DE101424C - - Google Patents

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DE101424C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/26Positively-acting devices, e.g. latches, knives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Fangvorrichtung für Fahrstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1898 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fangvorrichtung, bei welcher das Fangen der Förderschale in bekannter Weise durch Eingreifen von Fangdaumen in federnd gelagerte Zahnstangen erfolgt. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung an derartigen Fangvorrichtungen, um die Fangdaumen beim Anlassen des Fahrstuhles aufser Eingriff mit den Zahnstangen zu bringen und dieselben während der Fahrt nur im Falle übermäfsiger Geschwindigkeit in Wirkung treten zu lassen. Zu diesem Zwecke sind die Fangdaumen mit durch ihr Gewicht wirkenden Hebeln verbunden, welche bestrebt sind, die Fangdaumen in Sperrlage zu halten, jedoch mittelst eines Fufstrittes oder dergl. ausgelöst werden können, so dafs alsdann die Fangdaumen aufser Eingriff mit den Zahnstangen lose herabhängen.
Die Einwirkung der Fangdaumen . im Falle übermäfsiger Geschwindigkeit erfolgt zweckmäfsig durch Windfänge, deren Einrichtung an sich bekannt ist und nicht den Gegenstand der Erfindung bildet.
In der Zeichnung betrifft
Fig. ι eine Vorderansicht, theilw'eise im Schnitt, eines mit der den Gegenstand der Erfindung bildenden Fangvorrichtung versehenen Fahrstuhles und
Fig. 2 einen Querschnitt davon.
Fig. 3, 4 und 5 sind Einzeldarstellungen, wobei Fig. 5 der Grundrifs von Fig. 4 ist.
Die Führungsbalken A A des Fahrstuhlschachtes tragen Führungsplatten b b, zwischen denen senkrechte, auf Federn oder Buffern D gelagerte Zahnstangen C eingebettet sind. Der Querbalken f der Fahrkammer E trägt Winkelplatten G, die mit seitlichen parallelen Flantschen g versehen sind, welche die Führungsplatten bb einschliefsen.
Die durch ihr Gewicht herabhängenden Fangdaumen h1 sind bei h an die Winkelplatten G angelenkt und können mit den Zahnstangen C durch Hebelarme h2 in Eingriff gebracht werden, die bei h drehbar sind. Die gegenseitige Anordnung der Hebel h2 und Fangdaumen h1 ist derart, dafs letztere unabhängig, von ersteren in ihre Eingriffslage mit den Zahnstangen C gebracht werden können, was durch einen später beschriebenen selbstthätigen Sicherheitsmechanismus bewirkt werden kann. Die Hebel h2 wirken beim Abwärtsschwingen als ßelastungshebel, welche die Daumen mit den Zahnstangen in Eingriff drücken und so lange in dieser Lage halten, als sie selbst niedergehalten bleiben. Zu diesem Zweck sind an den Hebeln h2 Schultern /z* vorgesehen, welche sich gegen die Daumen unterhalb deren Gelenk h legen und dieselben nach aufsen schwingen, wenn die Hebel h2 nach unten fallen. So lange jedoch die Hebel h2 in gehobener Lage gehalten werden, so dafs ihre Schultern h* nicht die Daumen drehen, hängen letztere aufser Eingriff mit den Zahnstangen lose herab. Um die Hebel h2 in angehobener Lage zu halten, sind Schnüre-oder Seile I mit den inneren Enden der Hebel verbunden , die über Führungsrollen i i1 führen und mit einem in dem Fahrstuhlboden senk-
recht beweglich angebrachten Fufstritt / verbunden sind. Wenn dieser Tritt niedergedrückt wird, werden die Hebel h2 angehoben, so dafs die Daumen h1 aufser Eingriff mit den Zahnstangen C lose herabhängen; wenn jedoch der Druck auf den Fufstritt aufhört, fallen die Hebel h- herab und bringen die Daumen oder Zähne h ] in Eingriff mit den Zahnstangen.
Auf dem Boden des Fahrstuhles sind bei k Fächerplatten K angelenkt, die. auf ihrer Aufsenseite mit Winkelstützen A:1 versehen sind, welche bestimmt sind, beim Aufwärts- und Abwärtsschwingen der Fä'cherplatte sich gegen die Daumen h1 zu legen und diese in Eingriff mit den Zahnstangen zu drücken. Die Fächerplatten sind an Ketten L aufgehängt, die von dem Boden des Fahrstuhles herabhängen. Das Gewicht der Fächerplatten kann derart geregelt werden, dafs bei regelrechter Geschwindigkeit des Fahrstuhles die Fächerplatten in ihrer Stellung verharren, während bei ungewöhnlicher Beschleunigung infolge eines Unfalles oder aus anderer Ursache die Fächerplatten durch den Luftdruck nach oben gedrückt werden. Die Fangdaumen werden alsdann selbstthätig und unabhängig von dem Fufstritt / in Eingriff mit den Zahnstangen C gebracht.
Ferner ist bei m an dem Querbalken f an jeder Seite ein Bügel M gelenkig aufgehängt, der an dem Daumen hl anliegt und in dieser Lage durch eine Schnur oder ein Seil N gehalten wird, das durch Bohrungen η seitlich an dem Fahrstuhl nach oben und über Führungsrollen π1«2 an der Fahrstuhldecke nach dem Ring ρ führt, welcher die Aufhängestange P umgiebt und an derselben auf- und abgleiten kann. Dieser Ring ρ ist mit einem an der Stange P aufspannbar befestigten Fallschirm ο verbunden. Wenn sich der Fallschirm durch den Luftzug öffnet, trägt derselbe mittelst der Zugseile JV und Bügel M dazu bei, die Fangdaumen hl bei angehobener Lage der Hebel h'2 mit den Zahnstangen C in Eingriff zu bringen.
Erforderlichenfalls kann die Aufsenseite der Daumen hl mit Gummi oder anderem elastischen Stoff, wie bei hs ersichtlich, gepolstert sein, um geräuschlos über die Verzahnung der Zahnstangen zu gleiten, wenn sich der Fahrstuhl aufwärts bewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fangvorrichtung für Fahrstühle mit federnd gelagerten Zahnstangen und mit diesen zusammenwirkenden Fangdaumen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Fangdaumen ' (h 1J mit durch ihr Gewicht wirkenden Hebeln (h2) derart verbunden sind, dafs die Hebel (h?) bestrebt sind, die Fangdaumen (hl) in Sperrlage zu halten, dagegen mittelst eines Fufstrittes oder dergl.. ausgelöst werden können, so dafs die Fangdaumen (hl) aufser Eingriff mit den Zahnstangen (C) lose herabhängen, während sie unabhängig von dem Fufstritt etc.. im Fall übermäfsiger Geschwindigkeit durch Windfänge (K) in Sperrlage gebracht werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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