DE582331C - Reissverschlussglieder - Google Patents

Reissverschlussglieder

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Publication number
DE582331C
DE582331C DEK126395D DEK0126395D DE582331C DE 582331 C DE582331 C DE 582331C DE K126395 D DEK126395 D DE K126395D DE K0126395 D DEK0126395 D DE K0126395D DE 582331 C DE582331 C DE 582331C
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DE
Germany
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links
head
zipper
link
coupling parts
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Expired
Application number
DEK126395D
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English (en)
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RIACHTSCHIEKO KLEINMETALLWAREN
Original Assignee
RIACHTSCHIEKO KLEINMETALLWAREN
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/02Slide fasteners with a series of separate interlocking members secured to each stringer tape
    • A44B19/04Stringers arranged edge-to-edge when fastened, e.g. abutting stringers

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. AUGUST 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3 c GRUPPE 3oi
Reißverschlußglieder
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1932 ab
Die Erfindung bezieht sich auf an den Kanten schlitzförmiger Öffnungen, insbesondere an Kleidungsstücken u. dgl. befestigte Reißverschlußglieder, die an ihren freien Köpfen mit Kupplungsteilen versehen sind und durch einen Schieber fortlaufend in und außer Eingriff gebracht werden. Es ist bereits vorgeschlagen, die Kupplungsteile der Glieder dadurch zu bilden, daß der Gliedkopf als Ganzes in der Querrichtung konkav nach untern und in der Längsrichtung konkav nach oben gewölbt wird. Diese Ausbildung der Kupplungsteile gewährleistet keine sichere Abstützung quer zur Verschlußebene; vielmehr können die Glieder beim Biegen des Verschlusses infolge der allflächigen Wölbung des GHedkopfes und des unvermeidlichen Spiels, mit dem die Glieder nach dem Zusammenfügen aufeinanderliegen, leicht auseinandergleiten. Außerdem hat diese Gestaltung der Kupplungsteile den Mangel, daß die Unterseite des Gliedkopfes eine andere Form als die Oberseite erhält, so daß die Glieder immer in bestimmter Richtung an den Schlitzkanten befestigt werden müssen.
Diese Mängel sind gemäß der Erfindung
dadurch vermieden, daß die Kupplungsteile der Verschlußglieder durch Verwinden des Kopfes um die Längsachse der Glieder gebildet sind, wobei durch die Verwindung gegenüber den Flachseiten des nicht verwundenen Gliedteiles schraubenähnliche Flächen entstehen, die nicht nur ein ganzflächiges Ineinandergreifen der Köpfe der Verschlußglieder, sondern auch ein allseitiges Abstützen der Glieder senkrecht zur Verschlußebene gewährleisten. Auf diese Weise läßt sich bei einfacher und billiger Herstellung der Glieder ein starker und sicherer Zusammenhalt der Verschlußglieder erzielen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung kann dadurch erhalten werden, daß der zweckmäßig durch eine seitliche Einschnürung vom übrigen Gliedteil getrennte und an seiner Ecken abgerundete Kopf der Glieder an seinem inneren Ende zunächst in der -einen Richtung und an seinem äußeren Ende dann in entgegengesetztem Drehsinne verwunden wird, so daß auf der Ober- und Unterseite des Kopfes je zwei sich diagonal gegenüberliegende Erhöhungen und Vertiefungen entstehen, wodurch die Festigkeit und Sicherheit des Verschlusses erhöht wird.
Dabei besteht der weitere Vorteil, daß die Glieder nicht nur unter sich gleich sind und somit wahlweise auf der rechten oder linken Seite des Verschlusses angeordnet werden können, sondern auch noch die Unterseite eines jeden Gliedes das negative Bild seiner Oberseite darstellt, so daß es gleich- 60· gültig ist, welche Seite eines Gliedes dem ihm auf der gleichen Bandkante benachbarten
Gliede zugekehrt ist. Auf diese Weise wird sowohl die Lagerhaltung als auch das Ansetzen der Glieder erleichtert.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι zwei zum Eingriff ineinander bestimmte Verschlußglieder eines Reißverschlusses in Seitenansicht und größerem Maßstabe,
ίο Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. i,
Fig. 3 und 4 zwei Schnitte nach den Linien III-III und IV-IV der Fig. r bei mit ihren Köpfen dicht aufeinandergelegten Verschlußgliedern,
Fig 5 ein Verschlußglied in Stirnansicht von der Kopfseite her,
Fig. 6 einen Reißverschluß mit Schieber in Ansicht.
Die Verschlußglieder bestehen aus flachen, von einem Metallband abgeschnittenen Klammern a, deren hinterer zangenförmiger Teil dazu bestimmt ist, auf die Wulstkante b eines Tragbandes c geklemmt zu werden, und dessen vorderer, gegenüber der Wulstkante vorstehender Teil die zum Zusammenhalt der Glieder dienenden Kupplungsteile trägt.
Der Kopfteil d der Glieder ist durch eine seitliche Einschnürung/ vom übrigen Gliedteil getrennt. Diese Einschnürung, die vor allem die Bildung der Kupplungsteile g, h am Gliedkopf erleichtern soll, dient gleichzeitig als Führung für den das Ineinanderfügen und Auseinanderbringen der Glieder bewirkenden Schieber/.
Das Anformen der Kupplungsteile am Gliedkopf erfolgt bei den dargestellten Gliedern in der Weise, daß der an seinen vier Ecken stark abgerundete flache Kopf.fi? zunächst an seinem inneren, d. h. der Einschnürung zugekehrten Ende um die Längsachse des Gliedes verwunden wird, und zwar vom freien Kopfende aus gesehen im Gegenzeigersinne. Dann wird das äußere Kopfende im entgegengesetzten Drehsinne verwunden. Durch diese zweifache Verwindung entstehen auf der Ober- und entsprechend auch auf der Unterseite des Gliedkopfes d Schraubenflächen mit zwei vorspringenden Randteilen g und zwei zurückliegenden Randteilen h, die die Kupplungsteile der Verschlußglieder α bilden.
Durch die vorspringenden Randteile g der Gliedköpfe, mit denen diese in die entsprechenden zurückliegenden Randteile h der ihnen benachbart liegenden Gliedköpfe eingreifen, wird mit Sicherheit ein Auseinandergehen der Verschlußglieder verhindert, wenn diese, wie Fig. 6 zeigt, mit Hilfe des Schiebers / ineinandergefügt sind. Die Kupplungsteile sind gleichförmig gestaltet, und zwar derart, daß nicht nur sämtliche Verschlußglieder unter sich genau, gleich sind, also keine verschiedenen Rechts- und Linksglieder vorhanden sind, sondern daß auch noch die beiden Flächen (Vor- und Rückseite) eines jeden Gliedes unter sich gleich sind. Infolgedessen können die Verschlußglieder auch sehr viel leichter von Hand oder mechanisch auf das Band aufgesetzt werden, und ein Aufsetzen in falscher Stellung ist ausgeschlossen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Reißverschlußglieder, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile (g, h) durch Verwinden des Kopfes (d) um die Längsachse der Glieder (a) gebildet sind.
2. Reißverschlußglieder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (d) durch eine zweifache Verwindung in entgegengesetztem Drehsinne auf seiner Ober- und Unterseite je mit zwei sich diagonal gegenüberliegenden, vorstehenden Randteilen (g) und zurückliegenden Randteilen (h) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK126395D 1932-07-31 1932-07-31 Reissverschlussglieder Expired DE582331C (de)

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DEK126395D DE582331C (de) 1932-07-31 1932-07-31 Reissverschlussglieder

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DE582331C true DE582331C (de) 1933-08-12

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DE (1) DE582331C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742705C (de) * 1935-09-19 1943-12-09 Martin Winterhalter Dr Reissverschluss und Verfahren sowie zweiteilige Giess- oder Pressform zu seiner Herstellung
DE749132C (de) * 1936-02-01 1944-11-16 Martin Winterhalter Dr Reissverschluss
US2479696A (en) * 1946-03-12 1949-08-23 Louis H Morin Separable fastener stringer
DE1022981B (de) * 1955-09-29 1958-01-23 Ruhrmann Fa Dr Ing Josef Reissverschluss
DE1231942B (de) * 1964-04-22 1967-01-05 Friedrich Mulka Reissverschluss mit Abdichtleiste

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DE749132C (de) * 1936-02-01 1944-11-16 Martin Winterhalter Dr Reissverschluss
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DE1022981B (de) * 1955-09-29 1958-01-23 Ruhrmann Fa Dr Ing Josef Reissverschluss
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