DE142170C - - Google Patents

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DE142170C
DE142170C DE1902142170D DE142170DD DE142170C DE 142170 C DE142170 C DE 142170C DE 1902142170 D DE1902142170 D DE 1902142170D DE 142170D D DE142170D D DE 142170DD DE 142170 C DE142170 C DE 142170C
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rake
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tines
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seat
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DE1902142170D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D76/00Haymakers with tines that are stationary with respect to the machine during operation but that may be liftable for dumping
    • A01D76/006Hay-sweeps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

(Slngefiicit bee SoAyvw\Zwv\a
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bei Pferderechen bekannt, die Bewegung des Rechenkorbes durch Federn zu beeinflussen, sowie das Anheben desselben durch das Kutschergewicht zu unterstützen und den Fahrersitz senkrecht verschiebbar auf Federn zu lagern.
Diese Einrichtungen ermöglichen jedoch nicht, Ungleichmäßigkeiten auszugleichen, die beim Heben und Senken der Rechenzinken durch verschiedenes Körpergewicht der Fahrer herbeigeführt werden und ferner erfordert auch die Handhabung der bekannten Einrichtungen einen großen Kraftaufwand und ist mit Stößen verbunden, welche schädlich auf den Rechen und die Zugtiere einwirken.
Nach vorliegender Erfindung soll nun bei einem beliebigen Körpergewicht des Rechenführens ein stets gleichmäßig leichtes sowie elastisches Heben und Senken der Rechenzinken dadurch erzielt werden, daß auf der senkrecht verschiebbaren Führersitzstange oberhalb und unterhalb ihres Führungsbockes einstellbare Ausgleichfedern angeordnet sind. Dabei greift die Führersitzstange unten an einen Gelenkhebel an, der mit einem um die Rechenachse drehbaren Halter für die Rechenzinken verbunden ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele, und zwar zeigt Fig. 1 den Pferderechen mit gesenkten Zinken in Seitenansicht, in der gleichen Ansicht Fig. 2 befinden sich die Rechenzinken in angehobener Stellung und Fig. 3 ist ein Grundriß.
Der Führersitz α ist durch eine Zug- und Druckstange b mit dem Gelenkhebel c und mit dem Zinkenhalter d verbunden, welch letzterer samt der Zinkenführungsschiene e um die Rechenachse f drehbar ist. Sobald sich der Führer auf den Rechensitz α setzt, wirkt sein Körpergewicht hebend auf die Zinken ein, indem dasselbe den Rechenrahmen de um seine Achse drehen hilft. Diese Gewichtswirkung des Führers wird noch durch die untere Sitzstangenfeder g erhöht, welche sich mit ihrem oberen Ende gegen den festen Sitzstangenführungsbock 5 stützt und auf den mit der Sitzstange b fest verschraubten Stellring/? drückt. Die Spann- oder Druckkraft dieser Feder kann durch genannten Stellring h dem Körpergewicht des Führers so angepaßt werden, daß ein leichter Fußdruck des Führers gegen den Hebelmechanismus i \ r genügt, die Rechenzinken χ zu heben und den Rechen zu entleeren. Durch das Heben der Zinken machen, wie Fig. 2 zeigt, Sitz α und seine Stange b eine Abwärtsbewegung, wodurch die untere Feder g entlastet und eine zweite, oberhalb der Sitzstangenführung s angeordnete Feder k gespannt wird. Diese Feder stützt sich nun mit ihrem unteren Ende gegen den festen Führungsbock s und entlastet so den Rechenrahmen de von dem Körpergewicht des Rechenführers. Zieht der Führer nun seinen Fuß vom Hebel i ab, so fallen die Zinken χ in ihre Anfangsstellung zurück und heben, unterstützt von der Feder k, den Führersitz α samt '■. dem Führer wieder hoch. ; Der Rechen ist also in seine Anfangs-
Stellung (Fig. ι) zurückgegangen und kann nun seine Schlepparbeit weiter verrichten. Die Spann- oder Druckkraft der oberen Feder k läßt sich durch Stellring / ebenfalls dem Körpergewicht des Rechenführers anpassen, so daß durch die beschriebene Federregulierung der Rechen sowohl durch einen starken, schweren Mann, als auch durch eine schwache, leichte Person stets gleichmäßig leicht bedient werden
ίο kann und auch ein elastisches Heben und Senken der Rechenzinken gewährleistet ist. Der Handhebel m dient hauptsächlich zur Sicherung und als Anhalt für den Rechenführer, kann aber auch zum Heben und Senken der Zinken χ mit benutzt werden.
Angenommen, eine schwere, starke Person sitzt auf dem Rechen, so wird man die untere Feder g wenig oder vielleicht gar nicht in Wirkung treten lassen, weil in diesem Falle das Körpergewicht des Rechenführers schon ausreichen dürfte, die Rechenzinken unter geringer Nachhülfe durch Fußdruck auf den Hebel i mittels der Zugstange \ zu heben. Die obere Feder k ist jedoch für diesen Fall mittels Stellring I möglichst stark zu spannen, denn dem schweren und starken Führer wird es ohne die geringsten Schwierigkeiten trotz stark gespannter Feder k gelingen, die Zinken χ bis in ihre Höchstlage zur Entleerung anzuheben und die Feder k hierdurch bis auf das Äußerste zusammenzudrücken. Die Feder k hat nunmehr aber so viel an Spannkraft gewonnen, daß sie mit Hülfe des Gewichtes der Rechenzinken, sobald der Führer seinen Fuß vom Fußhebel i abzieht, den Rechensitz samt Führer wieder hoch hebt und die Rechenzinken χ in ihre Arbeitsstellung (Fig. 1) herabfallen läßt.
Ist hingegen der Rechenführer leicht und schwach, so muß die untere Feder g mit Stellring h stark gespannt und die obere Feder k ganz entlastet werden, wodurch es auch dem leichten und schwachen Körper ohne Anstrengung möglich wird, mittels Fußdruck auf den Hebel i in Verbindung mit der Zugstange ^ die Rechenzinken χ zur Entleerung des Rechens hochzuheben. Die obere Feder Ic tritt in diesem Falle wenig in Tätigkeit, weil hier die Schwere der Rechenzinken und ihre Beschleunigung beim Fall allein genügt, den Führer, nach Abzug seines Fußes vom Fußhebel i wieder hochzuheben und zu Ende des Zinkenfalles auch noch die untere Feder g zum nächsten Anheben der Rechenzinken entsprechend zu spannen.
Es wird durch das Zusammendrücken und Spannen der unteren Feder g auch noch erreicht, daß die Zinken beim Herabfallen in ihre Arbeitsstellung elastisch aufgefangen werden und nicht zu stark auf den Erdboden auffallen, was. sehr von Vorteil ist, weil durch zu heftiges Aufschlagen der Zinken die Spitzen derselben in den Erdboden eindringen und leicht abgebrochen werden können und auch der ganze Rechen darunter leidet.
Erfahrungs- und sachgemäß ist die größte Kraftanstrengung des Rechenführers zu Anfang des Zinkenhubes erforderlich, weil in dieser Stellung die Zug- und Druckstange y des Handhebels m letzteren gegen die Nase ν des Rechenrahmens drückt und so verhindert, daß bei der Schlepparbeit des Rechens seine Zinken sich selbsttätig heben können. Ist der Hebel m mit Hülfe der Feder g sowie des Körpergewichtes des Führers und seiner Muskelkraft erst etwas angehoben, dann lassen sich die Rechenzinken mit Leichtigkeit weiter bis in ihre Höchstlage heben, auch dann, wenn bei einem schweren Führer es nötig wird, die obere Feder k gleichzeitig stark zu spannen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Pferderechen mit auf und ab verschiebbarem, die Rechenbewegung beeinflussendem Kutschersitz, dadurch gekennzeichnet, daß die das Heben und Senken des Rechens beeinflussenden Federn auf der Führersitzstange einstellbar angeordnet sind, zum Zweck, die verschiedenen Körpergewichte der Führer ausgleichen zu können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1902142170D 1902-02-23 1902-02-23 Expired DE142170C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE142170T 1902-02-23

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DE142170C true DE142170C (de) 1903-07-17

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ID=34427908

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DE1902142170D Expired DE142170C (de) 1902-02-23 1902-02-23

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