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Technischer
Bereich
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Der Erfindungsgegenstand bezieht
sich auf eine Bremsenauslösevorrichtung
mit einem Auslösearm
für einen
handgehaltenen Arbeitswerkzeuggriff, bevorzugt ein Kettensägengriff
bestehend aus einem hinteren Griff mit einer Drosselbetätigung und einer
unter dem Griff angeordneten Grifföffnung, so dass der Auslösearm von
der Hand oder dem Arm des Benutzers betätigt wird, wenn die Säge ihre
Neigung in Bezug zu dem Unterarm des Benutzers ändert, z. B. bei dem Ereignis
eines Rückschlags
oder Sturzes, indem der Auslösearm
mittels eines Übertragungsmechanismus
eine Bremse betätigt,
um die Bewegung der Sägekette
zu stoppen.
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Hintergrund
der Erfindung
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Wenn eine Kettensäge benutzt wird, besteht die
Gefahr von mehreren Arten von schweren Unfällen. Es könnte so genannte Rückschlag-Unfälle geben,
d. h. das Sägeschwert
mit seiner rotierenden Sägekette
wird aufwärts
in Richtung auf den Sägenbediener
geschwenkt. Es könnte
Sturz-Unfälle
geben, wenn der Benutzer zum Beispiel ausrutscht und über die
Säge mit
ihrer rotierenden Sägekette
fällt. Um
die Gefahr von Schäden
beim Ereignis eines Rückschlags
zu reduzieren, ist die Kettensäge
normaler Weise mit einer Kettenbremse ausgerüstet, die von einem so genannten
Rückschlagwächter betätigt wird.
Dieser ist vor einem vorderen Griff der Kettensäge, einem so genannten Griffrahmen
angeordnet. Bei dem Vorgang eines Rückschlags trifft die Vorderhand
des Benutzers oft den Rückschlagwächter, der dann
die Kettenbremse betätigt.
Die Kettenbremse kann ebenfalls infolge der Trägheit des Rückschlagwächters betätigt werden, wenn ein schneller
Rückschlag
auftritt. Es kann jedoch Unfälle
infolge langsamer Rückschläge geben,
oder wenn der Benutzer über
die Säge
fällt,
wobei es ein großes
Risiko gibt, dass das oben erwähnte
Auslöseprinzip
nicht funktionieren könnte.
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Das schwedische Patent 441992 beschreibt eine
Auslösevorrichtung
für einen
Rückschlag wächter, der
so konstruiert ist, dass er durch die hintere Hand betätigt werden
kann. Ein Auslösegriff
ist oberhalb der hinteren Hand angeordnet und ist vollständig mechanisch
mit dem üblichen
Rückschlagwächter der
Kettensäge
verbunden, der vor dem vorderen Griffrahmen angeordnet ist. Der
Auslösegriff
ist dabei mit der Antriebseinheit verbunden, die nicht mit Vibrationsdämpfung ausgerüstet ist,
während
der hintere Griff wie auch der Griffrahmen gegen Vibration isoliert
sind. Dies ist ein klarer Nachteil. Eine umgestaltete Version ist
hergestellt und vermarktet worden, wobei ein Auslösegriff
an dem hinteren Griff angebracht ist und über einen Draht mit einem Auslösemechanismus
für die
Kettenbremse verbunden ist. Der Auslösearm ist als Hebel gestaltet,
der einige Zentimeter oberhalb der Drosselbetätigung der Säge gelagert
ist. Diese Anordnung der Lagerung hat zur Folge, dass der Winkel
des Bedienerarms nicht besonders gut mit dem Winkel des Auslösearms zusammen
wirkt, so dass der Auslösearm
sowohl bei leichtem Kontakt als auch bei starkem Kontakt gegen den
Arm scheuern kann, d.h. bei einem tatsächlichen Auslösen. Weiterhin
müsste
der Auslösedraht
bei dieser Konstruktion vollständig
ungeschützt
an der Außenseite
der Säge über einen
großen
Teil seiner Länge
verlegt werden. Hierdurch ergibt sich ein Risiko, dass er beschädigt werden
könnte.
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Zweck der Erfindung
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Zweck des Erfindungsgegenstandes
ist es, die erwähnten
Probleme bei einer Auslösevorrichtung
mit einem Auslösearm,
der in Verbindung mit dem hinteren Griff eines tragbaren Arbeitswerkzeugs angeordnet
ist, zu reduzieren.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Der oben erwähnte Zweck wird mit einer Vorrichtung
in Übereinstimmung
mit der Erfindung erreicht, deren Eigenschaften aus den angefügten Ansprüchen ersichtlich
sind.
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Die Auslösevorrichtung in Übereinstimmung mit
der Erfindung ist folglich dadurch charakterisiert, dass der Drehzapfen
des Auslösearms
entweder auf der Vorderseite oder auf der Unterseite der Grifföffnung angeordnet
ist. Hierdurch kann der Auslösearm eine
günstigere
Bewegungsgeometrie erhalten, die beim Vorgang eines Rückschlags
etc. besser der Bewegung des Arms entspricht. Verglichen mit den
bekannten Lösungen
könnte
solch eine Veränderung als
offensichtlich erscheinen. Jedoch bedeutet dies, dass eine grosse
Anzahl Ände rungen
an dem Werkzeug gemacht werden müssen,
um diese Anordnung des Drehzapfens des Auslösearms zu ermöglichen. Das
Griffteil muss angepasst sein, um Platz für den Auslösearm zu machen, dem wiederum
eine komplizierte Gestaltung gegeben werden muss, um mit dem Griffteil
zusammen zu wirken, ohne den notwendigen Raum in der Grifföffnung einzuschränken. Die
Anordnung des Drehzapfens des Auslösearms hat auch zur Folge,
dass dem Auslösemechanismus
eine besser geschützte
Anordnung gegeben werden kann, z. B. kann der Übertragungsdraht vollständig geschützt verlegt
werden, wie ihm gleichzeitig eine beträchtlich kürzere und direktere Verlegung
gegeben werden kann, als in der früher bekannten Konstruktion.
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Die Erfindung soll hauptsächlich für Kettensägen benutzt
werden, die von Verbrennungskraftmaschinen oder Elektromotoren angetrieben
werden. Sie kann jedoch auch für
tragbare Arbeitswerkzeuge mit einem hinteren Griff hauptsächlich Werkzeuge
des Typs zum Trennen, verwendet werden. Ein Beispiel ist eine Kettensäge, die
mit einem Sägedraht
oder ähnlichem
an Stelle einer Sägekette
versehen ist. Ein anderes Beispiel ist eine Trennmaschine, zumindest
wenn sie mit einer relativ kleinen und leichten Trendscheibe versehen
ist. Denn eine große Trennscheibe
hat ein sehr großes
Trägheitsmoment. Wenn
deren Drehgeschwindigkeit durch eine ausgelöste Bremse schnell gestoppt
werden muss, würde dies
in einem sehr starken Reaktionsmoment resultieren, das geeignet
ist, das Werkzeug abwärts
zu drehen. Dann gibt es ein großes
Risiko, dass der Bediener seinen Fuß oder Knochen schneidet, bevor die
Scheibe gestoppt ist.
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Weitere Merkmale und Vorteile der
Erfindung werden aus der detaillierten Beschreibung der bevorzugten
Ausführungen
und mit Unterstützung
der Zeichnungsfiguren ersichtlich.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die Erfindung wird im Folgenden in
näherer Einzelheit
anhand von verschiedenen Ausführungen mit
Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen die
gleichen Nummern in den unterschiedlichen Figuren einander entsprechende
Teile bestimmen.
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1 zeigt
eine Seitenansicht einer Kettensäge,
die in Übereinstimmung
mit der Erfindung mit einer Auslösevorrichtung
ausgestattet ist.
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2 zeigt
einen stark vergrößerten partiellen
Querschnitt entlang der Linie II-II aus 1. Hierbei wird illustriert, wie eine
seitliche Führung
zwischen dem Auslösearm
und dem hinteren Griff angeordnet ist. Der hintere Griff ist nur
teilweise in einer Schnittansicht gezeigt.
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3 illustriert
einen gedachten partiellen Querschnitt entsprechend dem aus 2, aber für eine erste
alternative Ausführung
der seitlichen Führung
zwischen dem Auslösearm
und dem hinteren Griff . Die Vergrößerung ist ungefähr halb
so groß wie in 2. Nur die Umrisse des Arms
und des Griffs sind gezeigt.
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4 illustriert
einen gedachten partiellen Querschnitt entsprechend dem aus 3, aber für eine zweite
alternative Ausführung
der seitlichen Führung
zwischen dem Auslösearm
und dem hinteren Griff.
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5 zeigt
ein Kupplungsgehäuse
von der Seite mit einer Bandbremse und einem Mechanismus zu deren
Betätigung.
Das Kupplungsgehäuse
ist von der entgegengesetzten Seite gezeigt und in einem größeren Maßstab, verglichen
mit 1, z. B. zeigt 5 die Rückseite des Kupplungsgehäuses mit
Komponenten.
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Beschreibung
von bevorzugten Ausführungen
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In der teilweise schematischen 1 bezeichnet Bezugszeichen 2 eine
Kettensäge
oder eine Motorsäge
mit einem Sägeschwert 20 und
einer Sägekette 21.
Im Folgenden ist vorwärts
als in die Richtung des Sägeschwerts 20 gemeint,
während
abwärts
auch abwärts
in der Figur meint. Zum Beispiel könnte die Säge auf den Boden, der mit Bezugszeichen 22 bezeichnet
ist, gelegt werden. Die Säge
hat einen gewöhnlichen
Griffrahmen 24 mit einem vor ihm angeordneten Rückschlagwächter 23.
Sie hat einen hinteren Griff 3 mit einer Drosselbetätigung 4 und einer
Grifföffnung 5,
die unter dem Griff 3 angeordnet ist. Ein Kupplungsgehäuse 25 ist
mit einer Bremsvorrichtung versehen, die von dem Rückschlagwächter 23 betätigt wird,
wenn dieser sich vorwärts
dreht. Dieser ist drehbar an dem Drehpunkt 26 angeordnet.
All dies ist konventionell und wird deshalb nicht in näherem Detail
beschrieben. Was charakteristisch ist, sind der Auslösearm 1 und
der Übertragungsmechanismus 6, 7, 8,
der eine Bremse 9 betätigt,
so dass diese die Bewegung der Sägekette
stoppt, wenn der Auslösearm 1 über dem
Griff 3 veranlasst wird, eine Drehung in Richtung des Pfeils 29 um
den Drehzapfen 10 des Auslösearms auszuführen. Dieser
Drehzapfen ist vor der Grifföffnung 5 angeordnet.
Hierdurch wird eine günstige
Bewegungsgeometrie bewirkt, wobei sich das vorstehende äußere Ende 13 des
Arms vorwärts
und aufwärts
bewegt, wie durch den Pfeil 29 gezeigt ist. Der hintere
Griff 3 ist in der Griffeinheit 15 angeordnet,
welche sich unter dem Sägekörper erstreckt
und an dem der vordere Griffrahmen 24 befestigt ist, teilweise
an der Unterseite der Säge
an dem einen Ende des Griffrahmens und teilweise an dem anderen
Ende des Griffrahmens. Diese Einheit, die auf diese Weise beide,
den vorderen Griff und den hinteren Griff enthält, ist dann antivibrationsmäßig an dem
anderen Teil der Säge
angeordnet. Normalerweise ist der Kraftstofftank auch in diese antivibrationsmäßig befestigte
Griffeinheit integriert. Unterhalb seines Drehzapfens 10 ist
der Auslösearm 1 von
einer Abdeckung 30 geschützt. Diese ist an ihrer Unterseite
aufgeschnitten, um so das andere äußere Ende 19 des Schwerts
klar zu illustrieren, das mit einem Teil des Übertragungsmechanismus verbunden
ist, zum Beispiel einem Draht 6. Der Draht 6 erstreckt
sich in seiner Hülle 7.
Der Draht mit seiner Hülle
ist innerhalb des Griffrahmens 24 angeordnet, welcher in
der Zeichnung in einer geschnittenen Weise gezeigt ist, um den Draht
in seiner Hülle zu
illustrieren. Der Griffrahmen 24 ist folglich an der Griffeinheit
befestigt, die beides enthält,
den vorderen Griff und den hinteren Griff.
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Weiterhin ist in diesem Fall der
Auslösearm 1 als
zweiarmiger Hebel ausgeführt.
Weiterhin besteht er aus einem Unterteil 27 und einem Oberteil 28.
Diese sind drehbar miteinander an dem Drehpunkt 34 verbunden
und federnd gegen einen Anschlag in der Position, wie in der Figur
gezeigt ist, gespannt. Dieses wird aus einem geschnittenen Bereich
angrenzend an den Drehzapfen ersichtlich. Dies bedeutet folglich,
dass die Teile 27 und 28 unter Beanspruchung in
Richtung des Pfeils 29 auf Stoss miteinander verbunden
sind. Wenn andererseits eine Beanspruchung in entgegen gesetzter
Richtung auftritt, kann das Teil 28 in Beziehung zu dem
Teil 27 unter Federbelastung rotieren. Dieses ist ein Merkmal,
das angewandt wird, um den Auslösearm 1 in
dem Fall daran zu hindern zu zerbrechen, wenn die Säge eingeklemmt
würde oder ähnliches.
Dieses Merkmal ist jedoch nicht absolut notwendig. Die Fig. zeigt
eine sehr bevorzugte Ausbildung des Auslösearms, wobei der Drehzapfen
vor der Grifföffnung,
jedoch in Verbindung mit einer Vorderseite der Grifföffnung angeordnet
ist. Ihn noch weiter vor der Grifföffnung anzuordnen, würde kein
Vorteil sein, und ihn direkt an der Grifföffnung zu platzieren würde dazu
führen,
dass der Auslösearm
in diese etwas eindringen würde, was
nachteilig , aber immer noch möglich
ist, wenn die Größe der Grifföffnung 5 angepasst
würde.
Der Drehzapfen 10 könnte
offensichtlich genauso entweder aufwärts oder abwärts unter
Beibehaltung der Funktion als zweiarmiger Hebel versetzt werden.
Es ist jedoch auch möglich,
den Drehzapfen 10 in Verbindung mit der Unterseite 12 der
Grifföffnung
zu platzieren. Im Fall, dass der Auslösearm als einarmiger Hebel
ausgeführt
ist, könnte
dann die illustrierte Anordnung der Befestigung des Drahtes in der
Tat beibehalten werden. Die Bewegungsrichtung des Drahtes und das
Hebelverhältnis
würden
natürlich dadurch
beeinflusst werden, wo der Drehzapfen angeordnet ist, aber es ist
offensichtlich, dass er in Verbindung mit entweder einer Vorderseite
oder einer Unterseite der Grifföffnung
angeordnet sein kann. Und natürlich
auch jede Zwischenanordnung zwischen diesen beiden. Das andere Ende 19 des
Hebels ist vorzugsweise mit Öffnungen
zur Drahtbefestigung in der üblichen
Weise versehen, wie zum Beispiel bei Fahrradhandbremsen. Wie aus 1 ersichtlich wird, ist
der untere Teil des Drahtes hinter der Abdeckung 30 und
dem Griffrahmen 24 vollständig geschützt angeordnet. Er hat einen
sehr kurzen und geraden Verlauf. Über seine gesamte Länge ist er
dadurch geschützt,
indem er entweder unterhalb oder tiefer als die Abdeckung 30,
der Griffrahmen 24 und das Kupplungsgehäuse 25 liegt. Offensichtlich ist
dies ein größerer Vorteil.
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Wie aus l deutlich
wird, hat der Auslösearm 1 eine
große
Gesamtlänge.
In der rauhen Umgebung, in der diese Produkte benutzt werden, besteht
ein großes
Risiko, dass der Arm 1 unter einer Belastung in eine Menge
von unterschiedlichen Richtungen, auch seitwärts, stehen könnte. Dieses
würde zu
sehr starken Beanspruchungen des Auslösearms und seiner Befestigung
an dem Drehzapfen 10 führen.
Deshalb ist der Arm vorzugsweise so ausgebildet, dass er an einem
bestimmten Teil des Auslösearms 1,
der zwischen seinem Drehzapfen 10 und seinem vorstehenden äußeren Ende 13 über dem hinteren
Griff liegt, seitlich geführt
wird. In den 2-4 werden einige Beispiele
solcher Führungen gezeigt,
die in vielen verschiedenen Arten angeordnet sein können, Aus
praktischen Gründen
ist es bevorzugt, dass der Auslösearm 1 im
Wesentlichen auf einer Seite des hinteren Griffs 3 angeordnet
ist und auf einer Seite der Griffeinheit 15 herab verläuft. In den
gezeigten Beispielen ist dies auf der linken Seite, von vorne gesehen
und rückwärts zur
Richtung der Säge.
Eine Anordnung auf der rechten Seite ist natürlich auch denkbar.
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2 zeigt
weiterhin eine stark vergrößerte Teilschnittansicht
entlang der Linie II-II entsprechend zu 1. Der Auslösearm 1 ist mit einem
vorstehenden Teil 18 versehen, das so angeordnet ist, dass
es eine Nut 17 zwischen sich selbst und dem anderen Teil
des Auslösearms
bildet. Ein Teil 16, das von dem Griff hervor steht, ist
als Haken 16 oder L-Profil geformt und ragt abwärts in die
Nut 17 hinein. Dadurch ist die seitliche Führung gebildet.
Der Haken 16 wird gebildet, indem eine Öffnung zwischen dem Endpunkt 50 des
Hakens und der oberen Kante 51 der Seitenwand 52 des
Griffs 3 vorhanden ist. Da diese Öffnung normalerweise abwärts zeigt,
gibt es wenig Risiko, dass Schmutzpartikel in den Griff durch die Öffnung eindringen
könnten.
Offensichtlich könnten die
Teile jedoch auch umgekehrt angeordnet sein, so dass die Öffnung aufwärts zeigt.
Das vorstehende Teil 18 ragt folglich aufwärts in diese Öffnung hinein, die
eine geeignete Länge
senkrecht zur Ebene des Papiers hat, so dass das vorstehende Teil 18,
und folglich der Auslösearm,
sich eine gewünschte
Distanz in die entsprechende Richtung bewegen kann. Deshalb wird
das vorstehende Teil von dem Griff 3, das ist der Haken 16,
wenigstens auf einer Seite dieser Öffnung bevorzugt mit einer
Seitenwand oder Endwand abschließen.
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Hierdurch ergibt sich wenigstens
eine Endwand, die den Haken 16 mit der Seite 52 des Griffs 3 verbindet.
Der untere Teil der Endwand erstreckt sich zwischen den Punkten 50 und 51 entsprechend
der strichpunktierten Linie. Dies verstärkt den Haken 16 wesentlich,
wie er gleichzeitig bevorzugt als Anschlag 14 für das vorstehende
Teil 18 des Auslösearms 1 dient.
Die Endwand ist folglich oberhalb der Ebene des Papiers angeordnet.
Der Anschlag 14 ist folglich mit der seitlichen Führung integriert,
und beide sind auf dem Griff 3 angeordnet. Der Anschlag könnte auch
irgendwo anders auf der Griffeinheit 15 angeordnet sein,
z. B. so, dass er mit dem Auslösearm
an einem Abschnitt zusammen wirkt, der zwischen seinem Drehzapfen
und seinem anderen äußeren Ende 19 angeordnet
ist. Der Anschlag ist jedoch bevorzugt so an dem Werkzeug angeordnet, dass
er mit dem Auslösearm
an einem Abschnitt zusammen wirkt, der zwischen seinem Drehzapfen 10 und
seinem äußeren Ende 13 oberhalb
des hinteren Griffs angeordnet ist, so dass, wenn Hand oder Arm des
Bedieners den Auslösearm
heftig betätigt,
dieser gegen den Anschlag 14 gepresst wird, was zu weniger
Beanspruchungen auf den Hebel und den Übertragungsmechanismus 6, 7, 8 führt. Der
Teil des Auslösearms,
der mit dieser Seitenführung
versehen ist, kann entweder das Unter teil 27, wie in der
Figur gezeigt, oder das Oberteil 28 sein. Dies schließt ebenfalls
die Seitenführungen
gemäss
der 3 und 4 ein.
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3 illustriert
einen Auslösearm 1 mit
einem vorstehenden Teil 53, das so ausgebildet ist, dass
es eine so breite Nut 54 zwischen sich selbst und dem anderen
Teil des Auslösearms 1 bildet,
dass der Griff 3 in die Nut 54 hinein geht. Der
Auslösearm sitzt
folglich teilweise rittlings zu dem Griff 3, was durch
eine durchgehende Linie illustriert ist. Der Arm könnte jedoch
auch heruntergezogen sein, wie durch die strichpunktierte Linie
gezeigt ist, so dass er vollständig
rittlings zu dem Griff 3 angeordnet ist. Die abwärts gerichtete
Verlängerung
des Teils 53 könnte folglich
auch in der Griffeinheit 15 gelagert sein. Dadurch wird
eine erheblich breitere Zapfenbreite für den Auslösearm 1 geschaffen.
Das Teil 53 könnte auch
sehr dünn
gemacht werden, da die nach links gerichteten Kräfte zu Spannungen in dem Teil 53 führen, während alle
Kräfte
nach rechts dadurch aufgenommen werden, dass der Arm 1 gegen
den Griff 3 drückt.
Eine breitere Zapfenbreite würde
dadurch zu einer etwas unterschiedlichen Seitenführung führen. Vorzugsweise hat der
Griff 3 auch einen vorstehenden Anschlag 14.
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In 4 ist
der Anschlag 14 als vorstehendes Teil 54 ausgebildet,
das ein äußeres Teil 55 hat, das
eine Nut zwischen sich selbst und dem eigentlichen Griff 3 bildet.
Die Breite der Nut ist so ausgebildet, dass der Betätigungsarm
innerhalb von ihr angeordnet sein kann. Dadurch wird der Auslösearm seitlich
geführt.
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Die in den 2-4 illustrierten
Seitenführungen
sind alle an einem Teil des Auslösearms
angeordnet, der zwischen seinem Drehzapfen 10 und seinem
vorstehenden äußeren Ende 13 oberhalb
des hinteren Griffs angeordnet ist. Diese Führungen sind für einen
Auslösearm
nützlich,
der sowohl als zweiarmiger Hebel als auch als einarmiger Hebel ausgebildet
ist.
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Für
einen Auslösearm,
der als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, kann die Seitenführung beide Male
an dem oberen Teil des Auslösearms,
wie oben beschrieben, ausgeführt
werden, oder in entsprechender Weise an dem unteren Teil, der zwischen seinem
Drehzapfen 10 und seinem äußeren Ende 19 angeordnet
ist. Der Auslösearm
kann auch seitlich geführt
werden, indem er bei Belastung in Richtung auf die Griffeinheit
an einem oberen Teil an der Griffeinheit 15 anliegt oder
bei Belastung in entgegengesetzter Richtung an einem unteren Teil
an der Griffeinheit anliegt, der zwischen dem Drehzapfen 10 des Auslösearms und
seinem äußeren Ende 19 liegt.
Der Auslösearm
ist dann in allen Fällen
wenigstens an einem Teil des Auslösearms seitlich geführt, der
zwischen seinem Drehpunkt und seinem entsprechenden äußeren Ende 13, 19 liegt.
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Bisher haben wir die Bedingungen
untersucht, die für
die Lagerung und Führung
des Auslösearms 1 gültig sind.
Im Folgenden soll kurz beschrieben werden, wie die Bewegung des
Auslösearms
entsprechend des Pfeils 29 die Bremse 9 betätigt, um
die Bewegung der Sägekette
zu stoppen. Wie oben erwähnt,
ist der Draht 6 an dem äußeren Ende 19 des
Auslösearms
befestigt. Der Draht erstreckt sich innerhalb seiner Hülle 7 aufwärts zu einem
Halter 46, der an dem Motorkörper des Werkzeugs angebracht
ist. Der Halter 46 hat eine Laufrolle 8, die in
Längsrichtung
des Halters beweglich ist und in Richtung weg vom Auslösearm 1 federt.
Der Draht 6 ist an dieser Laufrolle 8 angebracht.
Das heißt, wenn
der Auslösearm 1 in
Richtung entsprechend dem Pfeil 29 rotiert, wird der Draht 6 die
Laufrolle 8 gegen die Federkraft der Rückstellfeder 47 ziehen. Die
Laufrolle 8 hat eine Öffnung 44.
In diese Öffnung kann
ein Stift beim Anbringen des Kupplungsgehäuses eindringen. Der Stift
ist ein Teil einer Komponente der Bremse 9. Die Bremse 9 wirkt
gegen die äußere Peripherie
einer Kupplungstrommel 45, die um das Kurbelwellenzentrum 56 rotiert,
wie aus 1 ersichtlich
wird.
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5 zeigt
dann das Kupplungsgehäuse 25 von
seiner Rückseite,
so dass die Bremse 9 sichtbar wird. Das Kurbelwellenzentrum 56 wird
aus 5 und 1 deutlich. Die Kupplungstrommel 45 rotiert um
dieses Zentrum. Sie hat eine zylindrische äußere Oberfläche, die auf der Innenseite
von der Zentrifugalkupplung des Motors beaufschlagt wird, und auf der
Außenseite
von einem Bremsband 35 beaufschlagt wird, das mit der Bremse 9 integriert
ist, die vollständig
in dem Kupplungsgehäuse 25 angeordnet ist.
Die Bremse 9 hat ein Bremsband 35, das sich um die
Kupplungstrommel 45 herum eine Umdrehung überlagernd
erstreckt. Sein eines Ende ist an dem Kupplungsgehäuse angebracht,
während
sein anderes Ende an einer zusammen gedrückten Druckfeder 36 angebracht
ist. Die Druckfeder wird durch einen Kippverbindungs-Mechanismus 37 und 38 zusammen
gedrückt
gehalten. Das Teil 38 hat flügelförmige Vorsprünge 39.
Diese werden durch den Rückschlagwächter betätigt, so
dass das Teil 38 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht
wird, wenn der Rückschlagwächter vorwärts in Richtung
Sägeschwert
gestoßen
wird. Hierdurch ist der Kippverbindungs-Mechanismus nicht länger in
der Lage, die Druckfeder 36 zusammengedrückt zu halten,
und dadurch wird die Druckfeder das eine Ende des Bremsbands 35 anziehen,
so dass sich das Bremsband gegen die darin rotierende Bremstrommel
fest anlegt. Dies ist vollkommen konventionell und wird deshalb nicht
in weiteren Einzelheiten beschrieben. Jedoch ist andererseits ein
drehbarer Arm 40 an dem Drehpunkt 41 in dem Kupplungsgehäuse angezapft.
Sein eines Ende 42 ist gegen das Teil 38 des Kippverbindungs-Mechanismus gepresst.
Das andere Ende des drehbaren Arms ist mit einem Stift 43 versehen.
Beim Anbringen des Kupplungsgehäuses
kann dieser Stift in eine Öffnung 44 eindringen,
die an der Rolle 8 angeformt ist, welche von dem Auslösedraht 6 in
dem Halter 46 gegen die Wirkung der Rückstellfeder 47 gezogen
wird. Da der Stift 43 in die Öffnung 44 passt, muss
das Kupplungsgehäuse
nicht permanent mit dem Auslösedraht 6 verbunden
sein, was den Auseinanderbau der Säge in den meisten Fällen vereinfacht.
Folglich, wenn der Auslösedraht 6 den
Stift 43 zieht, kann das andere Ende des drehbaren Arms 40 auf
das Teil 38 des Kippverbindungs-Mechanismus drücken, so
dass dieses abgewinkelt und die Feder entlastet wird, um so die
Bremse fest zu stellen. Nach Entlastung wird der Auslösemechanismus
in seine ursprüngliche
Position zurückgesetzt,
indem der Rückschlagwächter 23 gegen
den Griffrahmen 24 gezogen wird, was zur Folge hat, dass
das Teil 38 in Uhrzeigerrichtung entsprechend 5 gedreht wird.