DE314009C - - Google Patents

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DE314009C
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roller
axis
rollers
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wheel
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/04Mercerising, e.g. lustring by mercerising of yarns, threads or filaments
    • D06B7/06Mercerising, e.g. lustring by mercerising of yarns, threads or filaments of hanks of yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
[AUSGEGEBEN
AWT 30. JULI 1919
\ ι
R E IC H S PAT ENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 314009 KLASSE 8 a GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Mercerisieren von Garn in Strähnen, die so eingerichtet ist, daß die das Garn aufnehmenden Walzen mittels einer geeigneten Vorrichtung aus ihren Lagern so ausgehoben werden können, daß sie an einer Seite vollkommen frei liegen und so bequem beschickt und wieder abgeräumt .werden können. Zu diesem Zwecke werden die beiden das Garn aufnehmenden
ίο Walzen von einem Schwingkörper getragen, mit dem sie unter Näherung ihres Achsenabstandes ausgeschwungen werden. Beim Zurückschwingen nach stattgehabter Beschickung werden die' Strähne selbsttätig gespannt.
„· Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung in den Fig. 1, 2 und 3 in drei verschiedenen Ansichten dargestellt. Fig. 4 veranschaulicht eine Einzelheit.
Das aus einer Grundplatte 1 und darauf befestigten drei Ständern 2, 3, 4 bestehende Gestell trägt auf den Ständern 2 und 4 die festen nach oben offenen Lagerpaare 5, 6 und auf dem festen Ständer 3 um eine in den Lappen 8 befestigte Achse 7 drehbar einen kräftigen gegabelten Arm 9, auf welchem ein festes Lager 10 und ein verschiebbares Lager 11 angeordnet sind. In diesen beiden Lagern sind die Achsen 12 und 13 in der Mitte drehbar* gehalten. Die Enden der Achsen ruhen
30. mittels Büchsen 14 in den Lagern 5, 6 und die Enden der Achse 13 mittels Büchsen 15 und mit dem mittleren verschiebbaren Lager 11, das über den gegabelten Arm 9 sich erstreckt, in den offenen Mäulern dreier Hebel 16, die auf einer durchgehenden Achse 17 schwingen können und unter sich durch eine Traverse 18 miteinander verbunden sind. Mit einer der Schienen des Gabelarmes 9 ein Stück bildend, ist eine Zahnstange 20 in Form eines Segmentes verbunden, in das ein Ritzel 20a eingreift, welches auf einer Achse 21 sitzt. Dieses Ritzel wird durch eine Kette 22 und ein Kettenrad 23 angetrieben, das auf einer Achse 24 sitzt. Die gleiche Achse trägt ein Rad 25, in das ein auf der Hauptachse 26 sitzendes Rad 27 eingreift. Durch das- geschilderte Getriebe wird das Zahnsegment gedreht und der Arm 9 um seine Achse 7 in die vertikale Lage ausgeschwungen (Fig. 2), in welcher die Achsen 12 und 13 senkrecht übereinander frei stehen und ein bequemes Beschicken und Abräumen der Strähnen ermöglichen. In dieser Lage wird der Gabelarm 9 gesichert durch einen um die Achse 29 drehbaren Hebelarm 28, der für gewöhnlich unter dem Einfluß eines Gewichtes 30 55 ■ mit seiner Rolle 31 auf einer. Scheibe 32 aufliegt, die auf der Achse 33 aufgekeilt ist. Diese Achse erhält ihre Drehung von der auf der Antriebsachse 26 sitzenden Riemenscheibe 34, mit welcher ein Ritzel 35 verbunden ist, das mit dem Rad 36 auf der Achse 37 kämmt. Ein mit Rad 36 verbundenes Rad 38 greift in ein Rad 39 der Achse 33 ein, und ein damit verbundenes Rad 39 a steht mit einem Rade 54 in Verbindung, dessen Nebenrad 54 a in ein auf der Achse 33 festsitzendes Rad 54 b eingreift und dadurch die Drehung dieser Achse vermittelt. Der Hebel 28 hat den Zweck, den Arm 9, der in der Arbeitslage durch eine Klinke 40 gesperrt ist, dadurch zu lösen, daß die Rolle 31 in eine Kerbe 41 der Scheibe 32 einfällt, wodurch die Nase 42 des Hebels 28
die Klinke 40 ausrückt. Beim Hochgehen drückt die exzentrische Fläche 43 des Segmentes 20 die Rolle 45 des Armes 28 so weit zurück, bis sie sich in der Höchstlage unter das Segmentende preßt und damit den Arm 9 mit den Walzen 12 und 13 in der Höchstlage festhält. In der Arbeitslage sind Ritzel 20 a und Zahnsegment 20 außer Eingriff. Um das Zahnsegment 20, mit Ritzel 20a in Eingriff zu bringen, löst der Hebel 28 durch seine von Exzenter 32 ■ und der Kerbe 41 erhaltene Bewegung, und der Nase 42, wie oben beschrieben, zuerst die Klinke 40, hebt darauf vermittels der unter den gegabelten Arm 9 greifenden Nase 44 den Arm 9 so lange, bis das Zahnsegment 20 mit Ritzel 20a in Eingriff gelangt. Das Ritzel windet nunmehr den Hebel 9 in die gehobene Lage.
Ist in der gehobenen Lage das Abräumen und Beschicken der Walzen 12, 13 erfolgt, so rückt der Nocken 46 der Scheibe 32 vermittels der Rolle 31 und Hebel 28 die Rolle 45 von der Fläche 43 ab; durch das Eigengewicht der Walzen 12 und 13 und des Armes,9 senkt sich derselbe mit seinem Zahnsegment 20, bis letzteres in das Ritzel 20 a eingreift und in seine Arbeitslage herunterdreht. Das Ritzel 20 a .,hat vorher die entsprechende Drehrichtung . erhalten, ein Arbeitsvorgang, der später beschrieben wird.
Beim Niedergehen des Armes 9 werden die Büchsen 14, 15 und das Lager 11 in die
. _ Lager 5, 6 und in die schwingenden Hebel 16 eingelegt. Ein am mittleren Hebel 16 befindlicher exzentrischer Steg 47 veranlaßt dabei eine Verschiebung des Lagers Ii und damit ein Stiecken der Strähnen auf den Walzen 12,13. ^Beini Niedergehen kommt die Walze 12 gleichzeitig in stramme Berührung mit der vor der
Walze 12 in-den Lagern 49 gelagerten und um die Achse 49 a drehbaren elastischen Quetschwalze 48 und gleichzeitig wird auch der Antrieb für die Walze 12 gekuppelt, indem ihr Rad 50 in ein Rad 51 eingreift, das auf einer Achse 52 sitzend, ein Rad 53 trägt, welches wiederum mit einem auf der Achse 21 sitzenden Rade 20 a in Verbindung steht. Diese sämtlichen Räder erfahren eine Drehungsänderung in einem beliebigen Bruchteil einer Zeiteinheit in folgender Weise:
Das in der beschriebenen Weise gedrehte Rad 54 ist an beiden Seiten mit je einer Rolle 55 bzw. 56 versehen (Fig. 3 und 4). Am Gestell ist auf einer Achse 57 ein "mit der Rolle 56 zusammenwirkender Hebelarm 58 sowie ein mit der Rolle 55 zusammenarbeitender Arm 59 . befestigt. Ersterer steht durch ein Gestänge 60, 61, 62 in Verbindung mit einer Kupplung 63, die je nachdem, welcher Arm 58, 59 durch seine Rolle verschoben wird, mit der Scheibe 34 oder 64 gekuppelt wird, die beide eine verschiedene Drehrichtung haben und, so auf ihrer Achse angeordnet sind, daß diese einmal links, einmal rechts umläuft', welche Drehung dann' das Ritzel. 27 und sämtliche' Räder bis zum Antriebsrad 51, 52 der Achse 12 mitmachen. - Dadurch wird also nicht nur das Ritzel 20 a im richtigen Zeitpunkt zwecks Abwärtsbewegung des Segmentes rückwärts gedreht, sondern es wird auch die Walze 12 so angetrieben, daß sie in ihre offenen Lager 5, 6 eingedrückt wird, und endlich erfahren beide Walzen eine ständige Vor- und Rückdrehung während der Arbeitsperiode, wodurch vermieden wird, daß ein Reißen oder Verfilzen der Garnsträhne eintritt. Diese werden dabei noch beliebig gespannt oder entspannt zwecks intensiverer Bearbeitung, zu welchem Zwecke das Hebelsystem 16 durch /Stellstangen 65 mit auf der Achse 29 sitzenden Armen 66 in Verbindung steht, derart, daß durch Handräder 67 die Stellung des Hebelsystems 16 geregelt und dieses durch einen Arm 68 und eine Daumenscheibe 69 beliebig hin und. her pendeln karin, wodurch eine Verschiebung der Achse 13 eintritt. In der zurückgeschwungenen Lage der Walzen 12 und 13, wie sie Fig. 2 in. ausgezogenen Linien •darstellt, findet die Behandlung des Garnes in einem unter' den Walzen liegenden Laugenbehälter statt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Mercerisieren von Strähngarn, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden das Garn aufnehmenden Walzen von einem Schwingkörper (9) getragen werden, mit dem sie unter Näherung ihres Achsenabstandes ausgeschwungen werden, ioo damit ihre aus offenen Lagern gehobenen Enden zur Beschickung bzw. zur Abnahme der Garnsträhne frei liegen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einlegen der Gainwalzen in ihre Lager die eine' Walze gegen eine Quetschwalze angedrückt wird, wobei gleichzeitig auch das Getriebe der Walzen zum Drehen derselben selbsttätig gekuppelt wird und die Drehrichtung der Walze dabei eine solche ist, daß dadurch das-Eindrücken in die Lager unterstützt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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