DE652634C - Vorrichtung zum Feststellen von lotrecht beweglichen Schiebefenstern - Google Patents

Vorrichtung zum Feststellen von lotrecht beweglichen Schiebefenstern

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DE652634C
DE652634C DEB171855D DEB0171855D DE652634C DE 652634 C DE652634 C DE 652634C DE B171855 D DEB171855 D DE B171855D DE B0171855 D DEB0171855 D DE B0171855D DE 652634 C DE652634 C DE 652634C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D13/00Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
    • E05D13/04Fasteners specially adapted for holding sliding wings open
    • E05D13/08Fasteners specially adapted for holding sliding wings open acting by friction for vertically sliding wings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Feststellen von lotrecht beweglichen Schiebefenstern mittels eines am Fenster sitzenden lotrechten Stabes, der durch einen feder belasteten Doppelhebel in der jeweiligen Höhenlage festgeklemmt wird.
Gegenüber bekannten Vorrichtungen ist das Wesentlichste der Erfindung darin zu erblicken, daß der lotrechte· Stab von einer Querbohrung des unter Federwirkung stehenden und durch eine Druckknopfsteuerung auslösbaren Doppelhebels umfaßt wird und das Fenster durch Verklemmimg des Stabes mit dem Doppelhebel gegen die Wirkung der das Fenster nach oben drückenden Federarme feststellt.
Hierdurch wird erreicht, daß durch einfaches Drücken eines Druckknopfes das Fenster selbsttätig gehoben und beim. Nachlassen des Druckes in jeder gewünschten Lage gehalten wird. Ebenso kann das Schiebefenster durch einfachen Druck auf dasselbe zu jeder beliebigen Höhe, gesenkt werden, ohne daß die Feststellvorrichtung vorher ausgelöst werden muß. Durch den senkrechten Druck löst sich die Feststellvorrichtung von selbst, um nach Aufhören desselben sofort das Fenster wieder festzuhalten.
Es sind ähnlich ausgebildete Vorrichtungen bekannt, bei denen durch Hebelzug ein doppeltes Klemmbackengesperre gelöst wird und ein federbelasteter Scherenhebel das Fenster hebt. Wird das Fenster jedoch gesenkt, so muß zuerst das Klemmgesperre durch Hebelzug abgehoben und in dieser Stellung festgehalten werden; erst dann kann durch senkrechten Druck das Fenster gesienkt werden. Bei einer anderen Einrichtung wird ' das Schiebefenster nach Auslösen einer Raste mit Sperrklinke mittels Drehfeder gehoben. Auch ist das Senken des Fensters nur nach vorheriger Auslösung der Sperrklinke möglich, wobei die Feststellung des Schiebefensters nur nach Maßgabe der einzelnen. Rasten bewirkt werden kann. Auch diese Hebe- und Senkvorrichtung läßt eine Einhandsteuerung nicht zu, wie sie z. B. bei Kraftwagenfenstern sehr erwünscht ist.
Es sind ferner Schiebefenster bekannt, bei denen zwei gegeneinander verschiebbare Fenster durch einen von Hand zu bewegenden Doppelhebel gelöst und verschoben werden können. Es handelt sich hierbei um Vorrichtungen zum Festklemmen zweier Fenster bei Gebäuden, die jedoch ihrem Aufbau nach nicht selbsttätig wirken können.
Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt die Vorderansicht des Fensters bei abgenommener innerer Wand, "
Abb. 2 die Draufsicht mit den beiden federbelasteten seitlichen Hebeln.
Das Schiebefenster α ist innerhalb eines Fensterrahmens b angebracht. An dem Fenster α ist ein lotrechter Stab c befestigt, der in einer am Fensterrahmen sitzenden Hülse d
geführt wird. Mit dem Rohrstück d ist ein seitlicher Arm e verbunden, an dem der Bolzen/ als Drehpunkt für den Doppelhebel ξ lagert. An dem einen Ende des Dop^jEfl·.» hebeis ist eine Querbohrung h vorgesealp!," durch die sich der Stab e führt. Das andere"* Ende ί ist durch eine Zugfeder k mit der Hülse verbunden. Die Federspannung hat das Bestreben, den ihr zugekehrten Hebelarm dauernd nach unten zu ziehen, dadurch muß das andere Ende des Hebels nach oben, und der Stab c wird ,so durch die Querbohrung geklemmt. Bei / ist ein Draht/ angebracht, der zu einem waagerechten Hebel in an der Fensterrahmenleiste führt. An diesem Hebel ist einerseits der Draht/, andererseits der Druckknopf ti befestigt. Durch Drück auf den Knopf« wird über den Draht/ der Doppelhebel ein wenig gehoben, die untere Kante der Querbohrung h legt sich auf die Hülse d, womit die Klemmung des Stabes c aufgehoben ist.
An der Seite des Fensterrahmens sind zwei drehbar gelagerte Stützarme ο angebracht, die mittels einer Rolle/9 das Schiebefenster stützen. Um die Bolzen q sind gewundene Federn/· angebracht, und zwar stützt sich das eine Ende der Feder gegen das Scharnier, während das andere Ende den Stützarm umgreift und ihn stets nach oben drückt. Wird auf den Knopf λ ein Druck ausgeübt, so hebt sich die Klemmung des lotrechten Stabes auf, womit die federbelasteten Stützarme in Tätigkeit treten und das Schiebefenster heben. Läßt der Druck auf den Knopf« nach, so zieht die Zugfeder im gleichen Augenblick an. Damit wird der Stab und das Schiebefenster in der gewünschten Lage festgehalten. Soll das Fenster gesenkt werden, so genügt ein leichter Druck auf dasselbe, dieser pflanzt 4" sich auf den Stab c fort, der durch seine Bewegung nach unten die Querbohrung des Doppelhebels mitnimmt und so die Klemmung auslöst, bis der Druck aufhört und die Klemmung wieder in Tätigkeit tritt.
Gemäß der Ausführungsform ist es auch möglich, an Stelle des Druckknopfes den Doppelhebel durch Handgriff vom Wageninnern aus zu lösen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Feststellen von lotrecht beweglichen Schiebefenstern mittels eines am Fenster sitzenden lotrechten Stabes, der durch einen federbelasteten Doppelhebel in der jeweiligen Höhenlage festgeklemmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der lotrechte Stab (c) von einer Querbohrung des unter Federwirkung (k) stehenden und durch eine Druckknopf-Steuerung (/z) auslösbaren Doppelhebels (o·) umfaßt wird und das Fenster durch Verklemmung des Stabes mit dem Doppelhebel gegen die Wirkung der das Fenster nach oben drückenden Federarme (ö) feststellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB171855D 1935-11-20 1935-11-20 Vorrichtung zum Feststellen von lotrecht beweglichen Schiebefenstern Expired DE652634C (de)

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