DE490712C - Reissverschlussglied - Google Patents

Reissverschlussglied

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DE490712C
DE490712C DEW74369D DEW0074369D DE490712C DE 490712 C DE490712 C DE 490712C DE W74369 D DEW74369 D DE W74369D DE W0074369 D DEW0074369 D DE W0074369D DE 490712 C DE490712 C DE 490712C
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Application number
DEW74369D
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English (en)
Original Assignee
Robert Wittenberg
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Publication date
Application filed by Robert Wittenberg filed Critical Robert Wittenberg
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/02Slide fasteners with a series of separate interlocking members secured to each stringer tape
    • A44B19/04Stringers arranged edge-to-edge when fastened, e.g. abutting stringers
    • A44B19/06Stringers arranged edge-to-edge when fastened, e.g. abutting stringers with substantially rectangular members having interlocking projections and pieces

Description

  • Reißverschlußglied Unter dem Begriff »Reißverschluß« versteht man bekanntlich eine Verschlußvorrichtung für zwei miteinander zu verbindende Teile, an deren Kanten Kupplungsglieder angebracht sind, die durch einen längs der Kanten bewegbaren Schieber zu einem gegenseitigen Kupplungseingriff gebracht werden können. Die Glieder tragen an ihren freien Enden Kupplungsteile, z. B. einerseits hervorstehende Ansätze und anderseits entsprechende Aushöhlungen, die beim verschlossenen Verschluß ineinandergreifen. Da diese Kupplungsteile einen wesentlichen Bestandteil dieser Verschlußart darstellen, sind an den bekannten Verschlüssen schon die verschiedenartigsten Formen der Glieder und Ansätze zur Verwendung gekommen; so benutzte man z. B. kugelschalenförmige-Ciliederköpfe, kammähnliche und auch ovale Ansätze, um dem Verschluß gewisse Beweglichkeit zu verleihen, doch hat sich dabei bisher der Mangel herausgestellt, daß diese Ansatzformen dem Verschluß nicht die erforderliche Festig, keit besonders beim " Beugen des Verschlusses verleihen, so daß schon bei nicht sehr großer Biegung des Verschlusses ein Aufbrechen der Glieder eintritt.
  • Die Erfindung gründet sich nun auf der Lrkenntnis, daß bei Anwendung von durch senkrechte Wende begrenzten Ansätzen und entsprechend geformten Aushöhlungen dem Verschluß eine höhere Festigkeit zukommt als den bekannten Gliedern mit rund geformten oder keilartigen Ansätzen, die schon bei mäßiger Beugung des Verschlusses oder bei gegenseitiger Drehung der Gliederpaare aus der Kehle des Nachbargliedes herausgleiten können. Erhöht wird die Griffestigkeit der Glieder gegeneinander noch dadurch, daß die beiden Ansätze zueinander versetzt angeordnet und von verschieden großer Abmessung sind, was bei etwaigem Verkanten der Glieder eine Reibung durch Klemmen verursacht, die sich dem nachteiligen Verkanten entgegensetzt und dadurch eine Sicherung gegen das Ausbrechen der Glieder darstellt.
  • In der Zeichnung sind die Einzelheiten des Verschlusses, teilweise in größerem Maßstabe, dargestellt; es zeigen Abb. z den Verschluß mit dem Schieber im Schnitt, Abb. 2 die Oberseite eines einzelnen Gliedes in größerem Maßstabe im Schaubild, Abb. 2a die Unterseite desselben Gliedes, Abb. 3 die im Kupplungseingriff befindlichen Glieder im Querschnitt durch die Längsachse des Verschlusses und senkrecht zur Zeichnungsebene der Abb. z nach der Schnittlinie X-X in Abb. 2 in größerem Maßstabe, Abb. q. den gleichen Querschnitt durch zwei Glieder, die sich in der Längsachse des Verschlusses etwas voneinander entfernt haben, ohne den Eingriff zu verlieren, Abb. 3 den Querschnitt einer nicht möglichen Gliedere erkantung um die Kante R-R der Abb. z, Abb.6 ein Gliederpaar unmittelbar beim Eingriffsvorgang iiri Schnitt nach der Linie L-L in Abb. 2, Abb. 7 dasselbe Gliederpaar in Schlußstellung, Abb. S dieselben Glieder bei einer Verkantung um die Kante K-K in Abb. 2, Abb. 9 eine weitere, nicht mögliche Gliederdrehung in Draufsicht.
  • In Abb. i sind die miteinander zu verbindenden Teile A und B an ihren Kanten in der üblichen Weise mit einer Reihe von Kupplungsgliedern g versehen, die durch den im Schnitt dar-* gestellten Schieber S zum Kupplungseingriff zusammengeführt werden. Zur klaren Veranschaulichung ist in Abb. 2 und 2a ein einzelnes Glied g schaubildlich dargestellt. Mit den zangenartigen Enden bist das Glied an der Verschlußkante aufgezwickt. Als Kupplungsteile trägt das Glied auf seiner oberen Fläche zwei einzelne Kupplungszähne oder Ansätze, von denen der eine, c, im Ausmaß kleiner ist als der andere, d, der außerdem unsvmmetrisch zu dem ersteren versetzt .angeordnet ist. Die Kupplungszähne haben, wie ersichtlich, abgesehen von der vorderen schrägen Auflauffläche senkrechte Umgrenzungsflächen, die nur am oberen Teil zum Zwecke leichteren Eingriffes etwas zugeschärft sind. An der unteren Fläche hat dasselbe Glied zwei einzelne Aushöhlungen e und f in Abb. 2a, die der Form der Ansätze im umgekehrten Sinne entsprechen, so daß beim Schließvorgang im Schieber (Abb. i oder Abb. 6) sich das eine Glied mit seinen unteren Aushöhlungen auf die oberen Ansätze des Nachbargliedes der anderen Verschlußseite aufstülpt. Der untere Teil des Verschlusses in Abb. i zeigt die gekuppelten Gliederreihen, von denen ein Gliederpaar in Abb. 7 im Längsschnitt nach der Linie L-L in Abb.2 den Kupplungseingriff deutlicher veranschaulicht. Abb.3 zeigt einen Querschnitt durch die gekuppelten Glieder, der durch die Ebene X-X in Abb. 2 und 7 gelegt ist. In dieser Abb. 3 ist der sichere Kupplungsgriff der einzelnen Ansätze in den Aushöhlungen besonders klar zu erkennen, so daß ohne weiteres verständlich ist, daß die senkrechten Wände der Kupplungszähne einen zuverlässig gesicherten Verschluß bieten. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die zwischen den beiden Aushöhlungen verbleibendestegartigeZwischenwandh (Abb.2a), die. sich dem ungewünschten Verkanten der Glieder durch Klemmen besonders wirksam widersetzt. Durch die neue Form der Kupplungsteile ist z. B. eine Schwenkung zweier benachbarter Glieder, wie in Abb. q angedeutet, nicht möglich. Ebensowenig ist ein seitliche Verkanten etwa um die Kante R-R (Abb. z) angängig, da, wie in Abb. 3 erläuternd dargestellt ist, besonders der von senkrechten Wänden begrenzte Mittelsteg h diese Bewegung verhindert. Wohl könnte bei zwei benachbarten Gliedern z. B. durch Dehnung der Verschlußteile in der Längsrichtung des Verschlusses der gegenseitige Abstand vergrößert werden, durch die prismaähnliche Form der Kupplungsansätze jedoch bleibt der Eingriff in gewissen Grenzen gesichert (vgl. Abb. .4). Sollte durch irgendeine zufällige Beanspruchung ein Verkanten der Glieder um die Kante K-Is in Abb. 2 erfolgen, so würden sich die Glieder, wie in Abb. 3 dargestellt, einstellen müssen; das wesentliche hierbei ist, daß diese Bewegung nur unter erheblicher Reibung erfolgen könnte, da die Kante i (Abb. S) des einen Gliedes an der Innenfläche der Aushöhlung des anderen Gliedes reibt und außerdem die Kante fn während des Kantens auf der praktisch als senkrecht anzusprechenden Auflauffläche des Gegengliedes reibend entlang gleitet. Diese sich dem Verkanten hemmend entgegenstellende Reibung wird noch dadurch vermehrt, daß die beiden Ansätze an sich verschiedenes Ausmaß haben. Um einen leichten Eingriff zu ermöglichen, wird man zweckmäßig einen geringen, durch die Herstellung bedingten Spielraum zwischen den Kupplungsteilen zulassen, wodurch die Verbindung zweier Glieder nicht als völlig stark bezeichnet «erden kann, vielmehr wird durch die Summierung der vielen Spielräume aller Glieder eines Verschlusses eine für die verschiedensten Anwendungszwecke hinreichende Biegsamkeit des geschlossenen Verschlusses erzielt, ohne daß dabei eine Gefahr des Ausbrechens der Glieder zu befürchten wäre.

Claims (2)

  1. PATE.NTANSPFÜCHE: i. Reißverschlußglied mit zwei nach oben vorstehenden Kupplungsansätzen und entsprechenden unteren Aushöhlungen. dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsansätze (c, d) und die Aushöhlungen an den beim Kupplungseingriff wirksamen Seiten durch senkrechte Wände begrenzt sind.
  2. 2. Reißverschlußglied nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Ansätze (c, d) von verschiedener Größe und zueinander versetzt angeordnet sind.
DEW74369D 1926-08-07 1926-08-07 Reissverschlussglied Expired DE490712C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW74369D DE490712C (de) 1926-08-07 1926-08-07 Reissverschlussglied

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DEW74369D DE490712C (de) 1926-08-07 1926-08-07 Reissverschlussglied

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DE490712C true DE490712C (de) 1930-02-03

Family

ID=7609607

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DEW74369D Expired DE490712C (de) 1926-08-07 1926-08-07 Reissverschlussglied

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DE (1) DE490712C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280608B (de) * 1965-10-26 1968-10-17 Hans Porepp Reissverschlussgliederreihe sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280608B (de) * 1965-10-26 1968-10-17 Hans Porepp Reissverschlussgliederreihe sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung

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