DE19953574C2 - Klarinette mit Deutschem System - Google Patents

Klarinette mit Deutschem System

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    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
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Description

Die Erfindung betrifft eine Klarinette mit Deutschem System.
Die Erzeugung des Tones cis" geschieht bei der Klarinette mit Deutschem System auf zweierlei Art.
Einmal wird bei geschlossener c"-Klappe die cis"-Klappe geöffnet, wobei dieser Griff einen reinen und klaren Ton ergibt. Im Hinblick auf die Klangqualität muß dieser Griff nach Möglichkeit stets verwendet werden, obwohl sein Übergang in den h'-Griff besonders bei technischen Passagen aufgrund der Rollentechnik erschwert ist.
Die andere Möglichkeit cis" zu erzeugen besteht darin, bei geöffneter c"-Klappe die h'- Stengelklappe zu betätigen. Hierbei wird neben der h'-Klappe mittels eines meist abstellbaren Hebels die obere der beiden beim c"-Griff bewegten Klappen geschlossen.
Ein Vorteil ergibt sich bei diesem Griff nur in technischer Hinsicht, da es möglich ist, die Triller h'-cis" und cis"-dis" auszuführen. Sein Nachteil ist ein deutlicher Verlust an Klangqualität gemessen an den anderen Tönen der Klarinette, weshalb dieser Griff, außer bei den genannten Trillern, kaum verwendet werden kann.
Der Grund für die mindere Tonqualität von cis" über die h'-Stengelklappe ist der, daß sich bei diesem Griff auch die h'-Klappe mitschließt, was den unvorteilhaft klingenden Gabelgriff zur Folge hat.
Ein verbessertes reinklingendes cis" über die h'-Stengelklappe hat zur Folge, daß dieser Griff bei allen musikalischen Anforderungen verwendet werden kann, hinderliche Rollenübergänge zu anderen Klappen vermeidbar sind, und die Deutsche Klarinette dadurch in technischer Hinsicht an Attraktivität gewinnt.
Aus der DE-PS 919 750 ist eine Klarinette mit h- und cis-Klappe bekannt, die gleichzeitig zur Tonänderung geschlossen werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in einer Verbesserung der Klangqualität bei cis" über den h'-Stengelklappengriff der Klarinette mit Deutschem System. Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände gemäß den Ansprüchen 1 und 2 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, detailliert beschrieben.
Die Erfindung, die eine Verbesserung der Klangqualität für cis" über den h'- Stengelklappengriff ermöglicht, sieht vor, daß sich bei offenstehender c"-Klappe (5) und der Betätigung der h'-Stengelklappe (4) nur die cis"-Klappe (2) schließt, die h'-Klappe (3) jedoch offen bleibt, und daß bei niedergedrückter h'-Stengelklappe (4) und dem Verschluß der c"- Klappe (5) sich neben dieser auch gleichzeitig die h'-Klappe (3) schließt.
Durch das Offenbleiben der h'-Klappe (3) beim cis"-Griff über die h'-Stengelklappe (4) wird der Gabelgriff vermieden und die Tonqualität den anderen Tönen des Instruments angeglichen.
Um diesen Vorteil zu erreichen, muß die direkte Verbindung von h'-Stengelklappe (4) und dem oberen Ende der h'-Klappe (13) unterbrochen werden.
Die Übertragung der Bewegung erfolgt nun über eine am unteren Ende der h'-Stengelklappe fest angebrachte Plattform (6) auf den oberen Arm (8) einer Wippe (7), der diese Plattform übergreift.
Die Wippe (7) ist zwischen zwei Böcken drehbar gelagert, die beide fest auf dem Hebel (11) angebracht sind. Dieser Hebel (11) ist seinerseits drehbar auf der verlängerten Achse (10) der c"-Klappe (5) gelagert und untergreift mit seinem nach rechts weisenden Ende (12) den oberen Teil der h'-Klappe (13) und vermag diese zu schließen, wenn er angehoben wird.
Mit der c"-Klappe (5) fest verbunden ist ein Klappenteil (14), das senkrecht nach unten verläuft und dann rechtwinklig nach rechts abknickt, um ebenfalls drehbar auf der verlängerten Achse der c"-Klappe gelagert zu sein.
Zwischen seiner Lagerung und der des Hebels (11) befindet sich ein kleiner Zwischenraum (15), sodaß sich die einzelnen beweglichen Teile nicht gegenseitig in ihren individuellen Bewegungen beeinträchtigen können.
Das in der Zeichnung nach rechts weisende Ende des Klappenteils (16) wird vom unteren Arm (9) der Wippe (7) des Hebels (11) übergriffen.
Zwei sehr leicht wirkende Federn können mit Vorteil bewirken, daß das Hebelende (12) auf dem Korpus der Klarinette und der untere Arm (9) der Wippe (7) auf dem Ende des Klappenteils (16) aufliegen.
Bei Verschluß der c"-Klappe (5) wird durch die Aufwärtsbewegung des Klappenteilendes (16) der untere Arm (9) der Wippe (7) angehoben, sodaß dadurch ihr oberer Arm (8) ohne Zwischenraum auf der Plattform (6) der h'-Stengelklappe (4) aufliegt.
Bei diesem Vorgang hat sich der Hebel (11) noch nicht bewegt, sondern es haben sich lediglich die beiden Enden (8 und 9) der Wippe (7) zwischen dem Ende des Klappenteils (16) und der Plattform (6) fixiert.
Erst durch zusätzliche Betätigung der h'-Stengelklappe (4) und der damit verbundenen Aufwärtsbewegung der Plattform (6) wird der Hebel (11) angehoben und bewirkt über sein Hebelende (12) den Verschluß der h'-Klappe (3)
Diese Folge der Klappenbetätigung entspricht der Tonverbindung c"-h'.
Wird dagegen bei offenstehender c"-Klappe (5) zuerst die h'-Stengelklappe (4) betätigt (d. h. niedergedrückt), so bewirkt die Aufwärtsbewegung der Plattform (6) ebenfalls zunächst nur die Fixierung der beiden Wippenarme (8 und 9) zwischen Plattform (6) und Klappenteilende (16).
Der anschließende Verschluß der c"-Klappe (5) ergibt die Aufwärtsbewegung des Klappenteilendes (16), das Anheben des Hebels (11 und 12) und somit ebenfalls den Verschluß der h'-Klappe (3).
Dieser Vorgang entspricht der Tonfolge cis"-h'.
Der die Wippe (7) tragende Hebel (11 und 12) kann demzufolge nicht durch Einzelbewegung der h'-Stengelklappe (4) oder der c"-Klappe (5) allein angehoben werden; erst die Summe beider Bewegungen gleichzeitig oder hintereinander kann sein Anheben und somit den Verschluß der h'-Klappe (3) bewirken.

Claims (6)

1. Klarinette mit Deutschem System mit einer h'-Stengelklappe, einer c"-Klappe, einer cis"- Klappe und einer h'-Klappe, wobei bei Betätigung der h'-Stengelklappe (4) und offenstehender c"-Klappe (5) nur die cis"-Klappe (2) geschlossen wird und die h'-Klappe (3) offen bleibt.
2. Klarinette mit Deutschem System mit einer h'-Stengelklappe, einer c"-Klappe, einer cis"- Klappe und einer h'-Klappe, wobei bei niedergedrückter h'-Stengelklappe (4) das Schließen der c"-Klappe (5) auch gleichzeitig zum Verschluß der h'-Klappe (3) führt.
3. Klarinette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die h'-Klappe (3) dadurch geschlossen wird, daß ein drehbarer Hebel (11) mit seinem Hebelende (12) den oberen Teil der h'-Klappe (13) anhebt.
4. Klarinette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem drehbar gelagerten Hebel (11) eine ebenfalls drehbar gelagerte Wippe (7) fest installiert ist, deren oberer Arm (8) mittels einer Plattform (6) an der h'-Stengelklappe (4), und deren unterer Arm (9) durch das Ende des Klappenteils (16), das über das Klappenteil (14) fest mit der c"-Klappe (5) verbunden ist, angehoben wird.
5. Klarinette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (11) nicht bewegt werden kann, wenn nur einer der beiden Arme (8 oder 9) der Wippe (7) angehoben wird.
6. Klarinette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (11) nur dann angehoben werden kann, wenn beide Arme (8 und 9) der Wippe (7) gleichzeitig oder hintereinander der Summe der Aufwärtsbewegungen von Plattform (6) und Klappenteilende (16) unterliegen, was einer Betätigung von h'-Stengelklappe (4) und c"-Klappe (5) entspricht.
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DE102006017370A1 (de) * 2006-04-11 2007-10-18 Frank Hammerschmidt Bassklarinette
DE102014017553A1 (de) * 2014-11-28 2016-06-02 Benedikt Eppelsheim Kippdrücker für zwei Klappen für sämtliche Holzblasinstrumente und Resonanzverbesserung durch neuartige Klappensteuerung für sämtliche Holzblasinstrumente

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