DE60100C - Apparat zum Waschen, Entfetten, Bleichen und Färben vonTextilstoffen - Google Patents

Apparat zum Waschen, Entfetten, Bleichen und Färben vonTextilstoffen

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DE60100C
DE60100C DENDAT60100D DE60100DA DE60100C DE 60100 C DE60100 C DE 60100C DE NDAT60100 D DENDAT60100 D DE NDAT60100D DE 60100D A DE60100D A DE 60100DA DE 60100 C DE60100 C DE 60100C
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G.HAHLO in Manchester, 100 Portland Street
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/16Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Apparate zum Behandeln von Textilstoffen, bei welchen die anzuwendenden Bäder bezw. die Luft, Gase oder Dämpfe durch das Material hindurchgesaugt werden.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet ein Apparat, bei welchem die Behandlungskammer mit einem Flüssigkeitsbehälter . und zwei Saugekammern derart in Verbindung steht, dafs durch die in der Behandlungskammer befindlichen Waaren oder Stoffe hindurch nach Bedarf entweder Luft, Dampf bezw. Gas in die eine Saugekammer oder Flüssigkeit aus dem genannten Behälter in die andere Saugekammer eingesaugt wird. . .
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsformen dieses Apparates dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Längenschnitt durch die eine Ausführungsform und Fig. ia ein Grundrifs derselben. Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen ■ zugehörige Einzelheiten.
h, Fig. ι links, ist die Behandlungskammer, welche auf dem Rand eines Bottichs α ruht, der das erforderliche Bad enthält. Die Kammer h hat passend kreisrunden Querschnitt und ist oben mittelst eines aufklappbaren Deckels h3 abgeschlossen, welcher in niedergeklapptem Zustande auf einem in h eingelassenen Dichtungsring h5 lagert. Unmittelbar unterhalb des Deckels ist in der Innenwand der Kammer h eine Ringnuth h1 vorgesehen, welche durch einen Kanal mit einem aufsen an h angebrachten Hahn k in Verbindung steht, der nach Bedarf mit einer Gas-, Dampf- oder Luftleitung in Verbindung gebracht werden kann. Die nach innen offene Seite der Ringnuth ft1 ist mit einem Ring h2 bedeckt, welcher gegenüber der Nuth Löcher hat, so dafs der in die Ringnuth eintretende luftförmige Körper durch die Oeffnungen des Ringes /j2 in die Behandlungskammer h eindringen kann. Der Boden der letzteren ist von einer abnehmbaren durchlöcherten Platte j gebildet, welche sich mittelst einer an ihr festen Handhabe j2 nach dem Aufklappen des Deckels aus der Kammer herausheben läfst. Diese Platte trägt die zu behandelnden Stoffe. In der Zeichnung sind ils Beispiel Kötzer dargestellt, welche auf perforirten hohlen Spindeln stecken, die in Löcher der Platte j eingesetzt sind. Die letztere ruht unter Vermittlung eines Dichtungsringes j1 auf dem oberen ringförmigen Rand eines Gufsstückes h7, welches durch Rippen hs so mit der Kammer h verbunden ist, dafs rings um die Bodenplatten j durchgehende Kanäle /z9 verbleiben, durch welche die Kammer h mit einem deren untere Fortsetzung bildenden weiten, sich nach abwärts kegelförmig verengenden Rohr h6 in Verbindung steht. Das Rohr he taucht in die Flüssigkeit des Bottichs α ein und ist für gewöhnlich ebenso hoch, wie letzteres bis zur Linie χ mit Flüssigkeit gefüllt.
Der obere Theil des Gufsstückes W ist kegelförmig vertieft, so dafs unter der Bodenplatte j ein Hohlraum d vorhanden ist. Dieser Raum steht durch einen centralen, nach abwärts führenden Kanal hx und einen sich daran schliefsenden waagrechten Kanal cs mit zwei Ventilkammern in Verbindung, von denen jede ein pilzförmiges Ventil c5 bezw./^ enthält, die sich nur nach oben öffnen und deren Hub
durch die in das Gufsstück K1 eingesetzten Platten c6 und f begrenzt wird. Der über jedem Ventil befindliche Raum c7 ist durch je einen seitlichen Kanal mit je einem unterhalb des Kanals c8 gelegenen waagrechten Kanal c9 in Verbindung. Die beiden Räume c7, die Kanäle c9 und die seitlichen Verbindungskanäle zwischen c7 und c9 sind von einander getrennt. Alle diese unterhalb der Platten j gelegenen Räume, Kanäle und Ventilkammern sind in dem Gufsstück h7 gebildet.
Jeder der beiden Kanäle c9 steht durch je eine im Bottich α untergebrachte Rohrleitung c*c bezw. Ζ"2/4 mit einer Saugekammer b bezw.f in Verbindung. Diese beiden Saugekammern sind ebenfalls auf dem Bottich a am rechten Ende desselben gelagert und werden abwechselnd luftleer gepumpt.
Wenn aus der Kammer b die Luft herausgesaugt wird, so hebt sich das Ventil c5 und es findet Absaugen der in der Behandlungskammer h befindlichen Luft durch die zu dem Zwecke hohle Handhabe j2 der Bodenplatte j, sowie durch die Bodenplatte selbst hindurch nach d hx c8 c7 c9 c4 c und b statt. Infolge dessen steigt die Flüssigkeit des Bottichs a durch das Rohr h6 und die Kanäle h9 in die Behandlungskammer h und darin so hoch, bis die in Behandlung befindliche Waare vollständig untergetaucht ist, während gleichzeitig Flüssigkeit durch die Waare hindurch nach der Kammer b abgesaugt wird. Sobald die letztere hinreichend gefüllt ist, was man von am Bottich angebrachten Marken für den Stand des Flüssigkeitsspiegels ablesen kann, wird wieder Luft in b eingelassen. Es schliefst sich dann das im Gufsstück h7 befindliche Ventil c5, während die in b eingesaugte Flüssigkeit selbstthätig in den Bottich α zurückkehrt. Dies erfolgt durch ein in die Rohrleitung c4 c eingeschaltetes Ventil c\ welches sich nur nach aufsen öffnet. Dieses Ventil besteht aus einer ringförmigen Scheibe c2 von Gummi oder anderem Material, welche oberhalb eines durchlöcherten Sitzes c1 auf- und abbeweglich ist und deren Hub durch einen einstellbaren ringförmigen Anschlag c3 begrenzt wird.
In dem Augenblick, wo wieder Luft in b eingelassen wird, wird gewünschtenfalls einerseits der oben genannte, an der Behandlungskammer h befindliche Hahn k so eingestellt, dafs Dampf, Gas oder Luft durch hl h2 in h eindringt, andererseits die zweite Saugekammer f luftleer gepumpt. Die in der Kammer h befindliche Flüssigkeit sinkt dann durch das weite Rohr h6 in den Bottich α zurück, und das Ventil /e wird gehoben. Es findet zunächst Absaugen der in der Waare verbliebenen Flüssigkeit durch d hx cs c1 c9 und/2/4 nach/ statt und hierauf auf demselben Wege Hindurchsaugen der durch h1 h? in h eintretenden Gase, Dämpfe oder Luft durch die Waare.
Die Saugekammer / ist bedeutend kleiner als die Saugekammer b, da erstere nur wenig Flüssigkeit aufzunehmen hat. Um die in / eingesaugte Flüssigkeit zu sammeln und dem Bottich α wieder zuzuführen, erstreckt sich das Rohr /2/4 ziemlich weit nach oben in die Kammer / und ist oben mit einer seitlich durchlöcherten Haube /5 versehen. Diese Haube verhütet, dafs die angesaugte Flüssigkeit nach oben fortgerissen werden kann. Diese Flüssigkeit sammelt sich im unteren Theil der Kammer / rings um das Rohr /4 und fliefst von da durch ein sich nur nach aufsen öffnendes Ventil /3 in den Bottich α zurück, sobald die Saugwirkung in / aufhört.
Die Saugekammern b und / können abwechselnd mit einer Saugvorrichtung (Pumpe oder dergleichen) verbunden werden. Dies geschieht zweckmä'fsig mittelst eines Schiebers, welcher an der Außenseite der Kammer b angebracht ist. Dieser Schieber ist in Fig. 2 im Schnitt dargestellt. Er bildet einen doppelten Muschelschieber e3 mit den. Höhlungen e6 und e7. Der Spiegel des Schiebers ist den gewöhnlichen Dampfmaschinen-Schieberspiegeln ähnlich. Er hat drei Wege e e4, e2 e" und e1 e5, von denen der erstere durch das Rohr b1, Fig. ι rechts oben, mit der Saugekammer b, der zweite mit einer Pumpe und der dritte durch das Rohr f1, Fig. 1, mit der Saugekammer / in Verbindung steht. Wenn der Schieber e3 mittelst seiner Stange ex aus der in Fig. 2 gezeigten Mittellage nach unten bewegt wird, so verbindet die Höhlung e6 des Schiebers die Wege e e* und e2 e", und es wird dann Luft aus der Kammer b herausgesaugt, während die Höhlung e7 des Schiebers der durch Oeffnungen e9 des Schieberkastendeckels e8 eintretenden Luft durch den Weg el ei Zugang zur Kammer f gewährt. Ist dagegen der Schieber nach oben bewegt, so wird aus/ Luft herausgesaugt, in b aber wieder Luft eingelassen.
Soll beim Umstellen des Schiebers auch gleichzeitig der aufsen an der Behandlungskammer h angebrachte Hahn k, welcher den Zutritt von Luft, Dampf oder Gas in h gestattet oder absperrt, entsprechend gedreht werden, so empfiehlt es sich, folgende Einrichtung zu treffen.
Die Stange ex des Schiebers e3 greift an den einen Arm eines doppelarmigen Hebels g nahe dessen an der Kammer b angebrachten Drehpunkt g1 an, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist. Das äufsere Ende desselben Armes des Hebels g steht durch einen Lenker g2 mit dem einen (rechten) Arm eines zweiten doppelarmigen Hebels / in Verbindung, welcher bei Z1 in einem auf dem Bottich α angebrachten Lager
drehbar gelagert ist. Der andere, sectorförmig gestaltete Arm des Hebels / trägt an seinem freien Ende eine Handhabe lx und an jedem Ende des sectorförmigen Theiles einen nach dem Innern des Bottichs zu vorspringenden Stift P. Von diesen Stiften P wirkt, je nach der Bewegung des Hebels /, bald der obere und bald der untere auf den Schlüssel W des Hahnes k ein, welcher Schlüssel in die Bahn der Stifte P zwischen denselben hineinragt. Um zu erreichen, dafs der Schieber gleichzeitig mit dem Hahn k umgesteuert wird, ist das an dem Hebel / angreifende Ende des Lenkers g1 mit einem langen Auge versehen, welches sich auf einem an / festen Stift Z4 führt.
Behufs des leichteren Umsteuerns des Schiebers ist der nicht mit der Schieberstange e* verbundene Arm des vorhin genannten Hebels g mit einem Gewicht g3 von passender Gröfse belastet, welches das Gewicht des Schiebers, des Hebels g und des Lenkers g1 ausgleicht.
Es erübrigt noch, die Einrichtung des Hahnes k zu beschreiben. Dieser Hahn ist in Fig. 3 im waagrechten Schnitt und in Fig. 4 in Endansicht gezeichnet. Er hat drei Wege, einen kl zur Verbindung mit einem Dampfoder Gaszuleitungsrohr, einen zweiten A:2 für den Eintritt von atmosphärischer Luft und einen dritten kB, welcher in der Richtung der Achse des hohlen Kükens kl liegt und der einzige ist, welcher mit dem in der Aufsenseite der Behandlungskammer h gebildeten, nach derRingnuth h1 führenden Kanal bezw. Kanälen in Verbindung steht. Das Küken h4· hat in seinem äufseren Umfang eine Vertiefung kx, welche mit dem Weg k3 communicirt und nach Bedarf gegenüber dem Dampf- bezw. Gaseinlafsweg A:1 oder dem Lufteinlafsweg k2 gebracht wird. Zu diesem Zweck ist der Schlüssel Ar7 mit dem Küken k* lösbar verbunden, und zwar so, dafs nach dem Lösen des Schlüssels das Küken für sich um i8o° vor- oder zurückgedreht werden kann. Der Schlüssel k1 ruht nämlich mit seinem Auge auf einer auf dem Vierkant A:5 des Kükens befestigten Scheibe k6 und ist mit dieser durch eine Kopfschraube k9 verbunden, welche durch einen zur Mittellinie des Kükens concentrischen Schlitz ks des Schlüsselauges hindurchgeht und in die Schraube A:6 eingeschraubt ist. Diese Schraube A:9 wird gelöst, wenn man das Küken umstellen will, und hernach wieder angezogen. Der Schlüssel k1 wird mittelst der Stifte P des Hebels / nur um so viel gedreht, als nöthig ist, um die Verbindung zwischen kl und k3 (oder k2 und Ar3) herzustellen oder zu unterbrechen.
Bei dem mit Bezug auf Fig. 1 bis 4 beschriebenen Apparat liegt die Behandlungskammer oberhalb des Spiegels der im Bottich a enthaltenen Flüssigkeit. Dies ist aber nicht durchaus nöthig, die genannte Kammer kann auch so angeordnet sein, dafs ihr oberer Rand sich wenig über dem höchsten normalen Stand α der Flüssigkeit des Bottichs befindet. Ein derartig abgeänderter Apparat ist in Fig. 5 im senkrechten Längsschnitt und in Fig. 7 im Grundrifs dargestellt.
Die links neben dem Bottich aufgestellte Behandlungskammer h steht nahe ihrem unteren .Ende durch ein Rohr h6 mit dem Bottich a in Verbindung, welches sich in waagrechter Richtung etwa bis zur Mitte des Bottichs erstreckt und dort nach abwärts gekrümmt ist. Zwischen Rohr h6 und Kammer h ist aufserhalb des Bottichs ein Absperrschieber p2 eingeschaltet, welcher nebst seinem Gehäuse ρ in Fig. 6 im waagrechten Schnitt nach A-B der Fig. 5 dargestellt ist. Wenn der Schieber p2 gehoben ist (Fig. 5), so dringt die Flüssigkeit des Bottichs α von selbst durch die Oeffnung des Schieberspiegels und den Kanal p3, Fig. 6, des Gehäuses ρ in die Kammer h über der abnehmbaren, die zu behandelnde Waare tragenden Bodenplatte j ein und füllt die Kammer so hoch, dafs die Waare gänzlich untergetaucht ist.
Der unter der Platte j befindliche Hohlraum d steht durch ein (den Kanal Äx, Fig. 1, ersetzendes) Rohr r mit der Kammer der Ventile c5 und y6 in Verbindung, welche ebenso wie bei dem vorigen Apparat wirken. Das Rohr y2, welches den über dem Ventil/"6 befindlichen Raum mit der Saugekammer f verbindet, ist hier aufsen um den Bottich α herumgeführt und mündet von der Seite in die Kammer f und das darin befindliche Rohr /4 ein. Der Abflufs der Flüssigkeit aus/ erfolgt wieder durch ein Ventil f3, welches am unteren Ende eines von der Kammer f sich in den Bottich erstreckenden Rohres sitzt.
Wenn die Saugekammer/ in Wirkung tritt, so mufs der Schieber p2 geschlossen sein. Zu dem Zwecke trägt der Hebel /, welcher zum Umsteuern des Schiebers cs der Saugekammern dient, auf seiner Drehachse einen Arm ql, der durch einen Lenker q mit dem einen Arm ρ8 eines Winkelhebels pep7 p8 in Verbindung steht, dessen anderer Arm ρ6 mit der Stange p4 des Schiebers p'2 gekuppelt ist. Die Stange pi geht durch einen rohrartigen Fortsatz pB des Gufsstückes ρ hindurch, welcher oben eine Stütze und in dieser den Winkelhebel pep7p8 trägt. In der Stütze ist ferner eine Stellschraube q" untergebracht, welche bei gehobenem Schieber p2 für den Arm ρ8 ein Widerlager bildet und dazu dient, den Hub des Schiebers p2 nach Bedarf zu ändern. Der Arm ρ8 des Winkelhebels p6 p1 p8 ist mit einem Gewicht p9 versehen, so dafs der genannte Hebel, wenn er aus der einen Endlage bis etwas über seine Mittellage gedreht wird, durch die Wirkung
des Gewichtes ρ9 selbstthätig in die andere Endlage fällt. Um dies zu gestatten, hat der Lenker q an dem mit dem Arm pB gekuppelten Ende ein langes Auge, durch welches ein an pa fester Stift px hindurchgreift.
Die Behandlungskammer h, welche in Fig. 5 offen dargestellt ist, kann ebenso wie in Fig. 1 mit einem Deckel und dem Hahn k ausgerüstet sein, "wenn an Stelle der Luft Dampf oder Gas durch die Waare hindurchgesaugt werden soll.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Apparat zum Waschen, Entfetten, Bleichen und Färben von rohen verarbeiteten oder theilweise verarbeiteten Textilstoffen (besonders von Garn oder Fäden in Gestalt von Kötzern), gekennzeichnet durch eine Behandlungskammer (h, Fig. 1), welche mit einem unterhalb derselben gelegenen Flüssigkeitsbehälter (α) und zwei Saugekammern (f und b) derart durch geeignete Ventile und Leitungen in Verbindung steht, dafs durch die in der Behandlungskammer (h) befindlichen Waaren oder Stoffe hindurch nach Bedarf entweder Luft, Dampf bezw. Gas in die eine Saugekammer (f) oder Flüssigkeit aus dem Behälter (a) in die andere Saugekammer (b) eingesaugt wird, wobei die in letztere gelangte Flüssigkeit selbstthätig in den Behälter (a) zurückfliefst, sobald die Saugwirkung in dieser Kammer (b) aufhört.
    Der im Anspruch 1. gekennzeichnete Apparat dahin abgeändert, dafs die Behandlungskammer (h, Fig. 5) anstatt über dem Flüssigkeitsbehälter (α) neben demselben so angeordnet ist, dafs sie aus dem Behälter (a) durch geeignete Ventile und Leitungen selbstthätig mit Flüssigkeit gefüllt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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