DE597331C - - Google Patents

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DE597331C
DE597331C DENDAT597331D DE597331DA DE597331C DE 597331 C DE597331 C DE 597331C DE NDAT597331 D DENDAT597331 D DE NDAT597331D DE 597331D A DE597331D A DE 597331DA DE 597331 C DE597331 C DE 597331C
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DE
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relay
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earth
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DENDAT597331D
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
CfD
O
AUSGEGEBEN AM
22. MAI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a3 GRUPPE 3120
S 96865 VIIIaj2ia?
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1931 ab
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Wähler mit freier Wahl in Fernsprechanlagen. Sie bezweckt, die Laufzeit vergeblich suchender. Wähler zu begrenzen und gibt hierfür eine Schaltungsanordnung an, die mit Vorteil sowohl bei Wählern mit als auch bei Wählern ohne Ruhestellung angewendet werden kann. Im Gegensatz zu bekannten Anordnungen mit Wählern mit Ruhestellung, bei denen die Still-Setzung auf einem besonderen Kontakt abhängig vom Bestehen eines Fortschalteanreizes aufrechterhalten wird, wird bei vorliegender Erfindung diese Stillsetzung unabhängig vom Fortschalteanreiz aufrechterhalten und wiederaufgehoben. Den Wählern individuell zugeordnete, der Übertragung eines Fortschalteanreizes auf Einrichtungen zur Stillsetzung dienende Einrichtungen kommen dadurch in Fortfall. Ferner kann trotz Begrenzung der Laufzeit eines vergeblich suchenden Wählers eine mehrmalige Prüfung der Leitungen durchgeführt werden, wenn beim ersten Umlauf aus irgendwelchen Gründen eine zu benutzende Leitung nicht aufgefunden worden ist.
Bei Anordnungen mit Wählern ohne Ruhestellung ermöglicht die erfindungsgemäße Anordnung die Vornahme der Prüfung aller an den Wähler angeschlossenen Leitungen, bevor dessen Abschaltung erfolgt.
Dadurch nun, daß die Aufhebung der Stillsetzung nicht abhängig ist von Schaltvorgängen an den ankommenden Leitungen, wird es ermöglicht, die erfindungsgemäße Anordnung auch bei Mischwählern mit Voreinstellung anzuwenden, bei denen bei Inbenutzungnahme eines Mischwählers die anderen auf derselben Leitung stehenden Mischwähler weitergeschaltet werden.
Die Erfindung besteht nun darin, daß unter dem Einfluß eines Fortschalteanreizes stehende Schaltmittel nach Ablauf einer gewissen Zeit die Kennzeichnung eines Hilfskontaktes zwecks Stillsetzung von laufenden Wählern während einer vom Bestehen eines Fortschalteanreizes unabhängigen Zeitspanne veranlassen.
Die Einrichtungen für die Kennzeichnung von Hilfskontakten und Stillsetzung von Wählern können einer Gruppe von Wählern gemeinsam zugeordnet werden; dabei ist aber trotzdem die Möglichkeit gegeben, daß andere Wähler vor oder hinter der Abschaltstellung erreichbare freie oder frei werdende Leitungen finden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem Mischwähler angenommen sind, die hinter einer Nummernwahlstufe liegen. Die Mischwähler sind mit Voreinstellung ausgerüstet, so daß bei Inbenutzungnahme eines der Mischwähler und der von diesem bereitgestellten Leitung die weiteren auf dieser Leitung stehenden unbenutzten Misch wähler weitergeschaltet werden. Die
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden :
Hans Dreyer in Berlin-Charlottenburg.
Mischwähler MW und MW1 sollen, wie dies auf der Zeichnung dargestellt ist, bereits vorbereitend auf eine freie zu dem Gruppenwähler II. GW führende Leitung eingestellt sein. Durch die Voreinstellung sind folgende Stromkreise hergestellt worden, und zwar für den Mischwähler MW: Erde, Wicklung II des Relais A, Wicklung III des Relais A, Leitung Lc, Schaltarm se des Mischwählers MW, Kontakt 6,
ίο Leitung Lc zum zweiten Gruppenwähler II. GW, Kontakt r1, Wicklungen I und II des Relais R, Batterie, Erde; und für den Mischwähler MW1: Erde, Wicklung II des Relais A\ Wicklung III des Relais^.1, Leitung Zc1, Schaltarm se1 des Mischwählers MW1, Kontakt 6, Leitung Vc, Leitung Lc zum zweiten Gruppenwähler 17. GW, Kontakt r1, Wicklungen I und II des Relais R, Batterie, Erde. In diesen Stromkreisen sind die Relais A bzw. Ax und R erregt und die diesen Relais zugeordneten Kontakte in die in der Zeichnung voll ausgezogene Stellung gebracht worden. Die Ruhelage der genannten Relaiskontakte ist gestrichelt dargestellt.
Nach Wahl der ersten Ziffer des gewünschten Teilnehmers seitens des rufenden Teilnehmers wird der erste Gruppenwähler I. GW in freier Wahl auf einen vorbereitend eingestellten Mischwähler eingestellt, beispielsweise auf den Mischwähler MW. Der Prüfstromkreis vom ersten Gruppenwähler verläuft über Erde, nicht dargestellte Schalteinrichtungen des ersten Gruppenwählers, Leitung Lc, Wicklung des Prüfrelais P, Schaltarm gc des ersten Gruppen-Wählers, Wicklung III des Relais A, Schaltarm se des Mischwählers MW, Kontakt 6 des Mischwählers MW, Leitung Lc, Wicklungen I und II des Relais R, Batterie, Erde. Durch diesen Stromkreis wird allen hochohmigen Wicklungen II des Relais A der etwa auf denselben zweiten Gruppenwähler vorbereitend eingestellte Misch wähler der Strom entzogen, so daß diese abfallen. Es sei angenommen, daß der Mischwähler MW1 ein solcher Mischwähler sei. In diesem fällt also das Relais Ax ab. Hierdurch nimmt der Kontakt a1 die in der Zeichnung gestrichelt dargestellte Lage ein, so daß folgender Stromkreis hergestellt wird: Erde, Batterie, Wicklung des Drehmagneten D1, Kontakt a1, Wicklungen II und I des Relais Wk, Erde. Der Drehmagnet D1 betätigt seinen Kontakt d1 und stellt einen Stromkreis für die Wicklung I des Relais A1 her. Das Relais A1 öffnet den Kontakt a1, wodurch der Drehmagnet D1 aberregt wird und den Kontakt d1 öffnet. Hierdurch wird das Relais A1 zum Abfallen gebracht, der Kontakt a1 schließt den Stromkreis des Drehmagneten D1. Dieses wechselseitige Spiel wird so lange fortgesetzt, bis der Prüfarm des Mischwählers MW1 eine freie Leitung berührt. Jedesmal beim Arbeiten irgendeines Mischwählers spricht das Relais Wk an, das mit seinem Kontakt wk eine Relaiskombination, bestehend aus den beiden Verzögerungsrelais B und C, beeinflußt, durch die eine Raststellung (Abschaltekontakt) für den bzw. die gerade suchenden Mischwähler vorbereitet wird.
Bevor nun auf die Wirkung des WFÄ-Relais eingegangen wird, soll erst die Anschaltung der genannten Relaiskombinationen beschrieben werden.
Es wird angenommen, daß die Mischwähler MW und MPF1 eingestellt sind, sonst aber die gesamte Anlage in Ruhe ist; die Kontakte der Drehmagneten D und D1 usw. seien also geöffnet. Die Kontakte der Relais A und A1 befinden sich in der in der Zeichnung dargestellten geöffneten Stellung. Die Kontakte der beiden Verzögerungsrelais B und C befinden sich in der gestrichelten Lage. Wird jetzt durch das dauernd laufende Zeitschaltwerk 5 der Kontakt 1 s vorübergehend geschlossen, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 1 s des Zeitschaltwerkes S, Kontakt c1 in der gestrichelten Stellung, Wicklung II des Verzögerungsrelais B, Batterie, Erde. Das Relais B bekommt einen Stromstoß, spricht an und betätigt, d. h. öffnet seine Kontakte b und b1. Durch dieses öffnen des Kontaktes b1 wird Batterie von der Raststellung (Abschaltekontakt) abgetrennt und damit ein Stillsetzen der Mischwähler in dieser Stellung vermieden. Durch öffnen des Kontaktes b wird der Kurzschluß für Relais C aufgehoben. Relais C spricht über Erde, Relais C, Kontakt c, Widerstand Wi1, Batterie, Erde an und betätigt seine Kontakte c und c1. Durch öffnen des Kontaktes c kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Relais C, Wicklung I des Relais B, Widerstand Wi1, Batterie, Erde. Die Relais B und C werden in diesem Stromkreise erregt gehalten. Da die Wicklungen einen hohen Widerstand besitzen, ist der Stromverbrauch gering. Kontakt c1 unterbricht den Stromkreis für die Wicklung II des Relais B, so daß eine Beeinflussung durch das Zeitschaltwerk jetzt nicht mehr erfolgen kann. Die Relais C und B sind also erregt, ihre Kontakte befinden sich in der voll ausgezogenen Lage.
Wird jetzt bei Fortschaltung eines Mischwählers das Relais Wk erregt, so wird das Verzögerungsrelais C über folgenden Stromkreis kurzgeschlossen: Erde, Kontakt wk, Relais C, Erde. Relais C fällt verzögert ab und schließt bei seinem Abfall seine Kontakte c und c1. Mit Kontakt c1 wird ein Stromkreis für die Wicklung II des Relais B vorbereitet, und mit Kontakt c wird ein Nebenschluß für die Wicklung I des Verzögerungsrelais B hergestellt, so daß dieses abfällt und seine Kontakte b und b1 wieder schließt. Mit Kontakt b wird noch fol
gender Nebenschlußstromkreis hergestellt: Erde, Kontakt b, Kontakt c, Widerstand Wi1, Batterie, Erde. Mit Kontakt b1 wird die Raststellung vorbereitet. Die Zeit vom Betätigen des Kontaktes wk bis zum Umlegen der Kontakte b und b1 des Relais B, d. h. die Abfallzeit der Relaiskombination, bestehend aus den beiden Verzögerungsrelais B und C, ist so bemessen, daß die Mischwähler bei Besetztsein
ίο aller Leitungen einmal ganz durchdrehen können, damit der bzw. die Mischwähler nicht sofort beim ersten Auftreffen auf den Rastkontakt stillgesetzt werden, sondern mindestens einmal alle Kontakte des Kontaktfeldes überstreichen können. Erst nach Abfallen der Relaiskombination ist der Abschaltekontakt gekennzeichnet, so daß Mischwähler, die diesen Kontakt berühren, stillgesetzt werden, und zwar in folgendem Stromkreise: Erde, Batterie, Widerstand Wi2, Kontakt b1, Rastkontakt der Mischwähler, Schaltarm se1 des Mischwählers MW1, Leitung Zc1, Wicklung III des Relais Ax, Wicklung II des Relais Ax, Erde. Relais^·1 spricht an und unterbricht mit seinem Kontakt a1 den Drehmagnetstromkreis.
Ein Wiederanläufen aus der Raststellung wird durch das Zeitschaltwerk 5 eingeleitet, weil beim Schließen des Kontaktes 1 sjfolgender Stromkreis hergestellt wird: Erde, Kontakt 1 s des Zeitschaltwerkes 5, Kontakt c1, Wicklung II des Relais B, Batterie, Erde. Das Verzögerungsrelais B spricht an und betätigt seine Kontakte b und b1.
Mit Kontakt b1 wird die Raststellung aufgehoben, so daß die stillgesetzten Wähler wieder anlaufen können, um eine freie Leitung aufzusuchen. Durch öffnen des Kontaktes b wird der Kurzschluß des Verzögerungsrelais C aufgehoben, welches über folgenden Stromkreis anspricht: Erde, Relais C, Kontakte, Widerstand Wi1, Batterie, Erde. Relais C betätigt seine Kontakte c und c1. Durch Öffnen des Kontaktes c wird der Kurzschluß der Wicklung I des Relais B aufgehoben, so daß ein sogenannter
45' Dauerstromkreis über die Relaiskombination Bl, C besteht.
Angenommen, der Mischwähler MW1 sei ein aus der Abschaltestellung herausgeschalteter Wähler, und die zu dem Gruppenwähler II. GW1 über Kontakt 12 des Mischwählers MW1 führende Leitung La1, Lb1, Lc1 sei frei, so läuft der Mischwähler MPF1 nach Verlassen der Raststelle auf diesen Wähler auf. Beim Verlassen der Raststelle wird der Kontakt wk wieder geschlossen und der Abfall des Relais C, wie bereits beschrieben, eingeleitet.
Findet der suchende Mischwähler die Leitung, beispielsweise Leitung La1, Lb1, Lc1, vor Abfall des Relais C, so wird durch den abfallenden Kontakt wk der Kurzschluß für das Verzögerungsrelais C aufgehoben und der Dauerstromkreis über die Relaiskombination BI, C bleibt bestehen.
Findet der suchende bzw. die suchenden Mischwähler erst nach Abfall des Verzögerungsrelais C eine freie Leitung, so wird ungeachtet der bereits nicht mehr suchenden Mischwähler und des demzufolge bereits geöffneten Kontaktes wk die durch diesen Kontakt eingeleitete Abschaltung der Relaiskombination in der bereits beschriebenen Weise durchgeführt und durch Anlegen von Batterie die Raststellung vorbereitet. Die Wiederanschaltung der Relaiskombination und Abtrennung der Batterie von der Raststellung erfolgt gegebenenfalls schön unmittelbar nach Umlegen der Kontakte c und c1 des Verzögerungsrelais durch das Zeitschaltwerk, wie bereits beschrieben.
Die Erfindung ist auf das Ausführungsbeispiel nicht beschränkt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Wähler mit freier Wahl, insbesondere in Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Einfluß eines Fortschalteanreizes stehende Schaltmittel (C) nach Ablauf einer
(z. B. durch ein Zeitschaltwerk) bestimmten Zeit die Kennzeichnung eines Hilfskontaktes (12) zwecks Stillsetzung von laufenden Wählern während einer vom Bestehen des Fortschalteanreizes unabhängigen Zeitspanne veranlassen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unter dem Einfluß des Schaltmittels (C) bewirkte Kennzeichnung des Hilfskontaktes durch ein Zeitschaltwerk (S) aufgehoben wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel eine die Kennzeichnung des Hilfskontaktes bewirkende Schalteinrichtung (B) steuert.
4. Schaltungsanordnung nach den An-Sprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (B) unter dem Einfluß des Schaltmittels (C) die Hilfskontakte wählbar macht und unter dem Einfluß des Zeitschalters (S) die Kontaktkennzeichnung aufhebt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (B) nach Beendigung der Wählerbewegung das Schaltmittel (C) in seinen Ruhezustand (durch Erregung) überführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DE (1) DE597331C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919295C (de) * 1942-09-18 1954-10-18 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Vorwaehler
DE964517C (de) * 1955-04-01 1957-05-23 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Mischwaehler in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919295C (de) * 1942-09-18 1954-10-18 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Vorwaehler
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