DE58260C - Vorrichtung zum Zurückwenden der Notenblätter bei Notenblattwendern - Google Patents

Vorrichtung zum Zurückwenden der Notenblätter bei Notenblattwendern

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DE58260C
DE58260C DENDAT58260D DE58260DA DE58260C DE 58260 C DE58260 C DE 58260C DE NDAT58260 D DENDAT58260 D DE NDAT58260D DE 58260D A DE58260D A DE 58260DA DE 58260 C DE58260 C DE 58260C
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sheet
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DENDAT58260D
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E. STEINER in Hamburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/082Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by hand

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
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Vorliegende Vorrichtung hat den Zweck, eine beliebige Anzahl Notenblätter auf einmal zurückzuwenden. Zunächst sei bemerkt, dafs die Vorrichtung aus zwei Schlitten besteht, von denen der rechte. durch den linken in zweifacher Weise bethätigt werden kann, und zwar zuerst derart, dafs sich der Greifarm aufrichtet, sobald in dem betreffenden Notenbuch der Theil angefangen wird, welcher zweimal gespielt werden soll, indem ein auf dem rechten Schlitten waagrecht befestigter Schubfinger gegen eine Nase stufst,' welche an dem ebenfalls waagrecht liegenden, aber drehbar am Wendearm angeordneten Greifarm befestigt ist und so ein Aufrichten des letzteren herbeiführt. Es mufs der Greifarm seine senkrechte Stellung natürlich so lange beibehalten, bis der zu wiederholende Theil zu Ende gespielt ist, deshalb wird der rechte Schlitten durch eine Sperrklinke festgehalten und kann also nicht zurückgehen, während der linke Schlitten seine Anfangsstellung vorläufig wieder einnimmt.
Ist nun der Zeitpunkt des Umwendens gekommen, so wird der linke Schlitten wieder gegen den rechten bewegt, wobei letzterer, da ein auf dem ersteren angeordneter Hebel inzwischen ausgelöst ist, durch Anstofsen dieses Hebels noch weiter nach rechts verschoben wird, was die Bethätigung des Umlegewerkes, also das Umlegen des Wendearmes nebst den Notenblättern zur Folge hat. Es werden also die ganzen auf dem Greifarm liegenden Blätter auf einmal gedreht, alsdann gehen beide Schlitten wieder in ihre erste Lage zurück.
Beiliegende Zeichnung erläutert die Construction.
Fig. ι zeigt eine obere Ansicht bezw. Grundrifs, bei welcher die Rückwendevorrichtung in Ruhelage ist, Fig. 2 ebenfalls eine obere Ansicht, bei welcher jedoch eine Arbeitsstellung gezeigt ist; Fig. 3 ist 'ein Schnitt x-x der Fig. 2, während Fig. 4 die vordere Ansicht entsprechend der Fig. 2 darstellt.
Die ganze Vorrichtung liegt naturgemäfs nur auf der äufsersten linken Seite des ganzen Notenblattwenders und ist deshalb nur dieser Theil der Führungsplatte A gezeichnet. Letztere wird mittelst Klemmen A1 am Notenblattständer festgeklemmt. Die Führungsleisten haben die gewöhnliche Schwalbenschwanzform, und setzt sich auf die Vorderseite der Führung (Fig. 2) eine Leiste :a, die mit Schrauben b, bl und b2 befestigt ist, von denen b zugleich als Anschlag dient. Zwischen den Schrauben b1 und b2 befindet sich ein Anschlagstift b3. Nach dem Schlitten zu liegt noch eine Anschlagnase b*. In der Schlittenführung A sind zwei Schlitten B und C thätig; der links liegende B kann in bekannter Weise durch Druck oder Zug vom Spielenden nach rechts in Bewegung gesetzt werden, nimmt dabei den zweiten Schlitten C mit (Fig. 1) und stellt hierdurch einen Greifarm aus der waagrechten in die senkrechte Lage ein, um das' umzuwendende Blatt zu unterfassen (Fig. 1 und 4). Schlitten B trägt einen doppelarmigen Hebel c c1, der in den Augen d' gelagert ist und in seiner Ruhelage sich infolge Federwirkung e gegen einen quer über der Schlittenführung liegenden Bügel f drängt. Beide Hebelenden c c1 sind nach unten mit Rücksicht auf ihre Thätigkeit zugeschrägt.
Tritt der Hebel c c1 bei der Rechtsbewegung des Schlittens B aus dem Bügel f, so ist er rechtsseitig bestrebt, nach unten zu fallen und wird, wenn der zweite Schlitten C sich in der Stellung Fig. 2 befindet, beim Vorwärtsgehen gegen dessen Aufsenkante c2 stofsen
Der zweite Schlitten G ist mit Anschlagstück g, Feder h, beweglichem Winkelhebel i il, festem Stofsknaggen k und Ständerchen I versehen, das mittelst Auge/' .den Schubfinger mm1 in waagrechter Richtung trägt. Letzterer arbeitet mit seinem rechtwinklig abgebogenen Ende ml gegen eine im gegabelten Wendearm E lose gelagerte Scheibe mit Anschlagnasen η und n1, Fig. ι und 4, und legt dieselbe im Vorwärtsgehen nach rechts herum. Zugleich wird der mit der Nasenscheibe η η1 durch Querstift w2 verbundene lange Greifarm F aus seiner waagrechten Lage (Fig. 1) in die senkrechte Lage (Fig. 4) ausgeschwungen und von einer Feder 0 am Wendearm E in derselben festgehalten. Ist der Greifarm F schon vorher in diese Lage gebracht worden, also der Schlitten C aus der linksseitigen Lage Fig. 1 in die Lage Fig. 2 gebracht, wobei der Winkelhebel ii1 sich, während Schlitten B wieder zurückgelaufen ist, gegen Anschlag b* legt infolge Federdruckes h, und soll nunmehr das Umwenden des unterfangenen Blattes besorgen, so stöfst der am Schlitten C !befindliche Stofsknaggen. k im weiteren Vorwärtsgange wie bei bereits bekannten Constructionen an eine Zahnstange, diese bewegt ein eingreifendes Zähnrädchen nand letzteres überträgt seine Bewegung so auf den in der Zeichnung angedeuteten Wendearm E, dafs derselbe um 180 ° ausschwingt und dabei das aufliegende Blatt bezw. die ■aufliegenden Blätter rückwärts wendet. Gleichzeitig ist am Schlufs des Vorwärtsganges des Schlittens C der Hebel i i\ indem er an "Stift b3 Anschlag gefunden und sich hier durch dessen Daumen i'2 aufgerichtet und zwischen Federrundung hl und Ständerchen I geklemmt, so dafs der Schenkel i beim Rückgange an Nase Z>4 der Schiene α vorbei kann und Bchliefslich durch Anschlag b an Schenkel z-1 wieder ausgelöst wird.
Beide Schlitten werden dann selbstthätig durch Federwirkung wieder in ihre Schlufslage (Fig. 1) gebracht, wobei der zurückgeschlagene Wendearm von dem Schubfinger m ml durch Anschlag an Nase η1 aus der senkrechten Lage (Fig. 4) wieder in die waagrechte Lage (Fig. 1) zurückgeschlagen wird. Es sind also drei Stellungen I, II und III zu unterscheiden.
I. Fig. ι. Aeufserste Linksstellung beider Schlitten B und C. Anschlag derselben, indem sich Anschlag g gegen Hebel c c1 drängt und der Schenkel i1 des Winkelhebels i il sich gegen Anschlag b der Schlittenführung gedrängt hat, so dafs der Daumen z'2 nach links, gedrängt wurde und der Schenkel i mittelst Feder h niedergedrückt wird. Greifarm F und Wendearm E liegen hierbei waagrecht an der hinteren Seite der Schlittenführung A.
II. Fig. 2. Durch bekannte Einrichtung verschiebt der Spieler beide Schlitten B und C nach rechts, wobei Schubfinger mm1, gegen Nase η im Wendear.m E stofsend, den Greifarm F aufwärts richtet, so dafs die von rechts nach links umzuwendenden Blätter auf denselben zu liegen kommen. Der Schlitten wird hiernach in seinem Bestreben, ebenso wie Schlitten B in seine linke Schlufslage zurückzukehren, aufgehalten, und geschieht dies, indem der Winkelhebel ii1 mit Schenkel i durch Beeinflussung der Feder h, nachdem er den Zahn b* passirt, wieder niedergedrückt wird und sich gegen denselben lehnt.
Der dopp.elarmige Hebel cc1 des Schlittens B ist beim Zurückgleiten bei der Kante c2 des Schlittens C mit Schenkel c1 infolge Federdruckes e nach unten gedrückt, wird- jedoch, indem sich die vordere Zuschärfung des Schenkels c unter den Quersteg f schiebt, wieder angehoben.
III. Soll das eigentliche Rückwenden der Blätter erfolgen, so veranlafst der Spieler wieder eine Rechtsbewegung des Schlittens B; dabei zieht sich Doppelhebel c c1 aus dem Quersteg und fällt durch Federdruck 2 mit Schenkel c1 nach .unten, so dafs im Vorwärtsgehen derselbe den Schlitten C, an Seitenkante c2 anfassend, verschiebt. Der Schlitten C gelangt demnach in die in Fig. 2 angedeutete rechtsseitige Endlage, wobei der Stofsknaggen k, wie bekannt, die Ausschwenkung des Wendearmes E mit dem den Bogen unterfafst habenden Greifarm F erfolgt und der Bogen also von links nach rechts zurückgewendet wird.
Bei dieser Endlage ist aber der Winkelhebel i i1 mit Schenkel i1 gegen Anschlagstift b3 geprallt und ;hat Schenkel i aufgerichtet, so dafs der Zahn b* an der Schlittenführung die nunmehr erfolgende selbstthätige Rückbewegung beider Schlitten nicht. mehr behindern kann. Der Wendearm E schlägt sofort wieder um i8o° zurück (Fig, 4)., so dafs der Schubfinger mm1 bei seine:· Rückbewegung, die mit Greifarm F verbundene Nase β1 erfassend, dieselbe zurückzieht und diesen aus seiner senkrechten Lage in die waagrechte Schlufslage zurückbringt.
Alle Theile kehren also nach der Wendebethätigung in die Lage wieder zurjck, wie sie Fig. ι zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Zurückwenden der Notenblätter bei Notenblattwendern, bestehend
    aus zwei- Schlitten B und C, ersterer mit doppelarmigen Sperrhebeln c c1 und letzterer mit Anschlag g, Sperrklinke i i\ sowie Schubfinger m Ot1 ausgestattet, so dafs bei der Vorwärtsbewegung des Schlittens B Hebelende ic1, gegen Anschlag g stofsend, Schlitten C mitnimmt und ein Schubfinger m m1 den mit Nase versehenen Greifarm F nach aufwärts in die Zwischenstellung bringt, worauf sich Schlitten C in seiner Mittelstellung festklemmt und Schlitten B allein zurückkehrt und beim zweiten Vorschub eine weitergehende Vorbewegung des Schlittens C erfolgt, das Blattumwenden bethätigt wird, wonach beide Schlitten selbsttätig in ihre Anfangsstellung zurückkehren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58260D Vorrichtung zum Zurückwenden der Notenblätter bei Notenblattwendern Expired - Lifetime DE58260C (de)

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