DE130352C - - Google Patents

Info

Publication number
DE130352C
DE130352C DENDAT130352D DE130352DA DE130352C DE 130352 C DE130352 C DE 130352C DE NDAT130352 D DENDAT130352 D DE NDAT130352D DE 130352D A DE130352D A DE 130352DA DE 130352 C DE130352 C DE 130352C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weights
weight
door
elevator
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT130352D
Other languages
English (en)
Publication of DE130352C publication Critical patent/DE130352C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/06Door or gate operation of sliding doors
    • B66B13/08Door or gate operation of sliding doors guided for horizontal movement

Landscapes

  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVi 130352 KLASSE 5.d.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum selbstthätigen Oeffhen und Schliefsen von Stollenmündungen. Sie giebt dieselben erst dann frei, wenn der Fahrstuhl vor dieselben gelangt ist. Von bekannten derartigen Vorrichtungen unterscheidet sich diese neue Vorrichtung durch die Art und Weise, in der die Bewegung der Thüren indirect durch die Fahrstühle bewirkt wird.
In Fig. ι und 2 der Zeichnung ist die Vorrichtung im Grundrifs und in Vorderansicht dargestellt.
Die Schachtöffnung ist durch zwei den beiden Fahrstühlen entsprechende und auf parallelen Schienen laufende Thüren a b verschlossen.
An beiden Seiten jeder Laufthür sind über Rollen laufende, belastete Ketten angebracht. Diese werden durch den von oben anlangenden Fahrstuhl derart entlastet oder belastet, dafs die dem Fahrstuhl entsprechende Thür geöffnet oder geschlossen wird.
Da beide Thüren gleiche Einrichtungen haben, so ist im Folgenden nur jene Vorrichtung beschrieben, welche die Thür b in Bewegung setzt.
An das Laufgestell c der Thür sind beiderseits Ketten f angebracht, die über an den Enden des Kopf balkens des Thürstockes angeordnete Rollen d geführt sind. Das eine Ende der Kette f trägt ein kleines Gewicht g, welches sich bei geschlossener Thür in tiefster Stellung befindet, während das andere Kettenende ein gröfseres Gewicht h trägt, welches in der erwähnten «Thürstellung seine höchste Lage einnimmt.
An geeigneter Stelle der Schachtverkleidung ist in einer Schiene k ein Schlitten / senkrecht geführt, welcher an einer Kette m hängt, die über Rollen η derart geführt wird, dafs das freie Ende derselben neben dem senkrechten Ende der Kette / herabhängt.
Das Ende der Kette m trägt ein Gewicht^, welches schwerer ist als das Gewicht h und das Gewicht des Schlittens / zusammen. An dem Gewicht ρ ist eine auf dem kleinen Gewicht g aufruhende bezw. dagegen wirkende Mitnehmeröse i angeordnet. Da sich das Gewicht ρ in tiefster Stellung befindet, wenn der Schlitten I seine höchste Lage einnimmt., so wird das kleine Gewicht g der Wirkung der gröfseren h entgegen mit Hülfe der Oese i immer dann in der Tiefstellung gehalten, wenn der Schlitten / seine höchste Lage einnimmt. Die ThUr ist dann geschlossen.
Der Schlitten / trägt einen kippbaren Mitnehmer q, welcher seine Stütze an der Führungsschiene k verliert und nach abwärts ausweicht, wenn er durch einen von oben wirkenden Druck in die tiefste Stellung hinabgedrückt worden ist (s. punktirte Stellung q').
Ein von unten wirkender Druck läfst den Mitnehmer nach oben in die punktirte Stellung q" ausweichen, ohne den Schlitten Z zu beeinflussen.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise:
Die untere Seitenkante der von oben ankommenden Förderschale \ nimmt mittelst des Mitnehmers q den Schlitten / nach abwärts mit, wodurch das Gegengewicht ρ in die punktirte Stellung p' gehoben wird; hierdurch wird das kleine Gewicht g freigegeben, das
Gewicht h gelangt zur Wirkung und zieht die Thür b dem kleinen Gewicht h entgegen auf. Die Schachtöffnung wird hierdurch an der der angelangten Förderschale entsprechenden Seite frei. Die Gewichte h und g sind hierbei in die punktirten Stellungen h' und g' gelangt.
Geht der Fahrstuhl wieder nach aufwärts, so wird der Schlitten / durch das Gegengewicht ρ auch nach aufwärts gezogen. Gleichzeitig sinkt das kleine Gewicht g durch die Wirkung der Mitnehmeröse i und die Thür wird geschlossen.
Geht der Fahrstuhl aber weiter nach abwärts, so wird der Schlitten / noch so lange weiter mitgenommen, bis die Stützrolle des Mitnehmers q auf den nach einwärts springenden Theil der Führungsschiene k gelangt ist und der Mitnehmer q nach abwärts ausweichend vom Fahrstuhle losgelassen wird (s. Stellung q'). Der Schlitten I wird durchdas Gewicht ρ nach aufwärts gezogen und die Thür geschlossen.. Der später wieder aufsteigende Fahrstuhl wirkt auf den Schlitten in keiner Weise, da der Mitnehmer q bei dem Passiren des Fahrstuhles nach oben in die Stellung q" ausweicht.
Um das Reifsen des Kettenzuges / infolge eines plötzlichen Fallens des Gewichtes ρ zu verhüten, wird letzteres in Teleskopform hergestellt, wodurch dasselbe auf den Thürkettenzug / allmälig zur Wirkung gelangt. Die an jeder Seite des Schachtes sich befindenden Gewichte laufen behufs Vermeidung von Beschädigungen in einem Rohre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstthätiger Schachtverschlufs, dadurch gekennzeichnet, dafs die die Schiebethüren (ab) vermittelst der Ketten ff) öffnenden Gewichte (h) in der Weise durch leichtere Gewichte (g) in ihrer höchsten Lage gehalten werden, dafs an den Gewichten (p) befestigte Mitnehmer (i) die Gewichte (g) am Hochgehen hindern, wobei die Gewichte (p) die von den Fahrstühlen fa) mitgenommenen. Schlitten (I) vermittelst der Ketten (m) in der höchsten Stellung halten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT130352D Active DE130352C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE130352C true DE130352C (de)

Family

ID=398754

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT130352D Active DE130352C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE130352C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE130352C (de)
AT8198B (de) Vorrichtung zum selbstthätigen Verschließen von Schachtöffnungen bezw. Stollenmündungen.
DE11799C (de) Selbstthätiger Verschlufs für Fahrstuhlöffnungen
DE18881C (de) Eiserner Bühnenverschlufs mit Hebelvorrichtung zum selbsttätigen Verschliefsen bei Feuersgefahr
DE877129C (de) Gesperre fuer Lastketten, insbesondere fuer Wehrverschluesse
DE204875C (de)
DE256737C (de)
DE516795C (de) Verriegelungsvorrichtung fuer Einseilgreifer
DE106068C (de)
DE168818C (de)
DE41802C (de) Fahrstuhl mit Stützkette bei Seilbruch
DE271704C (de)
DE56378C (de) Antrieb der oberen Vorschubwalzen von Gattern durch endlose Ketten
DE49434C (de) Vom Fahrstuhl aus zu bedienende Steuerung bei Aufzügen
DE235036C (de)
DE964901C (de) Einseil-Greiferzange, insbesondere fuer landwirtschaftliche Foerderanlagen
DE662571C (de) Vorrichtung zur Erhoehung des Schliessdruckes von Schuetzkoerpern
DE60856C (de) Federlose Fangvorrichtung
DE114128C (de)
DE101424C (de)
DE571626C (de) Antriebsvorrichtung fuer ein Hubschuetz mit einem als Waelzwehr ausgebildeten Regelschuetz
DE112505C (de)
DE21978C (de) Einrichtung zur Verhütung der schädlichen Einwirkungen des Hängeseils bei Schachtförderungen. (I
DE32104C (de) Fangvorrichtung für Fahrstühle und Waarenaufzüge mit Gegengewicht
DE257334C (de)