DE57710C - Elektrisch bethätigte Vorrichtung für sichtbare Signale - Google Patents

Elektrisch bethätigte Vorrichtung für sichtbare Signale

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DE57710C
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Germany
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electrically operated
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visible signals
screw
electric circuit
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DENDAT57710D
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E. BERG in Berlin W., Linkstr. 29
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/36Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 74: Signalwesen.
Die im Nachstehenden beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine Signalvorrichtung, welche aus einer Dynamomaschine mit Handbetrieb, dem mit demselben verbundenen Signalwerk und der Laterne besteht, deren Lichtquelle durch eine elektromechanische Einrichtung gefärbt oder verdunkelt werden kann. Mittelst dieser Signalvorrichtung soll einem jeden des Telegraphirens mit Morsezeichen Unkundigen ein Mittel gegeben werden, Morsezeichen in dem Empfänger hervorzubringen und gleichzeitig die dazu nöthige Elektricitätsmenge als dynamoelektrische Ströme zu erzeugen. Der Geber (Fig. 1 und 2) besteht aus einer Dynamomaschine^, deren Anker durch geeignete Radübersetzung mittelst der Kurbel C in Drehung versetzt werden kann. Die Welle D des Rades E ist mit der fünfgängigen Schraube F' gleichfalls durch Rä'derübersetzung verbunden, und zwar in folgender Weise: Das Rad G, welches von dem Rad E angetrieben wird und auf der Schraube F drehbar befestigt ist, trägt eine Sperrklinke H. Diese greift in einen Zahn des auf der Schraube befestigten Sperrrades S und dreht vermittelst dieser Kupplung die Schraube so lange um ihre Zapfen, bis die Sperrklinke von der Schraube K aus der Verzahnung gehoben wird, was bei jeder Umdrehung des Rades geschieht. Während der Umdrehungen der Schraube F wurde das Stromschlufswerk L hinaufgeschraubt und die 'Feder M gespannt, deren aufgespeicherte Kraft wiederum benutzt wird, nach Auslösung ' der Sperrklinke die Schraube im entgegengesetzten Sinne zu drehen und somit das Stromschlufswerk hinunterzuschrauben. Auf der cylindrischen Fläche des Hohlkörpers JV sind parallel zur geometrischen Achse die Typen der Signale in gleichen Abständen angeordnet, welche von den Federn des Stromschlufswerkes mit starker Reibung bestrichen werden. Die verlängerte Achse des Cylinders trägt oberhalb des Gehäuses den Signalhebel O, der das Signalfeld bestreicht und mittelst Kronradverzahnung auf jedem Signal festgestellt werden kann. Durch Einstellen des Hebels auf das gewünschte Feld wird gleichzeitig die dazu gehörige Type . den Stromschlufsfedern gegenüber festgehalten. Der Empfänger in Form einer Laterne besteht im wesentlichen aus zwei Elektromagnetspulen T mit beweglichen Kernen, deren Schwere durch ein Gegengewicht in Form des Cylinders V bis auf ein geringes Uebergewicht abgeglichen ist. Das untere Ende eines jeden Kernes trägt mittelst eines Armes einen zweiten Cylinder U. Dieser wird erst angehoben, wenn die Kerne in die Spulen genügend weit hineingehoben sind, um das Gewicht desselben heben zu können. Der Zweck dieses Cylinders ist ein mehrfacher. Erstens verringert er die sonst zur Verdeckung des Lichtes nöthige Bewegung von V, dann dient sein Gewicht zur Beschleunigung der Abwärtsbewegung der beiden Kerne.
Bei der Entsendung eines Signals wird der Hebel O auf das gewünschte Signalfeld eingestellt und nun mittelst der Kurbel C in Vorrichtung betrieben, wobei der Zeiger R sich zu drehen anfängt. Hierbei ereignet sich Folgendes: Der von der Dynamomaschine erzeugte Strom tritt in die Typen des Cylinders über die Schleifstromschliefser P Q und wird
von den Federn des Stromschlufswerkes L für die Zeit der Länge des Signals abgenommen und durch die isolirte Säule S in die Spulen der Magnete T, Fig. 3, geleitet. Diese ziehen ihre Kerne mit dem Cylinder U hinauf und senken den Cylinder V, so dafs die Lichtquelle für die Dauer des Stromschlusses gefärbt oder verdunkelt erscheint. Hat das Verschlufswerk den Cylinder vollständig bestrichen, so wird dieser Vorgang durch den Zeiger R angezeigt. Die Sperrklinke H ist bei der Schraube K angelangt und wird von dieser ausgelöst, wobei, wie schon erwähnt, die Kraft der Feder M die Schraube F mit dem Zeiger R zurückdreht, als Zeichen für die Beendigung des Signals. Da der Signalisirende bei dem Betriebe der Vorrichtung seine Aufmerksamkeit dem sich drehenden Zeiger zuwenden mufs, so ist, damit derselbe den Vorgang in der Laterne verfolgen kann, eine Glocke im Nebenschlufs eingeschaltet, welche für die Dauer des Stromschlusses rasselt und aufserdem noch den Zweck hat, den Signalisirenden mit der Zusammenstellung der einzelnen Signale vertraut zu machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine elektrisch bethätigte Vorrrichtung für sichtbare Signale, bei welcher in wechselweisem Verdunkeln, bezw. Färben und Leuchtenlassen einer Lichtquelle bestehende Zeichen durch gegenseitige Näherung und Entfernung zweier unter dem Einflufs von Eisenkernen und Spulen stehender Cylinder (V U) selbsttätig bewirkt werden, indem bei Umdrehung des mit dem Geber verbundenen Stromerzeugers Stromschlufsbürsten mittelst einer Schraube über Stromschliefser gleiten, welch letztere, auf einem Hohlkörper angeordnet, mittelst Kurbel (O) zur Signalgebung sich einstellen lassen, wobei während der Drehung der die Stromschlufsbürsten führenden Schrauben eine Feder gespannt wird, welche die Zurückführung der Stromschlufsbürsten in ihre Anfangslage bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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