DE601379C - Mechanik fuer Klarinetten - Google Patents

Mechanik fuer Klarinetten

Info

Publication number
DE601379C
DE601379C DEB158591D DEB0158591D DE601379C DE 601379 C DE601379 C DE 601379C DE B158591 D DEB158591 D DE B158591D DE B0158591 D DEB0158591 D DE B0158591D DE 601379 C DE601379 C DE 601379C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
key
mechanics
lever
octave key
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB158591D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CLEMENS WURLITZER
HANS BERNINGER
Original Assignee
CLEMENS WURLITZER
HANS BERNINGER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CLEMENS WURLITZER, HANS BERNINGER filed Critical CLEMENS WURLITZER
Priority to DEB158591D priority Critical patent/DE601379C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE601379C publication Critical patent/DE601379C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/06Beating-reed wind instruments, e.g. single or double reed wind instruments
    • G10D7/066Clarinets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

  • Mechanik für Klarinetten Die Klarinetten haben den Nachteil, daß manche Töne (mehr als 25) nicht rein und in richtiger Höhe bzw. Stimmung hervorgebracht werden können. Dieser Übelstand ist durch vorliegende Erfindung dadurch beseitigt, daß einige der bisherigen Klappen durch eine besondere Mechanik mit zusätzlichen Klappen verbunden und teilweise die Tonlöcher kleiner gehalten werden. Hierdurch wird erreicht, daß bei-Nichtbenutzung der Oktavklappe die zu verbessernd wirkende Klappe offen steht und die schlecht gestimmten Töne in der Stimmung erhöht, bei Benutzung der Oktavklappe aber geschlossen wird, um andere Töne oder Töne anderer Klappen nicht zu beeinflussen. Die kleineren Tonlöcher bewirken in Verbindung mit einer zweiten Stimmverbesserungsklappe :ein Tieferstimmen gewisser Töne.
  • Mit Hilfe dieser verbesserten Mechanik an der Klarinette ist man in der Lage, alle Töne in einem richtig stimmenden und klar klingenden Tone zu blasen.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform für die Böhm-Klarinette dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i ein. Notenschema, Abb. 2 eine Draufsicht auf die in der Ebene ausgebreitete zusätzliche Mechanik, Abb. 3 eine Ansicht der an der Klarinette angeordneten zusätzlichen Mechanik.
  • Auf dem in Abb. i dargestellten Notenschema sind diejenigen Töne, die nicht rein abgestimmt wiedergegeben werden, durch Klammern mit beigefügten Ziffern kenntlich gemacht. Es handelt sich um etwa 25 Töne, die stimmlich zu verbessern sind. Zu diesem Zweck sind entsprechende zusätzliche Hebel und Klappen angeordnet und mit der Oktavklappe in Verbindung gebracht.
  • Zunächst ist eine Klappe i vorgesehen, welche sich bei der bis »es« gehenden Klarir nette zwischen den Tonlöchern tief »es« und »e« und bei der bis tief »e« gehenden Klarinette am Becher befindet. Diese Klappe i ist mit einer drehbaren Stange 2 verbunden, die vom Unterstück bis unter die Oktavklappe 3 reicht, wobei an der Stange 2 ein Arm q. sitzt, welcher mit dem Hebel 3b der Oktavklappe 3 und dem Hebel 8a der daneben befindlichen Klappe 8 in Berührung steht. Bei Benutzung der Oktavklappe 3 wird die Klappe i geschlossen, und bei Nichtbenutzung der Oktavklappe 3 steht die zu verbessernd wirkende Klappe i offen, wodurch die Töne der Klammer i des Notenschemas in der Stimmung erhöht werden (Abb. i). Bei Benutzung der Oktavklappe 3 schließt sich die Klappe i, um die Töne der Klammer 5 (Abb. i) nicht zu beeinflussen, die ohnedies klar wiedergegeben werden können.
  • Eine zweite Stimmungsverbesserungsklappe 6 ist in der Nähe des sechsten Fingerloches unter der C- und Es-Klappe angeordnet. Sie ist ebenfalls mit der nach der Oktavklappe 3 reichenden Stange 2 in Verbindung gebracht. Diese Klappe 6 b@eeinflußt die in Klammer 2, 3 und 4 gekennzeichneten Töne (Abb. i ). Die Tonlöcher der von Klammer 2 (Abb. i) bezeichneten Töne sind kleiner gebohrt als bisher, so daß die zweite Stimmungsverbesserungsklappe 6 die Töne der Klammer 2 tiefer abgestimmt hervorbringt. Die Klappe 6 ist bei Nichtbenutzung der Oktavklappe 3 geschlossen, weil sie von dem um Achse 6b schwingbaren Hehel 6a niedergedrückt wird. Die Hebel der Klappten i, 3 und 6 sind um die Achsen ia, 3a und 6a drehbar. Bei Benutzung der Oktavklappe 3 wird die zweite Stimmungsverbesserungsklappe 6 selbsttätig mit geöffnet, und die Klappe 6 bewirkt, daß die von Klammer 3 und (Abb. i) bezeichneten Töne in- der Stimmung erhöht werden.
  • Beim Niederdrücken des Oktavklapp,enhebels 3b auf den Arm 4 wird die Stange 2 gedreht, an welcher Drehung der auf dem Hebel 6c lose aufliegende, an der Stange 2 befestigte Hebel teilnimmt. Der Hebel 6a hebt sich von der Klappe 6 ab, und diese kann sich unter Federwirkung öffnen, weil zwischen deren Hebelarm und demjenigen des Ringes 7 ein Zwischenraum vorhanden ist. Ist die Klappe 6 geöffnet, dann ist kein Zwischenraum vorhanden, und der Hebel des Ringes 7 steht mit dem Hebel der Klappe 6 in Berührung. Wird nun der Fingerring 7 niedergedrückt, dann schließt dieser die Klappe 6 wieder, während der Hebel 6a stehenbleibt.
  • Ferner ist der Ring 7 des sechsten Fingerloches mit der Klappe 6 dadurch verbunden, da.ß der Hebel der Klappe 6, welcher um die Achse 6a drehbar ist, auf dem Hebel des Ringes 7 aufliegt, welcher auf der Achse 7a sitzt. Beim Gebrauch der Oktavklappe 3 und des Ringes 7 wird somit die Klappe 6 b.eeinfiußt.
  • Ein verbesserungsbedürftiger Ton ist ferner der durch Klammer 6 (Abb. i) bezeichnete Ton ais bzw. b, welcher mit der A- und mit der Oktavklappe gegriffen wird und dadurch zu hoch herauskommt und heiser klingt. Um auch diesen Ton zu verbessern, ist neben der Oktavklappe 3 der Hebel 8a angeordnet, welcher .mit dem linken Daumen bedient wird und bei Benutzung die B-Trillerklappe öffnet. Man kann das erwähnte ais bzw. b mit der A-Klappe und durch Öffnen der B-Trilllerklappe mittels des Hebels.8a erzeugen und erhält einen richtig stimmenden und klar klingenden Ton.
  • Die Erfindung läßt sich für jede andere Klarinette durch entsprechende Anpassung an die betrWende Konstruktion ebenfalls verwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanik für die Klarinetten, bei welcher Klappen durch übertragungsmittel zwangsläufig miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Klarinette eine zusätzliche Klappe (i) und in der Nähe des sechsten Fingerloches (7) eine zusätzliche Klappe (6) angeordnet ist, die beide durch entsprechende Kupplungsglieder mit den Klappen der zu verbessernden Töne verbunden sind, und die Tonlöcher der unteren Fingerlöcher zum Teil kleiner ausgeführt sind als bisher.
  2. 2. -Mechanik nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Oktavklappe (3, 3b) eine zusätzliche Klappe (i) und eine zusätzliche Klappe (6) in Verbindung stehen, welch letztere bei geöffneter Oktavklappe (3, 3b) gleichzeitig zwangsläufig vom Ring (7) des sechsten Fingerloches geschlossen werden kann.
  3. 3. Mechanik nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die neben der Oktavklappe (3) angeordnete Klappe (8) einen Hebel (8a) besitzt, welcher auf dem Arm (4) der mit den Klappen (i, 6) in Verbindung stehenden Stange (2) aufliegt.
DEB158591D 1932-12-07 1932-12-07 Mechanik fuer Klarinetten Expired DE601379C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB158591D DE601379C (de) 1932-12-07 1932-12-07 Mechanik fuer Klarinetten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB158591D DE601379C (de) 1932-12-07 1932-12-07 Mechanik fuer Klarinetten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE601379C true DE601379C (de) 1934-08-14

Family

ID=7003979

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB158591D Expired DE601379C (de) 1932-12-07 1932-12-07 Mechanik fuer Klarinetten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE601379C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3938137A1 (de) * 1989-04-13 1990-10-18 Reinhard Hickethier Klarinette
AT393043B (de) * 1989-04-21 1991-07-25 Tutz Rudolf Holzblasinstrument, insbesondere klarinette

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3938137A1 (de) * 1989-04-13 1990-10-18 Reinhard Hickethier Klarinette
AT393043B (de) * 1989-04-21 1991-07-25 Tutz Rudolf Holzblasinstrument, insbesondere klarinette

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE601379C (de) Mechanik fuer Klarinetten
DE3712706C2 (de)
DD233232A5 (de) Floete
DE712711C (de) Bass- oder Akkordmechanik fuer Handharmoniken
DE583817C (de) Vierteltondoppelklarinette, -Floete oder -Oboe
DE586934C (de) Fagott
DE708089C (de) Floete chromatischer Tonlochanordnung
DE488146C (de) Klappenmechanik fuer Blasinstrumente
DE351758C (de) Klappenlose Floete
DE364763C (de) Tondaempfvorrichtung fuer Klaviere
DE324169C (de) Anordnung- der Klappen am Oberstueck einer Klarinette
DE47582C (de) Oboe
DE19953574C2 (de) Klarinette mit Deutschem System
DE604495C (de) Tastatur fuer Zwecke der Klangausloesung, der Klangaufzeichnung und fuer Registrierzwecke, insbesondere bei orgelartigen Instrumenten
DE368656C (de) Blasinstrument mit Klappen
DE359263C (de) Tasteninstrument mit Transponiervorrichtung
DE38122C (de) Neuerung an Harmonikas und ähnlichen Musik-Instrumenten
DE445476C (de) Bassmechanik fuer chromatische Ziehharmonikas
DE360196C (de) Musikinstrument mit Tasten, insbesondere Ziehharmonika
DE567405C (de) Klarinette
DE20150C (de) Neuerungen an Harmonika's, Accordeons, und anderen ähnlichen Instrumenten
DE445423C (de) Oktavkupplungsvorrichtung
DE464705C (de) Handharmonika
DE352623C (de) Harfe mit doppelter Umstimmung
DE231559C (de) Auswechselbare Notenplatte für Harmonien