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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verbinder, welcher
mit Mitteln zum Verhindern eines unkorrekten Einpassens versehen
ist.
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Hintergrund
der Erfindung
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Ein
unterteilter elektrischer Verbinder ist aus einem Vater- bzw. Steckerverbinder,
wobei dieser mit einer Vielzahl von einpassenden Hohlräumen in
einer Vorderfläche
davon versehen ist, und einer Vielzahl von Mutter- bzw. Buchsenverbindern
gebildet, welche in die einpassenden Hohlräume des Steckerverbinders einpassen.
In dem Fall, wo alle einpassenden Hohlräume dieselbe Gestalt bzw. Form
aufweisen, besteht die Gefahr, daß die Buchsenverbinder in die
falschen einpassenden Hohlräume
eingepaßt werden
könnten.
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Ein
Mittel, dieses unkorrekte Einpassen zu verhindern, war, Rillen oder
Rippen auf einem inneren Umfang von jedem einpassenden Hohlraum
vorzusehen, wobei sich die Anordnung der Rillen oder Rippen in jedem
Fall unterscheidet, und Rillen oder Rippen auf einem äußeren Umfang
von jedem Buchsenverbinder vorzusehen, wobei diese jeweils den Rippen
oder Rillen des einpassenden Hohlraums entsprechen, mit welchem
diese eingepaßt
werden sollte.
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Bei
diesen herkömmlichen,
ein unkorrektes Einpassen verhindernden Mitteln sind die Rippen oder
Rillen des Buchsenver binders auf einem Kunststoffverbindergehäuse des
Buchsenverbinders vorgesehen. Das Innere dieses Verbindergehäuses weist
eine komplexe Form auf, welche mit einer Vielzahl von Hohlräumen, Plastiklanzen
zum Rückhalten von
Anschlußpaßstücken, usw.
versehen ist.
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Allgemeinen
sind, je komplexer die Gestalt von geformten Komponenten und folglicherweise, um
so komplexer die Gestalt einer Form ist, die Herstellungskosten
für diese
Form um so größer. Die Form
für das
Verbindergehäuse
ist bereits in der Gestalt komplex und ein Vorsehen von Rippen oder
Rillen macht diese Gestalt sogar noch komplexer, wobei dies die
Kosten für
die Form erhöht,
was unerwünscht
ist. Da es eine Vielzahl von Typen von Buchsenverbindern gibt, steigen
Kosten stark bzw. außerordentlich.
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Der
Anstieg der Kosten der Form, welche aus einem Bereitstellen dieses
Typs von ein unkorrektes Einpassen verhindernden Mitteln erwachsen, ist
nicht auf unterteilte Verbinder begrenzt. Es ist gleichermaßen auf
Verbinder anwendbar, wobei ein einzelner Steckerverbinder in einen
einzelnen Buchsenverbinder eingepaßt ist, um beispielsweise eine
korrekte Ausrichtung bzw. Orientierung sicherzustellen. Die vorliegende
Erfindung hat das obige Problem in Betracht gezogen und richtet
sich darauf, die Kosten der Form eines Verbinders zu reduzieren,
welcher mit Mitteln zum Verhindern eines unkorrekten Einpassens
versehen ist.
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US-A-5462455
offenbart einen Stecker bzw. Codierstecker und einen Sockel bzw.
eine Buchse, welche jeder eine zusammenpassende codierende Aufsteckhülse aufweisen,
um eine korrekte Ausrichtung beim Einsetzen des Steckers in den
Sockel sicherstellen.
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EP-A-1045481
offenbart ebenfalls einen Stecker und Sockel, welcher eine periphere
bzw. Umfangsasymmetrie aufweisen, um eine korrekte Ausrichtung davon
in der Verwendung sicherzustellen.
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US-A-5569051
offenbart einen rückstellfähigen wasserdichten
Stecker für
elektrische Anschlüsse
eines elektrischen Verbinders.
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US 4596436 offenbart eine
elektrische Verbindergehäuseanordnung,
welche einen Gehäuserahmen
umfaßt,
welcher Module (oder Einsätze)
enthält,
die mit einem Verbindungs- bzw. Verkeilungssystem zwischen den Modulen
und dem Rahmen versehen sind. Dieses Dokument offenbart alle Eigenschaften
bzw. Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Gemäß der Erfindung
wird ein elektrischer Verbinder zur Verfügung gestellt, umfassend einen Rahmen,
welcher zwei Hohlräume
darin definiert, und zwei Einsätze,
welche jeweils einzeln in einen entsprechenden Hohlraum in einer
genau einpassenden Weise einsetzbar sind, wobei der innere Umfang der
Hohlräume
und der äußere Umfang
der Einsätze wechselweise
in Eingriff bringbare Diskontinuitäten bzw. Unstetigkeitsstellen
aufweisen, welche adaptiert sind, eine vorbestimmte Orientierung
eines entsprechenden Einsatzes in einem entsprechenden Hohlraum
sicherzustellen, und wobei die Unstetigkeitsstellen unterschiedlich
angeordnet sind, um ein Einsetzen eines Einsatzes nur in den zugeordneten Hohlraum
sicherzustellen, wobei die Einsätze
jeweils ein Gehäuse,
welches adaptiert ist, um elektrische Anschlußpaß stücke aufzunehmen, und ein unterschiedliches
Orientierungsglied (nachfolgend auch Anschlagabdeckung gesamt) für eine Festlegung
an dem entsprechenden Gehäuse
umfassen, wobei die Unstetigkeitsstellen an dem entsprechenden Orientierungsglied
vorgesehen sind.
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Eine
derartige Anordnung erlaubt es einem gemeinsamen Gehäuse, in
einer Vielzahl von ähnlichen
Hohlräumen
verwendet zu werden, wobei jedes Gehäuse eine eindeutige bzw. einzigartige
Orientierung bzw. Ausrichtung aufweist, welche durch das Orientierungsglied
vorgegeben wird. Da das Gehäuse
im allgemeinen eine ziemlich komplexe Form ist, können Kosten
reduziert werden.
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Vorzugsweise
befindet sich das Orientierungsglied an der Rückseite des Gehäuses, so
sich daß die
entsprechende bzw. übereinstimmende
Diskontinuität
bzw. Unstetigkeitsstelle unmittelbar benachbart der Mündung des
Hohlraums befinden kann. Auf diese Weise kann ein weiter innen gelegenes
Teil des Hohlraums einen glatten, fortlaufenden Umfang bilden, welcher
adaptiert ist, durch eine äußere Dichtung
des Gehäuses
zusammengezogen zu werden.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist zwischen dem Gehäuse
und Orientierungsglied eine Dichtung dazwischen eingefügt bzw.
eingeschlossen. In einem Fall, wo Drähte von elektrischen Anschlüssen durch
das Orientierungsglied durchtreten, ist bzw. wird eine derartige
Dichtung mit Öffnungen für die Drähte versehen
und die Dichtung kann die Drähte
rückstellfähig ergreifen,
um an diesen jeweiligen Stellen eine Feuchtigkeitsdichtung bereitzustellen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Andere
Eigenschaften bzw. Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform erkennbar, welche
lediglich beispielhaft in den beigefügten Zeichnungen gezeigt wird,
in welchen:
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1 eine
auseinandergenommene Diagonalansicht eines Sub-Verbinders einer Ausführungsform
der Erfindung ist.
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2 eine
Vorderansicht ist, welche einen Rahmen zeigt.
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3 eine
Querschnittsansicht des Rahmens ist.
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4 eine
Vorderansicht eines Sub-Verbinders ist.
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5 eine
Rückansicht
des Sub-Verbinders ist.
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6 eine
Seitenansicht des Sub-Verbinders ist.
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7 eine
teilweise weggeschnittene Basisflächenansicht des Sub-Verbinders
ist.
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8 eine
teilweise Querschnittsansicht des Sub-Verbinders ist.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsform
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist unten mit Hilfe der 1 bis 8 beschrieben.
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Ein
Rahmen 10 ist aus Kunststoff geformt. Das Innere davon
umfaßt
ein oberes und unteres Paar von einpassenden Hohlräumen 11A und 11B, welche
sich zu einer hinteren Endfläche
davon öffnen,
und eine Vielzahl von Hohlräumen 12,
welche zwischen den einpassenden Hohlräumen 11A und 11B angeordnet
sind und sich ebenso zu der hinteren Endfläche des Rahmens 10 öffnen. Jeder
der einpassenden Hohlräume 11A und 11B weist
eine sich horizontal erstreckende ovale Form auf. Innere Umfangsflächen von
sowohl den oberen und unteren einpassenden Hohlräumen 11A und 11B weisen
dieselben Dimensio nen bzw. Abmessungen entlang ihrer oberen Flächen und
unteren Flächen
(d.h. in einer Seite zu Seite) und in dem Abstand bzw. der Entfernung
zwischen den oberen Flächen
und unteren Flächen
(d.h. in einer Aufwärts-Abwärts-Richtung)
auf. Die inneren Umfangsflächen
der einpassenden Hohlräume 11A und 11B sind
ebenfalls in der Krümmung ihrer
halbkreisförmigen
Bögen,
welche an linken und rechten Enden ausgebildet sind, und in den
Dimensionen ihrer Radien identisch. Von hinten gesehen (dies entspricht
der Richtung, aus welcher Sub-Verbinder 20A und 20B in
die einpassenden Hohlräume 11A und 11B eingepaßt sind),
sind der obere einpassende Hohlraum 11A und der untere
einpassende Hohlraum 11B in Gestalt und Abmessung identisch.
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Rillen
bzw. Nuten 13A und 13B sind auf den inneren Umfängen der
einpassenden Hohlräume 11A und 11B ausgebildet,
wobei diese Rillen 13A und 13B als Mittel dienen,
um einen von zwei Typen von Sub-Verbindern 20A und 20B (diese
werden später
beschrieben) daran zu hindern, nicht korrekt eingepaßt zu werden.
Gesehen von der Einpaßrichtung
der Sub-Verbinder 20A und 20B weisen die Rillen 13A und 13B eine
ungefähr
quadratische Gestalt auf und jede ist an einer gegenseitig unterschiedlichen
Stelle jeweils auf dem oberen einpassenden Hohlraum 11A und
dem unteren einpassenden Hohlraum 11B angeordnet. D.h.,
wie in 2 gezeigt wird, die Rille 13A ist auf
der oberen Fläche
des oberen einpassenden Hohlraums 11A an einer Stelle zu der
linken Seite hin angeordnet, und die Rille 13B ist auf
der unteren Fläche
des unteren einpassenden Hohlraums 11B an einer Stelle
leicht nach links relativ zu dem Zentrum (in der Links-Rechts-Richtung) davon angeordnet.
Auf diese Weise sind die Rillen 13A und 13B an
gegenseitig unterschiedlichen Stellen relativ zu dem Zentrum (in
der Links-Rechts-Richtung) der ein passenden Hohlräume 11A und 11B vorgesehen.
Folglich weisen die Rillen 13A und 13B der einpassenden
Hohlräume 11A und 11B unterschiedliche
Stellen sogar dann auf, wenn der Rahmen 10 betrachtet wird,
nachdem dieser mit der Oberseite nach unten gedreht wurde.
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Die
Rillen 13A und 13B erstrecken sich nur für eine kurze
Entfernung in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung,
welche sich von Öffnungsenden
an der hinteren Flächenseite
der einpassenden Hohlräume 11A und 11B erstreckt.
Einwärts
von den Rillen 13A und 13B bilden die inneren
Umfangsflächen der
einpassenden Hohlräume 11A und 11B dichtende
bzw. Dichtungsflächen 14,
welche sich nahtlos entlang von ihren gesamten Umfängen erstrecken.
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Weiters
ist ein Paar von linken und rechten rückhaltenden bzw. Rückhaltevorsprüngen 15 zum Rückhalten
der Sub-Verbinder 20A und 20B auf dem inneren
Umfang von jedem einpassenden Hohlraum 11A und 11B an
Stellen relativ einwärts
zu den Dichtungsflächen 14 ausgebildet.
Lange Flachstecker- bzw. Dorndurchtrittslöcher 17 sind an innersten
Endflächen
der einpassenden Hohlräume 11A und 11B ausgebildet.
Flachstecker bzw. Dorne 32 von Anschlußpaßstücken 30 sind, sobald
sie in die Sub-Verbinder 20A und 20B eingepaßt sind,
durch diese Durchtrittslöcher 17 hindurchgeführt, um
so in eine Haube 16 vorzuragen.
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Die
einpassenden Hohlräume 11A und 11B sind
derart ausgebildet, daß jeder
der zwei Typen von Sub-Verbindern 20A und 20B nur
in den korrekt einpassenden Hohlraum 11A oder 11B einpassen
wird. 1 zeigt den Sub-Verbinder 20A, welcher
in den oberen einpassenden Hohlraum 11A einpaßt. Die den
Sub-Verbinder 208 zeigende Figur ist ausgelassen.
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Die
zwei Sub-Verbinder 20A und 20B weisen identische
Komponenten mit Ausnahme der Anschlagabdeckungen 45A und 45B auf.
Zuerst werden die identischen Komponenten und die identischen Abschnitte
der Anschlagabdeckungen 45A und 45B beschrieben
werden. Jeder Sub-Verbinder 20A und 20B ist zusammengesetzt
aus: einem aus Kunststoff geformten Verbindergehäuse 21, einer Vielzahl
von Anschlußpaßstücken 30,
die in dem Verbindergehäuse 21 aufgenommen
sind, elektrischen Drähten 34,
welche mit den Anschlußpaßstücken 30 verbunden
sind, einem kollektiven bzw. gemeinsamen Gummianschlag 40,
welcher dicht an einer hinteren Endfläche des Verbindergehäuses 21 befestigt ist,
und der Abdeckung 45A oder 45B. Diese Abdeckungen 45A und 45B sind
aus Kunststoff geformt und halten mittels eines Befestigtwerdens
an dem Verbindergehäuse 21 den
gemeinsamen Gummianschlag 40 in einem Zustand, wodurch
er an dem Verbindergehäuse 21 befestigt
ist.
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Jedes
Verbindergehäuse 21 ist
in der Gestalt oval und weist eine Gestalt und Abmessungen auf, wodurch
es in die einpassenden Hohlräume 11A oder 11B eingepaßt werden
kann, ohne darin zu rattern bzw. zu wackeln. Eine Vielzahl von Hohlräumen 22 ist
in jedem Verbindergehäuse 21 ausgebildet, wobei
diese an vorderen und hinteren Endflächen davon offen sind. Anschläge 23 und
Kunststofflanzen 24 sind in diesen Hohlräumen 22 ausgebildet.
Ein Paar von biegsamen bzw. biegbaren rückhaltenden bzw. Rückhaltegliedern 25 ist
an linken und rechten Seitenflächen
von jedem Verbindergehäuse 21 ausgebildet.
Ein eine Bewegung verhindernder Stift bzw. Zapfen 26, um
jeden gemeinsamen Gummianschlag 40 daran zu hindern, sich
in einer Aufwärts-Abwärts-Richtung
zu bewegen, ragt von einer ungefähr zentralen
Stelle der hinteren Endfläche
von jedem Verbindergehäuse 21 vor.
Ein Paar von linken und rechten rückhaltenden bzw. Rückhaltestiften 27,
um die Gummianschlagabdeckungen 45A oder 45B in einem
befestigten Zustand zu halten, ragt von der hinteren Endfläche von
jedem Verbindergehäuse 21 vor.
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Jedes
Anschlußpaßstück 30 ist
aus Metall hergestellt und weist ein winkeliges bzw. abgewinkeltes
rohrförmiges
Glied 31, einen langen und schmalen Flachstecker bzw. Dorn 32,
welcher nach vorne von dem winkeligen rohrförmigen Glied 31 vorragt, und
ein elektrisches, einen Draht crimpendes Glied 33 auf,
welches nach hinten von dem winkeligen rohrförmigen Glied 31 vorragt.
Ein elektrischer Draht 34 ist durch Crimpen daran mit dem
einen elektrischen Draht crimpenden Glied 33 verbunden.
Ein rückhaltendes
bzw. Rückhalteloch 35 ist
in dem winkeligen rohrförmigen
Glied 31 ausgebildet. Wenn das Anschlußpaßstück 30 korrekt in den
Hohlraum 22 eingepaßt
wurde, ist die Kunststofflanze 24 darin in Eingriff mit
diesem Rückhalteloch 35,
um dadurch das Anschlußpaßstück 30 in
einem nicht entfernbaren Zustand zu halten. Weiters ragen Stabilisatoren 36 von
dem winkeligen rohrförmigen
Glied 31 vor. Diese Stabilisatoren 36 stabilisieren
die Position des Anschlußpaßstücks 30,
während
es in den Hohlraum 22 eingesetzt wird, und stellen einen
Kontakt mit den Anschlägen 23 des
Hohlraums 22 her, wenn das Anschlußpaßstück 30 zu einer korrekten
Position darin eingesetzt wurde, um dadurch das Anschlußpaßstück 30 daran
zu hindern, sich weiter nach vorne zu bewegen.
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Jeder
gemeinsame Gummianschlag 40 weist eine dicke ovale Plattenform
auf und die Gesamtheit einer vorderen Fläche davon paßt dicht
bzw. genau mit der hinteren Endfläche von jedem Verbindergehäuse 21.
Eine Vielzahl von Lippen 41 ist an einem äußeren Umfang
des gemeinsamen Gummianschlags 40 ausgebildet. Diese Lippen 41 ragen
auswärts über eine
Außenfläche des
Verbindergehäuses 21 hinaus
und passen dicht mit den dichtenden bzw. Dichtungsflächen 14 der
einpassenden Hohlräume 11A oder 11B,
um sich rückstellfähig dagegen
zu biegen, um so einen wasserdichten Zustand aufrecht zu erhalten.
Eine Vielzahl von Durchtrittslöchern 42 eines
elektrischen Drahts tritt durch den gemeinsamen Gummianschlag 40 von
der vorderen zu der hinteren Fläche
davon an Stellen hindurch, welche den Hohlräumen 22 entsprechen.
Die elektrischen Drähte 34 erstrecken
sich von der hinteren Endfläche
von dem Verbindergehäuse 21 und
treten, in einem wasserdichten Zustand, nach hinten durch diese
Durchtrittslöcher
des elektrischen Drahts 42 durch. Stiftdurchtrittslöcher 43 und 44,
durch welche der eine Bewegung verhindernde Stift 26 und
die Rückhaltestifte 27 in
einem wasserdichten Zustand durchtreten, sind in dem gemeinsamen
Gummianschlag 40 ausgebildet.
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Die
Abdeckungen 45A und 45B sind dicke ovale Platten,
wobei die Abmessungen und die Gestalt des äußeren Umfangs davon identisch
mit jedem Verbindergehäuse 21 sind.
Eine Vielzahl von einpassenden Löchern 46,
welche eine Größe aufweisen,
die ausreichend für
die Anschlußpaßstücke 30 ist,
um hindurchzutreten, ist in den Abdeckungen 45A und 45B an
Stellen ausgebildet, welche mit den Durchtrittslöchern 42 des elektrischen
Drahts übereinstimmen.
Ein aufnehmendes bzw. Aufnahmeloch 47, in welches eine
Spitze des eine Bewegung verhindernden Stifts 26 eingepaßt werden
kann, ist in jeder von den Abdeckungen 45A und 45B ausgebildet. Aufnehmende
Glieder 48, welche Klauen 27A von Spitzen der
Rückhaltestifte 27 zurückhalten,
sind in jeder der Abdeckungen 45A und 45B ausgebildet.
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Wenn
die Sub-Verbinder 20A und 20B befestigt werden
sollen, wird der gemeinsame Gummianschlag 40 zuerst dicht
an der hinteren Endfläche von
jedem Verbindergehäuse 21 eingepaßt, und
der eine Bewegung verhindernde Stift 26 und die Rückhaltestifte 27 werden
durch die Stiftdurchtrittslöcher 43 und 44 hindurchgeführt. Als
nächstes
werden die Abdeckungen 45A und 45B dicht an der
hinteren Endfläche
des gemeinsamen Gummianschlags 40 eingepaßt, die
Spitze des eine Bewegung verhindernden Stifts 26 paßt in das
aufnehmende Loch 47 und die Klauen 27A der Rückhaltestifte 27 sind
bzw. gelangen in Eingriff mit den aufnehmenden Gliedern 48.
In diesem Zustand wird jeder gemeinsame Gummianschlag 40 rückstellfähig zwischen
jedem Verbindergehäuse 21 und
den Abdeckungen 45A und 45B rückstellfähig bzw. elastisch gedrückt bzw.
gepreßt. Folglich
wird der Raum zwischen jedem Verbindergehäuse 21 und jedem gemeinsamen
Gummianschlag 40 und der Raum zwischen jedem gemeinsamen Gummianschlag 40 und
den Abdeckungen 45A und 45B in einem wasserdichten
Zustand gehalten.
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Als
nächstes
werden die Anschlußpaßstücke 30 von
hinten in jedes Verbindergehäuse 21 eingesetzt.
An dieser Stelle werden die Anschlußpaßstücke 30 zuerst durch
die einpassenden bzw. Einpaßlöcher 46,
dann durch die Durchtrittslöcher 42 des elektrischen
Drahts hindurchgeführt,
und werden dann in die Hohlräume 22 eingesetzt.
Nachdem die Anschlußpaßstücke 30 in
die Hohlräume 22 eingesetzt
wurden, sind die Kunststofflanzen 24 im Eingriff mit den
Rückhaltelöchern 35 und
die Stabilisatoren 36 stellen einen Kontakt mit den Anschlägen 23 her, um
dadurch die Anschlußpaßstücke 30 in
einem Zustand zu halten, wodurch sie sich nicht in einer Richtung
eines Einsetzens oder eines Entfernens bewegen.
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Ungefähr quadratisch
geformte Vorsprünge 49A und 49B sind
auf eine einheitliche Weise mittels eines Formens auf dem äußeren Umfang
von jeweils den Abdeckungen 45A und 45B ausgebildet.
Diese Vorsprünge
bzw. Erhebungen 49A und 49B dienen als Mittel,
um die zwei Typen von Sub-Verbindern 20A und 20B daran
zu hindern, unkorrekt in die einpassenden Hohlräume 11A oder 11B eingepaßt zu werden.
Die Vorsprünge 49A und 49B sind
jeweils an gegenseitig unterschiedlichen Stellen auf den Sub-Verbindern 20A oder 20B angeordnet,
wobei die unterschiedlichen Stellen davon als Mittel dienen, durch
welche die zwei Typen von Sub-Verbindern 20A und 20B unterschieden
werden können.
D.h., die Abdeckung 45A, welche eine Komponente des Sub-Verbinders 20A ist,
welcher in den oberen einpassenden bzw. Einpaßhohlraum 11A eingepaßt werden
soll, ist mit einem Vorsprung 49A versehen. Dieser Vorsprung 49A,
welcher mit der Rille 13A des oberen einpassenden bzw.
Einpaßhohlraums 11A übereinstimmt
bzw. diesem entspricht, ist (von hinten betrachtet) nahe der linken
Seite einer oberen Fläche der
Abdeckung 45A (siehe 5) angeordnet.
Die Abdeckung 45B, welche eine Komponente des Sub-Verbinders 20B ist,
welcher in den unteren Einpaßhohlraum 11B eingepaßt werden
soll, ist mit dem Vorsprung 49B versehen. Dieser Vorsprung 49B, welcher
mit der Rille 13B des unteren Einpaßhohlraums 11B übereinstimmt,
ist (von hinten betrachtet) leicht links von einer zentralen Position,
relativ zu der Links-Rechts-Richtung davon, einer unteren Fläche der
Abdeckung 45B angeordnet. D.h., die Vorsprünge 49A und 49B sind
in unterschiedlichen Abständen bzw.
Entfernungen von dem Zentrum bzw. der Mitte, relativ zu der Links-Rechts-Richtung
davon, der zwei Typen einer Abdeckung 45A und 45B angeordnet, was
es erlaubt, die zwei Sub-Verbinder 20A und 20B zu
unterscheiden. Folglich weisen die Vorsprünge 49A und 49B der
zwei Sub-Verbinder 20A und 20B unterschiedliche
Stellen auf, selbst wenn die Abdeckungen 45A und 45B betrachtet
werden, nachdem sie mit der Oberseite nach unten gedreht wurden. Weiters
weisen die Vorsprünge 49A und 49B Abmessungen
auf, durch welche sie weiter nach außen vorragen als äußere Umfänge der
Lippen 41 des gemeinsamen Gummianschlags 40.
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In
dem Fall, wo die zwei Sub-Verbinder 20A und 20B jeweils
korrekt in die Einpaßhohlräume 11A und 11B eingepaßt sind
bzw. werden, werden die Verbindergehäuse 21 zuerst in die
Einpaßhohlräume 11A und 11B eingesetzt,
dann werden die gemeinsamen Gummianschläge 40 befestigt und
die Vorsprünge 49A und 49B passen,
ohne Fangen bzw. Einrasten, in die Rillen 13A und 13B.
Wenn die Sub-Verbinder 20A und 20B zu einer korrekten
Position eingesetzt wurden, sind die biegsamen Rückhalteglieder 25 im
Eingriff mit den Rückhaltevorsprüngen 15,
um dadurch die Sub-Verbinder 20A und 20B in einem nicht
entfernbaren Zustand zu halten, und die Lippen 41 der gemeinsamen
Gummianschläge 40 passen dicht,
auf wasserdichte Weise, mit den Dichtungsflächen 14 der Einpaßhohlräume 11A und 11B zusammen,
wodurch das Innere dieser Einpaßhohlräume 11A und 11B gegen
Wasser abgedichtet ist.
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In
dem Fall, wo jemand versucht, die zwei Sub-Verbinder 20A und 20B unkorrekt
in die Einpaßhohlräume 11B und 11A einzupassen,
schlagen die Vorsprünge 49B und 49A gegen
jeweilige Öffnungskanten
bzw. -ränder
der Einpaßhohlräume 11A und 11B,
um dadurch den Einpaßvorgang
an einem Fortsetzen zu hindern. Es kann somit bestimmt werden, daß die Sub-Verbinder 20A und 20B in
die jeweils falschen Einpaßhohlräume 11B und 11A eingepaßt wurden.
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Auf
diese Weise sind, obwohl die Verbindergehäuse 21 eine vergleichsweise
komplexe Gestalt aufgrund dessen aufweisen, daß sie die Anschlußpaßstücke 30 aufnehmen,
die Abdeckungen 45A und 45B, welche als Befestigungsglieder
dienen, die an den Verbindergehäusen 21 befestigt
bzw. festgelegt sind, vergleichsweise einfach in der Gestalt hergestellt.
Die Kosten zum Herstellen der Formen für die Abdeckungen 45A und 45B sind
niedriger als jene für die
Formen für
die Verbindergehäuse 21.
Weiters sind in der vorliegenden Ausführungsform die Komponenten,
welche mit den Vorsprüngen 49A und 49B versehen
sind, (welche als ein unkorrektes Einpassen verhindernde Glieder
wirken), als eine Vielzahl von Typen geformt. Jedoch sind diese
Vorsprünge 49A und 49B nicht
auf dem Verbindergehäuse 21, welches
eine komplexe Gestalt aufweist, sondern auf den Abdeckungen 45A und 45B ausgebildet,
welche eine einfache Gestalt aufweisen. Folglich sind die Kosten
der Formen reduziert.
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Die
zwei Sub-Verbinder 20A und 20B weisen gemeinsame
Komponenten auf. Folglich wird nur eine Art von Form benötigt, um
jedes Verbindergehäuse 21 zu
formen bzw. zu gießen.
Dies reduziert weiters Kosten.
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Darüber hinaus
sind die Vorsprünge 49A und 49B der
Sub-Verbinder 20A und 20B nach hinten (relativ
zu der Richtung, in welcher die Sub-Verbinder 20A und 20B in
die Einpaßhohlräume 11A und 11B eingepaßt sind)
der gemeinsamen Gummianschläge 40 angeordnet.
Folglich sind die Rillen 13A und 13B innerhalb
der Einpaßhohlräume 11A und 11B nach hinten
von den gemeinsamen Gummianschlägen 40 und
der Dichtungsflächen 14 angeordnet
(d.h., die Rillen 13A und 13B sind an den öffnenden
Flächenseiten
der Einpaßhohlräume 11A und 11B angeordnet).
Als ein Ergebnis ist der Formraum für die Rillen 13A und 13B nicht
im Konflikt mit den Dichtungsflächen 14,
und deshalb sind diese Dichtungsflächen 14 glatt ohne
Vorsprünge
oder konkave Abschnitte ausgebildet.
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Die
Vorsprünge 49A und 49B der
Abdeckungen 45A und 45B beeinflussen nicht die
Abdicht- bzw. Dichtungsfunktion der gemeinsamen Gummianschläge 40.
Folglich können
diese Vorsprünge 49A und 49B um
einen beträchtlichen
Abstand von dem äußeren Umfang
der gemeinsamen Gummianschläge 40 vorragen.
Ein Vergrößern der
Vorsprünge 49A und 49B auf
diese Weise stellt sicher, daß diese
in einem größeren Ausmaß bzw. Grad
gegen die Öffnungskanten
der Einpaßhohlräume 11B und 11A schlagen,
wenn ein unkorrektes Einpassen stattfindet, wodurch die Zuverlässigkeit
der ein unkorrektes Einpassen verhindernden Mittel zunimmt. Darüber hinaus
kann man, da sowohl die Vorsprünge 49A und 49B als
auch die Rillen 13A und 13B größer sind, leicht die Anordnung
dieser Vorsprünge 49A und 49B und
Rillen 13A und 13B beobachten, wodurch verhindert
wird, daß ein
unkorrektes Einpassen stattfindet.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben mit Hilfe der Figuren
beschriebenen Ausführungsformen
begrenzt. Beispielsweise liegen die unten beschriebenen Möglichkeiten
ebenfalls innerhalb des technischen Bereichs der vorliegenden Erfindung.
Zusätzlich
kann die vorliegende Erfindung auf vielerlei andere Arten ausgeführt bzw.
verkörpert werden,
ohne von dem Gültigkeitsbereich
davon abzuweichen.
- (1) Die obige Ausführungsform
beschreibt einen Fall, welcher für
einen unterteilten Verbinder geeignet ist, wobei eine Vielzahl von
zweiten Gliedern in ein einziges erstes Glied eingepaßt ist.
Jedoch ist die vorliegende Erfindung gleichermaßen für einen Verbinder geeignet,
in welchem ein einzelnes erstes Glied und ein einzelnes zweites Glied
zusammengepaßt
sind.
- (2) In der oben beschriebenen Ausführungsform sind die ein unkorrektes
Einpassen verhindernden Glieder der zweiten Glieder auf den Abdeckungen ausgebildet.
Jedoch müssen
gemäß der vorliegenden
Erfindung die ein unkorrektes Einpassen verhindernden Glieder nicht
nur auf den Abdeckungen ausgebildet sein. Diese können gleichermaßen auf
einer Rückhalteeinrichtung
zum Rückhalten
der Anschlußpaßstücke ausgebildet
sein (dies kann eine vordere Rückhalteeinrichtung sein,
welche an den Verbindergehäusen
der zweiten Glieder von vorne befestigt ist, eine Seiten-Rückhalteeinrichtung,
welche von einer Seite befestigt ist, oder eine hintere Rückhalteeinrichtung,
welche von hinten befestigt ist), oder kann auf einer Abdeckung
des elektrischen Drahts ausgebildet sein, welche die elektrischen
Drähte
beinhaltet bzw. hält,
welche sich von den Verbindergehäusen
der zweiten Glieder in einer vorgeschrieben gebogenen Form erstrecken,
usw.
- (3) In der oben beschriebenen Ausführungsform sind die ein nicht
bzw. unkorrektes Einpassen verhindernden Glieder des ersten Glieds
in einer konkaven Gestalt ausgebildet, und die ein inkorrektes Einpassen
verhindernden Glieder der zweiten Glieder sind in einer vorragenden
Gestalt ausgebildet. Jedoch können
gemäß der vorliegenden Erfindung
die ein unkorrektes Einpassen verhindernden Glieder des ersten Glieds
in einer vorragenden Gestalt ausgebildet sein und die ein unkorrektes
Einpassen verhindernden Glieder der zweiten Glieder können in
einer konkaven Gestalt ausgebildet sein, oder sowohl die ersten
wie auch die zweiten Glieder können
jedes mit ein unkorrektes Einpassen verhindern den Gliedern versehen
sein, welche sowohl in konkave wie auch vorragende Gestalten ausgebildet
sind.