DE894907C - Vorrichtung zum Befoerdern von Teckeln mit Langholz od. dgl. in einem Schachtfoerdermittel - Google Patents

Vorrichtung zum Befoerdern von Teckeln mit Langholz od. dgl. in einem Schachtfoerdermittel

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Publication number
DE894907C
DE894907C DES26664A DES0026664A DE894907C DE 894907 C DE894907 C DE 894907C DE S26664 A DES26664 A DE S26664A DE S0026664 A DES0026664 A DE S0026664A DE 894907 C DE894907 C DE 894907C
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DE
Germany
Prior art keywords
teekel
basket
shaft conveyor
suspension
conveyor
Prior art date
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Expired
Application number
DES26664A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Beckmann
Jakob Roesken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKIP CIE GmbH
Original Assignee
SKIP CIE GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/006Equipment transport systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Befördern von Teckeln mit Langholz od. dgl. in einem Schachtfördermittel Es sind verschiedene Verfahren und Vorrichtungen bekanntgeworden, mit deren Hilfe Teckel, die mit Langholz oder anderem sperrigen Gut beladen sind, in aufgerichteter Lage in einem Förderkorb oder Skip befördert werden. Es ist z. B. bekanntgeworden, den Teckel mit seiner Vorderkante auf ein Widerlager im Korb zu setzen und ihn alsdann mit einer im Korb angebrachten Winde hochzukippen. Die Anbringung dieser Winde erschwert die- Konstruktion des Korbes und erhöht in unliebsamer Weise sein Gewicht.
  • Es ist weiterhin schon vorgeschlagen worden, den Teckel mit einem seiner Radsätze in Kufen einzufahren, die in den Korb eingebaut sind, und ihn dann unter Benutzung der Radsätze als Achse hochzukippen. Solche Kufen engen aber den Querschnitt des Förderkorbes ein und sind zudem bei Seilfahrt und Güterförderung hinderlich. Endlich ist es auch bekanntgeworden, in den Korb einen schwenkbaren Boden einzubauen und auf diesen den Teckel aufzufahren und ihn dann zusammen mit :dem Boden in die Senkrechtlage zu schwenken. Eine solche Vorrichtung erhöht im beträchtlichen Maße die Totlast des Förderkorbes.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung, die es ebenfalls gestattet, den Teckel in aufgerichteter Lage mit dem Schachtfördermittel zu befördern, die aber die vorerwähnten Nachteile vermeidet. Die neue Lösung besteht darin, daß das Schachtfördermittel (Skip oder Korb) eine Hängevorrichtung zum Aufhängen des Teckels enthält. Bei der neuen Vorrichtung sind keine Einbauten erforderlich, die den nutzbaren Raum des Schachtfördermittels wesentlich ,einengen oder das Eigengewicht wesentlich erhöhen.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der neuen Vorrichtung veranschaulicht. In Fig. i .bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel mit verschiedenen .Stellungen des aufzuhängenden Teckels veranschaulicht. Im Förderkorb i befindet sich am Kopfrahmen ein Doppelhaken 2. Dieser kann in einem Bügel 3 od, dgl., der an der Stirnwand des Teckels 4 befestigt ist, einhaken. Das Einhängen des Teckels erfolgt so, wie es Fig. i bis 3 in verschiedenen Stellungen der einzelnen Teile veranscbaulichen. Zunächst wird entsprechend Fig. i an dem Ladeanschlag der Korb i so vorgesetzt, daß die Kopfwand des Teckels unter dem Kopfrahmen des Korbes durchgefahren werden kann und hierbei mit dem Bügel 3 an den Haken 2 anstößt. ,Sobald der Teckel4 in diese Lage gebracht ist, wird der Korb i langsam angehoben, wobei sich der Bügel 3 und damit der Teckel 4 in den Doppelhaken 2 des Korbes i einhängt. Beim weiteren Anheben des Korbes i schwingt der Teckel4 dann in die senkrechte hängende Lage. Dieser Vorgang wird unterstützt durch eine Winde 6, deren Einhängevornichtung 7 an der hinteren Stirnwand des Teckels 4 eingehängt wird. Durch diese Hilfsvorrichtung wird das #Einbringen des Teckels gesteuert und gleichzeitig das Aufsetzen seines hinteren Endes auf das Gleis verhindert. Die Mitwirkung der Winde 6 geht aus Fig. i bis 3 hervor.
  • An dem Abnahmeort vollziehen sich die Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge. Mit Hilfe einer an dem Abnahmeort vorgesehenen Winde wird zunächst,das untere Teckelende aus dem Korb herausgezogen und dann der Korb i gesenkt, bis sich der Teckel 4 auf das Gleis aufsetzt und die waagerechte Lage einnimmt.
  • Bei Schachtfördereinrichtungen, bei denen kein Unterseil vorhanden ist, kann der Teckel auch unter dem Schachtfördermittel (Korb oder Skip) aufgehängt werden. Fig. 4 bis 6 zeigen diese Anordnung in verschiedenen Stellungen der einzelnen Teile. Die Ausführung nach Fig. 4 bis 6 hat den Vorteil, daß das Innere des Schachtfördermittels von Einbauten zum Aufhängen des Teckels frei bleibt.
  • Entsprechend Fig. 1 bis 3 bedeutet -in Fig. 4 bis 6 i den Förderkorb od. dgl., 2 den Doppelhaken zum Einhängen des Teckels 4, 3 den hierzu dienenden Bügel an der Stirnwand des Teckels, 5 die Winde und 6 die zur Winde gehörende Anhängevorrichtung, die am hinteren Bügel des Teckels eingehängt wird. Wie man sieht, ist der Doppelhaken 2 außen am Bodenrahmen des Korbes i -befestigt, so daß also, wie schon erwähnt, das Innere des Fördermittels i frei von Einbauten bleibt.
  • Das Ein- und Aushängen des Teckels wird in gleicher Weise ausgeführt, wie das an Hand der Fig. i bis 3 erläutert ist und wie das im übrigen auch aus Fig. 4 bis 6 hervorgeht.
  • Es empfiehlt sich, eine Feststellvorrichtung anzubringen, die das Pendeln des Teckels während der Fahrt durch den Schacht verhindert. Zu diesem Zweck ist bei der Ausführung nach Fig. 4 bis 6 ein am Fußrahmen des Korbes i schwenkbarer Hebel 7 vorgesehen, er rastet in der Arbeitsstellung in eine Raste an der Stirnwand des Teckels ein, sobald dieser die senkrechte Lage erreicht hat.
  • Es bedarf kaum der Erwähnung, daß die üblichen Umkehrungen möglich sind; es können z. B. am Teckel Haken und dementsprechend kann am. Korb ein Anhängebügel befestigt werden.
  • Im Rahmen der Erfindung kann auch von dem Gedanken Gebrauch gemacht werden, das Einschwenken des Teckels in die. Senkrechtlage dadurch zu erleichtern, daß der Aufhängepunkt des Teckels in die Nähe seines Schwerpunktes verlegt wird. Eine Vorrichtung dieser Art ist in Fig.7 bis 9 dargestellt. An dem Fußrahmen des hier mit i i bezeichneten Korbes sind zwei Aufhängelaschen 12 von genügender Länge drehbar gelagert; ihr rechtwinklig abgekrümmtes Oberteil 12a verhindert das Pendeln der beiden Laschen in der einen Richtung. Zum Anhängen des mit 13 bezeichneten Teckels werden die Laschen in die in Fig. 7 gezeigte Lage geschwenkt und mit den an ihren Enden befindlichen Haken i2c mit Aufhängeösen 13c .des Teckels 13 in Eingriff gebracht. Diese Aufhängeösen 13c befinden sich zwischen den Rädern des Teckels, etwa im Schwerpunkt desselben. Die Haken i2c der Laschen 12 sind mit einschwenkbaren Klauen oder sonstigen Sicherungen verbunden, durch die ein ungewolltes Lösen der Haken i 2c aus den Aufhängeösen 130 verhindert wird.
  • Nachdem die Laschen i2 mit ihren Haken entsprechend Fig. i den Teckel 13 er faßt haben, wird der Korb i i langsam angehoben. Man erhält die Zwischenstellung nach Fig. B. Beim weiteren Anheben des Korbes i i kann dann der Teckel 13 leicht in die Senkrechtlage geschwenkt werden. In dieser Lage muß der Teekel gesichert werden, was mit einer Kette 14 geschehen kann, die einerseits am Teckel und andererseits am Korb i i angreift. Statt der Kette 14 können bei seitlicher Führung des Korbes auch schwenkbare Führungsklauen benutzt werden.
  • In Fig. io bis 14 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, beidem der Teckel ebenfalls genau oder angenähert im Schwerpunkt eingehängt wird, so daß der Teckel mit geringem Kraftaufwand in die Senkrechtlage geschwenkt werden kann.
  • Bei dieser Ausführung besitzt der mit 22 bezeichnete Teckel an seinen beiden .Seiten zwischen den Radsätzen kräftig versteifte Bleche 22a, die ihrerseits je ein Loch aufweisen. In diese Löcher greift, wie aus Fig. 14 ersichtlich, je ein Schwinghebel 23 bzw. 2.4, die unter dem mittleren Korbboden des Korbes 2i schwenkbar eingebaut sind, und zwar ist der einzelne Schwenkhebel 23 bzw. 24 um den Zapfen 23a bzw. den Zapfen 24a schwenkbar. Die beiden Schwinghebel 23 und 24 können durch einen handbetätigten Kniehebel 25 bzw. 26 ein- und ausgerückt werden.
  • Die Handhabung ist folgende: Zunächst wird entsprechend Fig. io der Korb 21 mit seinem unteren Boden bündig mit der Sohle 27 vorgesetzt. Dann wird der Teekel 22 in den Korb 21 eingeschoben, so daß beide Enden überkragen; seine Stellung ist durch Buckel in der Fahrbahn fixiert. Der Teekel 22 nimmt darauf die in Fig. io dargestellte Lage ein. Nunmehr wird der Korb 21 langsam gesenkt, wobei sich der Teekel 22 mit den beiden herausragenden Enden auf den Schwingbühnen 27 aufsetzt, wie das Fig. i i zeigt. Der Korb wird so weit gesenkt, bis die Löcher in den Verstärkungsplatten22a fluchten mit denAchsstümpfen der Schwinghebel 23 und 24.. Daraufhin werden diese eingeschwenkt, womit der Teekel am Korb 21 befestigt ist. Anschließend wird der Korb langsam hochgefahren und der Teekel in die Senkrechtlage geschwenkt, wie das Fig. i2 und 13 zeigen.
  • Das Herausholen des Teekels geschieht in umgekehrter Reihenfolge. Auch für das Ausführungsbeispiel nach Fig. io bis 14 gilt der obige Hinweis, daß dite Befestigungsmittel vertauscht «erden können. Es können z. B. die Schwinghebel am Teekel und die Lagerung für die an dem .Schwinghebel befestigten Achsstummel am Korb angeordnet werden. Wie man sieht, erfordert die Ausführung nach Fig. io bis 1.4 nur wenige einfache Vorrichtungen am Korb und am Teekel.
  • Es ist leicht zu ersehen, daß an Stelle der Schwinghebel auch feste Achsstümpfe benutzt werden können, die dann am Teekel befestigt werden und für die am Korb oben offene Lageraugen vorgesehen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Befördern von Teekeln mit Langholz od. dgl. durch ein Schachtfördermittel (Strip oder Korb), dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtfördermittel eine Hängevorrichtung zum Aufhängen des Teekels enthält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Schachtfördermittel oder unter dem Schachtfördermittel eine Aufhängevorrichtung und entsprechende Gegenglieder am Teekel, insbesondere an seinen Stirnwänden, angebracht sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung aus Ösen, Bügeln od. dgl. einerseits und Haken andererseits besteht. q..
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängeglieder des Teekels in der Nähe seines Schwerpunktes angebracht sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, .dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Schachtfördermittel schwenkbare Aufhängelaschen von solcher Länge angebracht sind, daß sie an den in der Nähe des Schwerpunktes des Teekels angebrachten Aufhängegliedern anzugreifen vermögen und dem aufgehängten Teekel gestatten, in die Senkrechtlage geschwenkt zu werden.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, insbesondere bei Anordnung der Aufhängevorrichtung unter dem Schachtfördermittel, eine Feststellvorrichtung vorgesehen ist, die in der Arbeitslage den aufgehängten Teekel am Pendeln hindert.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits das Fördermittel so ausgebildet ist, daß derTeckel in das Fördermittel, mit seinen beiden Enden überkragend, eingefahren werden kann und daß andererseits am Teekel und am Wagen zusammenwirkende Eingreifglieder, z. B. in Form von Lagerlöchern und Schwinghebeln mit Achsstümpfen, vorgesehen sind, die gestatten, den Teekel schwenkbar im Wagen zu lagern und alsdann in die Senkrechtlage zu schwenken.
DES26664A 1952-01-01 1952-01-01 Vorrichtung zum Befoerdern von Teckeln mit Langholz od. dgl. in einem Schachtfoerdermittel Expired DE894907C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2908404A (en) * 1957-02-13 1959-10-13 Rische Kurt Suspension device
DE1174031B (de) * 1959-06-03 1964-07-16 Stamicarbon Fuer die Befoerderung von Langmaterial bestimmte Foerdergefaessanlage in Grubenschaechten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2908404A (en) * 1957-02-13 1959-10-13 Rische Kurt Suspension device
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