DE355178C - Ventilsteuerung fuer Dampfmaschinen - Google Patents

Ventilsteuerung fuer Dampfmaschinen

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DE355178C
DE355178C DEL52555D DEL0052555D DE355178C DE 355178 C DE355178 C DE 355178C DE L52555 D DEL52555 D DE L52555D DE L0052555 D DEL0052555 D DE L0052555D DE 355178 C DE355178 C DE 355178C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • F01B25/02Regulating or controlling by varying working-fluid admission or exhaust, e.g. by varying pressure or quantity
    • F01B25/08Final actuators
    • F01B25/10Arrangements or adaptations of working-fluid admission or discharge valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/20Component parts, details, or accessories, not provided for in preceding subgroups of this main group

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Lift Valve (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Ventilsteuerung" für Dampfmaschinen, insbesondere für Lokomotiven. Die Neuerung besteht in erster Linie darin, daß an dem Ende einer in einem rohrartig geformten Ventilgehäuse angeordneten Einströmkammer für den Frischdampf je ein Einlaß- und Auslaßventil in einer Achse hintereinander angeordnet sind, wobei die Einlaßventile von einer ίο Steuerwelle und die beiden Auslaßventile von je einer besonderen Steuerwelle gesteuert werden. Dabei ist die Möglichkeit gegeben, beide Ventile einer Zylinderseite unter eine • gemeinsame Schluißkraft zu setzen.
Auf der Zeichnung sind1 zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch das Ventilgehäuse einer Dampfmaschine, wobei auf jeder Zylinderseite eine andere Ausführungsform der Steuerung gezeigt ist.
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie a-l· der Abb. 1.
Abb. 3 zeigt den Antrieb der Ventile in schaubildlicher Darstellung.
Das an den Zylinder 1 angegossene Ventilgehäuse 2 ist nach Art eines Hosenrohres geformt und enthält eine bis nahe an die Zylinderenden sich erstreckende Einströmkammer 3, der der Frischdampf in der Mitte durch einen Stutzen 4 zugeführt wird. In diesem rohrförmigen Gehäuse sind an den Zylinderend'en die Einströmventile 5 und die Ausströmventile 6 so angeordnet, daß das zusammengehörige Ventilpaar in ein und derselben Achse hintereinander angeordnet ist, und zwar das Einlaßventil 5 innen, das Auslaßventil 6 außen. In der gezeigten Ausführungsform liegen sämtliche Ventile in einer parallel zum Zylinder liegenden Achse. Hierbei öffnen die Einlaßventile nach außen und die Auslaßventile nach innen.
Die Einlaßventile 5 sitzen auf den Ventilspindeln 7 und werden von einer Steuerwelle 8 aus mittels Huibdaumen 9 gesteuert. 4-5 Die Steuerwelle 8 ist in einem Deckel 10 ge-
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lagert, der eine Bohrung 11 abschließt, die unmittelbar an der Zweigstelle des Hosenrohres quer zur Einströmkammer 3 verläuft j und die Hubdaumen 9 aufnimmt. Bei der in Abb. ι oben dargestellten Ausführungsform werden die Einlaßventile 5 durch Schlußfedern 12 geschlossen gehalten, die in den hohlen Ventilspindeln 13 der Auslaßventile 6 lagern und1 nicht nur die Einlaß ventile ζ, ίο sondern gleichzeitig auch die Auslaßventile 6 auf ihre Sitze anpressen. Die Ventilspindeln
13 der Auslaßventile 6 sind in den Deckeln
14 gelagert, die das Hosenrohr an beiden Enden abschließen. Die Steuerung der Aus-
«5 laß ventile 6 erfolgt durch je eine Steuerwelle 15 mit Hubdäumeri 16. Diese Steuerwellen sind in den Deckeln 14 gelagert und mittels außen sitzender Schwinghebel 17 und Gelenkstangen 18 mit dem auf der Steuerwelle 8 sitzenden Schwinghebel 19 verbunden, so daß alle drei Steuerwellen gemeinsam angetrieben werden (s. Abb. 3).
Der durch den Stutzen 4 zugeführte Frischdampf gelangt durch die Einströmkammer 3 und eines der geöffneten Einlaßventile S in den zum Zylinder führenden Überströmkanal 20. Hierbei wird beim öffnen des Ventils die Spannung der Schlußfeder 12 verstärkt, so daß während der Einlaßperiode das Auslaßventil mit verstärkter ' Federspannung auf seinen Sitz gedruckt wird. Während der Auslaßperiode dagegen öffnet das Auslaßventil 6, und wird nunmehr das Einlaßventil mit verstärkter Federspannung auf seinen Sitz gedruckt. Der Abdampf gelangt dann durch den Überströmkanal 20 und das geöffnete Auslaßventil in j den Abdampfkanal 21, der hinter dem Hosenrohr in einen Sammelraum 22 übergeht. Dieser Sammelraum, in den auch die Bohrung 11 einmündet, ist dann mittels des Stutzens 23 an die Abdampfleitung angeschlossen.
Die Wirkung der Schlußfeder 12 kann . auch durch die Wirkung irgendeines Druck- t mittels ersetzt werden. Eine diesbezügliche Ausführungsform ist in der Abb. 1 unten dargestellt. In diesem Falle ist in der hohlen Ventilspindel 24 des Auslaßventils 6 ein Differentialkolben 25 eingesetzt, dessen abgesetztes Ende 26 durch den Boden der hohlen j Ventilspindel- 24 ragt und sich gegen das ■ Einlaßventil 5 stützt. Der Innenraum 27 - der \"ent'ilspindel 24 wird unter Druck gesetzt, indem er vermittels der öffnungen 28 und des Anschlußstutzens 29 an irgend- ■ eine Druckquelle (beispielsweise an den Dampfkessel, an einen Druckluftbehälter ; oder an eine Preßölleitung) angeschlossen ist. j Der um den kleinen Kolben 26 liegende Kingraum 30 ist hierbei durch einen Kanal 31 6» ständig mit dem Auspuffraum 21 verbunden. Es werden daher die beiden ineinander gelagerten Teile 24 und 25 ständig auseinandergedrückt und dadurch auch das Auslaß- und Einlaßventil unter Druckschluß gehalten.
Wie ersichtlich, wird bei dieser Ausbildung der Ventilsteuerung· eine gedrängte Anordnung aller Steuerungsteile, ein einfaches, leicht zu bearbeitendes und- leicht zu isolierendes Ventilgehäuse erzielt. Das Ventilgehäuse kann hierbei mit dem Zylinder ein Gußstück bilden, oder es kann als besonderer Teil, der nur aus einem einfachen Hosenrohr mit den eingesetzten vier Ventilen ausgebildet ist, mit dem Zylinder durch einen Flansch verbunden sein,

Claims (5)

Patent- Ansprüche :
1. Ventilsteuerung für Dampfmaschinen, insbesondere für Lokomotivdampfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden einer in einem rohrartig geformten Ventil gehäuse (2) angeordneten Einströmkammer (3) je ein Einlaß- und Auslaßventil (5 bzw. 6) in einer Achse hintereinander angeordnet sind, wobei die Einlaßventile von einer Steuerwelle (8) und die beiden Auslaßventile durch je eine besondere Steuerwelle (15) gesteuert werden.
2. Ventilsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 'die Ventile je einer Zylinderseite einer beiden gemeinsamen Schlußkraft ausgesetzt sind.
3. Ventilsteuerung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine auf das Einlaß- und Ausläßventil zugleich einwirkende Schließfeder (12)', die beim Öffnen des einen Ventils den Schluß des anderen verstärkt.
4. Ventilsteuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der hohlen Ventilspindel (24) des Auslaßventils (6) ein Druckkolben (25) gelagert ist, wobei beide Teile, durch ein Druckmittel auseinandergehalten, den Druckschluß des Ein- und Auslaßventils Γ5 bzw. 6) vermitteln.
5. Ventilsteuerung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkolben (24) als Differentialkolben ausgebildet ist, wobei der durch seine abgesetzten Teile (26) und der Ventilspindelbohrung begrenzte Ringraum (30) ständig mit dem Auspuffraum in Verbindung steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL52555D 1921-03-10 1921-03-10 Ventilsteuerung fuer Dampfmaschinen Expired DE355178C (de)

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