenzt.
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Das
Zahlenmittel des Molekulargewichts in Bezug auf Polystyrol für die Struktureinheiten
von sowohl Formel (1) als auch von Formel (2) beträgt gewöhnlich etwa
2.000–100.00,
vorzugsweise etwa 5.000–80.000, und
ist für
das Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
gewöhnlich
etwa 100.000 oder mehr, vorzugsweise etwa 150.000 oder mehr, stärker bevorzugt
etwa 200.000–400.000.
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Das
erfindungsgemäße ionenleitfähige Polymer
vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht kann
eine derartige Struktur aufweisen, dass es das vorstehend genannte
Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht,
in welches ein Säurerest
eingeführt
wird, umfasst, und das Herstellungsverfahren ist nicht besonders
begrenzt. Es kann beispielsweise durch Einführen eines Säurerests
in das vorstehend genannte Polymer vom aromatischen Polyether-Typ
mit ultrahohem Molekulargewicht hergestellt werden.
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Das
Verfahren zum Einführen
des Säurerests
kann ein bekanntes sein. Beispielsweise kann im Fall der Einführung eines
Sulfonsäurerestes
in den aromatischen Ring ein Verfahren angewandt werden, welches das
Dispergieren oder Auflösen
des Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
in konzentrierter Schwefelsäure
und, falls nötig,
Erhitzen oder Zugeben rauchender Schwefelsäure (z. B.
JP-A-10-45,913 (
U. S. Patent Nr. 6,087,031 ),
JP-A-10-21,943 (
U. S. Patent Nr. 5,985,477 )
usw.) umfasst. Im Fall der Einführung
eines Sulfonsäurerestes
durch einen Alkylenrest kann eine Reaktion verwendet werden, die
Sulton verwendet, wie in J. Amer. Chem. Soc., 76, 5357-5360 (1954)
offenbart. Außerdem
kann im Fall der Einführung
eines Sulfonsäurerestes
durch einen Alkylenoxyrest ein Verfahren verwendet werden, bei dem
ein Monomer oder Polymer mit einer Hydroxylgruppe mit einer Alkalimetallverbindung
und/oder einer basischen Organoverbindung reagiert, um ein Alkalimetallsalz
und/oder ein Aminsalz zu bilden, gefolgt von Ausführen einer
Reaktion mit einer Alkylsulfonsäure
mit einem zu entfernenden Rest.
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Im
Fall der Einführung
eines Carbonsäurerests
kann ein Verfahren der Bromierung des Polymers vom aromatischen
Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht durch ein bekanntes
Verfahren verwendet werden (z. B.
JP-A-2002-241,493 , Polymer, 1989, Vol. 30,
Juni, 1137-1142, usw.) und danach die Einführung eines Carbonsäurerests
durch Einwirkung von Kohlendioxid unter Verwendung einer Grignardreaktion,
ein Verfahren zur Einführung
eines Acylrests oder eines Alkylrests, die ein bekanntes Verfahren
wie die Friedel-Craft-Reaktion
verwendet und danach Umwandeln des Acylrests oder des Alkylrests
in einen Carbonsäurerest
durch eine bekannte Oxidationsreaktion, und ähnliches.
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Im
Fall der Einführung
eines Sulfonylimidrestes kann ein Verfahren zur Umwandlung des beispielsweise
durch das vorstehend genannte Verfahren eingeführten Sulfonsäurerests
in einen Sulfonsäurehalogenidrest
verwendet werden, wie Sulfonylchlorid durch die Einwirkung von Thionylchlorid
oder ähnlichem,
ein Verfahren zur Einführung
eines Sulfonylchloridrests durch die Einwirkung der Chlorschwefelsäure in das
Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht,
wenn nötig,
in einem organischen Lösungsmittel
und dann Einwirken einer Sulfonylamidverbindung, wie Methansulfonylamid
oder Benzolsulfonylamid, wenn nötig,
in der Anwesenheit eines Desoxidationsmittels zur Einführung eines
Sulfonylimidrests und andere Verfahren.
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Im
Fall der Einführung
eines Phosphonsäurerests
kann ein Verfahren zur Einführung
einer Bromgruppe gemäß einem
bekannten Verfahren verwendet werden, danach Einwirken eines Trialkylphosphits
in Anwesenheit einer Nickelverbindung wie Nickelchlorid, um einen
Phosphonsäurediesterrest
einzuführen
und Hydrolisieren davon durch ein bekanntes Verfahren (z. B., Chem.
Ber., 103, 2428-2436 (1970), usw.), ein Verfahren zur Bildung einer
C-P-Bindung durch die Friedel-Crafts-Reaktion unter Verwendung eines
Phosphortrichlorids oder eines Phosphorpentachlorids in der Anwesenheit
eines Lewissäure-Katalysators, und,
falls nötig,
Ausführung
einer Oxidation und einer Hydrolyse, um in einen Phosphonsäurerest
umzuwandeln, ein Verfahren des Einwirkens von Phosphorsäureanhydrid
bei hohen Temperaturen (z. B., J. Amer. Chem. Soc., 76, 1045-1051 (1954),
usw.) und anderen Verfahren.
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Als
nächstes
wird das Herstellungsverfahren des Polymers vom aromatischen Polyether-Typ
mit ultrahohem Molekulargewicht erklärt werden.
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Das
Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
kann durch Polymerisieren von mindestens einem Polymer, ausgewählt aus
den durch die folgenden Formeln (3) und (4) dargestellten Polymeren,
in der Anwesenheit eines nullwertigen Übergangsmetallkomplexes durch
eine Kondensationsreaktion hergestellt werden:
(wobei Ar
1,
Ar
2, m und n wie vorstehend definiert sind,
X einen Rest darstellt, welcher bei der Kondensationsreaktion entfernt
wird, und eine Mehrzahl an X verschieden sein kann).
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Hier
stellt X einen Rest dar, welcher zur Zeit der Kondensationsreaktion
entfernt wird. Als spezifische Beispiele dafür sollten Halogene wie Chlor,
Brom und Iod, und Sulfonsäureesterreste
wie eine p-Toluolsulfonyloxygruppe, eine Methansulfonyloxygruppe
und eine Trifluormethansulfonyloxygruppe erwähnt werden.
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Die
Polymerisation durch eine Kondensationreaktion wird in der Anwesenheit
eines nullwertigen Übergangsmetallkomplexes
ausgeführt,
und Beispiele für
einen nullwertigen Übergangsmetallkomplex
sind ein nullwertiger Nickelkomplex, ein nullwertiger Palladiumkomplex,
usw. Unter diesen ist der nullwertige Nickelkomplex bevorzugt.
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Als
nullwertige Übergangsmetallkomplexe
können
im Handel erhältliche
oder separat synthetisierte im Polymerisationsreaktionssystem verwendet
werden, oder sie können
aus Übergangsmetallverbindungen durch
die Einwirkung eines Reduktionsmittels im Polymerisationsreaktionsystem
hergestellt werden.
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In
beiden Fällen
ist es hinsichtlich einer Erhöhung
der Ausbeute bevorzugt, einen nachstehend erwähnten Liganden zuzugeben.
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Beispiele
für den
nullwertigen Nickelkomplex schließen Bis(cyclooctadien)nickel
(0), (Ethylen)bis(triphenylphosphin)nickel (0), Tetrakis(triphenylphosphin)nickel
(0), usw. ein. Unter diesen ist Bis(cyclooctadien)nickel (0) bevorzugt.
Die nullwertigen Palladiumkomplexe schließen beispielsweise Tetrakis(triphenylphosphin)palladium
(0) usw., ein.
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Wenn
ein Reduktionsmittel auf eine Übergangsmetallverbindung
einwirkt, um einen nullwertigen Übergangsmetallkomplex
herzustellen, ist die verwendete Übergangsmetallverbindung gewöhnlich eine
zweiwertige Übergangsmetallverbindung,
aber eine nullwertige Übergangsmetallverbindung
kann auch verwendet werden. Unter diesen sind zweiwertige Nickelverbindungen
und zweiwertige Palladiumverbindungen bevorzugt. Die zweiwertigen
Nickelverbindungen schließen
beispielsweise Nickelchlorid, Nickelbromid, Nickeliodid, Nickelacetat,
Nickelacetylacetonat, Bis(triphenylphosphin)nickelchlorid, Bis(triphenylphosphin)nickelbromid,
und Bis(triphenylphosphin)nickeliodid, usw. ein, und die zweiwertigen
Palladiumverbindungen schließen
beispielsweise Palladiumchlorid, Palladiumbromid, Palladiumiodid,
Palladiumacetat, usw. ein.
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Als
Reduktionsmittel können
Metalle wie Zink und Magnesium und Legierungen davon mit, beispielsweise
Kupfer, Natriumhydrid, Hydrazin und Derivaten davon, Lithiumaluminiumhydrid
usw. verwendet werden. Bevorzugt sind Zink und Magnesium. Falls
nötig können in
Kombination mit diesen Reduktionsmitteln Ammoniumiodid, Trimethylammoniumiodid,
Triethylammoniumiodid, Lithiumiodid, Natriumiodid, Kaliumiodid usw. verwendet
werden.
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Die
Menge des nullwertigen Übergangsmetallkomplexes
beträgt
gewöhnlich
das 0,1–5
fache in Mol in Bezug auf die Gesamtmenge des durch die Formel (3)
und die Formel (4) dargestellten Polymers. Wenn die Menge zu klein
ist, neigt das Molekulargewicht dazu, sich zu verringern und folglich
beträgt
die Menge vorzugsweise das 1,5 fache oder mehr, stärker bevorzugt
das 1,8 fache oder mehr, noch starker bevorzugt das 2,1 fache oder
mehr. Als obere Mengengrenze ist das 5,0 fache oder weniger in Mol
wünschenswert,
weil wenn die Menge zu groß ist,
neigt die Nachbehandlung dazu, kompliziert zu werden.
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Wenn
das Reduktionsmittel und die Übergangsmetallverbindung
verwendet werden, beträgt
die Menge der Übergangsmetallverbindung
das 0,01–1
fache in Mol in Bezug auf die Gesamtmenge des durch die Formel (3)
und die Formel (4) dargestellten Polymers. Wenn die Menge zu klein
ist, neigt das Molekulargewicht dazu, sich zu verringern und folglich
ist die Menge vorzugsweise das 0,03 fache oder mehr in Mol. Für die obere
Mengengrenze ist das 1,0 fache oder weniger in Mol wünschenswert,
weil wenn die Menge zu groß ist,
neigt die Nachbehandlung dazu, kompliziert zu werden.
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Die
Menge des Reduktionsmittels ist das 0,5–10 fache in Mol in Bezug auf
die Gesamtmenge des durch die Formel (3) und die Formel (4) dargestellten
Polymers. Wenn die Menge zu klein ist, neigt das Molekulargewicht
dazu, sich zu verringern und folglich ist die Menge vorzugsweise
das 1,0 fache oder mehr in Mol. Für die obere Mengengrenze ist
das 10 fache oder weniger in Mol wünschenswert, weil wenn die
Menge zu groß ist,
neigt die Nachbehandlung dazu, kompliziert zu werden.
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Die
vorstehend genannten Liganden schließen beispielsweise 2,2'-Bipyridyl, 1,10-Phenanthrolin, Methylenbisoxazolin,
N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin,
Triphenylphosphin, Tritolylphosphin, Tributylphosphin, Triphenoxyphosphin,
1,2-Bisdiphenylphosphinethan,
1,3-Bisdiphenylphosphinpropan, usw., ein, und Triphenylphosphin
und 2,2'-Bipyridyl
werden vom Standpunkt der allgemeinen Eigenschaften, der niedrigen
Kosten, der hohen Reaktivität
und der hohen Ausbeute bevorzugt. Im Besonderen wird die Ausbeute
des Polymers verbessert, wenn 2,2'-Bipyridyl in Kombination mit Bis(1,5-cyclooctadien)nickel
(0) verwendet wird, und folglich wird diese Kombination vorzugsweise
verwendet.
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Falls
man den Liganden coexistieren lässt,
wird er gewöhnlich
in einem molaren Verhältnis
von etwa 0,2–2,
vorzugsweise von etwa 1–1,5
(auf der Basis des Metallatoms) in Bezug auf den nullwertigen Übergangsmetallkomplex
verwendet.
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Die
Kondensationsreaktion wird gewöhnlich
in Anwesenheit eines Lösungsmittels
ausgeführt.
Beispiele für
das Lösungsmittel
sind aromatische Kohlenwasserstofflösungsmittel wie Benzol, Toluol,
Xylol, n-Butylbenzol, Mesitylen und Naphthalin; Etherlösungsmittel
wie Diisopropylether, Tetrahydrofuran, 1,4-Dioxan und Diphenylether;
aprotische polare Lösungsmittel,
deren Vertreter Amidlösungsmittel
wie N,N-Dimethylformamid, N,N-Dimethylacetamid,
N-Methylpyrrolidon, Hexamethylphosphorsäuretriamid und Dimethylsulfoxid
sind; aliphatische Kohlenwasserstofflösungsmittel wie Tetralin und
Decalin; Etherlösungsmittel
wie Tetrahydrofuran, 1,4-Dioxan, Dibutylether, tert- Butylmethylether
und Dimethoxyethan; Esterlösungsmittel
wie Ethylacetat, Butylacetat und Methylbenzoat; halogenierte Alkyllösungsmittel
wie Chloroform und Dichlorethan; und ähnliche.
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Um
das Molekulargewicht des entstandenen Polymers mit ultrahohem Molekulargewicht
weiter anzuheben, ist es erwünscht,
dass das Polymer und das Polymer mit ultrahohem Molekulargewicht
ausreichend aufgelöst
sind und deshalb sind die Lösungsmittel
bevorzugt Tetrahydrofuran, 1,4-Dioxan, N,N-Dimethylformamid, N,N-Dimethylacetamid,
Dimethylsulfoxid, Toluol, usw., welche gute Lösungsmittel für Polymere
und Polymere mit ultrahohem Molekulargewicht sind. Diese können als
Gemisch von zwei oder mehr verwendet werden. Unter diesen sind Tetrahydrofuran,
N,N-Dimethylformamid, N,N-Dimethylacetamid
und Gemische aus zwei oder mehr von ihnen bevorzugt.
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Die
Lösungsmittel
werden in einer Menge von gewöhnlich
etwa dem 5–500
fachen, bezogen auf das Gewicht, vorzugsweise etwa das 20–100 fache,
bezogen auf das Gewicht in Bezug auf die durch die Formel (3) und/oder
die Formel (4) dargestellten Polymere verwendet.
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Die
Kondensationstemperatur beträgt
gewöhnlich
etwa 0–250°C, vorzugsweise
etwa 10–100°C und die
Kondensationszeit beträgt
gewöhnlich
etwa 0,5–24
Stunden. Um das Molekulargewicht der entstandenen Polymere mit ultrahohem
Molekulargewicht weiter anzuheben, ist es bevorzugt, den nullwertigen Übergangsmetallkomplex
auf die durch die Formel (3) und/oder die Formel (4) dargestellten
Polymere bei einer Temperatur von 45°C oder höher einwirken zu lassen. Die
bevorzugte Einwirkungstemperatur beträgt gewöhnlich 45–200°C, besonders bevorzugt etwa
50 bis 100°C.
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Das
Verfahren, den nullwertigen Übergangsmetallkomplex
auf die durch die Formel (3) und/oder die Formel (4) dargestellten
Polymere einwirken zu lassen, kann ein Verfahren der Zugabe eines
der beiden zu dem anderen sein oder ein Verfahren ihrer gleichzeitigen
Zugabe in das Reaktionsgefäß. Sie können auf
einmal zugegeben werden, aber es wird bevorzugt, sie nach und nach
zuzugeben in Betrachtung der Hitzeentwicklung, oder in Anwesenheit
eines Lösungsmittels.
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Nachdem
man den nullwertigen Übergangsmetallkomplex
auf die durch die Formel (3) und/oder die Formel (4) dargestellten
Polymere einwirken ließ,
werden sie gewöhnlich
bei etwa 45–200°C gehalten,
vorzugsweise bei etwa 50–100°C.
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Das
entstandene Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem
Molekulargewicht ist ein einfaches weiter verlängertes Polymer, beispielsweise
dargestellt durch die Formel (3), wie vorstehend erwähnt, wenn
Ar1 und Ar2 in den
Formeln (3) und (4) gleich sind und ist ein Blockcopolymer eines
durch die Formel (3) dargestellten Polymers, und eines durch die
Formel (4) dargestellten Polymers, falls sie verschieden sind.
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Um
das Zusammensetzungsverhältnis
eines jeden Blocks anzupassen, ist es gewöhnlich in einem Herstellungsverfahren
eines Blockcopolymers vom Kondensationstyp nötig, das Molekulargewicht jedes
Vorläuferblockpolymers
zu kontrollieren und das Gleichgewicht der reaktiven Endgruppe richtig
anzupassen, wohingegen erfindungsgemäß ein Blockcopolymer der bevorzugten
Zusammensetzung nur durch Kontrolle des Beladungsgewichtsverhältnisses
synthetisiert werden kann.
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Das
durch die Kondensationsreaktion hergestellte Polymer vom aromatischen
Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht, kann von dem Reaktionsgemisch
durch ein herkömmliches
Verfahren abgetrennt werden. Beispielsweise wird ein schwaches Lösungsmittel
zugegeben, um das Polymer auszufällen
und das gewünschte
Produkt kann durch Filtration oder ähnliches abgetrennt werden.
Außerdem
kann es nötigenfalls durch
gewöhnliche
Reinigungsverfahren wie Waschen mit Wasser oder Umfällen unter
Verwendung eines guten Lösungsmittels
und eines schwachen Lösungsmittels
gereinigt werden.
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Der
Polymerisationsgrad des Polymers vom aromatischen Polyether-Typ
mit ultrahohem Molekulargewicht und die Analyse der Polymerstruktur
können
durch gewöhnliche
Mittel wie GPC-Messung und NMR-Messung ausgeführt werden.
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Auf
diese Weise wird das Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit
ultrahohem Molekulargewicht erhalten. Der Polymerisationsgrad des
Polymers wird durch (m × a
+ n × b)
gezeigt, und gemäß der vorliegenden
Erfindung können
Polymere mit sehr hohem Molekulargewicht hergestellt werden, beispielsweise
solche, die einen Polymerisationsgrad von 500 oder mehr aufweisen,
die nicht durch herkömmliche
Verfahren hergestellt werden können.
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Das
Zahlenmittel des Molekulargewichts in Bezug auf Polystyrol beträgt gewöhnlich 100.000
oder mehr, vorzugsweise etwa 150.000 oder mehr, stärker bevorzugt
etwa 200.000–400.000.
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Als
nächstes
wird eine Erklärung
gemacht über
den Fall, wenn das erfindungsgemäße ionenleitfähige Polymer
vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht als
eine Scheidewand einer elektrochemischen Vorrichtung wie Brennstoffzellen
verwendet wird.
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In
diesem Fall wird das Polymer gewöhnlich
in Form eines Films verwendet und das Verfahren zur Umwandlung des
Polymers in einen Film ist nicht besonders begrenzt und beispielsweise
wird ein Verfahren zur Bildung eines Film aus dem Polymer in Lösung (Lösungsgießverfahren)
bevorzugt.
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Im
Besonderen wird ein Copolymer in einem geeigneten Lösungsmittel
aufgelöst
und die Lösung
wird auf einen Träger,
wie eine Glasplatte, gußgestrichen,
gefolgt von Entfernen des Lösungsmittels,
um einen Film zu bilden. Das für
die Filmbildung verwendete Lösungsmittel
ist nicht besonders begrenzt, so lange es das Copolymer auflösen und
später
entfernt werden kann. Geeigneterweise können beispielsweise aprotische
polare Lösungsmittel
wie N,N-Dimethylformamid,
N,N-Dimethylacetamid, N-Methyl-2-pyrrolidon und Dimethylsulfoxid;
Lösungsmittel
auf Chlorbasis wie Dichlormethan, Chloroform, 1,2-Dichlorethan,
Chlorbenzol und Dichlorbenzol; Alkohole wie Methanol, Ethanol und
Propanol; und Alkylenglycolmonoalkylether wie Ethylenglycolmonomethylether,
Ethylenglycolmonoethylether, Propylenglycolmonomethylether und Propylenglycolmonoethylether
verwendet werden. Wenn nötig
können
diese als Gemisch von zwei oder mehr verwendet werden. Von diesen
Lösungsmitteln
werden Dimethylsulfoxid, N,N-Dimethylformamid,
N,N-Dimethylacetamid, N-Methylpyrrolidon, usw. bevorzugt, weil die
Löslichkeit
des Polymers in diesen Lösungsmitteln
hoch ist.
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Die
Filmdicke ist nicht besonders begrenzt und beträgt vorzugsweise 10–300 μm, stärker bevorzugt 15–100 μm. Wenn die
Dicke weniger als 10 μm
beträgt,
kann der Film eine nicht genügende
Festigkeit bei der Anwendung aufweisen, und wenn sie mehr als 300 μm beträgt, weist
der Film einen hohen Membranwiderstand auf, was zur Verschlechterung
der Eigenschaften der elektrochemischen Vorrichtungen führt. Die
Filmdicke kann durch die Lösungskonzentration
und die Schichtdicke auf dem Träger
kontrolliert werden.
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Außerdem können zum
Zweck der Verbesserung einer Vielzahl physikalischer Eigenschaften
des Films Weichmacher, Stabilisatoren, Trennmittel usw., die auf
dem Gebiet der Polymere verwendet werden, zu dem erfindungsgemäßen ionenleitfähigen Polymer
vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht zugegeben
werden. Überdies
ist es möglich,
das erfindungsgemäße Copolymer
mit anderen Polymeren durch ein Verfahren des Mischens im gleichen
Lösungsmittel
gemischt zu legieren, und das Gemisch gemeinsam gußzustreichen.
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Bei
der Verwendung für
Brennstoffzellen ist es bekannt, dass man anorganische oder organische
Feinpartikel als wasserrückhaltendes
Mittel zum einfachen Erreichen von Wasserkontrolle zugibt.
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Überdies
kann das Polymer zum Zweck der Verbesserung der mechanischen Festigkeit
des Films durch Bestrahlung mit Elektronenstrahlen oder radioaktiven
Strahlen vernetzt werden. Weiter ist ein Verfahren zur Imprägnierung
eines porösen
Films oder Blattes mit dem Polymer bekannt, um einen Komposit-Film
oder ein Flächengebilde
herzustellen oder ein Verfahren des Wiederverstärken des Films durch Mischen
mit einer Faser oder Pulpe, und alle diese bekannten Verfahren können verwendet
werden, solange das Erreichen der erfindungsgemäßen Aufgabe nicht behindert
wird.
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Als
nächstes
wird die erfindungsgemäße Brennstoffzelle
erklärt.
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Die
erfindungsgemäße Brennstoffzelle
kann durch Binden eines Katalysators und eines elektrisch leitenden
Materials als Kollektor an beide Seiten eines Films, der das ioenleitfähige Polymer
vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht umfasst,
hergestellt werden. Außerdem
kann das erfindungsgemäße ionenleitfähige Polymer
vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht auch
als ionenleitfähige
Komponente der Katalysatorschicht verwendet werden. Das bedeutet,
das erfindungsgemäße ionenleitfähige Polymer
vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht kann
als Elektrolytmembran einer Polymerelektrolyt-Membran-Elektrodenanordnung verwendet
werden, die in Brennstoffzellen verwendet wird und als ionenleitfähige Komponente
der Katalysatorschicht. Eine Polymerelektrolyt-Membran-Elektrodenanordnung
kann auch durch Verwendung des Polymers mit ultrahohem Molekulargewicht
für sowohl
die Elektrolytmembran als auch die ionenleitfähige Komponente erhalten werden.
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Der
Katalysator ist nicht besonders begrenzt, so lange er die Redox-Reaktion
mit Wasser- oder
Sauerstoff aktivieren kann, und bekannte Katalysatoren können verwendet
werden, und es wird bevorzugt, Feinpartikel aus Platin oder einer
Platinlegierung zu verwenden. Die Feinpartikel aus Platin, die von
teilchenförmigem
oder faserförmigem
Kohlenstoff, wie Aktivkohle oder Graphit getragen werden, werden
vorzugsweise verwendet.
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Für die elektrisch
leitfähigen
Materialien wie Kollektoren, können
auch bekannte Materialien verwendet werden, und aus porösem Kohlenstoff
gewebte Gewebe, kohlenstoffhaltige, ungewebte Gewebe oder Kohlenstoffpapiere
werden bevorzugt, weil sie ein gasförmiges Ausgangsmaterial wirksam
zum Katalysator transportieren.
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Das
Verfahren, Feinpartikel aus Platin oder Feinpartikel aus Platin
tragenden Kohlenstoff an porösen Kohlenstoff
ungewebter Gewebe oder Kohlenstoffpapier zu binden, und das Verfahren,
sie an den Elektrolytpolymerfilm zu binden, werden beispielsweise
in J. Electrochem. Soc.: Electrochemical Science and Technology,
1988, 135 (9), 2209 offenbart, und diese bekannten Verfahren können verwendet
werden.
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Die
auf diese Weise hergestellte erfindungsgemäße Brennstoffzelle kann in
vielfältigen
Formen verwendet werden, welche Wasserstoffgas, modifiziertes Wasserstoffgas
oder Methanol verwenden.
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Beispiele
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Die
vorliegende Erfindung wird durch die folgenden Beispiele im Detail
erklärt
werden, welche in keiner Weise als für die Erfindung begrenzend
angesehen werden sollen.
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Das
Molekulargewicht in den Beispielen ist ein Zahlenmittel des Molekulargewichts
(Mn) und ein Zahlenmittel des Molekulargewichts (Mw), bezogen auf
Polystyrol, gemessen durch GPC. Das Ionenaustauschvermögen wird
durch ein Titrationsverfahren gemessen.
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Mechanische
Eigenschaften des Films werden durch die folgenden Verfahren gemessen.
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Das
ionenleitfähige
Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
oder ähnliches
wird in DMAc aufgelöst
und die Konzentration wird auf 10 Gew.-% eingestellt. Dann wird
die Lösung auf
einen Glasträger
gussgestrichen und das Lösungsmittel
wird entfernt, um einen Film herzustellen. Dann wird durch einen
Stabprobenschneider (dumbbell cutter-1223), hergestellt durch Dumbbell,
Co., Ltd., ein Teststück
aus dem Film herausgestanzt und die Dehnung wird bei Raumtemperatur
und 50% Luftfeuchtigkeit mit einer Testrate von 10 mm/min gemessen.
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Beispiel 1
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<Herstellung
eines Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
a-1>
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Unter
Argonatmosphäre
werden 20 g des folgenden Polyethersulfoncopolymers (die Suffixe
0,85 und 0,15 bei den Wiederholungszahlen des Zufallscopolymers
zeigen Mol-%):
(mit Mn
= 5,50 × 10
4 und in Übereinstimmung
mit dem in Beispiel 3 von
JP-A-10-21,943 offenbarten
Verfahren, hergestellt (Beispiel 3 des
U. S. Patent Nr. 5,985,477 )) und 0,468
g (3,00 mMol) 2,2'-Bipyridyl
wurden in 800 ml DMAc gelöst,
die Lösung
wurde einem 30 Minuten langem Durchblubbern mit Argongas unterworfen,
und 0,824 g (3,00 mMol) Ni(COD)
2 wurden
zugegeben, gefolgt von Erhitzen auf 80°C, Rühren unter Halten dieser Temperatur über 8 Stunden,
und dem Stehenlassen zum Abkühlen.
Dann wurde das Reaktionsgemisch in 500 ml 4 N Salzsäure gegossen
und der entstandene weiße
Niederschlag wurde abfiltriert und durch Umfällung gemäß einem üblichen Verfahren gereinigt,
um das folgende Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem
Molekulargewicht a-1 zu erhalten. Das Polymer mit ultrahohem Molekulargewicht
wurde quantitativ rückgewonnen.
Das Molekulargewicht des entstandenen Polymers mit ultrahohem Molekulargewicht
wurde gemessen, und Mn = 2,2 × 10
5, Mw = 3,93 × 10
5 (GPC,
Polystyrolstandard) erhalten. Das Polymer mit ultrahohem Molekulargewicht
war ein Polymer, das um etwa das Vierfache verlängert war.
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Beispiel 2
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<Herstellung
eines ionenleitfähigen
Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
b-1>
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10
g des vorstehend genannten Polymers vom aromatischen Polyether-Typ
mit ultrahohem Molekulargewicht a-1 wurde in 80 g konzentrierter
Schwefelsäure
aufgelöst
und bei Raumtemperatur 48 Stunden lang sulfoniert, gefolgt von der
Reinigung durch ein herkömmliches
Verfahren, um ein ionenleitfähiges
Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
b-1 zu erhalten, wie es nachstehend gezeigt ist. Das entstandene
Polymer wies ein Ionenaustauschvermögen von 1,15 mÄq/g auf.
Außerdem
hatte es eine Dehnung von 25%.
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Vergleichsbeispiel 1
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<Herstellung
eines ionenleitfähigen
Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
b'-1>
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Ein
ionenleitfähiges
Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
b'-1 wie nachstehend
gezeigt, wurde durch Ausführung
der Sulfonierung und Reinigung in der gleichen Weise wie in Beispiel
2 erhalten, außer,
dass 5 g des gleichen Polyethersulfoncopolymers wie in Beispiel
1 verwendet wurde, anstelle des Polymers vom aromatischen Polyether-Typ
mit ultrahohem Molekulargewicht 1. Das entstandene Polymer wies
ein Ionenaustauschvermögen
von 1,10 mÄq/g
auf. Außerdem
hatte es eine Dehnung von 7%.
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Beispiel 3
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<Herstellung
eines Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
a-2>
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Unter
Argonatmosphäre
wurden 2,5 g des folgenden Polyethersulfons vom Typ mit entständigem Chlor
(SUMIKA
EXCELL PES 5200 P hergestellt durch Sumitomo Chemical Co., Ltd.
mit Mn = 5,44 × 10
4 und Mw = 1,23 × 10
5:
GPC, Polystyrolstandard), 2,5 g des folgenden Polyethersulfoncopolymers:
(hergestellt
in Übereinstimmung
mit dem Verfahren, offenbart in Beispiel 1 von
JP-A-2002-220,469 und mit Mn = 3,16 × 10
4 und Mw = 8,68 × 10
4)
und 0,117 g (0,75 mMol) 2,2'-Bipyridyl in 200
ml DMAc aufgelöst,
die Lösung wurde
einem 30 Minuten langem Durchblubbern mit Argongas unterworfen,
und 0,206 g (0,75 mMol) Ni(COD)
2 wurden
zugegeben, gefolgt von Erhitzen auf 80°C, Rühren unter Halten dieser Temperatur über 6 Stunden, und
dem Stehenlassen zum Abkühlen.
Dann wurde das Reaktionsgemisch in 500 ml 4 N Salzsäure gegossen und
der entstandene weiße
Niederschlag wurde abfiltriert und durch Umfällung gemäß einem üblichen Verfahren gereinigt,
um das folgende Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem
Molekulargewicht a-2 zu erhalten.
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Das
Molekulargewicht des entstandenen Polymers mit ultrahohem Molekulargwicht
betrug Mn = 1,89 × 106, Mw = 2,17 × 106 (GPC,
Polystyrolstandard).
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Beispiel 4
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<Herstellung
eines ionenleitfähigen
Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
b-2)>
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Ein
ionenleitfähiges
Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
b-2, wie nachstehend gezeigt, wurde durch Ausführung der Sulfonierung und
Reinigung in der gleichen Weise wie in Beispiel 2 erhalten, außer dass
5 g des Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
a-2 verwendet wurde. Das entstandene Polymer wies ein Ionenaustauschvermögen von
1,77 mÄq/g
auf.
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Beispiel 5
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<Herstellung
eines Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
a-3>
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Unter
Argonatmosphäre
wurden 5 g des gleichen Polyethersulfons vom Typ mit endständigem Chlor wie
in Beispiel 3 (SUMIKA EXCELL PES 5200P hergestellt durch Sumitomo
Chemical Co., Ltd.) 0,172 g (1,10 mMol) 2,2'-Bipyridyl und 15 ml Toluol in 100 ml
DMSO aufgelöst,
und das Wasser im System wurde durch Abdestillieren des Toluols
durch Erhitzen bei einer Badtemperatur von 150°C entfernt. Nach Stehenlassen
zum Abkühlen
wurden 0,382 g (1,39 mMol) Ni(COD)2 zugegeben,
gefolgt von Rühren
unter Halten der Temperatur bei 60°C über 3 Stunden und bei 80°C über 4 Stunden
und dann Stehenlassen zum Abkühlen.
Das Reaktionsgemisch wurde in Wasser gegossen, der Niederschlag
mit 10% Salzsäure
und anschließend
mit Wasser gewaschen und dann getrocknet.
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Das
Molekulargewicht des entstandenen Polymers vom aromatischen Polyether-Typ
mit ultrahohem Molekulargewicht a-3 wurde gemessen und Mn = 1,40 × 105, Mw = 3,33 × 105 (GPC,
Polystyrolstandard) erhalten. Das Polymer mit ultrahohem Molekulargewicht
war ein Polymer, das um etwa das Dreifache verlängert war.
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Beispiel 6
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<Herstellung
eines Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
a-4>
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Unter
Argonatmosphäre
wurden 5 g eines Copolymers (Mn = 5,50 × 104),
dargestellt durch die gleiche Formel wie das Polyethersulfoncopolymer,
das in Beispiel 1 verwendet wird, und 0,177 g (0,75 mMol) 2,2'-Bipyridyl in 200
ml DMAc aufgelöst,
die Lösung
wurde einem 30 Minuten langem Durchblubbern mit Argongas unterworfen.
Dann wurde die Lösung
auf 80°C
erhitzt, und 0,206 g (0,75 mMol) Ni(COD)2 wurden
zugegeben, gefolgt von Rühren
unter Halten dieser Temperatur über
8 Stunden und dann Stehenlassen zum Abkühlen. Dann wurde das Reaktionsgemisch
in 500 ml 4 N Salzsäure
gegossen und der entstandene weiße Niederschlag wurde abfiltriert
und durch Umfällung
gemäß einem üblichem
Verfahren gereinigt, um ein Polymer vom aromatischen Polyether-Typ
mit ultrahohem Molekulargewicht a-4, dargestellt durch die gleiche
Formel wie das Produkt in Beispiel 1, zu erhalten. Das Polymer mit
ultrahohem Molekulargewicht wurde quantitativ rückgewonnen. Das Molekulargewicht
des entstehenden Polymers mit ultrahohem Molekulargewicht wurde
gemessen und Mn = 3,02 × 105, Mw = 9,91 × 106 (GPC,
Polystyrolstandard) erhalten. Das Polymer mit ultrahohem Molekulargewicht
war ein Polymer, das um etwa das 5,5-fache verlängert war.
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Beispiel 7
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<Herstellung
eines ionenleitfähigen
Polymers vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht
b-3>
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5
g des vorstehend genannten Polymers vom aromatischen Polyether-Typ
mit ultrahohem Molekulargewicht a-4 wurden in 40 g konzentrierter
Schwefelsäure
aufgelöst
und bei Raumtemperatur 48 Stunden lang sulfoniert und das Produkt
wurde durch ein gewöhnliches
Verfahren gereinigt, um ionenleitfähige Polymere vom aromatischen
Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht b-3, dargestellt durch
die gleiche Formel wie für
das Produkt in Beispiel 2, zu erhalten. Das entstandene Polymer
wies ein Ionenaustauschvermögen von
1,18 mÄq/g
auf. Außerdem
hatte es eine Dehnung von 60%.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann das Molekulargewicht eines aromatischen Polyethers
durch eine Kondensationsreaktion, die die Endgruppe des Polymers
verwendet, weiter angehoben werden, nämlich durch Verknüpfen von
Polymeren vom aromatischen Polyether-Typs per se, welche ein Halogen
oder ähnliches
als Endgruppe aufweisen, und ein aromatisches Polyether mit einem
ultrahohen Molekulargewicht kann leicht hergestellt werden.
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Außerdem kann
ein ionenleitfähiges
Polymer vom aromatischen Polyether-Typ mit ultrahohem Molekulargewicht,
das durch Einführung
eines Säurerests
wie einem Sulfonsäurerest
in das vorstehend genannte Polymer vom aromatischen Polyether-Typ
mit ultrahohem Molekulargewicht erhalten wird, zu einer Elektrolytmembran
verarbeitet werden, die exzellente mechanische Festigkeit aufweist.