DE250828C - - Google Patents

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DE250828C
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piston
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cylinder
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/02Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with pneumatic piston brakes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/38Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement
    • E05F11/382Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement for vehicle windows

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, deren Zweck es ist, Schiebefenster oder ähnliche Einrichtungen bei leichter Handhabung in jeder beliebigen Höhe sicher und fest einstellen zu können.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht und
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, ίο teilweise im Schnitt.
An dem senkrecht verstellbaren Fenster a ist rechts oder links oder beidseitig oder'je nach Bauart der Einrichtung auch in der Mitte ein Lagerarm b angebracht, an welchem eine Kolbenstange c befestigt ist. Auf der Kolbenstange c sitzt ein am Fenstergewände p -befestigtes Kugeigesperre d, bestehend aus einer kegelförmig ausgedrehten Büchse e mit Verschlußkappe f und einer Anzahl Stahlkugeln g. Unterhalb des Gesperres d befindet sich eine ebenfalls auf der Kolbenstange c sitzende Büchse h, welche in die Gesperrbüchse e eingreift und dazu dient, die Kugeln g zu heben und das Fenster oder die sonstige Einrichtung für die Bewegung frei zu machen oder die Kugeln g behufs Feststellung der Einrichtung in die Gesperrbüchse zurückfallen zu lassen.
Das Anheben der Entlastungsvorrichtung kann in beliebiger bekannter Art unmittelbar oder unter Anwendung besonderer mechanischer Hilfsmittel bewirkt werden. Die Zeichnung sieht einen Hebel r vor, mittels welchen die Gesperrbüchse gehoben und gesenkt werden kann.
Damit bei ausgerücktem Gesperre das Fenster nicht abstürzen und durch hartes Aufstoßen auf der Unterlage beschädigt werden kann, ist unter dem Gesperre am Gewände ein Luftzylinder m angebracht, in welchem sich ein an der Kolbenstange c befestigter Kolben i befindet.
Der Kolben i hält die Last; er läßt sie nur in dem Maße schnell sich senken, in dem die Luft entweichen kann. Ein in bekannter Weise unten im Luftzylinder eingebautes Regelungsventil k dient zur Regelung des Luftaustritts. Unten an dem Zylinder m ist, ebenfalls in bekannter Weise, ein Saugventil I angebracht, durch welches beim Heben der Einrichtung die Luft in den Zylinder nachströmt.
Alle Schiebefenster oder sonstigen Einrichtungen, welche mit der beschriebenen Vorrichtung .versehen sind, können in jeder beliebigen Stellung unverrückbar festgehalten werden.
Beim Andrücken des Hebels r hebt sich das Kugeigesperre, und es senkt sich das Fenster oder die sonstige beliebige Einrichtung durch das Eigengewicht in dem Maße rasch, in welchem die Luft austritt.
In dem Augenblick, in dem der Hebel r losgelassen wird, fallen die Kugeln in die Büchse e zurück, und es tritt das Gesperre in Wirkung. Das Fenster oder die sonstige
Einrichtung bleibt in dieser Lage sicher und fest stehen, selbst wenn die Einrichtung großen Erschütterungen ausgesetzt sein sollte.
Beim Hochheben des Fensters usw. hebt sich die Kolbenstange c mit in die Höhe, die Kugeln werden von der Stange abgehoben, sie üben infolgedessen keinen Druck mehr aus, und es steht daher dem Anheben des Fensters nichts mehr im Wege, da auch
ίο die Luft durch das Saugventil I in den Zylinder eindringen kann.
Bei Unfällen jeder Art an Eisenbahnwagen, an Omnibussen, Autos usw. können die Fenster ohne Benutzung irgendwelcher Verschluß-Vorrichtungen auch dann noch geöffnet werden, wenn die Wagen gestürzt sein sollten, weil die Kugeln bei geneigter Lage der Gesperrbüchse in diese nicht zurückfallen und die Kolbenstange und mit ihr das Fenster festhalten können.
Die Vorrichtung kann nicht nur' wie beschrieben und in der Zeichnung dargestellt ist, ausgeführt werden, sondern es kann auch die Kolbenstange c am Fenstergewände und das Kugeigesperre d mit dem Bremszylinder m am Fenster befestigt werden. In einem solchen Falle bewegt sich nicht der Kolben im Zylinder, sondern es verschiebt sich der Zylinder auf dem Kolben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Bewegen und Festhalten von Schiebefenstern und ähnlichen Einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schiebeflügel (a) eine Kolbenstange (c) befestigt ist, die in ihrer jeweiligen Lage durch ein mittels Handhebel
(r) o. dgl. auslösbares, auf der Kolben- ■ stange sitzendes und am Fenstergewände (P) befestigtes Kugeigesperre (d) gesichert ist, wobei zwecks Bremsung des herabgehenden Schiebeflügels (a) der auf der Kolbenstange (c) sitzende Kolben (i) sich in einem am Fenstergewände (p) gelagerten Luftbremszylinder (m). verschiebt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (c) am Fenstergewände (ρ) des Kugelgesperres (d) und der Luftbremszylinder (m) hingegen am Fensterflügel (a) o. dgl. befestigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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