DE60004098T2 - Auslösevorricht für eine kettenbremseinrichtung - Google Patents

Auslösevorricht für eine kettenbremseinrichtung Download PDF

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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B17/00Chain saws; Equipment therefor
    • B27B17/08Drives or gearings; Devices for swivelling or tilting the chain saw
    • B27B17/083Devices for arresting movement of the saw chain

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Description

  • Technischer Bereich
  • Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf eine Bremsenauslösevorrichtung mit einem Auslösearm für einen handgehaltenen Arbeitswerkzeuggriff, bevorzugt ein Kettensägengriff bestehend aus einem hinteren Griff mit einer Drosselbetätigung und einer unter dem Griff angeordneten Grifföffnung, so dass der Auslösearm von der Hand oder dem Arm des Benutzers betätigt wird, wenn die Säge ihre Neigung in Bezug zu dem Unterarm des Benutzers ändert, z. B. bei dem Ereignis eines Rückschlags oder Sturzes, indem der Auslösearm mittels eines Übertragungsmechanismus eine Bremse betätigt, um die Bewegung der Sägekette zu stoppen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Wenn eine Kettensäge benutzt wird, besteht die Gefahr von mehreren Arten von schweren Unfällen. Es könnte so genannte Rückschlag-Unfälle geben, d. h. das Sägeschwert mit seiner rotierenden Sägekette wird aufwärts in Richtung auf den Sägenbediener geschwenkt. Es könnte Sturz-Unfälle geben, wenn der Benutzer zum Beispiel ausrutscht und über die Säge mit ihrer rotierenden Sägekette fällt. Um die Gefahr von Schäden beim Ereignis eines Rückschlags zu reduzieren, ist die Kettensäge normaler Weise mit einer Kettenbremse ausgerüstet, die von einem so genannten Rückschlagwächter betätigt wird. Dieser ist vor einem vorderen Griff der Kettensäge, einem so genannten Griffrahmen angeordnet. Bei dem Vorgang eines Rückschlags trifft die Vorderhand des Benutzers oft den Rückschlagwächter, der dann die Kettenbremse betätigt. Die Kettenbremse kann ebenfalls infolge der Trägheit des Rückschlagwächters betätigt werden, wenn ein schneller Rückschlag auftritt. Es kann jedoch Unfälle infolge langsamer Rückschläge geben, oder wenn der Benutzer über die Säge fällt, wobei es ein großes Risiko gibt, dass das oben erwähnte Auslöseprinzip nicht funktionieren könnte.
  • Das schwedische Patent 441992 beschreibt eine Auslösevorrichtung für einen Rückschlag wächter, der so konstruiert ist, dass er durch die hintere Hand betätigt werden kann. Ein Auslösegriff ist oberhalb der hinteren Hand angeordnet und ist vollständig mechanisch mit dem üblichen Rückschlagwächter der Kettensäge verbunden, der vor dem vorderen Griffrahmen angeordnet ist. Der Auslösegriff ist dabei mit der Antriebseinheit verbunden, die nicht mit Vibrationsdämpfung ausgerüstet ist, während der hintere Griff wie auch der Griffrahmen gegen Vibration isoliert sind. Dies ist ein klarer Nachteil. Eine umgestaltete Version ist hergestellt und vermarktet worden, wobei ein Auslösegriff an dem hinteren Griff angebracht ist und über einen Draht mit einem Auslösemechanismus für die Kettenbremse verbunden ist. Der Auslösearm ist als Hebel gestaltet, der einige Zentimeter oberhalb der Drosselbetätigung der Säge gelagert ist. Diese Anordnung der Lagerung hat zur Folge, dass der Winkel des Bedienerarms nicht besonders gut mit dem Winkel des Auslösearms zusammen wirkt, so dass der Auslösearm sowohl bei leichtem Kontakt als auch bei starkem Kontakt gegen den Arm scheuern kann, d.h. bei einem tatsächlichen Auslösen. Weiterhin müsste der Auslösedraht bei dieser Konstruktion vollständig ungeschützt an der Außenseite der Säge über einen großen Teil seiner Länge verlegt werden. Hierdurch ergibt sich ein Risiko, dass er beschädigt werden könnte.
  • Zweck der Erfindung
  • Zweck des Erfindungsgegenstandes ist es, die erwähnten Probleme bei einer Auslösevorrichtung mit einem Auslösearm, der in Verbindung mit dem hinteren Griff eines tragbaren Arbeitswerkzeugs angeordnet ist, zu reduzieren.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Der oben erwähnte Zweck wird mit einer Vorrichtung in Übereinstimmung mit der Erfindung erreicht, deren Eigenschaften aus den angefügten Ansprüchen ersichtlich sind.
  • Die Auslösevorrichtung in Übereinstimmung mit der Erfindung ist folglich dadurch charakterisiert, dass der Drehzapfen des Auslösearms entweder auf der Vorderseite oder auf der Unterseite der Grifföffnung angeordnet ist. Hierdurch kann der Auslösearm eine günstigere Bewegungsgeometrie erhalten, die beim Vorgang eines Rückschlags etc. besser der Bewegung des Arms entspricht. Verglichen mit den bekannten Lösungen könnte solch eine Veränderung als offensichtlich erscheinen. Jedoch bedeutet dies, dass eine grosse Anzahl Ände rungen an dem Werkzeug gemacht werden müssen, um diese Anordnung des Drehzapfens des Auslösearms zu ermöglichen. Das Griffteil muss angepasst sein, um Platz für den Auslösearm zu machen, dem wiederum eine komplizierte Gestaltung gegeben werden muss, um mit dem Griffteil zusammen zu wirken, ohne den notwendigen Raum in der Grifföffnung einzuschränken. Die Anordnung des Drehzapfens des Auslösearms hat auch zur Folge, dass dem Auslösemechanismus eine besser geschützte Anordnung gegeben werden kann, z. B. kann der Übertragungsdraht vollständig geschützt verlegt werden, wie ihm gleichzeitig eine beträchtlich kürzere und direktere Verlegung gegeben werden kann, als in der früher bekannten Konstruktion.
  • Die Erfindung soll hauptsächlich für Kettensägen benutzt werden, die von Verbrennungskraftmaschinen oder Elektromotoren angetrieben werden. Sie kann jedoch auch für tragbare Arbeitswerkzeuge mit einem hinteren Griff hauptsächlich Werkzeuge des Typs zum Trennen, verwendet werden. Ein Beispiel ist eine Kettensäge, die mit einem Sägedraht oder ähnlichem an Stelle einer Sägekette versehen ist. Ein anderes Beispiel ist eine Trennmaschine, zumindest wenn sie mit einer relativ kleinen und leichten Trendscheibe versehen ist. Denn eine große Trennscheibe hat ein sehr großes Trägheitsmoment. Wenn deren Drehgeschwindigkeit durch eine ausgelöste Bremse schnell gestoppt werden muss, würde dies in einem sehr starken Reaktionsmoment resultieren, das geeignet ist, das Werkzeug abwärts zu drehen. Dann gibt es ein großes Risiko, dass der Bediener seinen Fuß oder Knochen schneidet, bevor die Scheibe gestoppt ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungen und mit Unterstützung der Zeichnungsfiguren ersichtlich.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird im Folgenden in näherer Einzelheit anhand von verschiedenen Ausführungen mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen die gleichen Nummern in den unterschiedlichen Figuren einander entsprechende Teile bestimmen.
  • 1 zeigt eine Seitenansicht einer Kettensäge, die in Übereinstimmung mit der Erfindung mit einer Auslösevorrichtung ausgestattet ist.
  • 2 zeigt einen stark vergrößerten partiellen Querschnitt entlang der Linie II-II aus 1. Hierbei wird illustriert, wie eine seitliche Führung zwischen dem Auslösearm und dem hinteren Griff angeordnet ist. Der hintere Griff ist nur teilweise in einer Schnittansicht gezeigt.
  • 3 illustriert einen gedachten partiellen Querschnitt entsprechend dem aus 2, aber für eine erste alternative Ausführung der seitlichen Führung zwischen dem Auslösearm und dem hinteren Griff . Die Vergrößerung ist ungefähr halb so groß wie in 2. Nur die Umrisse des Arms und des Griffs sind gezeigt.
  • 4 illustriert einen gedachten partiellen Querschnitt entsprechend dem aus 3, aber für eine zweite alternative Ausführung der seitlichen Führung zwischen dem Auslösearm und dem hinteren Griff.
  • 5 zeigt ein Kupplungsgehäuse von der Seite mit einer Bandbremse und einem Mechanismus zu deren Betätigung. Das Kupplungsgehäuse ist von der entgegengesetzten Seite gezeigt und in einem größeren Maßstab, verglichen mit 1, z. B. zeigt 5 die Rückseite des Kupplungsgehäuses mit Komponenten.
  • Beschreibung von bevorzugten Ausführungen
  • In der teilweise schematischen 1 bezeichnet Bezugszeichen 2 eine Kettensäge oder eine Motorsäge mit einem Sägeschwert 20 und einer Sägekette 21. Im Folgenden ist vorwärts als in die Richtung des Sägeschwerts 20 gemeint, während abwärts auch abwärts in der Figur meint. Zum Beispiel könnte die Säge auf den Boden, der mit Bezugszeichen 22 bezeichnet ist, gelegt werden. Die Säge hat einen gewöhnlichen Griffrahmen 24 mit einem vor ihm angeordneten Rückschlagwächter 23. Sie hat einen hinteren Griff 3 mit einer Drosselbetätigung 4 und einer Grifföffnung 5, die unter dem Griff 3 angeordnet ist. Ein Kupplungsgehäuse 25 ist mit einer Bremsvorrichtung versehen, die von dem Rückschlagwächter 23 betätigt wird, wenn dieser sich vorwärts dreht. Dieser ist drehbar an dem Drehpunkt 26 angeordnet. All dies ist konventionell und wird deshalb nicht in näherem Detail beschrieben. Was charakteristisch ist, sind der Auslösearm 1 und der Übertragungsmechanismus 6, 7, 8, der eine Bremse 9 betätigt, so dass diese die Bewegung der Sägekette stoppt, wenn der Auslösearm 1 über dem Griff 3 veranlasst wird, eine Drehung in Richtung des Pfeils 29 um den Drehzapfen 10 des Auslösearms auszuführen. Dieser Drehzapfen ist vor der Grifföffnung 5 angeordnet. Hierdurch wird eine günstige Bewegungsgeometrie bewirkt, wobei sich das vorstehende äußere Ende 13 des Arms vorwärts und aufwärts bewegt, wie durch den Pfeil 29 gezeigt ist. Der hintere Griff 3 ist in der Griffeinheit 15 angeordnet, welche sich unter dem Sägekörper erstreckt und an dem der vordere Griffrahmen 24 befestigt ist, teilweise an der Unterseite der Säge an dem einen Ende des Griffrahmens und teilweise an dem anderen Ende des Griffrahmens. Diese Einheit, die auf diese Weise beide, den vorderen Griff und den hinteren Griff enthält, ist dann antivibrationsmäßig an dem anderen Teil der Säge angeordnet. Normalerweise ist der Kraftstofftank auch in diese antivibrationsmäßig befestigte Griffeinheit integriert. Unterhalb seines Drehzapfens 10 ist der Auslösearm 1 von einer Abdeckung 30 geschützt. Diese ist an ihrer Unterseite aufgeschnitten, um so das andere äußere Ende 19 des Schwerts klar zu illustrieren, das mit einem Teil des Übertragungsmechanismus verbunden ist, zum Beispiel einem Draht 6. Der Draht 6 erstreckt sich in seiner Hülle 7. Der Draht mit seiner Hülle ist innerhalb des Griffrahmens 24 angeordnet, welcher in der Zeichnung in einer geschnittenen Weise gezeigt ist, um den Draht in seiner Hülle zu illustrieren. Der Griffrahmen 24 ist folglich an der Griffeinheit befestigt, die beides enthält, den vorderen Griff und den hinteren Griff.
  • Weiterhin ist in diesem Fall der Auslösearm 1 als zweiarmiger Hebel ausgeführt. Weiterhin besteht er aus einem Unterteil 27 und einem Oberteil 28. Diese sind drehbar miteinander an dem Drehpunkt 34 verbunden und federnd gegen einen Anschlag in der Position, wie in der Figur gezeigt ist, gespannt. Dieses wird aus einem geschnittenen Bereich angrenzend an den Drehzapfen ersichtlich. Dies bedeutet folglich, dass die Teile 27 und 28 unter Beanspruchung in Richtung des Pfeils 29 auf Stoss miteinander verbunden sind. Wenn andererseits eine Beanspruchung in entgegen gesetzter Richtung auftritt, kann das Teil 28 in Beziehung zu dem Teil 27 unter Federbelastung rotieren. Dieses ist ein Merkmal, das angewandt wird, um den Auslösearm 1 in dem Fall daran zu hindern zu zerbrechen, wenn die Säge eingeklemmt würde oder ähnliches. Dieses Merkmal ist jedoch nicht absolut notwendig. Die Fig. zeigt eine sehr bevorzugte Ausbildung des Auslösearms, wobei der Drehzapfen vor der Grifföffnung, jedoch in Verbindung mit einer Vorderseite der Grifföffnung angeordnet ist. Ihn noch weiter vor der Grifföffnung anzuordnen, würde kein Vorteil sein, und ihn direkt an der Grifföffnung zu platzieren würde dazu führen, dass der Auslösearm in diese etwas eindringen würde, was nachteilig , aber immer noch möglich ist, wenn die Größe der Grifföffnung 5 angepasst würde. Der Drehzapfen 10 könnte offensichtlich genauso entweder aufwärts oder abwärts unter Beibehaltung der Funktion als zweiarmiger Hebel versetzt werden. Es ist jedoch auch möglich, den Drehzapfen 10 in Verbindung mit der Unterseite 12 der Grifföffnung zu platzieren. Im Fall, dass der Auslösearm als einarmiger Hebel ausgeführt ist, könnte dann die illustrierte Anordnung der Befestigung des Drahtes in der Tat beibehalten werden. Die Bewegungsrichtung des Drahtes und das Hebelverhältnis würden natürlich dadurch beeinflusst werden, wo der Drehzapfen angeordnet ist, aber es ist offensichtlich, dass er in Verbindung mit entweder einer Vorderseite oder einer Unterseite der Grifföffnung angeordnet sein kann. Und natürlich auch jede Zwischenanordnung zwischen diesen beiden. Das andere Ende 19 des Hebels ist vorzugsweise mit Öffnungen zur Drahtbefestigung in der üblichen Weise versehen, wie zum Beispiel bei Fahrradhandbremsen. Wie aus 1 ersichtlich wird, ist der untere Teil des Drahtes hinter der Abdeckung 30 und dem Griffrahmen 24 vollständig geschützt angeordnet. Er hat einen sehr kurzen und geraden Verlauf. Über seine gesamte Länge ist er dadurch geschützt, indem er entweder unterhalb oder tiefer als die Abdeckung 30, der Griffrahmen 24 und das Kupplungsgehäuse 25 liegt. Offensichtlich ist dies ein größerer Vorteil.
  • Wie aus l deutlich wird, hat der Auslösearm 1 eine große Gesamtlänge. In der rauhen Umgebung, in der diese Produkte benutzt werden, besteht ein großes Risiko, dass der Arm 1 unter einer Belastung in eine Menge von unterschiedlichen Richtungen, auch seitwärts, stehen könnte. Dieses würde zu sehr starken Beanspruchungen des Auslösearms und seiner Befestigung an dem Drehzapfen 10 führen. Deshalb ist der Arm vorzugsweise so ausgebildet, dass er an einem bestimmten Teil des Auslösearms 1, der zwischen seinem Drehzapfen 10 und seinem vorstehenden äußeren Ende 13 über dem hinteren Griff liegt, seitlich geführt wird. In den 2-4 werden einige Beispiele solcher Führungen gezeigt, die in vielen verschiedenen Arten angeordnet sein können, Aus praktischen Gründen ist es bevorzugt, dass der Auslösearm 1 im Wesentlichen auf einer Seite des hinteren Griffs 3 angeordnet ist und auf einer Seite der Griffeinheit 15 herab verläuft. In den gezeigten Beispielen ist dies auf der linken Seite, von vorne gesehen und rückwärts zur Richtung der Säge. Eine Anordnung auf der rechten Seite ist natürlich auch denkbar.
  • 2 zeigt weiterhin eine stark vergrößerte Teilschnittansicht entlang der Linie II-II entsprechend zu 1. Der Auslösearm 1 ist mit einem vorstehenden Teil 18 versehen, das so angeordnet ist, dass es eine Nut 17 zwischen sich selbst und dem anderen Teil des Auslösearms bildet. Ein Teil 16, das von dem Griff hervor steht, ist als Haken 16 oder L-Profil geformt und ragt abwärts in die Nut 17 hinein. Dadurch ist die seitliche Führung gebildet. Der Haken 16 wird gebildet, indem eine Öffnung zwischen dem Endpunkt 50 des Hakens und der oberen Kante 51 der Seitenwand 52 des Griffs 3 vorhanden ist. Da diese Öffnung normalerweise abwärts zeigt, gibt es wenig Risiko, dass Schmutzpartikel in den Griff durch die Öffnung eindringen könnten. Offensichtlich könnten die Teile jedoch auch umgekehrt angeordnet sein, so dass die Öffnung aufwärts zeigt. Das vorstehende Teil 18 ragt folglich aufwärts in diese Öffnung hinein, die eine geeignete Länge senkrecht zur Ebene des Papiers hat, so dass das vorstehende Teil 18, und folglich der Auslösearm, sich eine gewünschte Distanz in die entsprechende Richtung bewegen kann. Deshalb wird das vorstehende Teil von dem Griff 3, das ist der Haken 16, wenigstens auf einer Seite dieser Öffnung bevorzugt mit einer Seitenwand oder Endwand abschließen.
  • Hierdurch ergibt sich wenigstens eine Endwand, die den Haken 16 mit der Seite 52 des Griffs 3 verbindet. Der untere Teil der Endwand erstreckt sich zwischen den Punkten 50 und 51 entsprechend der strichpunktierten Linie. Dies verstärkt den Haken 16 wesentlich, wie er gleichzeitig bevorzugt als Anschlag 14 für das vorstehende Teil 18 des Auslösearms 1 dient. Die Endwand ist folglich oberhalb der Ebene des Papiers angeordnet. Der Anschlag 14 ist folglich mit der seitlichen Führung integriert, und beide sind auf dem Griff 3 angeordnet. Der Anschlag könnte auch irgendwo anders auf der Griffeinheit 15 angeordnet sein, z. B. so, dass er mit dem Auslösearm an einem Abschnitt zusammen wirkt, der zwischen seinem Drehzapfen und seinem anderen äußeren Ende 19 angeordnet ist. Der Anschlag ist jedoch bevorzugt so an dem Werkzeug angeordnet, dass er mit dem Auslösearm an einem Abschnitt zusammen wirkt, der zwischen seinem Drehzapfen 10 und seinem äußeren Ende 13 oberhalb des hinteren Griffs angeordnet ist, so dass, wenn Hand oder Arm des Bedieners den Auslösearm heftig betätigt, dieser gegen den Anschlag 14 gepresst wird, was zu weniger Beanspruchungen auf den Hebel und den Übertragungsmechanismus 6, 7, 8 führt. Der Teil des Auslösearms, der mit dieser Seitenführung versehen ist, kann entweder das Unter teil 27, wie in der Figur gezeigt, oder das Oberteil 28 sein. Dies schließt ebenfalls die Seitenführungen gemäss der 3 und 4 ein.
  • 3 illustriert einen Auslösearm 1 mit einem vorstehenden Teil 53, das so ausgebildet ist, dass es eine so breite Nut 54 zwischen sich selbst und dem anderen Teil des Auslösearms 1 bildet, dass der Griff 3 in die Nut 54 hinein geht. Der Auslösearm sitzt folglich teilweise rittlings zu dem Griff 3, was durch eine durchgehende Linie illustriert ist. Der Arm könnte jedoch auch heruntergezogen sein, wie durch die strichpunktierte Linie gezeigt ist, so dass er vollständig rittlings zu dem Griff 3 angeordnet ist. Die abwärts gerichtete Verlängerung des Teils 53 könnte folglich auch in der Griffeinheit 15 gelagert sein. Dadurch wird eine erheblich breitere Zapfenbreite für den Auslösearm 1 geschaffen. Das Teil 53 könnte auch sehr dünn gemacht werden, da die nach links gerichteten Kräfte zu Spannungen in dem Teil 53 führen, während alle Kräfte nach rechts dadurch aufgenommen werden, dass der Arm 1 gegen den Griff 3 drückt. Eine breitere Zapfenbreite würde dadurch zu einer etwas unterschiedlichen Seitenführung führen. Vorzugsweise hat der Griff 3 auch einen vorstehenden Anschlag 14.
  • In 4 ist der Anschlag 14 als vorstehendes Teil 54 ausgebildet, das ein äußeres Teil 55 hat, das eine Nut zwischen sich selbst und dem eigentlichen Griff 3 bildet. Die Breite der Nut ist so ausgebildet, dass der Betätigungsarm innerhalb von ihr angeordnet sein kann. Dadurch wird der Auslösearm seitlich geführt.
  • Die in den 2-4 illustrierten Seitenführungen sind alle an einem Teil des Auslösearms angeordnet, der zwischen seinem Drehzapfen 10 und seinem vorstehenden äußeren Ende 13 oberhalb des hinteren Griffs angeordnet ist. Diese Führungen sind für einen Auslösearm nützlich, der sowohl als zweiarmiger Hebel als auch als einarmiger Hebel ausgebildet ist.
  • Für einen Auslösearm, der als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, kann die Seitenführung beide Male an dem oberen Teil des Auslösearms, wie oben beschrieben, ausgeführt werden, oder in entsprechender Weise an dem unteren Teil, der zwischen seinem Drehzapfen 10 und seinem äußeren Ende 19 angeordnet ist. Der Auslösearm kann auch seitlich geführt werden, indem er bei Belastung in Richtung auf die Griffeinheit an einem oberen Teil an der Griffeinheit 15 anliegt oder bei Belastung in entgegengesetzter Richtung an einem unteren Teil an der Griffeinheit anliegt, der zwischen dem Drehzapfen 10 des Auslösearms und seinem äußeren Ende 19 liegt. Der Auslösearm ist dann in allen Fällen wenigstens an einem Teil des Auslösearms seitlich geführt, der zwischen seinem Drehpunkt und seinem entsprechenden äußeren Ende 13, 19 liegt.
  • Bisher haben wir die Bedingungen untersucht, die für die Lagerung und Führung des Auslösearms 1 gültig sind. Im Folgenden soll kurz beschrieben werden, wie die Bewegung des Auslösearms entsprechend des Pfeils 29 die Bremse 9 betätigt, um die Bewegung der Sägekette zu stoppen. Wie oben erwähnt, ist der Draht 6 an dem äußeren Ende 19 des Auslösearms befestigt. Der Draht erstreckt sich innerhalb seiner Hülle 7 aufwärts zu einem Halter 46, der an dem Motorkörper des Werkzeugs angebracht ist. Der Halter 46 hat eine Laufrolle 8, die in Längsrichtung des Halters beweglich ist und in Richtung weg vom Auslösearm 1 federt. Der Draht 6 ist an dieser Laufrolle 8 angebracht. Das heißt, wenn der Auslösearm 1 in Richtung entsprechend dem Pfeil 29 rotiert, wird der Draht 6 die Laufrolle 8 gegen die Federkraft der Rückstellfeder 47 ziehen. Die Laufrolle 8 hat eine Öffnung 44. In diese Öffnung kann ein Stift beim Anbringen des Kupplungsgehäuses eindringen. Der Stift ist ein Teil einer Komponente der Bremse 9. Die Bremse 9 wirkt gegen die äußere Peripherie einer Kupplungstrommel 45, die um das Kurbelwellenzentrum 56 rotiert, wie aus 1 ersichtlich wird.
  • 5 zeigt dann das Kupplungsgehäuse 25 von seiner Rückseite, so dass die Bremse 9 sichtbar wird. Das Kurbelwellenzentrum 56 wird aus 5 und 1 deutlich. Die Kupplungstrommel 45 rotiert um dieses Zentrum. Sie hat eine zylindrische äußere Oberfläche, die auf der Innenseite von der Zentrifugalkupplung des Motors beaufschlagt wird, und auf der Außenseite von einem Bremsband 35 beaufschlagt wird, das mit der Bremse 9 integriert ist, die vollständig in dem Kupplungsgehäuse 25 angeordnet ist. Die Bremse 9 hat ein Bremsband 35, das sich um die Kupplungstrommel 45 herum eine Umdrehung überlagernd erstreckt. Sein eines Ende ist an dem Kupplungsgehäuse angebracht, während sein anderes Ende an einer zusammen gedrückten Druckfeder 36 angebracht ist. Die Druckfeder wird durch einen Kippverbindungs-Mechanismus 37 und 38 zusammen gedrückt gehalten. Das Teil 38 hat flügelförmige Vorsprünge 39. Diese werden durch den Rückschlagwächter betätigt, so dass das Teil 38 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, wenn der Rückschlagwächter vorwärts in Richtung Sägeschwert gestoßen wird. Hierdurch ist der Kippverbindungs-Mechanismus nicht länger in der Lage, die Druckfeder 36 zusammengedrückt zu halten, und dadurch wird die Druckfeder das eine Ende des Bremsbands 35 anziehen, so dass sich das Bremsband gegen die darin rotierende Bremstrommel fest anlegt. Dies ist vollkommen konventionell und wird deshalb nicht in weiteren Einzelheiten beschrieben. Jedoch ist andererseits ein drehbarer Arm 40 an dem Drehpunkt 41 in dem Kupplungsgehäuse angezapft. Sein eines Ende 42 ist gegen das Teil 38 des Kippverbindungs-Mechanismus gepresst. Das andere Ende des drehbaren Arms ist mit einem Stift 43 versehen. Beim Anbringen des Kupplungsgehäuses kann dieser Stift in eine Öffnung 44 eindringen, die an der Rolle 8 angeformt ist, welche von dem Auslösedraht 6 in dem Halter 46 gegen die Wirkung der Rückstellfeder 47 gezogen wird. Da der Stift 43 in die Öffnung 44 passt, muss das Kupplungsgehäuse nicht permanent mit dem Auslösedraht 6 verbunden sein, was den Auseinanderbau der Säge in den meisten Fällen vereinfacht. Folglich, wenn der Auslösedraht 6 den Stift 43 zieht, kann das andere Ende des drehbaren Arms 40 auf das Teil 38 des Kippverbindungs-Mechanismus drücken, so dass dieses abgewinkelt und die Feder entlastet wird, um so die Bremse fest zu stellen. Nach Entlastung wird der Auslösemechanismus in seine ursprüngliche Position zurückgesetzt, indem der Rückschlagwächter 23 gegen den Griffrahmen 24 gezogen wird, was zur Folge hat, dass das Teil 38 in Uhrzeigerrichtung entsprechend 5 gedreht wird.

Claims (8)

  1. Eine Bremsenauslösevorrichtung mit einem drehbar gelagerten Auslösearm (1) für einen Griff (2) eines handgehaltenen Arbeitswerkzeugs, bevorzugt ein Kettensägengriff, der einen hinteren Griff (3) mit einer Drosselbetätigung (4) und einer unterhalb des Griffs angeordneten Grifföffnung (5), so dass der Auslösearm (1) durch die Hand oder den Arm des Bedieners betätigt wird, wenn die Säge die Neigung in Bezug zu dem Arm des Bedieners ändert, zum Beispiel durch einen Rückschlag oder Sturz, wobei der Auslösearm (1) über einen Übertragungsmechanismus (6, 7, 8, 40) eine Bremse (9) betätigt, so dass diese die Bewegung der Sägekette stoppt, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen (10) des Auslösearms entweder auf der Vorderseite (11) oder auf der Unterseite (12) der Grifföffnung (5) angeordnet ist.
  2. Eine Bremsenauslösevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen (10) des Auslösearms (1) auf der Vorderseite der Grifföffnung angeordnet ist.
  3. Eine Bremsenauslösevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösearm und/oder die Griffeinheit (15) des Werkzeugs so angeordnet ist, dass der Auslösearm wenigstens an einem Teil des Auslösearms, der zwischen seinem Drehzapfen (10) und seinem entsprechenden äußeren Ende angeordnet ist, seitlich geführt ist.
  4. Eine Bremsenauslösevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Führung an einem Teil des Auslösearms (1) angeordnet ist, der zwischen seinem Drehzapfen (10) und seinem hervorstehenden äußeren Ende (13) oberhalb des hinteren Griffs angeordnet ist.
  5. Eine Bremsenauslösevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (14) an dem Werkzeug vorgesehen ist, so dass dieser mit dem Auslösearm an einem Teil des Auslösearms, der zwischen seinem Drehzapfen (10) und seinem entsprechenden äußeren Ende (13, 19) angeordnet ist, zusammenwirkt, so dass, wenn die Hand oder der Arm des Bedieners den Auslösearm heftig betätigt, dieser gegen den Anschlag (14) gedrückt wird, was zu verminderter Belastung auf den Übertragungsmechanismus (6, 7, 8) führt.
  6. Eine Bremsenauslösevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösearm an einer Seite des hinteren Griffs (3) und der damit integrierten Griffeinheit (15) vor der Grifföffnung (5) angeordnet ist.
  7. Eine Bremsenauslösevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenführung in ihrer Form gebildet ist von einem von dem Auslösearm hervorstehenden Teil (18) , das so angeordnet ist, dass es eine Nut (17) zwischen sich und dem anderen Teil des Auslösearms bildet, und von einem von dem Griff hervorstehenden Teil (16) in Form eines Hakens (16) oder eines L-Profils, das abwärts in diese Nut (17) hinein ragt und darin läuft.
  8. Eine Bremsenauslösevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel als ein doppelarmiger Auslösearm ausgebildet ist, wobei sein hervorstehendes äußeres Ende (13) oberhalb des Griffs angeordnet ist, und sein anderes äußeres Ende (19) mit einem Teil des Übertragungsmechanismus, zum Beispiel einem Draht (6) verbunden ist.
DE60004098T 1999-12-02 2000-11-20 Auslösevorricht für eine kettenbremseinrichtung Expired - Lifetime DE60004098T2 (de)

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