DE368768C - Heuerntemaschine - Google Patents
HeuerntemaschineInfo
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- DE368768C DE368768C DEM74202D DEM0074202D DE368768C DE 368768 C DE368768 C DE 368768C DE M74202 D DEM74202 D DE M74202D DE M0074202 D DEM0074202 D DE M0074202D DE 368768 C DE368768 C DE 368768C
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- drum
- lever
- haymaking machine
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- hand
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- Expired
Links
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- 230000007704 transition Effects 0.000 claims 1
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/02—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type
Landscapes
- Soil Working Implements (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Bei Heuerntemaschinen mit Zinkentromtnel veränderlicher Winkellage, die zugleich zum
Heuwenden ünidi zum Schwadenlegen benutzt werden, ist für die beiden Benutzungsizwecke
eine verschiedene Höhenlage der Zinkentromimel angebracht, uto die. Zinken, die in
dem einen Falle schräg, im dem anderen Falle
senkrecht stehen, denn Boden anzupassen.-Nach
vorliegender Erfindung erfolgt die pas-ίο sende Höheneinstellung: der Trommel selbsttätig
bei der Veränderung der Winkellage der Trommel. Diese selbsttätige Einstellung
der Höhenlage wird durch eine Handeinstellung ergänzt, welche es in beiden Arbeitslagen
der Zinkentromtnel gestattet, die Höhenlage genauer zu regulieren, aber auch im Bedarfsfälle ohne Verschwenkung der Trommel
eine Veränderung der Höhenlage vorzunehmen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausiführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 die
Maschine in. Oberansicht; Abb. 2 und 3 zeigen Seitenansichten der Maschine in zwei verschiedenen
Arbeitslagern; Abb. 4 'zeigt einen Querschnitt vorn Abib. 2.
Als dargestelltes Ausführungsbeispiel ist eine Maschine der an sich bekannten Art gewählt, bei welcher die in einem Rahmen 1
gelagerte ZinkentromimeL 2 mit Zinken13 für
die Wendearbeit parallel zut Achse der Fahrräder gelagert ist und zuim» Zwecke des Schiwadenlegens
tan einen seitlichen Zapfen 4 in Schräglage geschwenkt wird. Letztere Lage
ist auf der Zeichnung strichpunktiert eingetragen. An dem Hauptrahmen 5 der Maschine
ist eine Kippwelle 6 gelagert. Ein Arm 7 dieser Kippwelle ist durch eine
Stange 8 mit einem· Hebelarm· 9 verbunden,
dessen Drehzapfen oberhalb und in Verlängerung des Schwenkzapfens 4 der Zinkentrommel
sich befindet. In eine Öse 10 des Hebelarmes 9 greift die Zugstange 11 ein,
deren hinteres Ende an deim unteren Schenkel
eines Winkelhebelst 12 angeschlossen ist. Dieser Winlcelhebel 12 ist drehbar ■ an dem
Rahmen 1 der Zinkentrommel gelagert, ebenso ein anderer Hebel 13 am anderen Ende der
Zinlcentrommel. Der Rahmen 1 der Zinkentrominel
wird durch Büchsen 218 auf den Achsen 17 der Tragrollen 18 geführt. Winkelbebel
12 und Hebel 13 sind miteinander vermittels einer durchgehenden Vierkantstange
14 verbunden. Der zweite Schenkel des Win^
kelhebels 12 unidl entsprechend an dem anderen
Trommelende das freie Ende des Hebels 12 ist
mittels. Zapfen 20 mit den Stützen 15 verbunden, die unter Vermittlung von Hülsen 16 auf
Stellringen 19 der Achsen 17 der Tragrollen
18 aufsitzen.
Wird die Trommel 2 mit ihrem Rahmen 1 aus- der Wenderlage in dlie schräge Rechenlage
um den Zapfen 4 herumgeschwenkt, so vergrößert sich die Entfernung der Zapfen 20
von der öse 10; infolgedessen verschwenkt die Stange 11 den Winkelhabel 12 aus der in
Abb. 2 dargestellten Lage in diejenige der
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Abb. 3, wobei durch! Vermittlung der Vierkantstange
14 auch der Hebel 13 aufwärts bewegt und dadurch der in den Hebeln 12 und
13 hängende Trommelrahmen 1 angehoben wird, und zwar um so viel, daß die Zinken
der Trommel, die bei der ersten Stellung (Abb. 2) in Schräglage den Boden berührten,
nunmehr in senkrechter Lage bis zum Boden Platz haben.
Am· rechten Ende der Kippwelle 6 ist ein
Handhebel 21 angebracht, der mittels Klinke 22 in Kerben eines Steilsegmentes 23 festgelegt
wird. Dadurch, daß dieser Handhebel 21 längs der hinteren Kerben 24 verstellt
wird, kann eine Nachregulierung der Höhenlage der Zinkentrommel bewirkt werden, indem durch die Schwenkung des. Handhebels
21 die Welle 6 um einen geringen Winkel· gekippt wird und dadurch vermittels des Gestänges
7, 8, 9, μ, 12 die Trommel in geringem
Maße gehoben oder gesenkt wird. An dem Segment 23 ist aber außer den Kerben 24 noch vorn eine Kerbe 25 vorgesehen, in
welche die Klinke des Handhebels 21 nach vollem Umschwenken desselben eingreifen
kann. Wirdi der Handhebel 21, der vom Führersitz 26 aius gehandhabt werden kann,
in diese Kerbe 25 übergeführt, so wird die Trommel, auch ohne Veränderung der 3" Schwenklagen um ein beträchtliches Stück
angehoben, wie in. Abb. 3 punktiert angedeutet ist. Diese Handhabung ist sowohl in der
Wenderlage als auch in der Rechenlage der Trommel möglich. Sie ist von Wichtigkeit
für das Umdrehen der Maschine, da eine große Kraftanstrengung für die Zugtiere erforderlich
ist und die Getriebe und Zinken der Maschine stark beansprucht werden, wenn die Zinken beim .Umdrehen dicht an
dem Boden anliegen. Der Führer kann also während des Umdrehens durch Einistellen des
Handhebels in die - Kerbe 215 die Trommel
vorübergehend vom Boden abheben und sie nach erfolgtem· Umdrehen durch Einstellen in
eine entsprechende Kerbe 24 wieder mit dem Zinken auf den Boden niederlassen.
Um das Anheben der Trommel sowohl beim automatischen wie beim Handheben zu
erleichtern, sind Zugfedern 27 vorgesehen, die zwischen den Rahmen der Trommel und die
Hebel 12 bzw. 13 eingeschaltet sind. Beim Senken der Trommel spannen sich diese Federn,
und beim Heben gleichen sie einen Teil des. Gewichtes aius. Gleichzeitig bewirken die
Federn eine elastische Anpassung an den Boden.
Claims (5)
1. Heuerntemasichine mit veränderlicher Arbeitslage der Zinkentrommel, die in der
einen Arbeitslage zum- Heutwenden und in
der andern Arbeitslage zum Schwadenlegen dient, gekennzeichnet: diurch ein Gestänge
oder ein Getriebe, mittels dessen die Trommel oder ein mit ihr verbundenes
Organ beim Übergang von der einen in die andere Arbeitslage zwangläufig eine
Änderung1 der Höhenlage der Trommel herbeiführt.
2. Heuerntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine
bei der Lagenänderiung der Trommel entstehende Entfernungsänderung zwischen
einem Punkte des festen Rahmens und eineim Punkte des bewegten Trominelrahmens
eine Hebelbewegung hervorgerufen wird, die die Höhenänderung der Trommel
bewirkt.
3. Heuerntemaschine nach Anspruch i, bei welcher die Zinkentrommel um einen
seitlichen Zapfen geschwenkt wird, da<durch gekennzeichnet, daß der Trommelrabmen
an' Hebelarmen (12, 13) hängt, die mittete Stangen (15) an den Achsen
der Tragrollen angreifen und von denen der eine Arm in !bekannter Weise als
Winkelhebel (12) ausgebildet ist, dessen zweiter Schenkel (121) durch eine Stange
(11) mit dem am festen Gestell drehbar angebrachten Winkelhebel (9), dessen
freies Ende durch ein Gestänge mit dem Arm einer von Hand verstellbaren Kippwelle
verbunden ist, so daß die Stange (11) beim Schwenken der Trommel den 95·
Winkelhebel (12, 121) verstellt und dadurch
die Höhenlage der Trommel ändert.
4. Heuerntemaschine" nach Anspruch· 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubstange (ir) an einem Hebelarm, der
um einen mit dem Schwenkzapfen gleichachsig liegenden Zapfen schwenkbar ist,
angreift.
5. Heuerntemaschine nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Hinzufügung
eines an sich bekannten in Kerben eines SteUsegmentes eingreifenden Handhebels, derart, daß dieser Handhebel einerseits
zum Nachregulieren der automatisch eingestellten Höhenlage, anderseits zur vollen Höhenveränderung ohne automatische
Mitwirkung dienen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM74202D DE368768C (de) | 1921-06-22 | 1921-06-22 | Heuerntemaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM74202D DE368768C (de) | 1921-06-22 | 1921-06-22 | Heuerntemaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE368768C true DE368768C (de) | 1923-02-09 |
Family
ID=7315522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM74202D Expired DE368768C (de) | 1921-06-22 | 1921-06-22 | Heuerntemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE368768C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019494B (de) * | 1952-04-26 | 1957-11-14 | Stockey & Schmitz | Stuetzrad fuer landwirtschaftliche Maschinen oder Geraete |
-
1921
- 1921-06-22 DE DEM74202D patent/DE368768C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019494B (de) * | 1952-04-26 | 1957-11-14 | Stockey & Schmitz | Stuetzrad fuer landwirtschaftliche Maschinen oder Geraete |
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