DE595847C - Pendelunterbrecher, insbesondere Pendelgleichrichter, dessen bewegliche Zunge im Vakuum schwingt - Google Patents

Pendelunterbrecher, insbesondere Pendelgleichrichter, dessen bewegliche Zunge im Vakuum schwingt

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DE595847C
DE595847C DEL66382D DEL0066382D DE595847C DE 595847 C DE595847 C DE 595847C DE L66382 D DEL66382 D DE L66382D DE L0066382 D DEL0066382 D DE L0066382D DE 595847 C DE595847 C DE 595847C
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/30Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by dynamic converters
    • H02M7/32Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by dynamic converters using mechanical contact-making and -breaking parts
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21. APRIL 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 595847 KLASSE 21g GRUPPE 15 oi
Dr. Siegmund Loewe in Berlin-Steglitz
im Vakuum schwingt
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1926 ab
Bekannt sind die sogenannten Pendelgleichrichter, bei denen eine zwischen zwei Kontakten im Vakuum schwingende Zunge auf magnetischem Wege in Schwingungen versetzt wird und abwechselnd mit den beiden Kontakten in Berührung kommt.
Die Erfindung betrifft derartige Pendel-Unterbrecher, insbesondere Pendelgleichrichter, deren bewegliche Zungen im Vakuum schwingen und bei denen bestimmte Elektroden in Einstülpungen der Gefäßwand angebracht sind. Genjäß der Erfindung sollen diese Elektroden in derart langen, in die Glaswandung eingeschmolzenen Glaseinstülpungen angebracht werden, daß durch deren Federung eine Abstandsregelung oder schwingende Bewegung der Kontakte ermöglicht wird.
Fig. ι zeigt eine 'Ausführungsform der Erfindung. In einer Vakuumröhre befinden sich die Zunge 2 nebst den Arbeitskontakten 3 und 4. Die Zunge wird entweder auf elektrostatischem Wege oder elektromagnetisch, gegebenenfalls aber auch durch mechanische
ag Kräfte zwischen den Kontakten 3 und 4 zum Schwingen gebracht. Im übrigen wird der Apparat wie die Pendelgleichrichter geschaltet, kann also zur Aufladung von Batterien oder Kondensatoren aus einem Wechselstromnetz dienen. Die Zunge selbst kann hierbei eine ausgeprägte Eigenschwingung besitzen, jedoch auch von einer solchen frei sein, wie nachstehend noch erläutert wird. Die Zunge mag beispielsweise aus magnetischem Mate.-rial (Platinmanteldraht) bestehen und durch Magnetspulen, welche von einem steuernden Strom durchflossen werden, hin und her bewegt werden. Die Zunge 2 kann in bekannter Weise permanent magnetisch sein oder durch einen permanenten Elektromagneten magnetisch polarisiert werden, um ihr Hinundherschwingen unter dem Einfluß des wechselnden magnetischen Feldes der Spulen zu bewirken. An Stelle der Magnetspulen können auch elektrostatisch wirkende Anziehungsplatten verwendet werden. Die Arbeitskontakte 3, 4 können gleichfalls aus Platin oder Platinmanteldraht bestehen. Jedoch genügt bei hohem Vakuum und reinen Drahtoberflächen auch die Verwendung unedler Metalle, wie z. B. Eisen oder Nickel. Die Zunge und die Arbeitskontakte können natürlich mechanisch anders ausgestaltet sein, insbesondere kann die Zunge drehbar gelagert sein. Die Zunge 2 besteht bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem kleinen Magnetanker, welcher auf dem eingeschmolzenen Fuß 5 in lagerförmig gebogenen Drahtösen drehbar gelagert ist. Die Kontaktzuleitung erfolgt durch, die Spirale 6 zu qü dem die Kontaktzunge 2 tragenden Magneten. Von der Spirale ist eine Durchschmelzung 7 durch den Fuß geführt. Die Arbeitskontakte 3 und 4 befinden sich, an stärkeren Zuleitungselektroden 8, 9, welche in die gemäß der Er- e5 findung vorgesehenen längeren eingestülpten
Teile des Glasballons eingesetzt und an den Enden bei io luftdicht eingeschmolzen sind. Derartige lange Glas einschmelzungen gestatten eine gewisse Federung und ermöglichen in gewissen Grenzen eine Abstandsregulierung der Kontakte 3, 4 von der Zange 2. Im Ausführungsbeispiel sind zur Abstandsregiulierung Druckschrauben 11 vorgesehen, welche an einer am Glasballon befestigten isolierenden Schelle 12 durch leitende Arme gehalten sind, welche gleichzeitig die Anschlüsse 13, 14 tragen.
In Fig. 2 ist in einer Seitenansicht ohne Darstellung des Glasballons die Halterung des die Zunge 2 tragenden Magnetstückes in den schematisch etwas vergrößerten, lagerförtnig gebogenen Ösen dargestellt. Dieses Lager seinerseits wird von dem eingeschmolzenen Fuß getragen.
ao Wie oben erwähnt, kann die Steuerung der Zunge 2 auch mechanisch erfolgen. Zu diesem Zweck wird sie, ähnlich wie in Fig. 1 für die Elektroden 3 und 4 angedeutet, unter Zwischenschaltung eines langen federnden
z5 Glassteges luftdicht in das Gefäß eingeschmolzen und von außen mechanisch oder elektrostatisch in Schwingungen versetzt. Es befinden sich dann nur die drei Kontaktteile selbst im Vakuumraum, während alle übrigen mechanischen Einrichtungen zur Einstellung der Kontakte und zur Bewegung der Zunge außerhalb des Vakuumraumes angeordnet sind.
An der Erfindung wird nichts geändert, wenn nur ein einseitig arbeitender Kontakt im Vakuumraum verwendet wird, wenn also beispielsweise nur die Gleichrichtung einer Hälfte des Wechselstromes beabsichtigt ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Pendelunterbrecher, insbesondere Pendelgleichrichter, dessen bewegliche Zunge im Vakuum schwingt lund bei dem bestimmte Elektroden in Einstülpungen der Gefäßwand angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Elektroden in derart langen, in die Glaswandung eingeschmolzenen Glaseinstülpungen angebracht sind, daß durch deren Federung eine Abstandsregulierung oder schwingende Bewegung der Kontakte ermöglicht wird.
  2. 2. Pendelunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanisch, magnetisch oder elektrostatisch bewegte Zunge von einem Einschmelzfuß getragen wird, der aus einer federnden langen Einstülpung des Glasballons besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL66382D 1926-07-20 1926-07-20 Pendelunterbrecher, insbesondere Pendelgleichrichter, dessen bewegliche Zunge im Vakuum schwingt Expired DE595847C (de)

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DE (1) DE595847C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2499581A (en) * 1947-09-26 1950-03-07 Bell Telephone Labor Inc Electrical switch device
DE761550C (de) * 1940-08-17 1954-01-25 Aeg Funkenstrecke zur Hochspannungsmessung
DE954085C (de) * 1952-05-20 1956-12-13 Siemens Ag Wechselrichter zur Verwendung im Eingangskreis von Gleichspannungs- oder Gleichstromverstaerkern

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DE761550C (de) * 1940-08-17 1954-01-25 Aeg Funkenstrecke zur Hochspannungsmessung
US2499581A (en) * 1947-09-26 1950-03-07 Bell Telephone Labor Inc Electrical switch device
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