DE72144C - Pendel-Fangvorrichtung für Fahrstühle - Google Patents
Pendel-Fangvorrichtung für FahrstühleInfo
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- DE72144C DE72144C DENDAT72144D DE72144DA DE72144C DE 72144 C DE72144 C DE 72144C DE NDAT72144 D DENDAT72144 D DE NDAT72144D DE 72144D A DE72144D A DE 72144DA DE 72144 C DE72144 C DE 72144C
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- DE
- Germany
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- elevator
- pendulums
- pendulum
- elevators
- safety device
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
- B66B5/18—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. März 1893 ab.
Um Fahrstühle mit Sicherheit anzuhalten, wenn dieselben aus irgend welcher Veranlassung
beim Niedergang die bestimmte Meistgeschwindigkeit erreichen, sind bei vorliegender Fangvorrichtung
seitlich vom Fahrstuhlboden drehbare Pendel angebracht, die bei Auf- oder
Abwärtsbewegung des Fahrstuhles dadurch in Schwingung versetzt werden, dafs sie auf
curvenartige Erhöhungen der Führungsschiene treffen. Wenn beim Niedergang des Fahrstuhles
die zum Voraus bestimmte Meistgeschwindigkeit erreicht wird, so vermögen die Pendel in ihre normale Lage nicht zeitig
genug zurückzukehren, treffen dann vielmehr auf Vorsprünge der Führungsschiene, wodurch
der Fahrstuhl augenblicklich angehalten wird.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die Vorderansicht einer solchen Vorrichtung theilweise im Schnitt
und Fig. 2 den Grundrifs hiervon theihveise im Schnitt.
An jeder Führungsseite a des Fahrstuhles ist am Rahmen des Bodens eine Winkelplatte b
befestigt, an welcher mittelst Zapfen oder Achsen h je zwei Pendel ρ drehbar aufgehängt
sind. Die Winkelplatte dient auch zur senkrechten Führung des Fahrstuhles mittelst des
an ihr angebrachten U-förmigen Vorsprungs u, welcher in dem als Führungsschiene dienenden
Doppel-T-Träger T verschiebbar ist.
Um bei Auf- oder Abwärtsbewegung des Fahrstuhles die Pendel ρ in Schwingung zu
versetzen, sind an der Führungsschiene T in bestimmten Entfernungen von einander wulstartige
Erhöhungen d angeordnet, während die verhältnifsmäfsig schweren Pendel oben je mit
einem leichten Hebelarm e versehen sind, dessen Ende eine kleine Rolle f trägt.
In der punktirt angedeuteten Lage befinden sich die Pendel in ihrer Normalstellung. Bewegt
sich nun der Fahrstuhl aufwärts oder abwärts, so werden die Pendel infolge Auftreffens
der Rollen f auf die Erhöhungen d aus ihrer Normalstellung gebracht, in welche
sie durch ihr Eigengewicht wieder zurückzukehren suchen.
W7ird beim Niedergang des Fahrstuhles die
bestimmte Meistgeschwindigkeit erreicht, so haben die Pendel ρ nicht Zeit genug, in die
punktirte Lage ρΊ, Fig. 1, zurückzuschwingen
und stofsen deshalb mit ihren unteren Enden i auf die Vorsprünge k der Führungsschiene T,
wodurch der Fahrstuhl angehalten wird. Die Entfernung der Vorsprünge k von einander,
in Verbindung mit den wulstartigen Erhöhungen d, die auf der ganzen Fahrhöhe an
den Führungsschienen angeordnet sind, bedingt die Fallgeschwindigkeit, bei welcher der
Fahrstuhl angehalten wird.
Die Wirkung ist auch für den Fall gesichert, dafs die Zapfen bezw. Achsen h nicht
gut geschmiert oder gereinigt sein sollten. In diesem Falle könnten die Pendel ρ nicht frei
schwingen und würden dann auch bei einer Abfahrtgeschwindigkeit, welche kleiner als die
festgesetzte Meistgeschwindigkeit ist, nicht rechtzeitig in die senkrechte (punktirte) Lage p1
zurückkehren, sondern mit ihren Enden i auf die Vorsprünge k aufstofsen.
Es geht hieraus hervor, dafs die Vorrichtung gleichzeitig auch zur Controle des mit
der Instandhaltung des Fahrstuhles beauftragten Personals geeignet ist, denn wenn die Pendel
nicht leicht schwingen können, würde der Fahrstuhl bei seinem Niedergang jeden Augenblick
aufgehalten werden.
Die Vorrichtung kann auch so ausgeführt werden, dafs auf jeder Führungsseite des
Fahrstuhles je zwei von einander unabhängige Pendel mit Hebelarmen e angebracht werden.
Die Pendel können auf je einer Achse befestigt sein, welche Unter dem Fahrstuhlboden
von einer Führungsseite bis zur anderen Seite reicht, auf welcher letzteren die beiden Pendel
ohne die Arme e und die Führungsschienen T ohne die Erhöhungen d ausgeführt wären, wie
dies an der linken Seite der Führungsschiene (Fig. i) in Punktirung angegeben ist. Endlich
könnte man auch auf nur einer Führungsseite nur eines der beiden Pendel ρ mit dem Arm e
versehen, so dafs nur eine Erhöhung d nöthig wäre, jedoch müfsten dann die beiden Achsen,
auf deren Enden die vier Pendel sitzen, unter dem Fahrstuhlboden durch die beiden Hebel g
mit einander gekuppelt sein, die in Fig. ι und 2 punktirt angegeben sind, so dafs die
schwingende Bewegung eines einzigen Pendels die Schwingung der drei anderen veranlafste.
Die Awendung dieser Pendelfangvorrichtung an einem Fahrstuhle schliefst nicht aus, dafs
aufserdem noch andere Sicherheitsvorrichtungen, besonders solche, welche bei Seilbruch augenblicklich
wirken, angebracht werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Pendel-Fangvorrichtung für Fahrstühle, bei welcher die Schwingung der zu Fangarmen ausgebildeten Pendel (p) durch an einer Führungsschiene (T) sitzende Wulste (d), das Aufhalten des Fahrstuhles bei Erreichung der festgesetzten Maximalgeschwindigkeit dagegen durch Vorsprünge (k) der Führungsschiene (T) herbeigeführt wird, auf welche die Pendel (p) bei nicht rechtzeitiger Rückkehr in die senkrechte Stellung stofsen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72144C true DE72144C (de) |
Family
ID=345384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72144D Expired - Lifetime DE72144C (de) | Pendel-Fangvorrichtung für Fahrstühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72144C (de) |
-
0
- DE DENDAT72144D patent/DE72144C/de not_active Expired - Lifetime
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