DE641046C - Einrichtung zur Abdichtung von Messapparaten mittels eines elastischen Federungskoerpers - Google Patents
Einrichtung zur Abdichtung von Messapparaten mittels eines elastischen FederungskoerpersInfo
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- DE641046C DE641046C DEN33228D DEN0033228D DE641046C DE 641046 C DE641046 C DE 641046C DE N33228 D DEN33228 D DE N33228D DE N0033228 D DEN0033228 D DE N0033228D DE 641046 C DE641046 C DE 641046C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/50—Sealings between relatively-movable members, by means of a sealing without relatively-moving surfaces, e.g. fluid-tight sealings for transmitting motion through a wall
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
c^
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung
zur Abdichtung von Meßapparaten, bei denen .die Drehbewegung der Meßwerkswelle unter
Verwendung eines an der Trennwand befestigten elastischen Federungskörpers nach außen
übertragen wird. ·
Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art haben nun «inen sehr verwickelten Aufbau,
welcher die Herstellung verteuert und die Montage und Demontage erschwert. Dies ist insbesondere bei .einer dieser bekannten
Einrichtungen der Fall, und zwar ist dort in der Meßwerkswelle :ein besonderes Zwischenstück
zur Übertragung der Drehbewegung in einem Kugelgelenk gelagert, welches durch den Federungskörper abgedichtet ist. Neben
der Lagerung dieses Zwischenstückes in der Meßwerkswelle macht hierbei namentlich, die
erforderliche Anordnung eines zweiten Lagers den Aufbau verwickelt und umständlich. Ein
weiterer Nachteil der bekannten Einrichtung besteht darin, daß die beiden durch die
Drehbewegung zu kuppelnden Teile koaxial zueinander angeordnet sein müssen und der
Federungskörper Abmessungen besitzt, welche bei hohen Überdrücken, im Innern des Gehäuses
diesen eine große Angriffsfläche bieten.
Die Nachteile der bekannten Einrichtungein werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden,
daß der innerhalb des Federungskörpers drehbare, die Drehbewegung nach,
außen übertragende Teil stetig gekrümmt ist und mit der in der Trennwand gelagerten
Welle aus 'einem Stück besteht.
Etwa vorhandenem Überdruck werden große Angriffsflächen bei dem Erfindungsgegenstand
nicht geboten, da der Federungskörper so ausgebildet ist, daß er den abgebogenen
Teil der Meßwerkswelle eng 'umhüllt. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung
besteht darin, daß die durch die Drehbewegung zu kuppelnden Teile beliebig
im Raum angeordnet sein können. Bei der Einrichtung nach der Erfindung ist
zwecks Nachgiebigkeit gegenüber höheren Druckunterschieden das freie Ende des
elastischen Hohlkörpers zweckmäßig längs verschieblich auf dem abgebogenen Teil der
Meßwerkswelle angeordnet, und es kann diese Längsverschiebung durch einen Anschlag der
verlängerten Achse begrenzt sein.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen erläutert.
Bei dem Beispiel nach Abb. 1 soll die Drehung der Welle 1 durch die Wand 2 hindurch,
unter vollständiger Abdichtung übertragen werden. Zu diesem Zweck besitzt die Welle .eine stetig gekrümmte Verlängerung 3,
über welche ein biegsamer Hohlkörper, z. B. ein Gummischlauch, oder ein metallischer
Federungskörper gestülpt ist. Der Hohlkörper ist mit seinem einen Ende an der
Wand 2 abdichtend befestigt bzw. verlötet. Sein freies Ende läuft in eine Hülse 4 aus,
die auf dem zylindrischen Ende 5 der Wellen-
Verlängerung drehbar gelagert ist. Die Bewegung der Hülse 4 wird mittels einer Gabel 6
auf eine Welle 7 übertragen, die z. B. in der geraden Verlängerungsrichtung der Achse 1
liegen kann.
Dreht sich die Welle 1, so beschreibt ihr Verlängerungszapfen 5 einen Kegelmantel und
dreht sich bei einmaligem Umfahren zugleich einmal um seine eigene Achse. Die Hülse 4
macht die Umführungsbewegung mit, nicht aber die Eigendrehung, da sie durch den
gebogenen Hohlkörper mit der Wand fest verbunden ist. Die Hülse 4 muß daher relativ
. zum Zapfen 5 frei drehbar sein.
Durch den biegsamen Hohlkörper ist sonach ein absolut dichter Abschluß erreicht.
Da der Winkel, den der Verlängerungszapfen 5 mit der Welle 1 bildet, stets derselbe
bleibt, kann bei der Drehung der ;Hohlkörper an der Welle niemals Arbeit leisten.
Seine innere Reibungsarbeit ist ebenfalls gering, eine wesentliche Rückwirkung auf die
Drehbewegung tritt also nicht ein.
In den Abb. 2 und 3 sind weitere Ausführungsbeispiele
gezeigt. Die Bewegung der Hülsen 4 bzw. ι ο und 11 erfolgt stets in der
Weise, als wenn sie die Nabe eines Zahnrades wäre, das mit einem ihm gleichen feststehenden
Rade kämmt, dessen Nabe das Lager der Achse 1 ist (vgl. Abb. 1 Berührungspunkt
12 des Spurkreises). Das in Abb. i angedeutete (strichpunktiert) Rad 13
rollt "also auf der Wandfläche 2 auf einem zur Achse 1 konzentrischen Spurkreis, wobei
es eine Taumelbewegung ausführt. Das Rad 13 und der Spurkreis 12 könnten somit
eine gleiche Verzahnung erhalten. In Abb. 2, wo die Achsen parallel stehen und die Verzahnungen
ins Unendliche fallen würden, ergibt sich für die Hülse 10 eine Translation,
ohne Drehung um die eigene Achse, auf einer Kreisbahn, während die Hülse 11 in Abb. 3
bei einmaliger Achsdrehung sich zweimal im gleichen Drehsinne um sich selbst dreht.
(Die Zahnräder würden hier Planetenräder.)
Das Anbringen von Zahnrädern bzw. die Verwendung von Verzahnungen in Verbindung
mit dem Erfindungsgegenstand ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zur Abdichtung von Meßapparaten, bei denen die Drehbewegung der Meßwerkswelle unter Verwendung eines an der Trennwand befestigten elastisehen Federungskörpers nach außen übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb des Federungskörpers drehbare, die Drehbewegung nach außen übertragende Teil stetig gekrümmt ist und mit der in der Trennwand (2) gelagerten Welle (.1) aus einem Stück besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN33228D DE641046C (de) | 1932-01-30 | 1932-01-30 | Einrichtung zur Abdichtung von Messapparaten mittels eines elastischen Federungskoerpers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN33228D DE641046C (de) | 1932-01-30 | 1932-01-30 | Einrichtung zur Abdichtung von Messapparaten mittels eines elastischen Federungskoerpers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE641046C true DE641046C (de) | 1937-01-18 |
Family
ID=7346489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN33228D Expired DE641046C (de) | 1932-01-30 | 1932-01-30 | Einrichtung zur Abdichtung von Messapparaten mittels eines elastischen Federungskoerpers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE641046C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2774488A (en) * | 1955-06-17 | 1956-12-18 | Raymond C Goertz | Remote-control manipulator |
-
1932
- 1932-01-30 DE DEN33228D patent/DE641046C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2774488A (en) * | 1955-06-17 | 1956-12-18 | Raymond C Goertz | Remote-control manipulator |
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