DE59309C - Einrichtung zur Vermeidung des Loswickeins des Zugseiles bei festgeklemmter Fahrbühne - Google Patents
Einrichtung zur Vermeidung des Loswickeins des Zugseiles bei festgeklemmter FahrbühneInfo
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- DE59309C DE59309C DENDAT59309D DE59309DA DE59309C DE 59309 C DE59309 C DE 59309C DE NDAT59309 D DENDAT59309 D DE NDAT59309D DE 59309D A DE59309D A DE 59309DA DE 59309 C DE59309 C DE 59309C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/027—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions to permit passengers to leave an elevator car in case of failure, e.g. moving the car to a reference floor or unlocking the door
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35 :. Hebezeuge.
Die in der Zeichnung, Fig. 1 bis 8, dargestellte und nachstehend beschriebene Erfindung
betrifft eine Fahrstuhlconstruction, die sich dadurch kennzeichnet, dafs beim Hängenbleiben
des Stuhles in der. Fahrbahn das Seil nicht mehr abläuft, sondern mit dessen Loswerden
der Betrieb des Stuhles eingestellt wird.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι eine Vorderansicht des Fahrstuhles mit Triebwerk,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Stuhles mit der Seilauslösevorrichtung,
Fig. 3 einen Grundrifs zu Fig. 1,
Fig. 4 und 5 die Auslösevorrichtung, Grundrifs und Seitenansicht, zur "Wirkung eingefallen,
Fig. 6 den Auslösehebel,
Fig. 7 eine Vorderansicht des Triebwerkes mit der Auslösung,
Fig. 8 eine Seitenansicht der zur Wirkung gebrachten Auslösevorrichtung.
Die Fahrbühne A hängt am Seil B, welches von der Trommel D abläuft und im Falle des
Hängenbleibens der Fahrbühne im Fahrschacht, für gewöhnlich weiter abgewickelt wird, so
dafs der Stuhlbetrieb in Unordnung kommt. Um in solchem Falle eine Stillsetzung des
Fahrstuhltriebwerks herbeizuführen, ist folgende Einrichtung getroffen.
Das Treibseil B läuft hinter der Rolle a eines Gewichtsrahmens E her, der um b drehbar
angeordnet und mit einem Arm F versehen ist, an welch letzterem sich der Hebel d
befindet. Durch die Zugspannung des Seiles B wird der Rahmen E stets emporgehalten
(s. Fig. 1). Sobald indessen die Fahrbühne im Schacht klemmt und. hängen bleibt, wird
das Seil B locker, der Rahmen E kann vermöge seiner Schwere und der des Gewichtsarmes F nach vorn überfallen; hierbei nimmt
er die Stellung ein, wie Fig. 5 und 8 zeigen, wobei sich der Hebel ii zwischen die Stifte h
einer an der Trommelachse festen Scheibe / legt (s. Fig. 5). Der mit einer Schnur f verbundene,
in Lage der Fig. 5 von den Stiften h mitgenommene Hebel d zieht die Schnur in
der Pfeilrichtung (s. Fig. 8), infolge dessen der Hebel G im Fahrschacht bewegt und mittelst
dieses die Auslösestange H verschoben wird, so dafs ein Stillstand des Triebes eintritt.
Wird die Fahrbühne wieder in ihre hängende Lage gebracht, so gewinnt das Seil B Spannung,
der Rahmen E wird gehoben, der Schnurhebel Fd zurückgebracht, und hierbei sinkt
der mit Gewicht g belastete Hebel G wieder in seine tiefste Lage (s. Fig. 2), um bei erneutem
Hängenbleiben der Fahrbühne im Schacht durch Wirkung des Rahmens E, des
Hebels Fd und der Schnur f wieder emporgezogen zu werden, damit die Auslösestange H
in Ausrückstellung gebracht wird. Die Auslösestange H kann hierbei jederzeit bewegt
werden, ohne den Hebel G zu beeinflussen, da letzterer, in mittlerer Stellung befindlich,
aufser dem Bewegungsbereich der Auslösestange liegt und letztere nur dann verschiebt,
wenn er durch Schnur f nach oben gezogen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Auslösevorrichtung an Fahrstühlen zum Zweck des Anhaltens des Triebwerkes beim Hängenbleiben der Fahrbühne im Fahrschacht, bestehend in der Anordnung eines vom Fahrseil beeinflufsten Rahmens E, an dem sich der Schnurhebel Fd befindet, welch letzterer mittelst Schnur f die Auslösestange H bewegt, sobald das Fahrseil B locker wird und der Rahmen JE, seiner Schwere folgend, so einfällt, dafs von den Stiften h an der an der Trommelachse festen Scheibe / der Hebel d in Schwingung und die Zugschnur/ auf Ausrückehebel G zur Wirkung gebracht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59309C true DE59309C (de) |
Family
ID=333531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59309D Expired - Lifetime DE59309C (de) | Einrichtung zur Vermeidung des Loswickeins des Zugseiles bei festgeklemmter Fahrbühne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59309C (de) |
-
0
- DE DENDAT59309D patent/DE59309C/de not_active Expired - Lifetime
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