AT123496B - Einrichtung zum Entleeren von aufklappbaren Förderkübeln. - Google Patents

Einrichtung zum Entleeren von aufklappbaren Förderkübeln.

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AT123496B
AT123496B AT123496DA AT123496B AT 123496 B AT123496 B AT 123496B AT 123496D A AT123496D A AT 123496DA AT 123496 B AT123496 B AT 123496B
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Austria
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bucket
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Theodor Ing Trebitsch
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Theodor Ing Trebitsch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Entleeren von   aufklappbaren Forderkubeln.   



   Durch das   österr.   Patent Nr. 114967 ist eine Einrichtung zum Öffnen der Klappböden der Förder- kübel für   Schüttgut   bekanntgeworden, bei welcher die die Geschlossenstellung des Klappbodens sichernde
Verriegelungsvorriehtung durch einen   Übertragungsmeehanismus auslosbar   ist, der durch das freie
Auffallen eines oberhalb des Kübels aufgehängten Fallkörpers verstellbar ist. Das Gewicht dieses Fallkörpers muss dabei eine ganz bestimmte Grösse haben, damit die richtige Wirkungsweise gewährleistet sei. Das Gewicht darf   nämlich   weder zu gross noch zu klein sein, damit es eben nur infolge seiner Fall- wucht, nicht aber auch schon durch ruhigen Druck die Verriegelung löst.

   Da aber die Wahl der Grösse des Gewichtes von den mechanischen Widerständen des tbertragungsmechanismus und der Verriegelung- vorrichtung abhängt und dieser Widerstand auch bei einer einzelnen Vorrichtung nicht beständig gleich bleibt, so ist mit einem solchen Fallgewicht nur eine sehr geringe Betriebssicherheit zu erreichen. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun eine vollkommene Betriebssicherheit mit Bezug auf das Öffnen der Verriegelung des aufklappbaren Förderkübels bei Anwendung einer rein mechanischen
Einrichtung dadurch gewährleistet, dass an dem Kranausleger ein vorzugsweise durch eine Gegen- belastung   gewöhnlich   in der   ausgerückten   Stellung gehaltener Arm gelagert ist, der mittels eines Über- tragungsmeehanismus. am einfachsten mittels eines Schnur zuges, vom Führerstand aus geschwenkt werden kann und hiedurch gegen einen Anschlag stösst, der durch einen   Übertragungsmechanismus   die Verriegelungseinrichtung, die normalerweise die Autklappbarkeit des Förderkübels sperrt, löst. 



   Eine Ausführungsform einer solchen Einrichtung ist in der Zeichnung in Seitenansicht dargestellt. 



   Der Kranausleger a ist an dem Fahrgestell b um den Zapfen c schwenkbar angeordnet und kann mittels des Zugorganes d vom Führerstand aus   auf-und niedergeschwenkt   und in jeder Stellung fixiert werden. 



   Der Kranausleger kann auch um eine lotrechte Achse entweder samt einem Drehgestell oder um ein- an dem Fahrgestell lotrecht gelagerte Welle geschwenkt werden. Diese Bewegliehkeiten des Krane auslegers sind bekannt. 



   An dem Ausleger a ist eine Rolle e gelagert, um die das   Förderseil t läuft, welches   einerseits auf dem Führerstand mit einer motorisch angetriebenen Winde verbunden und anderseits an dem Kran- ausleger befestigt ist und in einer Schleife die bewegliche Rolle g des Bügels      des   Förderkübels   i trägt. 



   Der Förderkübel besteht aus zwei Teilen, die um die waagrechte Achse k auseinandergeklappt werden können, wenn der Kübel entleert werden soll. Die beiden Teile des Kübels werden durch eine Verriegelungs- vorrichtung zusammengehalten, die bei dem dargestellten   Ausführungsbeispiel   aus einem Stift   I   des einen Kübelteiles und einer Klinke m des andern Kübelteiles besteht. Solange die Klinke m den Stift I übergreift, können die beiden Kübelteile nicht auseinandergeklappt werden. 



   Die Auslösung der Verriegelungsvorrichtung    < ,   m soll nun durch einfache mechanische Mittel vom Führerstand aus möglich sein und zu diesem Zwecke ist an dem Kranausleger a ein Arm   n   an einem
Zapfen o schwenkbar gelagert, der mit einem zweiten Arm p fest verbunden ist, welcher ein Gewicht q trägt, das den freigegebenen Arm   it   normalerweise etwa in der in der Zeichnung dargestellten Lage erhält. 



    Der Arm n wird von einem Zugorgan r (Drahtseil od. dgl. ) angefasst, welches zu dem Führerstand   hingeführt ist, und der Kranführer kann nun mittels dieses   Sehnurzuges   r den Arm   n   mehr oder weniger in die lotrechte Lage bringen, wobei das Gegengewicht q gehoben wird. Lässt der Zug an der Schnur r nach, so geht der Arm n unter der Wirkung des Gegengewichtes q wieder in seine   frühere Lage zurück.   



    @ Diescs Gegengewieht q könnte natürlich auch durch eine Feder ersetzt werden.   

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 EMI2.1 
 wird, er gegen den Bolzen v stösst und den Winkelhebel t. it im entgegengesetzten Sinne der Uhrzeiger- bewegung verschwenkt. Der Arm   u   dieses Winkelhebels ist durch ein   Zugorgan tir   (Stange. Drahtseil od.   dgl.)   mit der   Klinke 1/1   verbunden, so dass also diese Klinke m durch den geschwenkten Arm   von dem Stift l abgehoben werden kann. 



   Zur Entriegelung der beiden klappbaren Teile des   Förderkübels genügt   es also. an dem Zug-   organ l'einen   Zug auszuüben, und es wird dabei sowohl die Wucht des Armes n als auch nachher der einfache   Kraftsehluss   zwischen und und v zur Überwindung der mechanischen   Widerstände   bei dem Entriegelungsvorgang wirken. Man kann daher den   Kraftaufwand   immer den   vorhandenen Widerständen   anpassen. 



   Der Arm m hat selbstverständlich eine bestimmte Länge und kann daher die   Entriegelung   nur dann bewirken. wenn der Bolzen   @ des Winkelhebels t, u sich   innerhalb seines Bereiches befindet. d. h. also, wenn der   Forderkübel   genug hochgezogen worden ist.

   Da man aber den beladenen Förderkübel aus energiewirtsehaftliehen Gründen nicht höher aufziehen wird, als es unbedingt nötig ist, so kann man, wenn bei einer bestimmten   Schrägstellung   des Auslegers a der Förderkübel nicht so hochegzogen werden wurde, dass der Entriegelungsmeehanismus wirksam werden könnte, den Kranausleger   um   den Zapfen e etwas abwärts schwenken, so dass also der   Arm/ !   der erwünschten   Höchststellung   des Förder-   kübels   entsprechend eingestellt wird. 



   Die hier besprochenen Einrichtungen können in baulicher Beziehung sowohl in ihrer Gesamtheit als auch in ihren Einzelteilen in mannigfacher Weise ausgebildet werden. Der Förderkübel kann anstatt im ganzen zweiteilig zu sein, einen   Klappboden   erhalten, die Verriegelungsvorrichtung kann verschiedenartig beschaffen sein. es können auch an beiden Seiten des   Förderkübels   Verriegelungsvorrichtungen angebracht werden und es kann auch der   Auslösemechanismus einschliesslich   des Sehwenkarmes it zweifach, nämlich auf jeder Seite des   Förderkübels   vorhanden sein.

   Der tbertragungsmechanismus von dem Bolzen v bis zur Klinke m kann auch mit allen erforderlichen Zwischengliedern versehen werden, die nötig sind, um den Raum oberhalb des Förderkübels zum Zwecke des Beladens   möglichst   freizuhalten. 



  Um zu verhindern, dass ein Auslösen der Sperrung bei raschem Hochziehen des Kübels durch Anschlagen des Bolzens v an dem Arm n oder an dem Kranausleger unbeabsichtigt eintritt. kann an dem Kranausleger eine Führung angebracht werden, mit der der Bolzen b in der höchsten Stellung beim Aufziehen des Kübels in Eingriff kommt und die eine seitliehe Bewegung des Bolzens   !' im Sinne   einer Entriegelung der Sperrung verhindert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Entleeren von aufklappbaren Förderkübeln für Schüttgut, dadurch gekenn- 
 EMI2.2 
 mechanismus. am einfachsten mittels eines Schnurzuges (r) vom Führerstand aus geschwenkt werden kann und hiedurch gegen einen Anschlag (v) stösst, der durch einen   Übertragungsmechanismus   die Verriegelungseinrichtung   {1, m) löst,   die normalerweise die Autklappbarkeit des Förderkübels sperrt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kranausleger oberhalb EMI2.3
AT123496D 1930-07-17 1930-07-17 Einrichtung zum Entleeren von aufklappbaren Förderkübeln. AT123496B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958730C (de) * 1954-09-25 1957-02-21 Pohlig J Ag Kuebel fuer Schuettgut mit verriegelbaren Bodenklappen
DE3413937A1 (de) * 1983-09-01 1985-03-21 Grumbach Heinz Fa Anordnung zum betaetigen eines klappbehaelters

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958730C (de) * 1954-09-25 1957-02-21 Pohlig J Ag Kuebel fuer Schuettgut mit verriegelbaren Bodenklappen
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