DE586581C - Reissverschluss - Google Patents
ReissverschlussInfo
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- DE586581C DE586581C DE1930586581D DE586581DD DE586581C DE 586581 C DE586581 C DE 586581C DE 1930586581 D DE1930586581 D DE 1930586581D DE 586581D D DE586581D D DE 586581DD DE 586581 C DE586581 C DE 586581C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
- A44B19/10—Slide fasteners with a one-piece interlocking member on each stringer tape
- A44B19/14—Interlocking member formed by a profiled or castellated edge
Landscapes
- Slide Fasteners (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Reißverschluß mit in Führungen auf dem Verschlußstreifen
bewegtem Schieber, bei dem die Verschlußstreifen Reihen von Verschlußgliedern
tragen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Verschlußglieder beider Verschlußgliederreihen
zahnartig mit einem Kopf, der bieiter ist als die Zwischenräume zwischen den Verschlußgliedern,
ausgebildet sind und daß der Schieber einen oder mehrere Nocken trägt, durch die die
Verschlußglieder nacheinander um Achsen gedreht werden, die parallel zur Längsrichtung
ihres Verschlußstreifens liegen.
Reißverschlüsse, deren Verschlußglieder an ihrem freien Ende verbreitert sind, sind bekannt.
Durch die der Erfindung eigentümliche und vollständig neue Art, den Eingriff der
Verschlußstreifen miteinander dadurch zu bewirken, daß die Verschlußglieder nacheinander
aus der Ebene der Streifen herausgedreht werden, wird jedoch gegenüber den bekannten Einrichtungen
nicht nur größte Festigkeit des Verschlusses erreicht, sondern auch eine sehr einfache und billige Herstellung der Verschlußglieder
ermöglicht, die zusammen mit dem Verschlußstreifen aus einem flachen Streifen
oder Band einfach herausgestanzt werden können.
Die besondere Eigenheit des neuen Ver-Schlusses gestattet es hierbei, für die Herstellung
der Verschlußglieder und der Verschlußstreifen ein biegsames Material, z. B. weiches Leder
oder Gummi, zu verwenden.
Vorzugsweise wird der Verschluß so ausgebildet, daß die Verschlußglieder der beiden
einander gegenüberliegenden Verschlußgliederreihen im Eingriff in zwei sich schneidenden
Ebenen liegen. Die Verschlußglieder können aber auch eine die ganze Verschlußgliederreihe
durchlaufende Kröpfung aufweisen, so daß sie im Eingriff flach auf den Verschlußgliedern der
anderen Verschlußgliederreihe liegen. Zweckmäßig sind die Ränder oder Kanten der Verschlußglieder
ganz oder teilweise verstärkt. Vorzugsweise ist die Ausbildung des Schiebers eine derartige, daß auf dem Unterschild des
Schiebers ein Vorsprung angeordnet ist, der mit einer schrägen Auflauffläche für die Verschlußglieder
versehen ist und sich über die Verschlußebene innerhalb des Schiebers erhebt.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Aufsicht,
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt durch das Gleitstück,
Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. i.
Die Fig. 5 und 6 sind Aufsicht bzw. Schnitt eines anderen Gleitstückes.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 1J-J der
Fig. 5, in dem die Streifen in der Lage im Gleitstück
dargestellt sind.
Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Streifens.
Fig. 9 ist ein Schnitt einer anderen Ausführungsform eines Gleitstückes zur Verwendung
bei abgekröpften Verschlußstreifen, wie sie in Fig. 10 dargestellt sind.
Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie 11-11
der Fig. 9, wobei der Streifen in dem Gleitstück liegend dargestellt ist.
Die Fig. 12 und 13 sind Ansichten eines besonderen
Gleitstückes, von dem noch die Rede sein wird.
Gemäß den Fig. 1 bis 4 besitzen die Kanten der Verschlußstreifen 1, die am Rande der zu
verbindenden Teile 2 angebracht sind, seitwärts Verschlußglieder oder Zähne 3, die in
ununterbrochener Reihe und zickzackförmig zueinander angeordnet sind, wobei die Zähne
den Verschluß durch gegenseitiges Übergreifen bewirken. Bei dem Ausführungsbeispiel sind
die Zähne durch Einkerben, Aufschlitzen oder Ausstanzen der Streifen hergestellt. Die Köpfe
dieser Zähne sind breiter als die dazwischenliegenden Ausnehmungen 4.
Die Schließ- bzw. Öffnungsbewegung wird mit einem Schieber 5 vorgenommen, welcher
gemäß den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 3 ■ V-förmige oder gekrümmt V-förmige oder
Y-förmige oder ähnliche Kanäle 6 besitzt, in denen die Rippen τα der Verschlußstreifen geführt sind und durch die sie zusammengezogen
oder getrennt werden, wenn der Schieber 5 in einer Richtung verschoben wird.
Im Querschnitt besitzt der Schieber einen Führungskanal 6 an jeder Seite eines mittleren
Vorsprunges 7, welcher als Führung dient, und der mit einer schrägen Auflauffläche für die
Verschlußglieder versehen ist und sich über die Verschlußebene innerhalb des Schiebers erhebt.
Die Stirnseite des Schiebers besitzt eine Brücke 8 an ihrem erweiterten Ende und unter
dieser Brücke Tast- oder Richtungsglieder 9, von denen die Verschlußglieder, über welche
sie laufen, so rechtzeitig freigegeben werden, daß sie durch den Vorsprung 7 richtig in
die entsprechenden Zwischenräume geleitet werden.
Der Schieber wird durch einen Griff 10, der in einer Führung 11 des Schiebers gleitet, betätigt.
Fig. 2 zeigt, wie die Zähne des einen Streifens zuerst durch die Taster 9 niedergebogen werden
und dann auf dem Bogenstück 7 entlang laufen, so daß ein Zahn des anderen Streifens zwischen
ein zusammenarbeitendes Paar von Zähnen des ersten Streifens geführt wird. Es ist ersichtlich,
daß die Zähne 3° und 3* des ersten Streifens
durch die Taster niedergedrückt und durch den Nocken 7 aufwärts gezwungen werden, so daß
ein Zahn 3° des anderen Streifens zwischen die genannten Zähne 30 und 3& eintreten kann.
Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen eine andere Ausführungsform eines Schiebers und eines zugehörigen
Streifens.
Bei diesem Ausführungsbeispiel können die Verschlußstreifen 1 mit besonderen Streifen 12
versehen sein, die eine Führung oder Führungen für das Gleitstück bilden, und so die ineinandergreifenden
.Verschlußgliederreihen von' unerwünschtem
Zug befreien, wenn die Verschlußstreifen durch das Gleitstück zusammengebracht oder getrennt werden.
Damit das Gleitstück die Führungsstreifen gut fassen kann, ist es zweckmäßig, das Gleitstück
mit besonderen, aufeinander zulaufenden Nuten 13 zu versehen, welche Seitenwände mit
einwärts gebogenen Rändern 14 (Fig. 7) besitzen. Die Stirnseite des Schiebers ist in der Mitte
offen mit Ausnahme eines für eine Brücke 15 vorgesehenen Teiles an dem breiteren Ende.
Unter dieser Brücke befinden sich Tast- oder Richtungsglieder 16, durch welche die Vorsprünge,
über die sie laufen, freigegeben werden, und zwar so rechtzeitig, daß sie richtig in die
entsprechenden Zwischenräume des gegenüber- go liegenden Verschlußstreifens durch die Richtungsglieder
des Teiles 17 eingelegt werden.
Die Nuten können fortlaufend, wie in Fig. 1 bis 3, oder unterbrochen, wie in den Fig. 5, 6
und 7, ausgeführt werden, wobei die letzteren die Gleitbewegung des Schiebers erleichtern.
Die Führungsstreifen können zweckmäßig mit den Verschlußstreifen in der Mitte durch eine
oder mehrere Reihen von Stichen 18 verbunden werden, wodurch die einwärts gebogenen
Kanten der Nuten sich hinter die Führungsstreifen legen können.
Fig. 8 zeigt einen Streifen mit T-förmigen Zähnen. Die Form der Zähne kann indessen
eine ganz beliebige sein.
Die Fig. 9, 10 und 11 veranschaulichen eine
Ausführungsform, bei der die einander durchdringenden Kanten der Streifen bei 19 ausgekröpft
sind, so daß sie im Eingriff flach aufeinanderliegen.
Diese Ausführungsform zeigt auch eine Führung in Form von Rippen oder Federn ia an
der Verschlußseite der Streifen, so daß eine gedrängtere Form der Streifen erzielt und dabei
eine Art von Vertiefungen längs der Streifen, in denen die Verschlußglieder liegen, gebildet
wird. Diese Führungsrippen ia können mit den
Verschlußstreifen aus einem Stück bestehen.
Die zu verbindenden Teile können an den Streifen durch Annähen zwischen den Rippen
und dem unteren Teil der Zähne angeheftet werden.
Der Schieber besitzt zwecks Zusammenarbeit mit dem Streifen bei diesem Ausführungsbeispiel einwärts gebogene, den Rippen ia angepaßte
Kanäle 20. Fig! 11 zeigt zwei Zähne des Streifens in dem Schieber, und Fig. 10
zeigt die flache Lage der Verschlußstreifen in- und aufeinander nach ihrem Verschluß und
nach Freigabe durch den Schieber. Der Schieber kann aus gesonderten, trennbaren Teilen
bestehen, von denen jeder geeignet ist, auf den zugehörigen Verschlußstreifen in geeigneter
Weise aufgeschoben zu werden. In Fig. 12 und 13 besteht der Schieber z. B. aus zwei
Teilen 21 und 22, von denen der Teil 22 einen Kanal 23 besitzt, in welchen der untere Teil 24
des Teiles 21 hineinpaßt. Der Teil 22 besitzt ein angelenktes Glied 25 in Gestalt einer Gleitbahn,
in der der Handgriff 26 sitzt, so daß der Schieber nach beiden Seiten gezogen werden
kann.
Das Glied 25 wird in seiner Bewegung in einer Richtung durch einen Anschlag 27 an dem
Teil 21 begrenzt, und bei der in Fig. 12 dargestellten
Lage verhindert das Organ 25 =die Trennung der beiden Teile 21 und 22.
Die Verschlußstreifen können auf Bänder, Stoffe, Kleidungsstücke usw. aufgenäht werden,
wobei das Gleitstück entsprechend ausgebildet wird, daß es den Durchtritt der Stoffe usw.
gestattet. In manchen Fällen können die Verschlußstreifen gemäß der vorliegenden Erfindung,
die beispielsweise durch Stanzen aus Leder, Gummi oder ähnlichem Material hefgestellt
' sind, Verschlußglieder besitzen, die mit Metall oder anderen bewehrten Einfassungen versehen
■ sind. Auch können die Verschlußglieder im ganzen aus Metall bestehen. Die Naht, durch
welche die Teile der oben beschriebenen zusammengesetzten Verschlußstreifen miteinander
verbunden werden, kann gleichzeitig zur Verbindung der Verschlußstreifen mit einem Band
o. dgl., z. B. zwecks Anbringung an einem Kleidungsstück, dienen.
Wie bereits gesagt, können die Verschlußglieder oder Zähne durch irgendwelche geeignete Mittel hergestellt oder an die Streifen angesetzt werden. Beispielsweise können sie durch geeignetes Formen oder Herausschneiden hergestellt oder durch Ausstanzen gebildet werden.
Wie bereits gesagt, können die Verschlußglieder oder Zähne durch irgendwelche geeignete Mittel hergestellt oder an die Streifen angesetzt werden. Beispielsweise können sie durch geeignetes Formen oder Herausschneiden hergestellt oder durch Ausstanzen gebildet werden.
Claims (6)
1. Reißverschluß mit in Führungen auf dem Verschlußstreifen bewegtem Schieber, ·
bei dem die Verschlußstreifen Reihen von Verschlußgliedern tragen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußglieder beider Verschlußgliederreihen zahnartig mit einem Kopf (3), der breiter ist als die Zwischenräume
(4) zwischen den Verschlußgliedern, ausgebildet sind und daß der Schieber einen oder mehrere Nocken (7) trägt, durch die
die Verschlußglieder nacheinander um Achsen gedreht werden, die parallel zur Längsrichtung
ihres Verschlußstreifens liegen.
2. Reißverschluß nach Anspruch 1/ dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußglieder
(3, 4) und die Verschlußstreifen (1) zusammenhängend aus einem Stück biegsamen
Werkstoffes bestehen.
3. Reißverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußglieder
der beiden einander gegenüberliegenden Verschlußgliederreihen im Eingriff in zwei sich schneidenden Ebenen liegen.
4. Reißverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußglieder
eine die ganze Verschlußgliederreihe durchlaufende Kröpfung (19) aufweisen, so
daß sie im Eingriff flach auf den Verschlußgliedern der anderen Verschlußgliederreihe 8l
liegen.
5. Reißverschluß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder
oder Kanten der Verschlußglieder (3) ganz oder teilweise verstärkt sind.
6. Reißverschluß nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Unterschild
des Schiebers ein Vorsprung (7) angeordnet ist, der mit einer schrägen Auflauffläche
für die Verschlußglieder versehen go ist und sich über die Verschlußebene innerhalb
des Schiebers erhebt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB586581X | 1929-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE586581C true DE586581C (de) | 1933-10-23 |
Family
ID=10482123
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930586581D Expired DE586581C (de) | 1929-04-08 | 1930-04-08 | Reissverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE586581C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE889881C (de) * | 1943-07-07 | 1953-09-14 | S Lavorazione Materie Plastich | Verfahren zur Herstellung von Reissverschluessen mit zwei Verschlussstreifen aus thermoplastischem Material |
| DE935662C (de) * | 1951-03-25 | 1955-11-24 | Arthur Fuehrer | Reissverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE1108636B (de) * | 1957-09-20 | 1961-06-15 | Flex Fasteners Ltd | Reissverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung |
| US3330013A (en) * | 1965-04-14 | 1967-07-11 | Morin Blanche | Integral slide fastener |
-
1930
- 1930-04-08 DE DE1930586581D patent/DE586581C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE889881C (de) * | 1943-07-07 | 1953-09-14 | S Lavorazione Materie Plastich | Verfahren zur Herstellung von Reissverschluessen mit zwei Verschlussstreifen aus thermoplastischem Material |
| DE935662C (de) * | 1951-03-25 | 1955-11-24 | Arthur Fuehrer | Reissverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE1108636B (de) * | 1957-09-20 | 1961-06-15 | Flex Fasteners Ltd | Reissverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung |
| US3330013A (en) * | 1965-04-14 | 1967-07-11 | Morin Blanche | Integral slide fastener |
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