DE577000C - Spinnzentrifuge fuer Kunstseide - Google Patents

Spinnzentrifuge fuer Kunstseide

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DE577000C
DE577000C DEB152626D DEB0152626D DE577000C DE 577000 C DE577000 C DE 577000C DE B152626 D DEB152626 D DE B152626D DE B0152626 D DEB0152626 D DE B0152626D DE 577000 C DE577000 C DE 577000C
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centrifuge
shaft
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spinning
guide gear
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DEB152626D
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Bemberg AG
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Bemberg AG
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D7/00Collecting the newly-spun products
    • D01D7/02Collecting the newly-spun products in centrifugal spinning pots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Spinnzentrifuge für Kunstseide Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und weitere Ausbildung der Spinnzentrifuge für Kunstseide nach Patent 557 573.
  • Gegenstand dieses Patents ist ein besonderer Antrieb für das Fadenführergetriebe. Dieses wird von dem nachgiebig nach unten verlängerten Wellenende des Spinntopfmotors aus angetrieben. Hierdurch soll erreicht werden, daß die Erschütterungen des Motors nicht oder nur unwesentlich auf das empfindliche Fadenführergetriebe übertragen werden.
  • Bei der praktischen Verwirklichung der Erfindung hat sich nun gezeigt, daß der erschütterungsfreie Lauf des Getriebes, insbesondere beim Durchgang durch die kritische Drehzahl im Anlaß- und Abstellstadium, nicht immer den gestellten Anforderungen genügt.
  • Es ist nun erkannt worden, da$ man diese Nachteile restlos beheben kann, wenn man das Fadenführergetriebe mit der Motorwelle an einer solchen Stelle kuppelt, an der die radialen Ausschläge der Welle während des Betriebes gering sind oder sogar ein Minimum betragen. Hierdurch erreicht man, daß selbst geringe Erschütterungen, welche bei Anwendung einer elastischen Kupplung unter Umständen auftreten können, vollkommen vermieden werden. Bei Zentrifugen mit starrer Motorwelle und elastischer Lagerung der Zentrifugen in einem sie umgebenden Gehäuse erfolgt die Kupplung mit dem Fadenführergetriebe in der 'Nähe der elastischen Lagerstelle. Die. aus dein Spinntopf und dem Motor eine starre Einheit bildende Zentrifuge ist zur Einstellung in die freie Achse etwa im Schwerpunkt, d. h. an einer geeigneten Stelle zwischen Spinntopf und Motor, aufgehängt. Zu diesem Zweck ist das Motorgehäuse mit einem Zwischenboden versehen. Die Zentrifuge ist mittels eines elastischen Ringes am Zwischenboden gelagert.
  • Die Kupplung mit dem Fadenführergetriebe erfolgt -durch einen Ring, welcher konzentrisch um die Motorwelle angeordnet ist und mit dieser gegen radiale Verschiebung elastisch gekuppelt ist. Die Verbindung des Ringes mit der Motorwelle kann durch einen zwischen den Ring und die Motorwelle eingeschalteten Gummiring oder durch eine oder mehrere Federn erfolgen, welche zweckmäßig als radial verlaufende Spiralfedern ausgebildet sind. Der Ring selbst ist leicht drehbar, jedoch radial unverrückbar am Zwischenboden des Schutzgehäuses befestigt. Zum Antrieb des Fadenführergetriebes weist der Ring am äußeren Umfang einen- Zahnkranz auf. Hierdurch wird erreicht, daß Erschütterungen und radiale Ausschläge der Welle durch die elastischen Zwischenmittel aufgefangen werden und somit auch das Fadenführergetriebe vor Erschütterungen bewahrt wird.
  • Bei den Spinnzentrifugen, bei denen die Zentrifugenwelle zweiteilig, und zwar als starr gelagerte Motorwelle und innerhalb dieser angeordnete, an deren unterem Ende befestigte elastische Spinntopfwelle ausgebildet ist, erfolgt die Kupplung des Fadenführergetriebes mit der starr gelagerten Motorwelle. Das Fadenführergetriebe wird also auch bei dieser Ausbildung mit der Motorwelle an Stellen geringen Ausschlages gekuppelt. Die Kupplung kann an einer beliebigen Stelle der hohlen Motorwelle erfolgen, und zwar zweckmäßigerweise am unteren Ende.
  • Diese Ausführung hat den besonderen Vorteil, daß man das Motorgehäuse und das Gehäuse für das Fadenführergetriebe starr miteinander verbinden oder aus einem Stück fertigen kann. Hierdurch wird der Aufbau des Gehäuses vereinfacht, ohne daß unmittelbar von der Motorwelle verursachte oder mittelbar vom Zentrifugengehäuse ausgehende Erschütterungen in praktisch in Frage kommendem Umfang auf das Fadenführergetriebe übertragen werden. Auf diese Weise wird trotz des gedrängten und geschlossenen Aufbaus der Zentrifuge ein ruhiger Antrieb des Fadenführergetriebes und damit eine einwandfreie Fadenverlegung im Spinntopf erreicht.
  • Die Zeichnung stellt die Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dar, und zwar zeigt Fig. i eine Spinnzentrifuge mit einer in einem Schutzgehäuse elastisch gelagerten Zentrifuge, Fig.2 eine Spinnzentrifuge mit starrer Motorwelle und innerhalb dieser angeordneten, an deren unterem Ende befestigter elastischer Spinntopfwelle.
  • Nach der Ausführungsform der Fig. i besteht die Zentrifuge aus einem Motor i und einem Spinntopf 2, welche starr miteinander verbunden sind. Das Gehäuse des Zentrifugenmotors weist am oberen Ende einen zylindrischen Ansatz 85 auf, der einen Bund 84 trägt. Mittels dieses Bundes 84 ist die Zentrifuge in einem Schutzgehäuse 87 gelagert. Zu diesem Zweck weist das Schutzgehäuse 87 im Innern einen Zwischenboden 86 auf. Der Bund 84 ist mittels einer elastischen Zwischenlage 83 mit dem Zwischenboden 86 verbunden. Oberhalb des Bundes 84 ist konzentrisch zur Welle ein Zahnkranz in Form eines Ringes 81 vorgesehen. Dieser Ring ist drehbar am Zwischenboden 86 des Schutzgehäuses 87 gelagert. Zu diesem Zweck greift ein am Ring angebrachter Bund 88 in eine Ringnut des Zwischenbodens ein. Außerdem ist der Ring durch radial verlaufende Spiralfedern 8o mit der Motorwelle 29 verbunden, welche den Ring bei Drehung der Motorwelle mitnehmen. Erschütterungen der Motorwelle werden auf diese Weise nicht auf' den Ring übertragen. Der Ring 8i wirkt über ein aus Stirnrädern bestehendes Übersetzungsgetriebe 8 auf eine Kurventrommel 6 ein. Die Kurventrommel treibt über eine Schraubennut 9 und einen in diese eingreifenden Stift 7 die Fadenführerstange i i an, welche dem Fadenführerröhrchen 3 eine auf und ab gehende Bewegung erteilt. Der Spinntopf ist am oberen Ende von einem Schutzkasten io umgeben.
  • Nach der Ausführungsform der Fig. 2 besteht die Zentrifuge aus einem Elektromotor i und Spinntopf 2. Die Zentrifugenwelle besteht aus zwei Teilen, und zwar aus einer äußeren Hohlwelle 9o der Motorwelle, welche in Kugellagern 93, 94 am Motorgehäuse 96 starr gelagert ist. Im Innern der Hohlwelle ist konzentrisch eine Welle 9i angeordnet, welche am oberen Ende den Spinntopf trägt und am unteren Ende mit der Hohlwelle 9o verbunden ist. Auf dem nach unten ragenden Ende 92 der Hohlwelle 9o sitzt ein Stirnrad 97. Dieses Stirnrad treibt über ein Übersetzungsgetriebe 8 eine Kurventrommel 6 an.- Die Kurventrommel treibt über eine Schraubennut 9 und einen in diese eingreifenden Stift 7 die Fadenführerstange ii und damit das Fadenführerröhrchen 3 an. Das Gehäuse 96 für den Motor und die Gehäuseteile 95 für das Fadenführergetriebe sind aus einem Stück hergestellt, wodurch sich der ganze Aufbau der Vorrichtung vereinfacht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spinnzentrifuge für Kunstseide nach Patent 557 573, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenführergetriebe (6, 8) mit der Zentrifugenwelle an Stellen geringen Ausschlages derselben gekuppelt ist.
  2. 2. Spinnzentrifuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei elastischer Lagerung der Zentrifuge das Fadenführergetriebe (6, 8) in der Nähe der elastischen Lagerstelle mit der Zentrifugenwelle gekuppelt ist.
  3. 3. Spinnzentrifuge nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen konzentrisch um die Zentrifugenwelle (29) angeordneten und mit dieser elastisch verbundenen ringförmigen Kupplungsteil (&i), welcher drehbar am Zwischenboden (86) des Schutzgehäuses (87) gelagert ist.
  4. 4. Spinnzentrifuge nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsteil (8r) als Zahnkranz ausgebildet ist.
  5. 5. Spinnzentrifuge nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Zentrifugenwelle als starr gelagerte Motorwelle und innerhalb dieser angeordnete, an deren unterem Ende befestigte elastische Spinntopfwelle das Fadenführergetriebe (6; 8) mit der starr gelagerten Motorwelle (9o) gekuppelt ist.
  6. 6. Spinnzentrifuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenführergetriebe am unteren Ende der hohlen und starr gelagerten Motorwelle (9o) mit dieser gekuppelt ist.
  7. 7. Spinnzentrifuge nach Anspruch z, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daB das Motorgehäuse und das Fadenführergehäuse starr miteinander verbunden sind oder aus einem Stück bestehen.
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AT132021B (de) 1933-02-25
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DE545794C (de) 1932-03-05

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