DE324169C - Anordnung- der Klappen am Oberstueck einer Klarinette - Google Patents

Anordnung- der Klappen am Oberstueck einer Klarinette

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DE324169C
DE324169C DE1919324169D DE324169DD DE324169C DE 324169 C DE324169 C DE 324169C DE 1919324169 D DE1919324169 D DE 1919324169D DE 324169D D DE324169D D DE 324169DD DE 324169 C DE324169 C DE 324169C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/06Beating-reed wind instruments, e.g. single or double reed wind instruments
    • G10D7/066Clarinets

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Description

  • Anordnung- der Klappen am Oberstück einer Klarinette. Die Erfindung bezieht sich auf die Anordnung der Klappen am Oberstück einer Klarinette, mit der gegenüber den bekannten Anordnungen der A- und Oktavklappen an Klarinettenoberstücken, bei deren Offnen- der B-Ton erzeugt wird, der aber zu tief und geräuschvoll herauskommt, erreicht wird, durch die zweckmäßigere Anordnung der Klappen eine Vervollkommnung nach der Hinsicht zu erzielen, daß dieser Ton vollständig rein und gutklingend hervorbringbar ist.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß zwischen der A-Klappe und- der Oktavklappe in richtiger -Reihenfolge eine besondere B-Klappe angeordnet ist, die sich beim Offnen der A- und Oktavklappe selbsttätig öffnet, während gleichzeitig die Oktavklappe geschlossen bleibt und dadurch der B-Ton rein- und gutklingend hervorbringbar ist.
  • Auf der Zeichnung ist diese Klappenanordnung am Oberstück einer Klarinette in den Fig. i und 2 in Seitenansicht und Vorderansicht in einer Ausführungsform veranschaulicht.
  • Die Anordnung der Klappen am Oberstück einer Klarinette zum Zweck des Hervorbringens eines rein- und gutklingenden B-Tones besteht gemäß der Erfindung darin, daß in richtiger Folge übereinanderliegend zwischen der A-Klappe a und der Oktavklappe b eine besondere Klappe, die B-Klappe c, angeordnet ist, die sich beim Offnen der A-Klappe a und der Oktavklappe b selbsttätig öffnet, wobei gleichzeitig die Oktavlzlappe b geschlossen bleibt. Um dies in einfachster Weise zu erreichen, ist einerseits ein oberhalb der B-Klappe c gelagerter Doppelhebel d vorgesehen, der mit seinem unteren Hebelteil e die B-Klappe c übergreift urid sich gegen einen Anschlag f der A-Klappe a stützt, was durch eine Feder g bewirkt wird. Sein nach oben abstehender Hebelteil h übergreift hierbei etwas die Oktavklappe b. Diese Oktavplatte b ist lose auf einer Achse i schwingbar gelagert, auf welcher weiterhin lose der Griff k sowie die B-Klappe c schwingbar sitzen. Mit dem Griff k in Verbindung steht ein Winkelhebel L, auf welchem ein wagebalkenartiger Doppelhebel m schwingbar ruht. Gegen die Enden dieses Doppelhebels m legt sich einerseits ein Hebelarm n der Oktavldappe b, anderseits ein Hebelarm o der B-Klappe c an. Sowohl die Oktav- als auch die B-Klappe sowie der Griff k stehen derart unter dem Einfluß von Federn P, q, y, daß die Klappen b und c beim Niederdrücken des Griffes k durch die Federn p und q geöffnet werden, da der Hebel m die Arme ia, o hierbei freigibt. Durch die Feder y wird der Griff k in Ruhelage und damit auch die Klappen b und c in Schließlage gehalten. Infolge Anordnung der besonderen B-Klappe c ist es auch möglich, die Hülse des Oktavklappenloches so viel verengen zu können, daß die Höhe des Instrumentes leichter anspricht, d. h. die Töne besser überschlagen.
  • Die Wirkungsweise dieser Klappenanordnung ist nun folgende Wird der Griff k niedergedrückt, dann öffnet sich infolge der Feder P durch Zurückschwingen des Doppelhebels n; die Oktavklappe b.. Wird nun gleichzeitig der an sich bekannte Griff, um den B-Ton zu erzeugen, durch Niederdrücken des öktavklappengriffes k und des A-Klappengriffes bewirkt, so öffnet sich infolge der Feder q selbsttätig die B-Klappe c, während gleichzeitig durch den Hebel d und dessen Fortsatz h die Oktavklappe b wieder geschlossen wird, was durch Hochheben des unteren Hebelendes e mittels des Anschlages f der A-Klappe a ermöglicht ist. Es ist also durch diese Klappenanordnung die Möglichkeit geschaffen, daß durch den an sich alten Griff eine besondere B-Kfappe c geöffnet wird, wodurch der B-Ton vollständig rein und wohlklingend herauskommt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Anordnung der Klappen am Oberstück einer Klarinette, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der A-Klappe (a) und Oktavklappe (b) in richtiger Folge eine besondere B-Klappe (c) angeordnet ist, die sich beim Öffnen der A-Xlappe(a) und öktavlzlappe($) selbsttätig öffnet, während gleichzeitig die Oktavklappe (b) geschlossen bleibt und dadurch der B-Ton rein- und gutklingend hervorbringbar ist. z. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Oktavklappe (b) als auch die B-Klappe (c) sowie der Griff (k) auf einer gemeinsamen Achse (i) lose unter Einwirkung von Federn (p, q und r) schwingbar gelagert sind und der Griff (k) auf. einem Winkelhebel (l) einen Doppelhebel (m) trägt, der sich gegen Hebelarme (yz, o) der Oktavklappe (b) und B-Kläppe (c) anlegt, während anderseits ein über dieB-Klappegreifender Doppelhebel(d) sich einerseits gegen einen Anschlag (f) der A--Klappe (a), anderseits mittels eines Fortsatzes (h) gegen die Oktavklappe (b) anlegt.
DE1919324169D 1919-12-23 1919-12-23 Anordnung- der Klappen am Oberstueck einer Klarinette Expired DE324169C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2508550A (en) * 1948-08-05 1950-05-23 Frank L Kaspar Cylindrical pipe wood-wind instrument
DE19709825A1 (de) * 1996-09-19 1998-03-26 Peter Heubeck Vorrichtung zur Erweiterung des Tonumfanges in der Tiefe und zur Intonationsverbesserung von Klarinetten mit deutschem System

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2508550A (en) * 1948-08-05 1950-05-23 Frank L Kaspar Cylindrical pipe wood-wind instrument
DE19709825A1 (de) * 1996-09-19 1998-03-26 Peter Heubeck Vorrichtung zur Erweiterung des Tonumfanges in der Tiefe und zur Intonationsverbesserung von Klarinetten mit deutschem System

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