DE35472C - Regulirbare und auslösbare Belastungsvorrichtung der oberen Zuführungswalze an Futterschneidemaschinen - Google Patents
Regulirbare und auslösbare Belastungsvorrichtung der oberen Zuführungswalze an FutterschneidemaschinenInfo
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- DE35472C DE35472C DENDAT35472D DE35472DA DE35472C DE 35472 C DE35472 C DE 35472C DE NDAT35472 D DENDAT35472 D DE NDAT35472D DE 35472D A DE35472D A DE 35472DA DE 35472 C DE35472 C DE 35472C
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- adjustable
- loading device
- cutting machines
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- Expired - Lifetime
Links
- 239000004459 forage Substances 0.000 title claims description 6
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F29/00—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
- A01F29/09—Details
- A01F29/10—Feeding devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirtschaftliche Geräthe.
HEINRICH LANZ in MANNHEIM.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. November 1885 ab.
: Die häufigen Unfälle an Futterschneidemaschinen sind zum gröfsten Theil darauf
zurückzuführen, dafs der Einleger des zu schneidenden Futters die Hand zwischen die
Vorschiebwalzen bringt. Man hat vielfach versucht , Ausrückvorrichtungen zu construiren,
welche Hülfe leisten sollen, wenn die Hand schon erfafst ist; man hat aber bisher wenig gethan,
um das Erfassen der Hand seltener zu machen.
Der Einleger mufs mit seiner Hand in die Nähe der Walzen:
1. beim ersten Einschieben des Futters in
die Walzen;
2. bei mangelhafter Function der Vorschiebwalzen.
Bei den bisher gebräuchlichen Constructionen, nämlich bei der Belastung der Vorschiebwalzen
mit Gewichten oder durch Federdruck bestehen die Uebelstände:
zu i. dafs beim unvermeidlichen Anheben der oberen, durch Feder oder Gewicht belasteten
Vorschiebwalze mit Deckel die Belastungsgewichte mit gehoben bezw. der ganze Federdruck mit überwunden werden mufs;
zu 2. dafs der Druck zwischen den Vorschiebwalzen entweder gar nicht oder nur auf
umständliche Weise den verschiedenen Futtersorten und Schnittlängen entsprechend regulirt
werden kann.
Die Folgen dieser Uebelstände sind:
bei i. dafs der Einleger durch das schwere
und unbequeme Heben der stark beschwerten Vorschiebwalze mit seiner linken Hand beinahe
vollständig in Anspruch genommen wird und nicht mehr genügend Aufmerksamkeit und Umsicht
für die eigentliche Arbeit, das Unterschieben des Futters mit der rechten Hand,
unter die Walzen haben kann (diese Arbeit mufs immer während des Ganges der Maschine
verrichtet werden. '
Wird nun die rechte Hand von den Vorschiebwalzen erfafst, oder glaubt ein ängstlicher
Einleger, dafs sie erfafst sei, so wird er die linke Hand frei machen, um mit dieser die
Ausrückvorrichtung zu erreichen. Damit fällt aber die stark beschwerte Speisewalze herunter,
klemmt die rechte Hand fest und schiebt sie unfehlbar mit dem Futter in den Bereich der
abschneidenden Messer. Die Erfahrung lehrt, dafs es nur in seltenen Fällen möglich ist,
noch rechtzeitig den Ausrücker in Thätigkeit zu setzen; denn die Entfernung der Walze
vom Mundstück, der Schrecken des Einlegers, durch den plötzlichen grofsen Druck, die unbequeme
Stellung beim Aufheben der Vorschiebwalzen sind gleich grofse Hindernisse;
bei 2. dafs bei unveränderlichem Druck der Vorschiebwalzen der Druck sehr oft entweder
zu grofs oder zu klein ist; in beiden Fällen wird das Vorschieben des Futters mangelhafter
sein und der Einleger in Versuchung kommen oder genöthigt sein, mit der Hand nachzuhelfen.
Bei meiner neuen, nachstehend beschriebenen Construction ist diesen Mifsständen vorgebeugt,
indem:
zu ι. beim Anheben der oberen Vorschiebwalze nur deren eigenes Gewicht ohne Be-
lastung und in bequemster Stellung zu heben ist. Sollte die rechte Hand auch erfafst werden
und die linke die Vorschiebwalze loslassen, so ist der Druck doch nicht grofs genug,
um die Hand nicht leicht herausziehen zu können;
zu 2. je nach der Futtergattung und der Schnittlänge der Druck der Vorschiebwalzen
auf einfachste Weise momentan verstellt werden kann, ohne mit den Walzen in Berührung zu
kommen. Das Vorschieben der Walzen wird unter allen Umständen ein normales sein, wodurch
Nachhülfe mit der Hand ganz überflüssig ist. '
Fig. ι Seitenansicht,
Fig. 2 Querschnitt, bei tiefster Stellung der Oberwalze und ungespannter Feder gezeichnet.
Die bewegliche Walze α ist, wie üblich, in
den nach unten verlängerten Armen b gelagert, welche mit dem Deckel c fest verbunden sind
und mit diesem und der Walze in entsprechenden Führungen des Gehäuses d gehoben und
gesenkt werden kann. Zur gleichmäfsigen Bewegung auf beiden Seiten dient die gebräuchliche
Traverse e, welche durch Welle f und Lager g am Gestell der Maschine drehbar befestigt
ist und mit ihren Zapfen h in die Arme b eingreift. An einer Seite der Welle f befindet
sich, fest damit verbunden, der Hebel z, welcher leicht federnd in die Sperrzähne des am
Gestell . befestigten Segmentes k einspringt. Ueber den mittleren Theil der Welle f ist die
Schraubenfeder / geschoben, welche an einem Ende mit der Welle fest verbunden ist und
mit dem freien Ende auf die Traverse e drückt. Wird nun der Hebel i nach unten gedreht,
so spannt sich die Feder I, drückt auf die Traverse
e, welche durch ihre Zapfen h auf die Arme b wirkt und hierdurch das zwischen den
Walzen befindliche Futter mit der Federspannung entsprechendem Druck zusammenprefst.
Der Hebel wird hierbei durch die Sperrzähne des Segmentes k in seiner Lage festgehalten.
Wird der Hebel ausgelöst, so legt er sich unter den Zapfen h der Traverse e, worauf
dann durch Aufwärtsdrehen des Hebels die Walze gehoben werden kann.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Eine regulir- und auslösbare Belastungsvorrichtung der oberen Zuführungswalze an Futterschneidemaschinen, bestehend aus einer um das Maschinengestell drehbaren Traverse (e), auf welche das freie Ende einer um eine Welle (f) gewundenen, von einem arretirbaren Hebel (i) nach Bedürfnifs mehr oder weniger gespannten Feder (I) drückt und mit welcher das die obere Zuführungswalze (a) tragende Gehänge (b) gelenkig· (bei h) verbunden ist, so dafs die Federkraft die Walze niederprefst, während die letztere durch den ausgelösten Hebel (i), indem dieser unter die Traverse fafst,. in die Höhe gehoben werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35472C true DE35472C (de) |
Family
ID=311327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35472D Expired - Lifetime DE35472C (de) | Regulirbare und auslösbare Belastungsvorrichtung der oberen Zuführungswalze an Futterschneidemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35472C (de) |
-
0
- DE DENDAT35472D patent/DE35472C/de not_active Expired - Lifetime
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