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Geschirrspülmaschine
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umgibt. Das Schleuderrad 19 ist am Glockenstück 34 befestigt und läuft mit der gleichen Drehzahl wie der Rotor 31 des Motors. Eine Kappe 37 schliesst das obere Stück der gemeinsam mit der Hohlwelle 32, 33 drehenden Teile ab.
Die Hohlwelle 32 ist koaxial mit einer Welle 38 angeordnet, an deren oberem Ende eine die unten näher beschriebene Reibungskupplung umschliessende Glocke 22 sitzt, die den Mitnehmerschlitz 21 für den Geschirrkorb 20 enthält. Das untere Ende der Welle 38 ist im Boden 41 des Gehäuses 29 in der Mitte eines feststehenden Zahnkranzes 40 gelagert. Die Hohlwelle 32 trägt an ihrem unteren Ende auf einem im radialen Ansatz 42 gelagerten Zapfen 44, miteinander starr verbundene Planetenräder 45 und 46 unterschiedlichen Durchmessers. Zum Gewichtsausgleich ist auf der Gegenseite am Ansatz 43 ein Gegengewicht 47 angeordnet.
Das Zahnrad 45 kämmt mit dem auf der Welle 38 befestigten Sonnenrad 39, während das Zahnrad 46 in Eingriff mit dem feststehenden Zahnkranz 40 steht, ein, wobei die beiden Planetenräder unter gleichzeitiger Drehung um den Zapfen 44 um die Sonnenräder kreisen. Die Sonnenräder 39 und 40, bzw. die Planetenräder 45, 46 weisen jeweils geringe Durchmesserunterschiede auf. So differiert z. B. die Zähnezahl nur um einen einzigen Zahn, wobei der Durchmesser des Sonnenrades 39 kleiner ist als derjenige des feststehenden Zahnkranzes 40, so dass die Welle 38 und damit auch der Geschirrkorb 20 mit kleinerer Geschwindigkeit und entgegen der Drehrichtung des Schleuderrades 19 rotieren.
Während das Schleuderrad 19 das in den kegelstumpfförmigen Boden 18 der Waschwanne rückfallende Wasser entlang der Wandung der Waschwanne aufwärts schleudert, bewegt sich das vom Geschirrkorb 20 getragene Geschirr in einer dem Wasserwuxf entgegengesetzten Richtung, wodurch eine gründliche mechanische Reinigung bewirkt wird, die noch durch die Erwärmung (z. B. mit elektrischen Heizwiderständen) des Wassers, sowie durch Zusatz von Seifen oder sonstigen Reinigungsmitteln verstärkt wird.
Fig. 3 zeigt eine Möglichkeit der Kupplung des Geschirrkorbes 20 mit dem oberen Ende der Welle 38.
Die Glocke 22 liegt hier unter Zwischenschaltung einer Kugel 48 auf dem Ende 49 der Welle 38 auf, wobei das eine Ende 50 einer Schraubenfeder 51 mit der Glocke 22 und ihr abgekehrtes Ende 52 mit einem Reibring 53 verbunden ist. Durch den Druck der die Glocke 22 mit dem Reibring 53 drehelastisch verbindenden Schraubenfeder 51 presst sich der Reibring 53 an den unterhalb liegenden Reibring 54 an, der beispielsweise durch einen Stift 55 mit der Welle 38 kraftschlüssig verbunden ist, so dass der im Schlitz 21 des Oberteiles 22 eingesetzte Geschirrkorb 20 mitgenommen wird. Falls die Welle 38 aus irgendeinem Grunde blockiert sein sollte, kann der Geschirrkorb 20 ohne Beschädigung der Maschine seine Drehbewegung infolge der geschilderten Kupplung noch eine gewisse Zeit fortsetzen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Geschirrspülmaschine, bestehend aus einem mit einem Deckel ausgestatteten Gehäuse und einem Geschirrkorb, der von unten durch ein Schleuderrad mit Wasser besprüht wird, sowie einer vorzugsweise zylindrischen Waschkammer, an deren als Kegelfläche ausgebildetem Boden auf einer vertikalen Achse der Antriebsmotor und das Schleuderrad angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Geschirrkorb (20) und das unterhalb des Korbes vorgesehene, mit Schraubenflügeln ausgestattete Schleuderrad (19) auf zwei koaxialen, vom Motor (30, 31) angetriebenen vertikalen Wellen (38, 32) angeordnet sind, wobei der Motor (30, 31) die beiden Wellen (38, 32)
-erstere über ein Untersetzungsgebtriebe - in gegenläufige Drehung versetzt und das Schleuderrad (19) mit höherer Drehzahl als der Geschirrkorb (20) umläuft.
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