DE700434C - - Google Patents

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DE700434C
DE700434C DE1926G0068276 DEG0068276D DE700434C DE 700434 C DE700434 C DE 700434C DE 1926G0068276 DE1926G0068276 DE 1926G0068276 DE G0068276 D DEG0068276 D DE G0068276D DE 700434 C DE700434 C DE 700434C
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DE
Germany
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iodine
hydrogen
coal
reaction
boiling
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DE1926G0068276
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Gesellschaft fuer Teerverwertung mbH
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Gesellschaft fuer Teerverwertung mbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G1/00Production of liquid hydrocarbon mixtures from oil-shale, oil-sand, or non-melting solid carbonaceous or similar materials, e.g. wood, coal
    • C10G1/06Production of liquid hydrocarbon mixtures from oil-shale, oil-sand, or non-melting solid carbonaceous or similar materials, e.g. wood, coal by destructive hydrogenation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur spaltenden Druckhydrierung Die Erfindung schlägt vor, bei den an sich bekannten Verfahren zur spaltenden Druckhydrierung von Kohlenwasserstoffen, Kohle, D.estillationsprodukten der Kohle oder ihren Bestandteilen mittels Wasserstoff im überschuß bei hohem Druck und hoher Temperatur in eisernen Reaktionsgefäßen Jod oder eine Jodverbindung, die bei der Reaktionstemperatur Jod oder Jodwasserstoff abzuspalten vermag, als Katalysator zu verwenden.
  • Die Ausbeute an flüssigen, insbesondere niedrigsiedenden Kohlenwässerstoffen wird gegenüber dem bekannten Arbeiten ohne Katalysatoren wesentlich erhöht. Auch gegenüber dem Arbeiten mit Eisenoxyd und anderen Metalloxyden als Katalysatoren wird durch die Benutzung von Jod bzw. von Jodverbindungen, die bei der Reaktionstemperatur Jod oder Jodwasserstoff abzuspalten vermögen, ein erheblicher Vorteil erzielt.
  • Von besonderer Bedeutung ist, daß der Katalysator nur in ganz außerordentlich geringen Mengen angewendet zu werden braucht, da sich herausgestellt hat, daß z. B. Jod schon in kleinsten Mengen zu überraschend leichter Anlagerung des elementaren Wasserstoffs ari Kohlenwasserstoffe, aber auch an alle Bestandteile von Teeren, z. B. auch an Pech und Kohle selbst, führt, so daß diese Stoffe leicht und weitgehend hydriert und zum Teil oder ganz aufgespalten werden.
  • Auch Jodverbindungen, wie z. B. Eisenjodür oder andere Jodverbindungen, die bei der Reaktionstemperatur Jod oder Jodwasserstoff bilden, wirken ähnlich.
  • Als Reaktionstemperaturen werden die üblichen Temperaturen von Zoo bis 5oo° oder darüber gewählt und Wasserstoffdrucke von 5p bis zoo at und mehr angewendet.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, bei der Hydrierung von Naphthalin Jod als Katalysator zuzusetzen; jedoch wurde dabei in einem mit Glas ausgekleideten Reaktionsgefäß gearbeitet, um eine Berührung des Jods mit Metall zu verhindern.
  • Demgegenüber werden erfindungsgemäß eiserne Reaktionsgefäße verwendet. Erst unter dieser Bedingung aber erzielt man eine Druckhydrierung mit -technisch befriedigendem Ergebnis.
  • . Beispiel 1 i o kg abgetropftes Rohnaphthalin werden in einem eisernen Druckgefäß mit Rührwerk, das auf mindestens Zoo at Druck beansprucht werden kann, mit etwa i g oder weniger Jod versetzt. Dann wird Wasserstoff, der durchaus nicht rein zu sein braucht, unter 5o bis i oo at oder mehr Druck eingeführt und das Ganäe auf 3oo bis 5oo° erhitzt. Der anfangs entsprechend der Temperaturerhöhung gestiegene Druck beginnt bei konstanter Temperatur, und zwar bei etwa 38o°, sehr bald zu sinken, ein Zeichen, daß Wasserstoff absorbiert wurde. War die verwendete Wasserstoffmenge zur völligen Reaktion nicht ge-
    nügend, so kann nach dem Erkalten erneut
    Wasserstoff cingepreßt und durch erneute
    Erhitzung die Reaktion weiter bzw. zti Ende
    geführt «-erden.
    Das Ergebnis ist je nach der Höhe der;.
    Temperatur ein Gemisch von niedrigsieden=f
    den Benzolkolilen «-asserstolen und Tetra-
    hydronaphtlialin, dein je nach der Arbeits-
    weise auch Dekahydronaphthalin und andere
    Kolilenwasserstoffe beigemischt sein können.
    aus den i o kg Rohnaphthalin entstehen so
    unter geeigneten Arbeitsbedingungen bis zu
    S kg und mehr flüssige Kohlenwasserstoffe,
    die bis zu 2oö sieden. Das unveränderte
    Naphthalin, das durch Destillation abgetrennt
    werden kann, kann erneut benutzt werden.
    Verunreinigungen des Naphthalins, wie Phe-
    nole, Basen, Thionaphtlien, stören ebenso-
    wenig wie etwaige Verunreinigungen des Was-
    serstoffs und Werden selbst zum Teil oder
    ganz mitreduziert.
    Beispiel II
    io kg gewöhnliches Steinkohlerlteerpech
    werden, wie in Beispiel I, mit Jod und der
    erforderlichen Menge Wasserstoff behandelt.
    Es entstehen je nach der Höhe der ange-
    wendeten Temperatur, des Druckes und der
    Reaktionsdauer neben reichlichen Mcngen
    Ammoniak etwa 2o 0116 bis 20o° siedende
    flüssige Kohlenwasserstoffe, Weitere etz%-a 3o ()'o
    höhensiedende Fraktionen und endlich l4
    2o pjo schmierölartige Erzeugnisse.
    Die leicht siedenden Substanzen können
    wie Benzol oder Benzin zum Betriebe von
    F_xplo@ions@i@otoreii verwendet «erden. Die
    .hö hersiedenden _Anteile geben sehr gute Diesel-
    inotoröle, während die höchstsiedenden An-
    teile als Schmieröl Verwendung finden.
    Dic Reinigung der einzelnen Fraktionen
    'nach den in der Erdöl- und Steinkohlenteer-
    industrie bekannten 'Methoden bietet keinerlei
    Schwierigkeit, im Gegenteil, sie verläuft mit
    wenig Verlust sehr einfach und kann viel-
    fach ganz vermieden «erden.
    Unter eisernen Reaktionsgefäßen werden
    gemäß der Erfindung auch solche Reaktions-
    gefäße verstanden, die z. B. aus Stahllegie-
    rungen, wie Chromnickelstahl, bestehen.
    Das Verfahren kann naturgemäß auch fort-
    läufend durchgefühet «-erden, oder es kann
    absatzweise gearbeitet werden, und zwar auch
    so, daß die entstandenen leicht siedenden Pro-
    dukte dauernd mit den gebildeten gasförmi-
    gen Erzeugnissen und unverbrauchtem Wasser-
    stoff abdestillieren, während letzterer, nach-
    dem durch Kühlung die kondensierbaren Er-
    zeugnisse niedergeschlagen sind, erneut zur
    Reaktion verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATi_lTz#,NSi#izUCii Verfahren zur spaltenden Druckhydrie- rung von Kohlen wasserstolen, Kohle, Destillationsprodukten der Kohle oder ihren Bestandteilen mittels Wasserstoff in eisernen Reaktionsgefäßen, dadurch ge- kennzeichnet, daß unter Zusatz von Jod oder einer Jodverbindung, die bei der Reaktionstemperatur Jod oder jodwasser- stoff abzuspalten vermag, gearbeitet wird.
DE1926G0068276 1926-09-24 1926-09-24 Expired DE700434C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008028459A1 (de) * 2006-09-06 2008-03-13 Studiengesellschaft Kohle Mbh Lösungsmittelfreie hydrierung/hydrogenolyse von hoch-inkohlten steinkohlen mit boran- und lod-katalysatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008028459A1 (de) * 2006-09-06 2008-03-13 Studiengesellschaft Kohle Mbh Lösungsmittelfreie hydrierung/hydrogenolyse von hoch-inkohlten steinkohlen mit boran- und lod-katalysatoren

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