DE599166C - Verfahren zur Herstellung von Styrol und seinen Analogen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Styrol und seinen Analogen

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DE599166C
DE599166C DEI40456D DEI0040456D DE599166C DE 599166 C DE599166 C DE 599166C DE I40456 D DEI40456 D DE I40456D DE I0040456 D DEI0040456 D DE I0040456D DE 599166 C DE599166 C DE 599166C
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DE
Germany
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styrene
analogues
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acid
hydrogen chloride
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Expired
Application number
DEI40456D
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English (en)
Inventor
Dr Willi Krey
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C1/00Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon
    • C07C1/26Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon starting from organic compounds containing only halogen atoms as hetero-atoms
    • C07C1/30Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon starting from organic compounds containing only halogen atoms as hetero-atoms by splitting-off the elements of hydrogen halide from a single molecule

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Styrol und seinen Analogen Zur Herstellung von Styrol hat man sich bereits des a-Chloräthylbenzols bedient und aus diesem .entweder durch Erwärmen mit überschüssigem Pyridin oder durch Erhitzen auf hohe Temperaturen Chlorwasserstoff abgespalten.
  • Es wurde gefunden, daß die Spaltung des a-Chloräthylbenzols und seiner Analogen in Chlorwasserstoff und Styrol oder andere aromatische Vinylverbindungen in wirtschaftlicherer Weise sehr einfach gelingt, wenn man die Chlorverbindungen mit solchen Säuren erwärmt, die schwerer flüchtig sind als Chlorwasserstoff, wie z. B. Borsäure, Palmitinsäure, Monochloressigsäure, Benzoesäure, p-Chlorbenzoesäure, a-Naphthalincarbonsäure, Salicylsäure, Pikrinsäure u. dgl.; Schwefelsäure ist nicht geeignet, da sie Verharzung bewirkt. Dabei bedient man sich mit Vorteil schwächerer, vorzugsweise organischer Säuren, die die Polymerisation der entstehenden Verbindung der Styrolreihe nicht oder nur in untergeordnetem Maße herbeiführen. Eine solche Polymerisation kann man weiter dadurch unterdrücken, daß man den ungesättigten Kohlenwasserstoff im Maße seiner Entstehung abdestilliert und/oder polymerisationsverzögernde Stoffe zur Reaktionsmischung hinzusetzt.
  • Ein besonderer Vorteil der neuen Arbeitsweise besteht darin, daß man weit weniger als die der Chlorverbindung äquivalente Menge der genannten Säuren benötigt. Die Säuren werden nicht verbraucht, sondern wirken katalytisch.
  • ,Der frei werdende Chlorwasserstoff kann zweckmäßig zur Darstellung neuer Mengen des als Ausgangsmaterial für das hier beschriebene Verfahren in Betracht kommenden Chlorids dienen. Beispiel 5oo Teile a-Chloräthylbenzol werden mit 5o Teilen Benzoesäure und io Teilen Anthrachinon erwärmt. Bei 13o bis z4o° beginnt die Chlorwasserstoffentwicklung. Bei i50 bis Zoo° verläuft die Reaktion schnell. Das entstehende Styrol wird durch eine kleine Kolonne, die unverändertes Chloräthylbenzol zurückhält, ständig abdestilliert. Der entweichende Chlorwasserstoff wird in bekannter Weise in Wasser absorbiert. Das Destillat wird nach dem Entsäuern fraktioniert. Die Ausbeute an Styrol kommt der berechneten nahe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Styrol und seinen Analogen aus i-Chlor-i-aryläthanen, dadurch gekennzeichnet, daß man diese Chlorverbindungen mit solchen Säuren erwärmt, die schwerer flüchtig sind als Chlorwasserstoff, mit Ausnahme von Schwefelsäure.
DEI40456D 1931-01-18 1931-01-18 Verfahren zur Herstellung von Styrol und seinen Analogen Expired DE599166C (de)

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