DE66245C - Selbstschliefsendes Ventil mit oder ohne Nebenauslauf - Google Patents
Selbstschliefsendes Ventil mit oder ohne NebenauslaufInfo
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- DE66245C DE66245C DENDAT66245D DE66245DA DE66245C DE 66245 C DE66245 C DE 66245C DE NDAT66245 D DENDAT66245 D DE NDAT66245D DE 66245D A DE66245D A DE 66245DA DE 66245 C DE66245 C DE 66245C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/44—Mechanical actuating means
- F16K31/52—Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam
- F16K31/524—Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam with a cam
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K21/00—Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
- F16K21/04—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
- F16K21/06—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening
- F16K21/12—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening with hydraulically-operated opening means; with arrangements for pressure relief before opening
Landscapes
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- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Fig. 1 bis 5 veranschaulichen ein Auslaufventil mit und Fig. 6 dasselbe ohne continuirlichen
Auslauf.
Fig. ι zeigt den Längsschnitt, Fig. 2 den Querschnitt nach a-b; Fig. 4 und 5 zeigen den
unteren Kolbenkegel und Fig. 3 zeigt den Schnitt einer Variante des Ventils mit continuirlichem
Auslauf. Das eigentliche Ventilgehäuse A wird aus Gufseisen oder anderen Metallen hergestellt.
B ist der Anschlufsflantsch, welcher nach
Erfordernifs durch einen Gewindestutzen ersetzt werden kann.· C ist der Auslauf.
In das Gehäuse ist eine gegen Drehung geschützte Führungsbüchse d d, welche in ihrem
cylindrischen Theil e e ausgedreht ist und in welcher sich der sauber eingeschliffene Kolben
m passend führt, eingesetzt. Das Verlängerungsstück g der vorerwähnten Büchse d
ist innen bei h gleichfalls cylindrisch ausgedreht. Der zwischen diesem Cylinder und dem ihn
durchziehenden, um etwa Y2 bis 1 mm und
darüber engeren Kolbentheil ml verbleibende Hohlraum h dient zum Durchlafs geringer
Mengen Druckwasser.
Die Büchse d, welche im Gehäuse an den Ringflächen χ χ' χ" eingepafst ist und durch
die Verschlufskappe D bei y gehalten wird, ist in ihrem unteren Theil auf irgend einer Seite
mit einer angegossenen Nase / versehen, welche eine kleine Durchbohrung \ besitzt, die durch
die Bohrung %' mit dem cylindrischen Theil e e
der Büchse d unterhalb des Kolbens m und von da durch den schmalen cylindrischen
Spalt h mit dem Gehäuse A communicirt. Bei %" ist die Bohrung %' nach aufsen verschraubt.
Am unteren Ende des Kolbens m m1 ist der
eigentliche Ventilkegel k, der in dem im Gehäuse eingesprengten Metallventilsitz i seine
Führung hat, fest angeschraubt und bildet so mit dem erwähnten Kolben ein Stück.
Der Ventilkegel k, Fig. 4 und 5, hat zur
Grundform einen Cylinder, der mehrere Auskerbungen, welche unten weit und nach oben
immer enger werden, besitzt. Durch denselben führt eine kleine Durchbohrung n, welche
vermittels der Durchbohrung n' des Kolbens mm' mit dem Luftpolster Z in Verbindung
steht und mehrere Millimeter unter dem Sitz i mündet, damit bei geöffnetem Ventil kein
Druckwasser nach Z übertreten kann. Diese Bohrungen dienen zum Ableiten des Sickerwassers,
das zwischen Kolben und Büchse in das Luftpolster Z dringt, sowie zur Communication
des letzteren mit der atmosphärischen Luft.
Eine mit Griffrad G, Schlüssel oder Scheibe versehene, bei qq' drehbar gelagerte Spindel 0
ist mit einer angegossenen schrägen Fläche f,
Fig. 2, versehen, welche bei Drehung des Griffrades G die Bohrung ^ bei t absperrt. Ein
auf der Spindel 0 sitzendes Excenter ρ bewirkt durch seine Schwere, im Verein mit einer auf
der gleichen Seite der Spindel befindlichen Verstärkung des Griffrades, dafs die Fläche f
die Bohrung ^ freiläfst, sobald das Handrad losgelassen wird. Die unterste Stellung des
Excenters ρ ist durch die Nase s, Fig. 2, begrenzt.
Der die Spindel ο umgebende Raum R des Gehäuses ist durch die Verschlufskappe r
abgeschlossen.
Beim Auslauf C ist der übliche Strahlbrecher u eingesetzt, um einen vollen, nicht
kräuselnden Strahl zu erhalten. Fig. 3 ist eine Abänderung der Fig. 1 und 2 für continuirlichen
Auslauf und ist, wie ersichtlich, statt der kleinen Bohrung %, Fig. 1, — die mittels
der schrägen Fläche / vom Excenter ρ abgedichtet wird — in eine etwas gröfsere Bohrung
\ ein kleiner Ventilkegel ν eingesetzt, der
gleichfalls mittels einer abgeschrägten Fläche am Excenter bei Drehung des Griffrades an
die Sitzfläche angeprefst oder gelüftet werden kann. Durch diesen kleinen Ventilkegel wird
dasselbe erreicht, wie bei der einfachen Bohrung durch die schräge Fläche f.
Fig. 6 zeigt ein Auslaufventil, wie vorstehend beschrieben, jedoch ohne continuirlichen Auslauf.
Auch bei dieser Anordnung bildet der Kolben m, m2 mit dem Ventilkegel Ar1 ein
Stück, nur ist letzterer nicht, wie in Fig. 1, durchbohrt, sondern es befindet sich dicht
über demselben eine kleine seitliche Bohrung n>,
durch welche Druckwasser über den Kolben mx
in den Raum Z' tritt, von da durch die Bohrung ^1 seinen Abflufs findet, wenn das Ventil
in Thäfigkeit ist. Der dichte Abschlufs der Bohrung ^1 wird gleichfalls durch eine schräge
Fläche an der Excenterwelle, wie in Fig. 1 und 2, hergestellt.
Die Wirkungsweise des Ventils mit continuirlichem Auslauf ist nun folgende:
In der gezeichneten Stellung, Fig. 1 und 2, schliefst der Ventilkegel k beim Sitz i dicht
ab und der im Leitungsrohr vorhandene Druck bewirkt das Aufpressen des Kegels. Das Ventil
ist somit für den vollen Auslauf geschlossen. In dieser Stellung tritt Druckwasser durch den
engen, ringförmigen Querschnitt h unter den Kolben m, von da durch die Bohrung \' \ in
den Raum R und von hier in den Auslauf C- und bildet dieses Ueberlaufwasser den continuirlichen
Auslauf. Dieser geringe Ueberlauf verfolgt zwei Zwecke: 1. die Verhütung des
Einfrierens bei strengem Frost, und 2. im Sommer stets frisches Wasser zu haben. Will
man nun Wasser entnehmen, so hat man nur unter Ausführung einer geringen Drehung (nach
links Fig. 2) des Griffrades G und der Excenterspindel 0 (welche Drehung ohne jede Kraftaristrengung,
daher auch von einem Kinde aus-. geführt werden kann) die Excenterflä'che /
gegen die Nasenfläche t anzudrücken und den' continuirlichen Auslauf abzusperren. In dieser
geschlossenen Stellung tritt der Leitungsdruck unter den Kolben m und hebt vermöge der
Flächendifferenz zwischen Kolben m und Ventil k letzteres in die Höhe; dadurch wird Sitz / frei,
und es läuft Wasser in vollem Strahl durch Auslauf C aus.
Soll der volle Auslauf wieder geschlossen werden, so braucht man nur das Griffrad G
loszulassen; dann dreht sich die Excenterspindel 0 mit dem Griffrad G vermöge der
eigenen Schwere des Excenters ρ und der seitlichen Verstärkung des Griffrades selbstthätig
wieder nach rechts zurück, und der continuirliche Auslauf tritt wieder in Thätigkeit, wodurch
der Druck unter dem Kolben m aufhört und der Ventilkegel k sich langsam, ohne
den geringsten Stofs auf die Leitung auszuüben, schliefst.
Bei dem Ventil (Fig. 6) ohne continuirlichen Auslauf schliefst in der gezeichneten Stellung
der Ventilkegel kx beim Sitz I1 dicht ab, das
Druckwasser tritt durch die kleine Bohrung w über den Kolben Tn1 und drückt durch diesen
den Kolben kx nieder. Soll das Ventil in Wirksamkeit treten, so dreht man das Griffrad
ein wenig nach rechts und öffnet die Bohrung \x ; durch den nun durch ^1 erfolgenden
Nebenausflufs, welcher gröfser sein mufs als der Zuflufs durch u>\ wird der Druck über
dem Kolben m, aufgehoben und es kommt der Druck unter dem Kolben zur Geltung, so
dafs letzterer mit dem Kegel /c, gehoben und
der volle Auslauf durch I1 geöffnet wird.
Das Schliefsen erfolgt selbstthätig, sobald man das Griffrad losläfst und dasselbe bei
seiner Rückdrehung den Nebenauslaufkanal ^1
abschliefst.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstschliefsendes Ventil mit oder ohne Nebenauslauf, bei welchem die behufs Oeffhens und Schliefsens des Hauptventils (k) erforderliche zeitweise Unterbrechung oder Oeffnung des Nebenauslaufs mittels eines an einer Spindel (o) sitzenden Daumens (f) erfolgt, welcher bei Drehung der Spindel entweder unmittelbar (Fig. ι und 6) oder vermittels eines Nebenventils (ν, Fig. 3) den Auslauf schliefst bezw. öffnet, beim Loslassen des Handgriffs (H) aber selbstthätig durch an die Spindel (o) angebrachte Gegengewichte in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66245C true DE66245C (de) |
Family
ID=339970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66245D Active DE66245C (de) | Selbstschliefsendes Ventil mit oder ohne Nebenauslauf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66245C (de) |
-
0
- DE DENDAT66245D patent/DE66245C/de active Active
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